Preis Leistungs verhältniss bei Johnson Gitarren


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Von Johnson kann ich bisher nur gutes berichten. Meine Semi ist geil, die JT-Tele von meinem Bandkollegen ist auch absolut akzeptabel und die Testberichte haben auch immer einen positiven Tenor.

Tip! Ruf mal bei der Ami GmbH an und lasse dich mit dem Vertrieb verbinden. Die schicken dir jedes Instrument testweise zu einem Johnson-Händler in deiner Nähe! Ganz unverbindlich!
 
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Mal ne Frage... hast du etwa zu viel Geld? Jedes mal wenn ich hier in das Forum schaue fragts du, ob du dir ne neue Klampfe kaufen sollst...???
 
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Mr. Voodoo":33nfh2ot schrieb:
Mal ne Frage... hast du etwa zu viel Geld? Jedes mal wenn ich hier in das Forum schaue fragts du, ob du dir ne neue Klampfe kaufen sollst...???

Hallo,
lass den Kollegen doch soviel kaufen, oder darüber nachdenken wie er will ;-).
Und zum Fragen ist das Forum u.a. ja da :lol:.

Gruß
Little Wing
 
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Hi Elfe,

Hey interessant! Aufgrund akuten Geldmangels habe ich dieses Angebot auch mal näher betrachtet, da ich auch noch auf der Suche nach ´ner Akustik für Schrammel-Musik bin. Prinzipiell würde ich sagen, kann man bei dem Preis nichts falsch machen. Klanglich erwarte ich da jetzt nicht den Oberhammer. Hauptsache es funzt und da liegt mein Problem. Wenn Sattel, Bünde, etc. nicht gut abgerichtet sind, dann wirds ja doch wieder teuer... mal sehen. Sascha scheint recht begeistert. Vielleicht kann er uns sagen, wie er die Klampfen erworben hat und ob man noch Arbeit investieren muss.
 
Mike
Mike
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Hallo Leutz,

ich kann zwar nix zu Johnson sagen, aber als ich das Bild gesehen habe musste ich sofort daran denken.
Die schalten seit 2 Monaten Werbung in der G&B und haben u.a. auch ne Ovationkopie zu nem Hammerpreis im Angebot.
Keine Ahnung ob die was sind, aber für den Preis...

_________
 
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@Marcello

Ich selber habe nur eine ES335-Kopie von Johnson in transparent grün mit güldener Hardware (schau mal in den Review-Bereich!)

Das Ding ist schick, klingt besonders als Rythmusgitarre fett und war mit knapp 500 € sehr günstig. Das einzige was mir an der Gitarre nicht gefallen hat, waren die Reglerknöpfe. Sind jetzt Würfel drauf... :mrgreen:

Die erwähnte Tele hat mein Kollege für 90€ bei Ebay gekauft. Verarbeitung ist top, der Klang soweit i.O (EMG PUs), er wollte aber zwecks besserem Twang die PUs gegen Fender und die Telebridge gegen eine Vintage eintauschen.
 
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Hm.

"Clarity aus dem Hause Johnson".

Doppelt Hm.

Wenn man sich den Elektroschrott anschaut, den diese Firma "Claudia Roemling Elektronik" anbietet: dreifach hm.

"Kein billiger Ovation Nachbau". Sorry, was ist es dann?

Wie schön, daß es das Rückgaberecht für Verbraucher gibt. Ansonsten ein klares: Flossen weg.

Dazu kommt mein persönliches Unverständins, daß man sich Musikinstrumente zulegt, bei denen man gar nicht weiß, wie _das_ Primärkriterium (sagte ich bereits Klang?) so beschaffen ist. Aber das muß jeder für sich selber entscheiden.

Gruß
burke
 
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also eigentlich muss man burke recht geben. Fahr doch in nen Musikladen und guck da, was die an kopien rumstehen haben. Mal ganz ehrlich, was willst du mit dem Ding machen, wenn es scheiße klingt? Beim nächsten Boottripp als Paddel benutzen? Und das Ding wieder verkaufen schaffst du eh nicht für nen akzeptablen Preis.
Allerdings!!!
Es fiel ja das Kommentar, dass man sich so ne Klampfe zum Händler schicken lassen kann. Mach das doch! Ohne ein Instrument zumindest mal angefasst zu haben und in Natura gesehen zu haben, würde ich nichts kaufen, zumindest nicht in der Preisklasse.

winke
Chris
 
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Ihr habt recht. Ich lasse mich allzu oft verleiten. Ich tätowier mir es jetzt auf die Stirn. Kein Instrument kaufen, dass man nicht getestet hat.
 
