Strat stimmsicher?

A

Anonymous

Guest
Hi Folks!

Meine Cimar ist extrem wetterf├╝hlig... in den letzten Tagen, wo es so hei├č war und immer noch ziemlich hei├č ist, l├Ąsst sich die Klampfe keine 5 Minuten spielen, ohne dass sie sich wieder verstimmt. Macht irre viel Spass bei den Proben immer wieder nach zu tunen. [:(!]

Hat jemand nicht mal eine Idee, wie ich sie auch unter diesen Wetterbedingungen einigerma├čen stimmsicher bekomme?

There are only two kind of good music:

Rock and Roll!
 
Holla Sascha,

1. Saiten ordentlich dehnen,
2. Vibrato festsetzen (oder zumindest aufliegen lassen)
3. Klemmsattel dranbauen
4. Floyd Rose oder Paula-klampfe kaufen oder
5. damit leben [;)]

Gr├╝sse,
rockster

Master of
Noise and Confusion
 
Hi Sascha

Denke mal das da nicht viel zu machen ist. Wenn Du Deine Gitarre mal angenommen in Deiner k├╝hlen Bude stimmst und dann im Probenraum 40 Grad sind, so wirds immer zu Verstimmungen kommen. Verstimmt sich denn die Klampfe auch permanent, wenn Du sie nach einer halben Stunde Akklimatisierung (also Anpassung an Raumtemperatur und Feuchtigkeit) vor Beginn der Probe final stimmst?

Gruss
Django
 
@Django

Permanent... ich habe aber auch die Saiten in Verdacht, ich hab letztens so einen Satz Billigsaiten .10er regular f├╝r 2,99 ausprobiert. War wohl ein Griff ins selbige.

Beim n├Ąchsten Wechsel werden auch die Saitenreiter an der Brigde ausgetauscht, die haben es hinter sich.

Na ja, meine Band-Kollegen sagen zu meiner Klampfe immer, da w├Ąr viel Blues drin![;)]

@rockster

das Tremolo sitzt fest, weil ich es eh fast nie benutze. Aber: die n├Ąchste Klampfe steht schon an, eine Semi-Akkustische mjammjamm!!!! [|)][:p]

There are only two kind of good music:

Rock and Roll!
 
Hi,

viel schlimmer ist der Transport im 60┬░C hei├čen Auto. Es gibt ja Kandidaten, die lassen ihr Holz da getrost "trocknen". Ganz zu schweigen von denen, die keinen mm wegwerfen: "das hab ich alles bezahlt, das wird auch alles drumgewickelt".
Ich nehme mal an Du geh├Ârst NICHT dazu. Eine aklimatisierte Gitarre ist stimmstabil bis der Hebel bet├Ątigt wird. Und bei der Lagerung immer sch├Ân auf die Luftfeuchtigkeit achten.

Ja, nee - is klar. Ich w├╝nscht, ich h├ĄttÔÇÖ ne Klarinettistin..

gru├č duffes
 
@Sascha

An den Saiten sollte man wirklich nicht sparen, gerade wenn man so wie Du regelm├Ąssig mit der Band und zu Hause probt. Die Billigsaiten nudeln ja derma├čen schnell nicht nur bei grossen Temperaturunterschieden aus, ist ansich nur was f├╝r Home-Schrammler, die vielleicht einmal die Woche eine halbe Stunde ├╝ben.


Gruss
Django
 
@Django

jupp! Werd auch wieder die altbew├Ąhrten Fender Strings aufziehen, mit denen bin ich immer gut gefahren...[;)]

Aber: Versuch macht kluch, gelle?

@duffes

das mit dem drumwickeln bis der Arzt kommt ist mir auch bekannt, mehr als 10 Wicklungen geb ich mir auch nicht, oder ist das auch schon zuviel?

There are only two kind of good music:

Rock and Roll!
 
Update zum Problem:

nachdem ich die neuen Reiter auf der Bridge montiert habe und nun auch die Hitze wieder etwas abgeklungen ist, habe ich festgestellt, dass meine alte Dame doch wieder die gute Stimmung beh├Ąlt. Sie ist sogar wieder bundrein justierbar. :D

Gestern Abend haben wir unsere Probe auf eine Geburtstagsparty verlegt und kurzerhand unser Equipment aus dem Proberaum in den Garten gegen├╝ber verlegt. Ich brauchte meine Gitarre selbst beim Wechsel aus dem Proberaum in den doch etwas k├╝hleren und humiden Garten nicht ein einziges Mal nachstimmen!






