Tokai, Pearl, Samick und Co


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Hallo Loitz,

ich spielte bisher immer nur Epiphone Paulas und ne Fender Tele ( Die Fender nur manchmal, wenn die Laune passt).

Für den schmalen Geldbeutel war Epiphone immer das beste was man kaufen konnte.
In letzter Zeit tauchte aber auch immer wieder der Name Pearl in Verbindung mit Paulas auf.
Da ist mir ein Modell zu Augen gekommen, was mich interessieren würde.
Was ist von der "Pearl Lea Paul Black Beatuy mit Maxon Hum´s (Japan 70er Jahre)" zu halten?

Auch über Tokai habe ich hier in diesem Forum gerade viel gelesen.
Ist es wirklich so, dass Tokai so viel besser als Epiphone ist? Teils sollen die Modelle der 70er und 80er sogar besser als die Originalen von Gibson sein.

Ebenso konnte ich viel gutes von Samick lesen. Auf einer anderen Seite las ich jedoch, dass aber nur die alten Modelle (ebenfals 70 und 80er Jahre) gut gewesen sein sollten.
Hab mir bei eBay gerade eine Samick Les Paul Custom aus den frühen 90ern gekauft. Schlappe 180,- EUR! Ich war der einzige Bieter, da konnte ich mich nicht zurück halten. War das wohl ein Fehler?
 
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....und nochwas.

kann mir jemand auf die Sprünge helfen?
Tokai hat unter dem LEs Paul Modell "Love Rock" unterschiedliche Varianten herausgebracht. Einmal gibts da die:
LS120
LS80
LS70

Kann mir da jemand die Unterschiede erklären?

Danke!
 
A
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Jimmy1972":hy9thhkx schrieb:
War das wohl ein Fehler?

Hallo Jens,

woher sollen wir denn das wissen? ;-)

Ist die Samick jetzt nun besser als die Epi? Solange ich sie nicht beide gespielt habe, kann ich diese Frage nicht beantworten - und wenn, dann könnte ich es nur aus meiner Sicht.

Ich werde aus Deinem posting nicht schlau. Du hast eine Tele, jetzt mindestens zwei Paulas und fragst nach dem vermeintlichen Ruf irgendwelcher Brands. Das wirkt auf mich etwas planlos.

Hast Du für Dich denn schon klar definiert, was Du wirklich willst? Was für Dich wichtig ist?

Zu Deiner Frage: bestimmt Baujahre bestimmter Marken gelten als besonders gut, weil wir blöden Gitarristen um alles immer einen Mythos machen möchten. Weil wir abgrundtief eitel sind, (zumindest etliche von uns), tut es unserem Ego gut, ein als "besonders", "selten", "custom" oder "da hat sich Keith R. mal den Hintern mit abgewischt" eingestuftes Instrument zu spielen.

Tatsache ist, dass Gibson und Fender in den späten 70ern und frühen 80ern ein heftiges Qualitätsproblem hatten. Die Japaner hatten inzwischen das Gitarrenbauen gelernt und brachten Kopien auf den Markt, die zu einem deutlich geringeren Preis eine bühnetaugliche Qualität und vor allem ein Aussehen und eine Ausstattung boten, die an die legendären Instrumente der genannten Nobelfirmen erinnerten.

Weil bereits damals die Original, die "heiligen Grale", für den Normalverdiener unerschwinglich waren, stürzte sich die Welt auf die Replikas. Also genau wie heute, nur dass heute die Marken anders heißen und in anderen Teilen Asiens hergestellt werden, weil die billiger arbeiten als Japan.

Bei den alten Tokais sind sicher etliche gute dabei. Es gibt aber auch andere. Hoyer aus Deutschland, oder auch Orville aus Japan. Aber man muß wissen, worauf man bietet - und das ist auch Erfahrungssache. Das kann man nicht in einem posting erklären.
 
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mad cruiser":341xzrxv schrieb:
Jimmy1972":341xzrxv schrieb:
War das wohl ein Fehler?

Hallo Jens,

woher sollen wir denn das wissen? ;-)

ich hoffte ja auch darauf, dass jemand eine ssolche Paula hat oder vielleicht kennt

mad cruiser":341xzrxv schrieb:
Ist die Samick jetzt nun besser als die Epi? Solange ich sie nicht beide gespielt habe, kann ich diese Frage nicht beantworten - und wenn, dann könnte ich es nur aus meiner Sicht.

