VollRöhre oder Röhrenvorstufe


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Hallo,

ich bin Momentan auf der Suche nach einem Amp. Da ich nicht so flüssig bin Suche ich nach gute alternativen, doch bei der Suche bin ich auf einige Unklarheiten gestoßen und hoffe Ihr könnt mir da helfen.

Ich brauche einen warmen good old Rock Sound mit dem ich HardRock abdecken kann. Ich bin nicht der Spieler der diese Überverzerrten Sounds braucht sondern einen beständigen knackigen Sound.

Ich bin noch am grübeln ob ich mir einen Combo oder ein Halfstack kaufen soll. Ich habe schon Informationen eingeholt über einen SPider II 212 150Watt 2x12"Boxen ca. 350€ ist aber eine reine Transe und da habe ich Angst dass ich trotz der 150 die Präsenz verliere wenn ich mit der Band besonders mit einem 2.Gitarristen spiele. Hat da schon jemand Erfahrung ?

Andererseits habe ich auch schon ein Halfstack von HARTKE 60Watt mit Röhrenvorstufe 299€ :shock: gesehen, womit ich mit Röhrenvorstufe nicht viel anfangen kann. Habe ich da die Präsenz ähnlich wie bei einer Vollröhre??

Zu guter Letzt fand ich auch noch ein VOX Halfstack mit 100 Watt und Vollröhre was preislich 700€ aber eigentlich über meinem Budget liegt.

Ihr seit doch solche Giutarrenfreaks, bitte posted doch mal was ihr für Banderfahrungen habt mit Combo, Halfstack u.a. Präsenz, Druck, Lautstärke und so.


Ps.: Ich weiß dass es nichts besseres gibts als die Dinge selbst auszuprobieren, aber
1. Bin ich dann 65
2. Ist mir vorab euere Meinung wichtig.



Schon mal vorab....DAnke!
 
karlchen
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Hallo,
also such doch mal mit der Suchfunktion nach Peavey Classic 30.
Der liegt neu bei ca. 500 EUR (hab ich erst letztens wieder in einem Thread hier gelesen).
Ich hab ihn vor 2 Jahren für 380 bekommen.

Das Teil wird hier öfters empfohlen und ich kann mich da anschließen!
Du brauchst Rock-Zerre? => das ist sein Metier...

Hat zwar "nur" 30 Watt. Aber der drückt gut. Alternativ gibt's ihn auch noch mit 50 Watt. Wenn du aber mit PA spielst wäre das verm. Oversized. Bei Proben ohne PA wirst du dich trotzedem gegen z.B. Schlagzeug durchsetzen können...


Gruß
Markus
 
doc guitarworld
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Hi Catweazle,

Fame Studio Reverb Topteil Vollröhre = 444 Euro neu
Harley Benton 2x12" = 129 Euro neu

Ersteres beim Store, zweite bei Thomann, jeweils incl Versand / Märchensteuer

Gebraucht tauchen die Teile auf Ebay immer wieder auf, haben
aber einen erstaunlichen Wiederverkaufswert, der liegt regulär
z. Zt. knapp unter Neupreis.

Die Box hat bis auf eine leichte Tiefmittennase (Eigenfrequenz) keine wirklichen
Schwächen, daß läßt sich aber mit dem Amp-EQ regeln.

Den Amp habe ich erst kürzlich auf einer Session gespielt, ein
wirklich prächtiges Teil zu dem Preis, würde ich auch teurer schätzen.

Wenn es denn mal etwas mehr für Leadsounds sein soll, einfach ein
Overdrivepdal vorschalten.
 
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Hallo Catweezle,

probier vielleicht mal den Peavey Valveking aus.
Für meinen Geschmack (und Geldbeutel) macht der ordendlich einen drauf - gerade für Rock - auch den, der heftigeren Art.
Hier im Forum hat schon jemand (ich glaube DunkelElf war’s – danke für den Tip) ein interessantes Review geschrieben.
Das Top kostet neu ca. 450,- €, allerdings ohne Fußschalter. Zu ähnlichen Preisen gibt’s ihn auch als Combo mit 1 x 12’’ oder 2 x 12’’, die ich allerdings noch nicht angetestet habe (Spiele das Top über eine Marshall 2x12’’ unseres Sängers, die ich als Dauerleihgabe erschnorrt habe – noch mal Danke Mike :lol: ). Ist meiner Meinung zwar nicht die optimale Box, aber bis zur nächsten Weihnachtsgeld tut’s die allemal.
Ich denke, antesten lohnt.