univalve
univalve
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Mein Bandkollege hat eine 110 EUR Johnson Tele. Die ist für das Geld wirklich ok (die mit den EMG Pickups). Für meinen Geschmak ein bischen wenig Höhen aber dafür brät sie auf den tiefen Saiten gut. Für Rhytmuszeugs nicht gerade die schlechteste Wahl. Saiten gehen aber nicht durch den Korpus und das relativ dunkle "vintage-tint" am Hals wird wohl nicht jedermanns Farbe sein (->Senf).
Mir persönlich ist der Griffbrettradius zu groß, aber das ist jetzt mal sehr individuell. Sascha, wolltest Du Dir nicht so eine holen?

greetz
univalve
 
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@univalve

wollte ich, stimmt. Hab mich aber in eine andere Tele verliebt. Senfgelb, vintage bridge, Eschekorpus, Ahornhals.

Twängt, dengelt und scheppert wie es sich für eine Tele gehört. Ist eine absolute No-Name-Gitarre für 130 Euronen bei IBäääh geschossen.

Wird mein Bastelobjekt, sprich String-thru-Body, 7ender Lace-Sensor-PUs und ne Danny-Gatton-Brücke...
 
univalve
univalve
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Ahh, ok - hab's kapiert:
eine mit drei Reitern und diese dazu schräg gebohrt um die Oktavreinheit besser einzustellen...
Ich habe normale auf meiner und habe mit Akkorden jenseits des 12 keine Probleme - habe aber auch schon andere Tele's gespielt wo das dann doch sehr arabesq wird ;-)

greetz
univalve
 
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hi,

ich habe da vor etwa einem jahr via elektrobucht einen johnson-akustik-bass mit pu für hundertzehn euro gekauft, weil unsere kontrabassistin etwas, ähem, unzuverlässsig war und ich der einizige war, dessen gitarrespiel im zweifelsfall nicht vermisst würde. da waren die allerletzten saiten drauf, die saitenlage war indiskutabel und im instrument waren zwei handvoll späne. aber nach ein wenig liebe und zuwendung für das arme ding und dem saitenwechsel hatte ich ein wirklich brauchbares gerät, das ich immer wieder gerne in die hand nehme.

will sagen: dafür, dass man für so einen betrag eigentlich garnichts erwarten kann, habe ich einen sehr guten griff getan. die fünf-/sechshundert öre, die man eigentlich mindestens anlegen müsste, hätte ich sowieso nicht ausgegeben. also was soll's - das risiko ist gering und vielleicht hat man ja spaß mit dem instrument..

ciao,

ojc
 
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Hi,

ihr solltet mal die EA Gitarren von Martinez antesten. Die sind um Welten besser als die Clarity Teile. Ich habe die Clarity schon diverse mal in einem Musikladen in Dortmund angespielt. Mir war der Hals viel (!!) zu dick. Die Martinez hingegen kommt nahe an eine Ovation...

Gruß
VVolverine
 
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Hallo VVolvie,

magst Du uns sagen, welcher Laden das in DO war? Scheint ja dann doch ein Label zu sein, daß man auch außerhalb von eBay findet... ist ja nicht immer so.

Ansonsten gibt es von Johnson "selbst" ja durchaus brauchbare Geräte... wenn man selbst etwas Hand anlegt. Das scheint der Konsens zu sein. Aber etwas für "aus dem Hause Johnson" zu deklarieren, da frage ich mich, was das soll. Johnson an sich bieten ja schon sehr günstige Instrumente auf einem recht traditionell abgesteckten Marktsektor an, wozu sublizensieren?...

@Dunkelelf: mach Dir nicht draus, die Versuchung ist groß und wir alle oft nicht dagegen gewappnet. Der Traum vom guten Instrument, das nicht viel kostet halt... Wenigstens ärgerst Du Dich nicht über eine Blindkauf schwarz, was zu hoher Wahrscheinlichkeit passiert wäre...