Deine Sicht würde mir ja genügen, will aber auch nichts von Dir erzwingen, da Du ja offensichtlich die Gitarren nicht kennst / gespielt hast.
So war es ja auch nicht gedacht. Natürlich kann mir nur derjenige etwas zur Gitarre sagen, der sie auch kennt. Von daher verstehe ich auch nicht ganz, wieso Du mir mitteilen musstest, dass Du nichts dazu sagen kannst.

mad cruiser":341xzrxv schrieb:
Ich werde aus Deinem posting nicht schlau. Du hast eine Tele, jetzt mindestens zwei Paulas und fragst nach dem vermeintlichen Ruf irgendwelcher Brands. Das wirkt auf mich etwas planlos.

Natürlich bin ich rellativ planlos, sonst hätte ich mich nicht an dieses Forum gewandt. Ich "kenne" nur Epiphone Paulas und sah diese als das Ultimum der Copies an....bis jetzt.

mad cruiser":341xzrxv schrieb:
Hast Du für Dich denn schon klar definiert, was Du wirklich willst? Was für Dich wichtig ist?

Meine Gitarre muss gut klingen. Fett braten aber auch Clean einen gewissen Charme haben. So wie man das halt von Paulas kennt. Inwiefern die verschiedenen Hersteller dieses Bild erfüllen kann ich halt leider nur von Epi. beurteilen.
Naja, und aussehen muss sie auch gut. Die Paula ist für mich, von der Form her die schönst Gitarre. Verschiedenen Farbgebungen haben dann auch jeweils einen gewissen Reiz, so dass ich jetzt nicht sagen kann, dass ich die schwarze besonders bevorzuge. Die Gold-top ist eine Augenweite, ebenso haben blaue Glitter Gitarren etwas anziehendes. Am liebsten hätte ich jeden Farbschlag an der Wand hängen, aber da spielt halt mein Geldbeutel nicht mit.

mad cruiser":341xzrxv schrieb:
Zu Deiner Frage: bestimmt Baujahre bestimmter Marken gelten als besonders gut, weil wir blöden Gitarristen um alles immer einen Mythos machen möchten. Weil wir abgrundtief eitel sind, (zumindest etliche von uns), tut es unserem Ego gut, ein als "besonders", "selten", "custom" oder "da hat sich Keith R. mal den Hintern mit abgewischt" eingestuftes Instrument zu spielen.


....und was ist schlimm daran? So ist das nun mal.....schließt Du Dich davon aus? Ich bin gern so und freue mich, wenn ich meine Zakk Wylde Sig, an der Wand sehe und ich eben eine habe. :-D

mad cruiser":341xzrxv schrieb:
Bei den alten Tokais sind sicher etliche gute dabei.

Meinst Du damit, dass es auch bei Tokai unterschiedliche Quallitäten innerhalb eines Modells gibt?
 
little-feat
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Hallo Jens,

Deine Fragen sind wirklich schwierig bis garnicht beantwortbar.
Meiner Meinung nach gehst Du viel zu sehr mit dem Verstand an die Sache ran. Eine Gitarre ist aber kein technischer Gegenstand, den man nach Daten und Fakten beurteilen kann, wie ein Auto oder einen Computer.

Einem Musikinstrument kommst Du nur mit dem Gefühl bei. Du kannst hier nicht fragen, ob Du mit Deiner Samick für 180,00 Euro einen Fehler gemacht hast, weil Du der einzige Bieter bei Ebay warst.

Was sagen denn Deine Finger und Dein Ohr zu der Gitarre? Hast Du ein gutes Gefühl, wenn Du sie in der Hand hast? Hat sie einen Ton, bei dem Dein Gefühl sagt: Das isses??
Das sind doch die einzigen Kriterien, die wichtig sind und sonst garnichts.

Nach 25 Jahren Gitarre meine persönliche Meinung zum Thema "Qualität":

Wenn ich eine Epiphone in die Hand nehme, packt mich das Grauen, eine wirklich anständige Gibson "Les Paul" zu finden ist Glücksache. Die Tokai "Love Rock" waren besser verarbeitet, als die Originale jener Zeit, und die Krönung war meine alte Tokai "Reborn", eine Les Paul der Extraklasse, leider verkauft, ich Idiot.

