Schrammen, Macken,Kratzer und alles was dazu gehört...


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Anonymous
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Hi!

Vor 2 Tagen ist so ein blöder Saxophonist mit seiner Kanne in mich reingerannt. Er hatte nicht aufgepasst als er von der Bühne gegangen ist und ist in mich reingelaufen.... naja....
Auf jeden Fall hat er eine Macke auf die Vorderseite meines Schätzchens gehauen :cry:

Aber ehrlich gesagt ist mir mal bei genauer Betrachtung aufgefallen, dass meine 4 1/2 Jahre alte Gitarre für ihr junges Alter schon ziemlich vermackt ist. :?
Ok... ein Problem ist, dass es ein schwarzer Mattlack ist, in dem man wirklich (ohne Übertreibung) jede noch so kleine Delle sofort sieht, da die Stellen dann immer etwas heller werden als der Rest.

Auf der einen Seite isses schon ärgerlich diese ganzen kleinen, eigentlich unnötigen Macken zu sehen, aber auf der anderen Seite ist die Gitarre nunmal ein Gegenstand, der viele Stunden die Woche im Einsatz ist...

Wie seht ihr das bei euren Instrumenten:
Sind sie euer heiliger Gral, wo jede noch so kleine Schramme ein Weltuntergang ist oder seht ihr sie eher als "Vintagefaktor" bzw. als normale Mängel die mit der Zeit halt auftauchen....

Würde mich halt einfach mal so interessieren!

Gruß
Khalaidahn
 
physioblues
physioblues
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Hi,

ich passe schon sehr auf meine Gitarren auf und bin ein fast schon pedantischer Reiniger und Pfleger meiner Gitarren.
Alles andere finde ich unappettitlich und Schmutz klingt auch nicht besser.

Ich verstehe Leute nicht, die so auf den angeblich besten Ton ihrer Gitarre schwören und diese aber eher wie ein altes Fahrrad als ein gutes Musikintrument behandeln.
 
B
Banger
Guest
Naja, Schmutz und Macken können ja auch getrennt von einander auftreten und Macken vom "Betriebsablauf" lassen sich auch durch Pflege und Reinigung nicht verhindern :)
Ich sehe das so - eine mit ehrlicher Arbeit abgewetzte Gitarre hat so etwas wie einen unwiderstehlichen Flair (siehe SRV, Gallagher...). Über so manche Macke ärgere ich mich auch, weil sie durch Doofheit (z.B. Blechbläser ;-)) entstanden ist, andererseits ist meine Gitarre mein Arbeitstier und kein Vitrinenstück - und auf der Bühne geht es nun mal etwas rauher zu als im Orchestergraben.
 
A
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Moin,

ich sehe das so wie Physio. Es gibt Situationen da kann ich nicht verstehen, wie man auf einen verdreckten Instrument überhaupt noch spielen kann und will. Aber wie Banger schon schrob, verdreckt und vermackt sind meistens zweierlei. Bei meinen Schätzen gibt es Gitarren, bei denen ich es mir schwer verzeihen würde, wenn ihnen etwas zustößt. Aber ich muß, rückblickend auf die letzten Jahre auch sagen, das es auch ohne übertriebene Vorsicht auf Gigs funktioniert, die Gitarren wieder unbeschadet nach Hause zu bringen. Wo ein Wille ist... ;-)

Aber kleine Lackschäden lassen sich auch selber mit ein bisschen Mühe wieder beseitigen oder zumindest so vertuschen, das es auf den ersten Blick nicht auffällt. Probiers mal aus...

Gruß
VVolverine
 
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Banger":2zkdwkvg schrieb:
Ich sehe das so - eine mit ehrlicher Arbeit abgewetzte Gitarre hat so etwas wie einen unwiderstehlichen Flair (siehe SRV, Gallagher...).

