Talentfrage ?

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Anonymous

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Wie schwer ist es denn nun eigentlich Gitarre zu lernen?
Ich höre immer mal wieder das das doch garnicht so schwer sei und die leute schon nach drei wochen (Zitat) "anständige stücke" gespielt haben. Als ich finde es ist sau schwer zu lernen. Liegt das jetzt daran das meine definiton von nem anständigen stücke ne andere ist, oder hab ich nur kein talent?
 
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Anonymous

Guest
Moinsen !
Nein, ich glaube es liegt eher an deiner Definition von 3 Wochen ;) Es kommt immer darauf an, wie oft man pro Tag übt. Natürlich spielt dann das Talent auch ne Rolle. Es gibt halt Leute, die setzen sich hin und machen erstmal technisch alles richtig (entspannt spielen etc.), und es gibt Leute die machen erstmal alles falsch (verkrampft spielen usw.). Natürlich gibt es auch Leute, die zwischen diesen Extremen liegen, wahrscheinlich sogar der größte Teil. Die einen müssen mehr üben um das gleiche zu schaffen wie andere, aber es ist für jeden möglich.
Was sind denn für dich anständige Stücke ?
Gruss, Peter
 
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Anonymous

Guest
In den erten drei Wochen konnte ich garnicht furchtbar viel üben da meine Finger das nicht mitgemacht haben. Erschwerend kam dazu das ich nach Noten spielen musste und die dinger erstmal lernen durfte. Und im Kopf mal eben umzusetzten was genau da jetzt steht und was das für die Gitarre bedeutet war wie neu lesen lernen.
Bei dem vernünftigen Stück gehts mir garnicht so um das Stück. Sondern mehr um die Geschwindigkeit in der man es sauber spielt.
Wenn ich Akkorde wechsle dard das nicht 5 Sekunden dauern und sauber sollten sie auch klingen. Wenn ich eine Melodie spiele müssen die Saiten sitzen, und bitte die richtigen.
Ich muss bei Melodie auch in ner vernünftigen geschwindigkeit spielen damit das nach was klingt, sonst kommts einem ja vor wie einzeltöne. Und wenn ich das die erste Zeit versucht hab, hab ich alles getroffen, aber bestimmt nicht die Saite die ich wollte.
 
A

Anonymous

Guest
Ich kann auch keine Noten lesen und spiele trotzdem einigermaßen Gitarre.
Das erste was ich am Anfang immer ohne Pause geübt habe: HEY JOE von Hendrix.
Natürlich erstmal nur die Akkordwechsel aber das hat so einen Bock gemacht, dass ich genug Motivation hatte trotz wunder Finger weiterzuüben.
Tja und irgendwann hat dann das ganze Stück geklappt.
Also niemals aufgeben!

Zu der Talentsache

Selbst wenn mir tausend Leute sagen würden ich hätte kein Talent, würde mich das nicht am Gitarre spielen hindern, weil ich ja in erster Linie für mich selber spiele. Wenn es anderen nicht gefällt, brauchen sie ja nicht zuhören:D

Martin
 
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Anonymous

Guest
Moin.
Ich denke das neben der Notenkenntnis (oder eben Tabulaturkenntnis ;) ) auch das Taktgefühl wichtig ist. Ich spiel schon seit 10 Jahren Gitarre und hab jetzt ein Metronom im Gehirn ;) und das hatte ich auch nicht von Anfang an.. Schnelle Akkordwechsel kriegt man am besten hin wenn man die Wechsel immer wieder übt und übt.. Im Moment spiel ich ca. 1-2 Stunden Gitarre/Bass am Tag.

Bass b..b..b.. bunny
 
 
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