Pearl...na ja. Falls Du bei Ebay eine Fenix "Les Paul" findest, und zwar das alte Modell mit der Gibson-Kopfplatte...die wäre einen Versuch wert.

Aber das alles ist nur meine pers. Meinung, herausfinden mußt Du es selbst.

Grüße aus dem Norden
Tom
 
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Banger
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Hi Tom,
schön, dass Dein erster Beitrag hier direkt vernünftiger und hilfreicher Natur ist - willkommen im Forum!
(Vielleicht stellst Du Dich bei der Gelegenheit gleich vor? ;-))

Lese ich aus Deinem Nickname Gefallen an der einstigen Kappelle um Lowell George? :)
 
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Hallo Andreas,

schade, ich hatte gehofft, irgendjemand schreibt mir, daß man "feat" nicht mit "ea" schreibt, sondern mit "ee".

Konnte ja nicht ahnen, daß es noch Menschen gibt, die Lowell George und Little Feat kennen. Hat meine musikalische Welt seinerzeit völlig auf den Kopf gestellt und ist für mich bis heute immer noch eine der besten Bands aller Zeiten (so, wie sie in den 70ern waren).

Über mich gibt´s nicht viel zu erzählen, bin schon ein etwas älterer Knabe von der Elbe, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit 6 Saiten herumschlägt. Hauptsächlich Strat, aber auch gerne schlichte Mahagonibretter ohne Schnickschnack, mit diMarzio´s oder P90ern.

Bin hier heute per Zufall reingeschneit, nett bei Euch.

Erstmal bye bye, wir treffen uns hier wohl noch öfter,

Tom
 
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Banger
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little-feat":1tg9yk2n schrieb:
schade, ich hatte gehofft, irgendjemand schreibt mir, daß man "feat" nicht mit "ea" schreibt, sondern mit "ee".

:-D

little-feat":1tg9yk2n schrieb:
Konnte ja nicht ahnen, daß es noch Menschen gibt, die Lowell George und Little Feat kennen. Hat meine musikalische Welt seinerzeit völlig auf den Kopf gestellt und ist für mich bis heute immer noch eine der besten Bands aller Zeiten (so, wie sie in den 70ern waren).

Ich verdanke meinem Vater und seiner Plattensammlung eine solide "musikalische Grunderziehung", was Rockgeschichte angeht, wurde allerdings auch altersbedingt (bin 77er Baujahr) erst mit dem '88er Album "Let it Roll" infiziert, der Titeltrack ist mir seitdem ein ewiger Ohrwurm geblieben ;-)
 
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Let it roll.........Der Titelsong müßte "Hate to loose your lovin`" sein. Eine Nummer in bester alter Little Feat Tradition.

Also..wenn ich jemand für Little Feat begeistern kann, gerate ich ja völlig in Ekstase.

Grüße aus Hamburg

Tom
 
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Banger
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little-feat":2vhli3y4 schrieb:
Let it roll.........Der Titelsong müßte "Hate to loose your lovin`" sein. Eine Nummer in bester alter Little Feat Tradition.

Nee, "Hate to lose your lovin'" ist zwar auch eine klasse Nummer, ich meinte aber - tada - "Let it roll" :)[/quote]
 
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little-feat":teih1dg1 schrieb:
und ist für mich bis heute immer noch eine der besten Bands aller Zeiten (so, wie sie in den 70ern waren).

Hi Tom,

Georges ihr Lowell war für mich einer der größten Beweggründe (außer Duane Allman), mir so´n albernes Röhrchen über einen Finger der Greifhand zu stülpen.

Und ich habe sie im Theaterhaus in Stuttgart gesehen, und es war phantastisch.

Little Feat für den Bauch und Steely Dan für den Kopf war damals für mich das Rezept...

Schön, dass es noch ein paar afficionados gibt.

Hoffentlich lesen wir mehr von Dir!
 
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mad cruiser":1qjrm2xs schrieb:
Schön, dass es noch ein paar afficionados gibt.

Na klar gibt's die :-D Ich habe im Auto extra KEINEN CD-Player, damit ich dort die alten Cassetten von Little Feat, Poco, Tower of Power etc. gemütlich hören kann.
 