Gruß
burke
 
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univalve":2am8cue3 schrieb:
Mein Bandkollege hat eine 110 EUR Johnson Tele. Die ist für das Geld wirklich ok (die mit den EMG Pickups). Für meinen Geschmak ein bischen wenig Höhen aber dafür brät sie auf den tiefen Saiten gut. Für Rhytmuszeugs nicht gerade die schlechteste Wahl. Saiten gehen aber nicht durch den Korpus und das relativ dunkle "vintage-tint" am Hals wird wohl nicht jedermanns Farbe sein (->Senf).
Mir persönlich ist der Griffbrettradius zu groß, aber das ist jetzt mal sehr individuell. Sascha, wolltest Du Dir nicht so eine holen?

greetz
univalve

Moin,

ich bin oft erstaunt, wie viel Gitarre man inzwischen für wenig Geld bekommt. Jedoch ist bei diesen Teilen (ich sage jetzt mal...) grundsätzlich ein Generalcheck notwendig um aus einer (hoffentlich) guten Substanz ein wirklich gefällig spielbares Instrument zu machen.
Das bedeutet: Bei einer Billiggitarre muss (!) man das Abrichten der Bünde, der Bundkanten, das Nacharbeiten des Sattels und eine Feineinstellung in den Preis einrechnen. 50-70 Euro kann man direkt im Kopf dazu addieren, wenn die Gitarre kein Hindernis, sondern ein Instrument sein soll.
 
doc guitarworld
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burke":2qtpt42p schrieb:
... sublizensieren?...

Herrlich! Herrlich! Ehrlich! Wer weiß schon, wo die ganzen
Teile wirklich herkommen. Zückerchen für Volk, CustomShop
für die Bonzen und die, die geren welche wären ;-)

Ich habe vor längerem mal eine ladenneue Samick
Valley Arts Custom Tele (dat Biest hieß tatsächlich so)
gezogen. Diese Gitarre war verarbeitet für 1000 Euro Stange,
kostete aber nur 200 ... da sitzt das Geld lockerer ob der
gewollten Schnäppchen.
 
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Hi burke,

burke":2k1sbm8h schrieb:
Hallo VVolvie,
magst Du uns sagen, welcher Laden das in DO war? Scheint ja dann doch ein Label zu sein, daß man auch außerhalb von eBay findet... ist ja nicht immer so.

klar, mach ich gerne. Ich kann euch das aber nur beschreiben, da ich nicht weiß wie der Laden heißt. Die Martinez Gitarren habe ich mal bei Jellinghaus (Laden in der DO City) angespielt, die Clarity direkt dort in der Nähe. Ist ein kleiner Musikladen an einem Parkhaus in der Nähe der S-Bahn Station... Wobei ich die Clarity in einem Topf mit den EA von Stagg packen würde, also nicht wirklich empfehlenswert. ;-)

Gruß
VVolverine
 
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Sascha´s Strat":2u9d1yl5 schrieb:
Hab mich aber in eine andere Tele verliebt. Senfgelb, vintage bridge, Eschekorpus, Ahornhals.
Hi Sascha,

der Hersteller heißt nicht zufällig Richwood? Senfgelb ist ja nicht so die Allerweltsfarbe, und in genau diesem Ton habe ich mir neulich ebenfalls eine Tele, die ich ziemlich klasse finde, in derselben Preisklasse gekauft (allerdings nicht bei Ebay sondern einem Laden vor Ort).

Gruß,

Jan
 
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Auf der Kopfplatte steht "Skyline", auf dem Versandkarton "Made in Korea".

Will ja beides nichts heißen. Ich sage mal so, ich habe genau das bekommen, was ich für 130,-€ erwartet habe, nicht mehr und nicht weniger.

Sie klingt nett, schnaselt vor sich hin und gut. Jetzt wird von mir aus dem hässlichen Entlein sozusagen ein Schwan gemacht...
 
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Danke für die Auskunft. Hätte ja sein können, und bei den in der unteren Preisklasse üblichen Phantasienamen, kann man ja sowieso nicht immer genau sagen, wer der Hersteller ist. Allerdings ist der Korpus bei meiner Telekopie laut Prospekt aus Erle (ich habe gerade noch mal nachgeschaut) und das Ursprungsland ist wahrscheinlich China, so dass es wahrscheinlich doch ein anderes Instrument ist.

Walters Bemerkung zur Qualität heutiger Einsteigergitarren kann ich mich jedenfalls nur anschließen: Als ich Ende der 80er meine erste E-Gitarre kaufte, hätte ich für 260 DM keine Gitarre bekommen, die qualitativ einem €130-Modell von heute entspricht - zumindest habe ich damals keine gesehen.

Gruß,

Jan
 
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@VVolverine und burke: Der kleinere Laden in Dortmund existiert inzwischen nicht mehr; Jellinghaus schon, aber im Zentrum haben die praktisch keine nennenswerten e-Gitarren (Einschränkung: Einige für mich uninteressante Fender und Gibson.). Dafür gibt's den "Jellinghaus Center" im Industriegebiet von Dorstfeld.
Nur so am Rande...
 

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