Hallo,
mich stören Macken und Dreck schon lange nicht mehr. Bei Fender und Gibson muß man für eine künstlich zermackte u. verdreckte Klampfe richtig Kohle abdrücken. Bei IEBÄHH sieht das dann wieder ganz anders aus, da wird um jede nochso kleine Schramme gefeilscht. Hab auchmal in 'ner Band mit einem anderen Gitarristen zusammengespielt, der seine LP ständig am abwischeln war. Ist zuhause sicher auch ein guter Hausman... , ständig mit dem Staubsauger unterwegs :lol:. Einmal im Jahr knöpfe ich mir alle Klampfen vor, entstaube und reinige die Teile.
Natürlich achte ich auf meine Klampfen, aber man kann es auch übertreiben. Dafür bin ich viel am stimmen, also Stimmfetischist u. achte genauest auf Oktavreinheit :lol:.

CU
Little Wing
 
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rockz
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Hallo,

falls bei mir mal wieder Auftritte anstehen sollte, werde ich dafür "Live-Klampfen" einsetzen. Insbesonders bei Gitarren, die es regulär im Handel nicht mehr zu kaufen gibt, wären Schäden unverzeihlich - da nützt eine Haftpflicht auch relativ wenig. Ihr kennt das sicherlich: Ideeller Wert...!

Gruß
 
A
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Also Schmutz... neeee
Schmutz wird selbstverständlich völlig verabscheut :roll:
Also gereinigt und alles wird meine Gitarre weiterhin sehr regelmäßig.

Nur die Macken kann ich halt nicht mehr wegpolieren. Was auch ein kleiner Nachteil bei Mattlack ist: Wenn man kein Schlagbrett hat, dann ist der Lack unter den Saiten bald nicht mehr matt ;-)

Die Kratzer an meiner Sandberg waren bis jetzt immer unten am Rand, wo man sie eh nie gesehen hat, aber diese eine, die der Saxophonist gemacht hat.... ARGH!!!! DIREKT AUF DEM KORPUS OBEN DRAUF!!!! GNAAA!!!!
 
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Huhu,

das liest sich ja stellenweise so, als würden sich regelrechte Dreckskrusten auf Ketarren bilden, wenn man nicht hinterherwienern würde... hm, seltsamst. Ich wisch vielleicht 1-2 im Monat den Lack ab, das wars. Aber richtig dreckig ist meine Gitarre eigentlich nie... Kleine Macken passieren halt... Es sei denn, man bleibt im Wohnzimmer.

Tschö
burke
 
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burke":2l2iqczn schrieb:
Huhu,

das liest sich ja stellenweise so, als würden sich regelrechte Dreckskrusten auf Ketarren bilden, wenn man nicht hinterherwienern würde... hm, seltsamst. Tschö
burke

Cher Burke,

mehr noch als das. Kennst Du Bitumen Dachbelag, wenn er durch die Hitze der Sommersonne beginnt Falten zu werfen?? :shock:
...Habe ich schon gesehen. Da war kein Holz und kein Lack mehr sichtbar. Ich habe auch mal ein Pickguard mit dem Stecheisen abgehebelt. Die Gewinde der Schrauben waren abgerostet, aber das Pickguard klebte auf dem Lack. Ab und zu hat's auch mal eine Gitarre, deren Koffer so stinkt, dass man ihn auslagern muss. Die Gitarre ist dann nicht ganz so schlimm, aber es reicht :(
Und dann denke ich immer: Wie schön, dass ich nicht Zahnarzt bin :lol: !
Ernstahaft - ich finde es nicht so dramatisch. Unappetitlich ist es aber zuweilen schon.
Dings und Dongs dagegen sind die Falten des gereiften Gitarrengesichts. Eine alte Gitarre ohne Gebrauchsspuren ist nicht gespielt worden. Das ist genauso schade, als wenn man sie verbrennt. Beides entspricht nicht dem Zweck des Instruments.
 