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Hallo Tom,


little-feat":p026cf29 schrieb:
Hallo Jens,

Deine Fragen sind wirklich schwierig bis garnicht beantwortbar.
Meiner Meinung nach gehst Du viel zu sehr mit dem Verstand an die Sache ran. Eine Gitarre ist aber kein technischer Gegenstand, den man nach Daten und Fakten beurteilen kann, wie ein Auto oder einen Computer....

....Einem Musikinstrument kommst Du nur mit dem Gefühl bei. Du kannst hier nicht fragen, ob Du mit Deiner Samick für 180,00 Euro einen Fehler gemacht hast, weil Du der einzige Bieter bei Ebay warst.

Hallo Tom,

da hast Du vielleicht nicht ganz unrecht. Meine Frage zu der Semick Paula war vielleicht wirklich blöd, aber Deine Antwort zu den tokai Modellen war genau das, was ich brauchte.

little-feat":p026cf29 schrieb:
Was sagen denn Deine Finger und Dein Ohr zu der Gitarre? Hast Du ein gutes Gefühl, wenn Du sie in der Hand hast? Hat sie einen Ton, bei dem Dein Gefühl sagt: Das isses??
Das sind doch die einzigen Kriterien, die wichtig sind und sonst garnichts.

Ich spiele seit etwa 9 Jahren Gitarre (mehr oder weniger erfolgreich) und besas schon 9 Gitarren. Grob kann man sagen jedes Jahr eine neue, weil mir nach gewisser Zeit immer etwas an der Gitarre nicht passte. Von den 9 Gitarren habe ich noch 4 Stück, welche zum Großteil mehr oder weniger an der Wand hängen und kaum gespielt werden.
Von meiner ersten Gitarre habe ich mich schon nach 6 Monaten wieder getrennt, weil sie eine absolute Katastrophe war. Peavy Raptor...steif und ohne Seele das Ding. Klanglich war sie auch völlig Charakterlos und schwächlich.
Darauf hin, kaufte ich mir ne Paula Zakk Wylde Sig, deren EMG HZ gleich entfernt hatte und gegen EMG 81 und 86 getauscht habe.
Ich war begeistert von dieser Gitarre. Ein Sound wie er im Buche stand..einfach hin und weg. Naja, dieses Gefühl verblasste, als ich im Laden das selbe Modell von Gibson anspielte.
Zu Hause nahm ich meine Paula und spielte was das Zeuch hält. Aber als ob sie Eifersüchtig sei, klang sie plötzlich schwächlich und dünn. Ich spiele zu Hause einen alten Schaller Röhrentop an 4x 10 Zoll Celestion. Also an der Verstärkung kann es nicht gelegen haben. So verlor ich langsam die Bindung zu meiner Zakk Paula. Eine neue musste her...und so ging das fast von Jahr zu Jahr.

Die Semick habe ich noch nicht hier. Denke die sollte diese Woche kommen. Ich erwarte ja nicht allzuviel von Ihr. Ich hab sie eigentlich auch eher gekauft, weil sie mich einfach optisch ansprach. Irgendwie rief sie immer "kauf mich", was ich dann schließlich in lezter Sekunde tat.

little-feat":p026cf29 schrieb:
Nach 25 Jahren Gitarre meine persönliche Meinung zum Thema "Qualität":

Naja, da kann ich nicht mithalten :shock:
Erfahrung mit Gitarren habe ich nicht wirklich. Mein Problem war immer, dass ich jeden Hersteller der Paulas herstellte, nicht Gibson, Epiphone, ESP u.s.w. hieß und unter 300,- EUR kostete, als schrottige Copies verurteilte, ohne wirklich mal eine dieser Modelle angespielt zu haben.
Tokai kannte ich vom Namen her, beschäfftige mich allerdings nie, denn was kann schon hinter einer Gitarre stecken, dessen Hersteller nach billigem Asia Plastikspielzeug klingt.

little-feat":p026cf29 schrieb:
Wenn ich eine Epiphone in die Hand nehme, packt mich das Grauen,

Was lässt Dich da so gruseln?

little-feat":p026cf29 schrieb:
eine wirklich anständige Gibson "Les Paul" zu finden ist Glücksache.
Dann verstehe ich nicht, wie es Gibson zu solchem Ansehen gebracht hat?
Wo bleibt denn die gleichbleibende Qualität, wenn ich für über 2000,- EUR nicht immer das bekomme, was ein anderer für über 2000,- EUR bekam?

little-feat":p026cf29 schrieb:
Die Tokai "Love Rock" waren besser verarbeitet, als die Originale jener Zeit, und die Krönung war meine alte Tokai "Reborn", eine Les Paul der Extraklasse, leider verkauft, ich Idiot.