There are only two kind of good music:

Rock and Roll!
 
Hi,

<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Sascha┬┤s Strat
t dem drumwickeln bis der Arzt kommt ist mir auch bekannt, mehr als 10 Wicklungen geb ich mir auch nicht, oder ist das auch schon zuviel?
</td></tr></table>

Das sind auf jeden Fall mehr Wicklungen, als ich je auf einer Mechanik gesehen hab. Sinnvoll sind eher 1 1/2 bis 3 Wicklungen.
Du musst nur soviel aufwickeln, dass die Saite sich quasi selbst festklemmt.

Gru├č, Oli
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:

Das sind auf jeden Fall mehr Wicklungen, als ich je auf einer Mechanik gesehen hab. Sinnvoll sind eher 1 1/2 bis 3 Wicklungen.
Du musst nur soviel aufwickeln, dass die Saite sich quasi selbst festklemmt.

Gru├č, Oli
</td></tr></table>

Sollte eigentlich auch ein Witz sein [;)], bei den tiefen Saiten komm ich auch nicht ├╝ber maximal 1 1/2 Wicklungen, bei den hohen hab ich maximal 4, kommt halt immer drauf an, ob ich die Saiten schnell oder sorgf├Ąltig aufziehen muss bzw. kann.

There are only two kind of good music:

Rock and Roll!
 
Wie sch├Ân erw├Ąhnt, sind oft ├╝bertrieben viel Saitenwindungen, starke Klimaschwankungen, ein schlecht eingestelltes Trem bei der Strat und ein "trockener" Sattel an Verstimmungen Schuld ...

Generell kann man sich da was merken wg. ungef├Ąhren Anzahl der Wicklungen: E & A = 2 Wicklungen auf der Achse; D - 3 Wicklungen; G, H & E = bis 4 Wicklungen, allesamt sauber gef├╝hrt und nicht ├╝bereinander oder mit Knoten versehen. So funktioniert┬┤s bei mir und vielen anderen.

Zum Saitenmaterial vielleicht kurz noch was au├čerhalb des eigenen Geschmacks (ich finde zB. Fendersaiten zu teuer f├╝r das Gebotene). G├╝nstige Saiten sind nicht unbedingt die schlechtere Wahl, oft bezahlt man lediglich bei Saiten f├╝r ca. 7 Euro und mehr das "Label" mit. Meine z. Zt. bevorzugten Saiten kosten unter 3 Euro den Satz. Das sind echte Nickelsaiten, von sehr guter Qualit├Ąt und klingen sehr gut : Pyramid. F├╝r den Fall, das sollten die Saiten gewesen sein, mit denen Du schlechte Erfahrungen gemacht haben sollst, fangen wir wohl besser noch mal bei Wicklung, Trem und Sattelschmiere an ...

Auch das oft bem├╝hte Problem "schlechte" Mechaniken oder mu├č es immer Sperzel und Co sein, kann man etwas differenzierter betrachten. Ich habe auf meinen Strats vorwiegend Kluson-Types, die von einigen Zeitgenossen als alter Schrott abgetan werden und imho zu oft unn├╝tzerweise gegen eben diese Sperzel & Co ausgetauscht werden. Mir gefallen diese Altert├╝mchen und ich habe keine techn. Probleme damit. Selbst b├Âsere Trembedienung erdulden die Jungs auf der Kopfplatte ohne Murren und bei gutem Knochensattel braucht┬┤s auch kein Floyd f├╝r gem├Ą├čigte Dive-Bombs ...

Wetterf├╝hlig ist wohl jede Gitarre, die, wie Duffes schon intervenierte, aus einem hei├čen Wagen in den kalten P-raum geholt wird. Ich behalte mir ├╝brigens bei Gigs und Studiojobs vor, meine Babies sich erst mal auf das Raumklima einzustellen. Dann kurz vorher noch mal nachstimmen, einen dicken Schmatz aufdr├╝cken und schon l├Ąuft┬┤s ...

NP: SRV - In Step

Stratige Gr├╝sse,

Doc

(der immer noch sehr gerne Blues h├Ârt)
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Doc Guitarworld
Wie sch├Ân erw├Ąhnt, sind oft ├╝bertrieben viel Saitenwindungen, starke Klimaschwankungen, ein schlecht eingestelltes Trem bei der Strat und ein "trockener" Sattel an Verstimmungen Schuld ...