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Hallo Khalaidahn,
Ich halte das so ähnlich wie Du: Seiten, Griffbrett, Bünde müssen top sauber sein, ob die Gitarre Schrammen oder Macken hat regt mich nicht so besonders auf...
 
les_paule
les_paule
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Hi,

manchmal muss ich doch meinen Senf dazugeben:
Ich habe mit 16, 17 Jahren immer mit glänzenden Augen vor den Vitrinen in den Musikgeschäften gestanden und mir war klar, eines Tages kriege ich eine LesPaul (mit damals 20 DM Monatsgeld konnte ich mir eigentlich nicht vorstellen, WANN das sein könnte).
1982 hats dann geklappt und mein mühselig erspartes 624-Mark-Gesetz-Geld floss nach Zuteilung Richtung Koblenz und eine LP Heritage Standard 80 kam zu mir. Ich saß fast einen ganzen Nachmittag vor dem Koffer und konnte mir nicht vorstellen, dass sie mein sein sollte! Und ich habe sie behandelt wie meinen Augapfel. Bis zu dem Tag, als sie den ersten, dann den zweiten, dann den .....n-ten Kratzer, Schnatzer, was auch immer bekam. Denn sie wurde ausgiebig bespielt!!
Von der Rückseite will ich garnicht reden, Levi Strauss und Anfänger-A-moll 5. Bund haben deutliche Spuren hinterlassen.

Resümee: Heute bin ich froh, dass sie mit mir "gealtert" ist, Sie klingt saugeil, lässt sich butterweich spielen und sieht extrem gut aus, die Bindings sind dunkelcreme geworden, zum Teil abgeplatzt und so weiter.

Jetzt weiss ich auch warum ich so glänzende Augen hatte: Ich muss gewusst haben, wieviel Freude mir dieses Werkzeug bringt, nicht mehr und nicht weniger. Und ich habe immer noch glänzende Augen, wenn ich sie nur in die Hand hole.
Und wenn ich wissen will wie sie damals ausgesehen hat, nehme ich einfach das Glöckchen ab, darunter ist der jungfräuliche Lack noch erhalten und der Unterschied ist wirklich enorm!!

Gruß an Walter, der Recht hat und an alle die zuviel putzen: Lieber öfter spielen, die Zeit ist kurz.

Jörg
 
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les_paule":1j5vhmcn schrieb:
624-Mark-Gesetz-Geld floss nach Zuteilung Richtung Koblenz und eine LP Heritage Standard 80 kam zu mir.

Hallo,
624 Mark reichten da aber bei weitem nicht aus :lol:
Hab damals auch in einem Koblenzer Musikgeschäft vor der Wand gestanden und die Heritage LP's begafft. Gut das Du sie nicht verkauft hast wie ich meine 70er und 80er Gitarren :?

Gruß
Little Wing
 
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W°°":2kmu9so3 schrieb:
Dings und Dongs dagegen sind die Falten des gereiften Gitarrengesichts. Eine alte Gitarre ohne Gebrauchsspuren ist nicht gespielt worden.

Ich finde, das ist bei Gitarristen genauso! :-D
Ein alter Gitarrist ohne Gebrauchsspuren hat überhaupt nicht gelebt! Nie! Und gespielt worden ist auch nicht an ihm!

Und jetzt alle, die vor Jahrgang 1979 geboren sind:

Too old to rock & roll, it´s time to die!

1101141541.jpg
 
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rockz
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Eine Anekdote zum Thema "Gitarre putzen: Ja oder nein?!":

Als ich vor ca. 8 Monaten eine gebrauchte Strat kaufte, habe ich diese zunächst mal ein wenig gewienert. Bequem wie ich nun mal bin, blieben zwei kleine Wolllappen und 3 Stückchen Watte nach der Reinigung auf dem Tisch liegen. In den folgende Tagen wunderte ich mich über einen "merkwürdig penetranten" Geruch in meiner Musikecke; roch beinahe als läge hinterm Schrank eine tote Maus. Der Gestank kam jedoch lediglich von dem bisschen Dreck, den ich von der Strat runtergeholt hatte und der sich nun in den Lappen und der Wolle befand. :-D

Gruß
 
frank
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Hi Leute,

mit viel Glück konnte ich 2003 meine 78er Les Paul 25/50 Anniversary und 82er SG erwerben. Beide waren bis dahin ungespielt und wie neu.
Ganz am Anfang überlegte ich ernsthaft, ob ich mir eine zweite 25/50 zulege, weil ich den Neuzustand der ersten erhalten wollte. Es kam dann recht bald zum ersten Gürtelschnallen-Dong. Nachdem ich diesen als unvermeidlich akzeptiert hatte, machte mir der zweite und dritte und ... nichts mehr aus.