Ist es bei der Reborn auch wieder so, dass die Gitarren mal besser mal schlecher waren?

little-feat":p026cf29 schrieb:
Pearl...na ja. Falls Du bei Ebay eine Fenix "Les Paul" findest, und zwar das alte Modell mit der Gibson-Kopfplatte...die wäre einen Versuch wert.

Genau solche Tips brauche ich. Daran kann ich mich orientieren...

little-feat":p026cf29 schrieb:
Aber das alles ist nur meine pers. Meinung, herausfinden mußt Du es selbst.

Grüße aus dem Norden
Tom

Mehr wollte ich gar nicht... :-D
 
physioblues
physioblues
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Hi Jens,

bei den LP Spielern und Liebhabern ist sehr viel Legende und Dogmatismus dabei.
Ich habe schon einige LPs ( mehrere Gibson, eine heritage, eine Tokai, eine Bingenheimer & Kortmann ) und auch schon mehrere ES ( Gibson, Tokai, Heritage ) besessen und gespielt.
Gibson verarbeitet tatsächlich öfters mal schlampig, der Ruf lebt aber von der Legende und von den Endorsern. Außerdem würde kaum ein Gibson-Jünger zugeben, über 2000.- Lappen für eine alte Gummikuh hingelegt zu haben.

Du musst selber wissen, was dir liegt und was du mit der LP machen willst.
Soll sie nur gut aussehen und mit einen brachial zerrenden Amp vor deinen Knien schaukeln, oder bist du auf der Suche nach dem Holy-Grail-Burst-Ton.
Hilfreich auf deiner Suche nach deiner LP ist auf alle Fälle, wenn du eine Gitarre nach dem akustischen Klang einordnen und beurteilen kannst. Hölzer, Konstruktion, Fertigungsqualität und Gewicht machen aus jeder Gitarre wenn auch nicht ein klangliches Unikat, so auf alle Fälle verschiedene Charaktere. Wenn du diesen " primary tone " lesen kannst und dich mit den verschiedenen Alternativpickups auskennst, kannst du aus einer soliden Basis für relativ kleines Geld eine richtig feine Les Paul machen. Manche LPs und Stile verlangen eben eher einen niederohmigen PAF und manchmal macht der mittenbetonte PU mit 16 kOhm das Rennen.

Und noch ein Tipp : Die vielen Knöpfe an der LP sind tatsächlich zum benutzen da. Nur immer Vollgas wird diesen Gitarren nicht gerecht.
 
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physioblues":1wdzgbox schrieb:
Und noch ein Tipp : Die vielen Knöpfe an der LP sind tatsächlich zum benutzen da. Nur immer Vollgas wird diesen Gitarren nicht gerecht.

OT: Ach ist das schön, Teleähnliche Gitarren zu spielen...
 
A
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Hallo Stefan,

hast Du mal die ESP Eclipse I CTM anspielen können?

Das ist schlicht das Traumding für mich. Optisch eine Augenweite (siehe mein Avatar) und klanglich genau das was ich noch brauche und nicht habe.

Für seichteren Rock und Blues, dafür habe ich genug andere Klampfen.
Die ESP Eclipse ist das brachiale Brett um mal richtig auf den Putz zu hauen, was ich unbedingt noch haben muss, aber leider fehlen mir die knapp 1800 Schlappen dafür.
Von der Konstruktion her ist sie mit dem flachen Hals und der kurzen Mensur perfekt für schnelle Finger. Die PU´s busten Dir in Verbindung mit dieser Klampfe den Kopf weg.

Ich hab ja in meiner Zakk Paula auch aktive EMG drin, aber die klingt bei weitem nicht so brutal wie die Eclipse.
Ich frag mich echt woran das liegt!?!?!? Baulich sind beide Gitarren gleich und vom Holz sind sie auch identisch.....
 
gitarrenruebe
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mad cruiser":135ef2fs schrieb:
little-feat":135ef2fs schrieb:
und ist für mich bis heute immer noch eine der besten Bands aller Zeiten (so, wie sie in den 70ern waren).