Generell kann man sich da was merken wg. ungef├Ąhren Anzahl der Wicklungen: E & A = 2 Wicklungen auf der Achse; D - 3 Wicklungen; G, H & E = bis 4 Wicklungen, allesamt sauber gef├╝hrt und nicht ├╝bereinander oder mit Knoten versehen. So funktioniert┬┤s bei mir und vielen anderen.

Zum Saitenmaterial vielleicht kurz noch was au├čerhalb des eigenen Geschmacks (ich finde zB. Fendersaiten zu teuer f├╝r das Gebotene). G├╝nstige Saiten sind nicht unbedingt die schlechtere Wahl, oft bezahlt man lediglich bei Saiten f├╝r ca. 7 Euro und mehr das "Label" mit. Meine z. Zt. bevorzugten Saiten kosten unter 3 Euro den Satz. Das sind echte Nickelsaiten, von sehr guter Qualit├Ąt und klingen sehr gut : Pyramid. F├╝r den Fall, das sollten die Saiten gewesen sein, mit denen Du schlechte Erfahrungen gemacht haben sollst, fangen wir wohl besser noch mal bei Wicklung, Trem und Sattelschmiere an ...

Auch das oft bem├╝hte Problem "schlechte" Mechaniken oder mu├č es immer Sperzel und Co sein, kann man etwas differenzierter betrachten. Ich habe auf meinen Strats vorwiegend Kluson-Types, die von einigen Zeitgenossen als alter Schrott abgetan werden und imho zu oft unn├╝tzerweise gegen eben diese Sperzel & Co ausgetauscht werden. Mir gefallen diese Altert├╝mchen und ich habe keine techn. Probleme damit. Selbst b├Âsere Trembedienung erdulden die Jungs auf der Kopfplatte ohne Murren und bei gutem Knochensattel braucht┬┤s auch kein Floyd f├╝r gem├Ą├čigte Dive-Bombs ...

Wetterf├╝hlig ist wohl jede Gitarre, die, wie Duffes schon intervenierte, aus einem hei├čen Wagen in den kalten P-raum geholt wird. Ich behalte mir ├╝brigens bei Gigs und Studiojobs vor, meine Babies sich erst mal auf das Raumklima einzustellen. Dann kurz vorher noch mal nachstimmen, einen dicken Schmatz aufdr├╝cken und schon l├Ąuft┬┤s ...

NP: SRV - In Step

Stratige Gr├╝sse,

Doc

(der immer noch sehr gerne Blues h├Ârt)
</td></tr></table>

Hi Doc,

kannste Du mir vielleicht noch mal ein paar Tips zum Sattel geben um meine Strat Stimmstabiler zu machen? Der Produktvorf├╝hrer von Fender hat da bei einer Pr├Ąsentation einiges zu gesagt, leider kann ich mich nicht mehr erinnern und Fender.de ist gerade im Umbau (da stand das alles drinne). Soweit ich mich erinnere sollte der Sattel gereinigt und mit irgendetwas eingeschmiert werden. Mit was der aber eingeschmiert werden soll wei├č ich nicht mehr.

Danke im Vorraus.

LG,
Skirmish.
 
Moinsen,

ich glaube eherlich gesagt nicht an die Wetterf├╝hligkeit eines Instruments. Auch die Saiten machen nicht aus einem braven Instrument eine Zicke und andersrum.

Zur Fehleranalyse gehen wir alle Teile einzeln durch:

1. Saiten: Wie Doc schrieb - 2-3 Windungen untereinander - gut gereckt. So sollÔÇÖs sein.
2. Mechaniken: Wenn sie geschraubt sind ist sicher zu stellen, da├č alle Schrauben fest angezogen sind. Man merkt es oft nur ohne Saitenspannung, da├č die Wickelachsen im Kopf hin und her eiern. Mechaniken ohne Verschraubung sollen mit der Wickelachse spielfrei in der Muffe laufen. Beim Gebrauch des Temolos sollen sich die Mechaniken _nicht_ bewegen! Ggf.austauschen.
3. Der Sattel: S├Ąttel aus thermoplastischen Kunststoffen sind auf einer E-Gitarre schlichtweg unbrauchbar. Es geht einfach nicht.
Wenn Du zwischen Sattel und Mechanik stark auf die Saite dr├╝ckst und das Instrument ist danach verstimmt, schmei├č den Sattel weg.
4. Das Vintage Tremolo: Die mittleren 4 Schrauben sollen etwa 1,5mm h├Âher stehen, als die ├Ąu├čeren. Jetzt machst Du mal 4-5 Divebombs. Danach stellst Du die ├Ąu├čeren Schrauben so ein, da├č Du gerade noch ein Papier zwischen Schraube und Grundplatte bekommst.
Es gibt noch ein paar Kniffe am Tremolo, aber dazu braucht es gr├Â├čere Maschinen.
Ich denke jedoch, wenn Du die einzelnen Punkte durchgehst wird es danach besser sein.
Viel Erfolg gew├╝nscht,

Gr├╝├če aus dem milden Westen.