So ist das nun mal bei Gitarren, die gespielt werden. Sie werden "beschädigt". Der Lack am Hals oder im Bereich der Armauflage mag sich abspielen, es mögen auch noch andere Gebrauchsspuren entstehen, sei`s drum.

Allerdings gehe ich mit den Gitarren sorgsam um und vermeide wirkliche Beschädigungen. Und wenn mich doch eine ereilen sollte, würde ich darüber nachdenken, ob ich ihn nicht fachmännisch reparieren lasse.

Was eine "wirkliche" Beschädigung sein könnte? Keine Ahnung. Das hängt davon ab, wie sehr sie mich stört. Mein "Vintage-Wahn" geht jedenfalls nicht so weit, dass ich z.B. eine neue (partielle) Lackierung grundsätzlich nicht erwägen würde.

Obwohl ich meine Gitarren nicht als Heiligtum betrachte, freue ich mich doch immer wieder über ihr äußeres Erscheinungsbild. Ich betrachte sie daher auch als optische Bereicherung meiner Wohnung. Und deshalb werden sie auch je nach Bedarf regelmäßig gereinigt - aber nicht kaputtgeputzt.

Khalaidahn":3v0kyh8d schrieb:
.... ARGH!!!! DIREKT AUF DEM KORPUS OBEN DRAUF!!!! GNAAA!!!!

Mit meiner Einstellung und bei Deinem (verständlichen) Ärger würde ich den Verursacher fragen, ob er eine Haftpflichtversicherung hat. Wenn die den Schaden übernimmt, wäre eine Reparatur für mich wahrscheinlich.
Dann hätte der Ärger ein Ende. Es sei denn, der Fachmann würde pfuschen... darf ich gar nicht drüber nachdenken...

Gruß
frank
 
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Ist nicht der schlimmste Kratzer dann, wenn man vergessen hat das Hemd über den Gürtel (oder ich trage Koppel) zu ziehen? Ich könnte jedesmall in den Fußboden beißen :-(
 
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frank":7w6q2id0 schrieb:
...Mein "Vintage-Wahn" geht jedenfalls nicht so weit, dass ich z.B. eine neue (partielle) Lackierung grundsätzlich nicht erwägen würde.

Cher Frank,
Genau!
Gerade das ist jetzt mal ein wirklicher Vorteil von (alten) Gibson Lacken gegenüber nahezu allen Mitbewerbern:
Man kann ihn partiell nacharbeiten, ohne dass eine einzige Spur zu sehen wäre. Geringer Aufwand - großer Erfolg. (Ist bei Polyester ganau anders herum)
 
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hab nur einen minimalen Gürtelkratzer... Worüber ich mich immer Ärger, is wenn der headstock mit voller Wucht an die Proberaum-Decke knallt... wielange das wohl gut gehen mag :/
 
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rockz
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Worüber ich mich immer Ärger, is wenn der headstock mit voller Wucht an die Proberaum-Decke knallt...

Da kann ich auch so'n Schwank zum Besten geben: Ich bei 'ner "Fun-Punkband" im Ü-Raum, datt war so'n Kellerraum mit nur _einer Steckdose. :? Als ich meine EVH abhalfterte bemerkte ich, dass der Raum grad mal um die 2,00 m hoch ist. :shock: Schöne Delle...

Irgendwann fiel der Strom im ganzen Haus aus. Bassist zum Zählerschrank (...im weitesten Sinne - das war mehr eine wilde Ansammlung von Kabeln), ich - in guter Deckung und einiger Entfernung - hinter ihm. Nach einem wilden Geblitze und Funkenschlag wurde dann auch wieder Licht im Haus. :lol: Keine Ahnung wie der Basser das lebend überstanden hat.