Little Feat für den Bauch und Steely Dan für den Kopf war damals für mich das Rezept...


Na, das ist mal was: Bei Little Feat isses bei mir immer noch die "Sailin´ Shoes", bei Steely Dan eigentlich alles ... Nicht immer, aber wieder immer öfter.

Greetz to all you Dixie Chicks
 
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Jimmy1972":27br60a6 schrieb:
Ich frag mich echt woran das liegt!?!?!? Baulich sind beide Gitarren gleich und vom Holz sind sie auch identisch.....

Tach Jens,

Holz ist ein lebendiger Werkstoff. Du wirst keine zwei aus Holz gebauten Instrumente finden, die identisch klingen, selbst wenn sie aus dem gleichen Stamm geschnitzt wurden. Sie klingen wahrscheinlich nur sehr ähnlich.
Deswegen suche ich mir nach Möglichkeit unter verschiedenen Instrumenten des gleichen Typs die beste heraus.

Ich hatte mal zu einer Zeit gleichzeitig drei Strats von 65, 66 und 67, alle mit Erlebody und gleicher Pu-Bestückung. Die eine klang fett mit einem Bauch in den tiefen Mitten, die hat alles vom Teller gehauen. Eine klang sehr ausgeglichen, die dritte eher etwas dünn.

W°° hat sehr interessante Artikel auf seiner HP, einer davon dürfte einiges erklären: hier
Wenn nicht, stöbere noch ein bißchen bei ihm herum.
 
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@ all,

es wäre nett und sicher auch im Sinn dieses Forum, wenn ihr Dinge die nicht zu diesem Fred gehören privat per PN oder email besprecht.

Danke!!!
 
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Hallo

interessante Seite und wieder was dazu gelernt.

Dennoch hat das alles nicht unbedingt etwas mit gleichen Modellen eines Herstellers aus einem Jahrgang und dem gleichen Holz zu tun. Zumindest nur sehr indirekt.

Bist Du Dir sicher, dass es nicht vielleicht Einbildung ist, dass Deine 3 Strats unterschiedlich klangen?
Ich kann mir einfach nicht wirklich vorstellen, dass es sich Fender oder Gibson leisten kann solche Unterschiede zu produzieren. Immerhin haben Sie einen gewissen Ruf und die Gitarren ebenfalls. Dieser wäre doch nicht entstanden, wenn es solche Unterschiede geben würde.

Vielleicht fällt wirklich mal ein Stück Holz eines Stammes etwas anders aus, als das vorherige, aber ist das für das menschliche Ohr hörbar?
Wenn dann noch der Bräter dazu angestellt ist, fallen diese Faktoren meiner Meinung nach vollkommen raus.
 
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Banger
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Hi Jens,

Jimmy1972":2vm5b2ug schrieb:
es wäre nett und sicher auch im Sinn dieses Forum, wenn ihr Dinge die nicht zu diesem Fred gehören privat per PN oder email besprecht.

les Dich mal ein wenig durch die Threads und Du wirst bemerken, dass ein Schuss Offtopic hier zum guten Ton gehört :)
 
physioblues
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Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Hallo Stefan,

hast Du mal die ESP Eclipse I CTM anspielen können?

Nein. Ich kenne die ESPs nur aus den grellen 80ern, wo sie beliebtes Spielzeug bei schnellfingrigen Blondinen war.

Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Das ist schlicht das Traumding für mich. Optisch eine Augenweite (siehe mein Avatar) und klanglich genau das was ich noch brauche und nicht habe.

Dann brauchst du ja im grunde keine Ratschläge mehr. Also Arschbacken zusammengeklemmt und gespart.
Aber ich wette mit dir, nach einem weiteren jahr brauchst du wieder was anderes.

Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Für seichteren Rock und Blues, dafür habe ich genug andere Klampfen.

Deine Epis ? :shock:

Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Die ESP Eclipse ist das brachiale Brett um mal richtig auf den Putz zu hauen, was ich unbedingt noch haben muss, aber leider fehlen mir die knapp 1800 Schlappen dafür.