Walter
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:

Hi Doc,

kannste Du mir vielleicht noch mal ein paar Tips zum Sattel geben um meine Strat Stimmstabiler zu machen? Der Produktvorf├╝hrer von Fender hat da bei einer Pr├Ąsentation einiges zu gesagt, leider kann ich mich nicht mehr erinnern und Fender.de ist gerade im Umbau (da stand das alles drinne). Soweit ich mich erinnere sollte der Sattel gereinigt und mit irgendetwas eingeschmiert werden. Mit was der aber eingeschmiert werden soll wei├č ich nicht mehr.

Danke im Vorraus.

LG,
Skirmish.
</td></tr></table>

Hi Skirmish,

W┬░┬░ hat alles gesagt, was noch gesagt werden konnte. Klar sein sollte auf jeden Fall, da├č alle Schrauben sitzen [;)] Guter Tipp auch mit dem Trem, es funktioniert bei Vintage-Trems wirklich gut, auch bei den von vielen geha├čten 70th Trems. So hab ich es gesehen bei einer von W┬░┬░ optimierten Strat, so mache ich es bei meinen eigenen auch ...

Gute Schmiere f├╝r den Sattel ist Graphit, wie er auch im Bleistift, ├Ąh Graphitstift enthalten ist. Spitze einen an und gehe in die Sattelkerbe, so da├č sich ein wenig Staub absetzt und den Kunststoff benetzt. Die Saite l├Ąuft nun ├╝ner diesen Graphitfilm. Graphit gibt es u.a. auch als Puder im Baumarkt, in den Staaten vielleicht auch?!

Besser noch ist aber Knochen ... da steht an anderer Stelle viel geschrieben: Suchfunktion bem├╝hen :)

NP: Mike Stern - Time in Place

Stratige Gr├╝sse,

Doc

(der immer noch sehr gerne Blues h├Ârt)
 
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Doc Guitarworld
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:

Hi Doc,

kannste Du mir vielleicht noch mal ein paar Tips zum Sattel geben um meine Strat Stimmstabiler zu machen? Der Produktvorf├╝hrer von Fender hat da bei einer Pr├Ąsentation einiges zu gesagt, leider kann ich mich nicht mehr erinnern und Fender.de ist gerade im Umbau (da stand das alles drinne). Soweit ich mich erinnere sollte der Sattel gereinigt und mit irgendetwas eingeschmiert werden. Mit was der aber eingeschmiert werden soll wei├č ich nicht mehr.

Danke im Vorraus.

LG,
Skirmish.
</td></tr></table>

Hi Skirmish,

W┬░┬░ hat alles gesagt, was noch gesagt werden konnte. Klar sein sollte auf jeden Fall, da├č alle Schrauben sitzen [;)] Guter Tipp auch mit dem Trem, es funktioniert bei Vintage-Trems wirklich gut, auch bei den von vielen geha├čten 70th Trems. So hab ich es gesehen bei einer von W┬░┬░ optimierten Strat, so mache ich es bei meinen eigenen auch ...

Gute Schmiere f├╝r den Sattel ist Graphit, wie er auch im Bleistift, ├Ąh Graphitstift enthalten ist. Spitze einen an und gehe in die Sattelkerbe, so da├č sich ein wenig Staub absetzt und den Kunststoff benetzt. Die Saite l├Ąuft nun ├╝ner diesen Graphitfilm. Graphit gibt es u.a. auch als Puder im Baumarkt, in den Staaten vielleicht auch?!

Besser noch ist aber Knochen ... da steht an anderer Stelle viel geschrieben: Suchfunktion bem├╝hen :)

NP: Mike Stern - Time in Place

Stratige Gr├╝sse,

Doc

(der immer noch sehr gerne Blues h├Ârt)
</td></tr></table>

Alles klar. Danke nochmal. Habe eigentlich keine Probleme, wollte aber eine optimal eingestellte Gitarre spielen und konnte mich einfach nicht mehr an diese Sache mit dem Graphit erinnern[xx(].

LG,
Skirmish.
 

Beliebte Themen

Zur├╝ck
Oben Unten