...Das war dann jedenfalls meine letzte Session bei der Truppe! Amateurhafte Stümperei fängt nicht zuletzt bei einer miesen Stromversorgung an und hört noch lange nicht mit einem feuchten Kellerraum auf.

Gruß
 
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Hier auch noch ein kleiner Schwank:

Meine 63iger Strat hat inzwischen ebenso wie mein Vox nachgelassen nach Zigarettenkonsum zu stinken. Die ersten paar Wochen (!!) konnte man die Gitarren nur in Verbindung mit einer Wäscheklammer auf der Nase spielen. Die Gitarre stank immer, der Amp unglücklicherweise nur, wenn man ihn angestellt hat. Wenn ich die vergangenen Wochen in mein Musikzimmer gegangen bin, mußten Fremde echt den Eindruck gehabt haben ich hätte einen Sponsorvertrag von Philip Morris... Und das mir als Nichtraucher. :lol:

Ergo: Es muß nicht immer Dreck und Schmutz oder Lackschäden sein. Auch eine Gitarre kann zum Himmel stinken, leider kann man sie nicht duschen... By the way: Deo für Gitarren, das wäre doch mal ne Erfindung. Oder man hängt sich einfach einen Duftbaum in den Gitarrenkoffer :lol: :lol:

Gruß
VVolverine
 
frank
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W°°":1bzcs9nb schrieb:
Cher Frank,
Genau!
...mal ein wirklicher Vorteil von (alten) Gibson Lacken...

Hi Walter,

wußte ich es doch, wir sind viel öfter einer Meinung, als man nach unserem bisherigem Meinungsaustausch glauben könnte. :lol:

Walter, es wäre toll, wenn Du mir folgende Fragen beantworten könntest:

Lackiert Gibson heute nicht mehr mit Nitrolack?
Und wann (etwa) haben sie damit aufgehört, welchen Lack verarbeiten sie seither?

Im übrigen vermisse ich den auf Deiner Website enhaltenen Hinweis zur Bearbeitung von Kratzern. :p

Gruß
frank
 
cook
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Ich denke, gerade in den ersten Tagen nach Erwerb einer Gitarre ist man besonders vorsichtig. Ich hab mir vor dem ersten Konzert mit meiner Custom Made Ibanez die Hemdknöpfe abgetaped, um das Ding nicht zo verkratzen. Dieses Geständnis im Forum hat mir auch eine höchst sarkastische Bemerkung von Seiten burkes eingebracht. ;-)

Nach ein paar Wochen sah das dann schon anders aus. Inzwischen geh ich sorgfältig, aber nicht übertrieben ängstlich mit dem Instrument um. Im Moment stellt sich die Frage eh' nicht, weil der Atlantik zwischen mir und meiner Schönen liegt. ..

Was mich aber immer richtig ärgert, ist meine Angewohnheit, die nicht das Plek haltenden Finger der rechten Hand auf den Korpus zu legen. Ich hab dann mehr Stabilität. Nachdem ich aber meine Fingernägel auch auf ordentlicher Fingerpicking-Länge halte, verkratze ich mir dadurch innerhalb weniger Wochen so richtig den Lack, wenn die Gitarre kein Schlagbrett hat. Das sind zwar keine Furchen, aber matt wird der Lack schon. Gerade bei schwarzem Lack fällt das sehr schnell auf.
 
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Also ich passe schon auf meine Gitarren auf und es ärgert mich natürlich schon, wenn sie größere Macken oder Dellen bekommen, aber wenn es geschehen ist kann ich es nicht ändern. Meine alte Epi hatte schon einiges abgekriegt, meine recht neue Epi Custom ist noch "jungfräulich", meine Delta Dagon hat nen Alter von knapp 8 Jahren und habe ich gebraucht bekommen, die hat schon ein paar Macken, auch eine auf der Vorderseite.
 
 

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