Dafür brauchst du kein 1800.- Euro Brett, da gibt es genügend Billigeres. Da fallen andere Faktoren eher ins Gewicht ( Amp, Box, Zerre ).

Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Von der Konstruktion her ist sie mit dem flachen Hals und der kurzen Mensur perfekt für schnelle Finger.

Geschmacksache. Schon mancher war schnell auf kräftigem Hals.

Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Die PU´s busten Dir in Verbindung mit dieser Klampfe den Kopf weg.

Ich kann mich des Gefühles nicht erwehren, du glaubst alles, was du in Anzeigen und in G&B liest. Deren martialischer Ausdrucksweise hast du dich ja auch schon bemächtigt.

Jimmy1972":2a9wibhr schrieb:
Ich hab ja in meiner Zakk Paula auch aktive EMG drin, aber die klingt bei weitem nicht so brutal wie die Eclipse.
Ich frag mich echt woran das liegt!?!?!? Baulich sind beide Gitarren gleich und vom Holz sind sie auch identisch.....

q.e.d. !!!!!!!!!!!!!!!
Was schreiben wir denn die ganze Zeit !
 
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physioblues":2wvsdtin schrieb:
Dann brauchst du ja im grunde keine Ratschläge mehr. Also Arschbacken zusammengeklemmt und gespart.
Aber ich wette mit dir, nach einem weiteren jahr brauchst du wieder was anderes.

Da magst Du Recht haben, aber das ist ja auch nicht schlimm. Eine gewisse Sucht für Gitarren spielt bei mir auch eine gewisse Rolle und hat somit eine Mitschuld an meinem "Verschleiß"

physioblues":2wvsdtin schrieb:
Jimmy1972":2wvsdtin schrieb:
Für seichteren Rock und Blues, dafür habe ich genug andere Klampfen.

Deine Epis ? :shock:

Unter anderem....warum auch nicht. Zudem hab ich ja noch die Tele.

physioblues":2wvsdtin schrieb:
Jimmy1972":2wvsdtin schrieb:
Die ESP Eclipse ist das brachiale Brett um mal richtig auf den Putz zu hauen, was ich unbedingt noch haben muss, aber leider fehlen mir die knapp 1800 Schlappen dafür.

Dafür brauchst du kein 1800.- Euro Brett, da gibt es genügend Billigeres. Da fallen andere Faktoren eher ins Gewicht ( Amp, Box, Zerre ).

Was wären das denn für Gitarren Deiner Meinung nach?
Mein Amp. ist ein alter Schaller Röhre von 1967. Box 4x10 zoll Celestion H..balh..G120 (oder so ähnlich)
Es zerrt der Warp Factor von H&K. Hab aber auch ne alte Ratte da.
Leichte Effekte kommen vom Korg A5. Ich nutze aber kaum Hall, Delay und so Kram.....

physioblues":2wvsdtin schrieb:
Jimmy1972":2wvsdtin schrieb:
Ich hab ja in meiner Zakk Paula auch aktive EMG drin, aber die klingt bei weitem nicht so brutal wie die Eclipse.
Ich frag mich echt woran das liegt!?!?!? Baulich sind beide Gitarren gleich und vom Holz sind sie auch identisch.....

q.e.d. !!!!!!!!!!!!!!!
Was schreiben wir denn die ganze Zeit !

q.e.d???????
 
physioblues
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Jimmy1972":e9a50z6h schrieb:
physioblues":e9a50z6h schrieb:
Jimmy1972":e9a50z6h schrieb:
Ich hab ja in meiner Zakk Paula auch aktive EMG drin, aber die klingt bei weitem nicht so brutal wie die Eclipse.
Ich frag mich echt woran das liegt!?!?!? Baulich sind beide Gitarren gleich und vom Holz sind sie auch identisch.....

q.e.d. !!!!!!!!!!!!!!!
Was schreiben wir denn die ganze Zeit !

q.e.d???????

Das heißt " quod erat demonstrandum " und auf deutsch " was zu beweisen war " .

Mehrere Leute versuchen dir zu erklären, daß baugleiche Gitarren unterschiedlich klingen. Du sagst, daß du dir das nicht vorstellen kannst.
Dann schreibst du das mit deiner Epi und der Eclipse....... :? :roll: :?
 

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