Viele Grüße

Thomas
 
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hi...also das mit dem valveking oder classic würd ich an deiner stelle mal selber ausprobieren...ich persönlich finde das geld was der classic mehr kostet durchaus angebracht...zumal du ja schreibst das du nicht so einen überzerrten sound willst oder brauchst...für metall ist der valveking für den preis meiner ansicht nach total in ordnug aber du willst ja so wie ich das verstanden hab eher einen klassischen warmen sound und im vergleich zwischen den beiden hat mich der classic da ganzschön umgehauen...aber wie immer probieren geht über studieren;)
p.s.: und wenn dir die lautstärke auf dauer nicht reicht kannst du dir immernoich ne 4*12er rannschließen.
gruß christoph
 
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Moin.

zuerst zur Frage "Combo oder Stack?".
ich würde immer den Combo vorziehen, denn er ist vielseitiger.
Zur Probe oder zum Kleingig nimmt mandenCombo ohne Zusatzbox und schleppt eben keine schwere Box durchdie Lande.
Und braucht man doch mal "mehr", dann hängt man halt ne 4x12 oder so dran.

Soi, ob nunTransen- oder Röhrenendstufe, das ist so ne Frage, die kann man nicht so pauschal beantworten. Hängt davon ab, welchen Sound du willst, und Röhrenendstufen klingen ja auch nicht alle gleich. Ich persönlich ziehe Vollröhre vor, auch bei Zimmerlautsärke, aber das ist rein subjektive Geschmackssache.

Wenn du ein günstiges und gutes Vollröhrenteil willst, suche nachnem gebrauchten Vollröhren-Laney odernem älteren Engl.
Ich habe den Engl Straight 50 Watt Combo, der klingt megagut (besonders für Rock und gemäßigten Metal) und ist gebraucht mit etwas Glück ab ca. 400 Euronen zu bekommen.
Einen Engl Squeeze oder Jive bekommt man ev. sogar noch günstiger, und die klingen dito recht gut.

Vollröhren-Laneys bekommt man auch second hand ab ca. 300 Euro, und Hörensagen zufolge sind die auch z.T. echt geil.

Tschö
Steve
 
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catweezle":zkt2b9zw schrieb:
Ich bin noch am grübeln ob ich mir einen Combo oder ein Halfstack kaufen soll. Ich habe schon Informationen eingeholt über einen SPider II 212 150Watt 2x12"Boxen ca. 350€ ist aber eine reine Transe und da habe ich Angst dass ich trotz der 150 die Präsenz verliere wenn ich mit der Band besonders mit einem 2.Gitarristen spiele. Hat da schon jemand Erfahrung ?

Um dir die Angst zu nehmen, mit 150Watt aus einer Transe mit 2x12" Speakern wirst du so schnell nicht die Präsenz verlieren. 150 Watt sind 150 Watt, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Ich spiele seit über 3 Jahren einen 160W Fender pro185 (auch 212 und Transe) Combo - für Proberaum und kleine Bühnen in Clubs der Overkill. Wo es richtig laut werden muss, lass ich mich auch abnehmen. Aber weggeblasen hat mich bisher noch keiner - im Gegenteil! ;-)

Transe oder Röhre? Geschmacks- und Bandscheibensache. Klar, Röhren haben immer den gewissen Kick... wie wärs mit einem Hybridamp? Röhrenvorstufe und eine fette Transenendstufe, geile Sache!

Zur Frage Combo oder Stack: auch ich würde dir einen Combo empfehlen. Alles in allem praktischer, leichter zu transportieren, vielseitiger und besser dosierbar...
 
simoncoil
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tach zusammen,
ich spiele seit jahren über einen fender roc pro 1000 hybrid combo (eine röhre in der vorstufe), das ding hat 100 watt, einen 12er speaker und deckt mit seinen zwei verschiedenen zerren alles ab... aufdrehen musste ich ihn auch ohne p.a. nie über vier im clean kanal... also keine sorge wegen der präsenz.
vor zwei tagen habe ich dann über einen gestellten frontman von fender gespielt, der ist komplett transe und klang mir nicht so gut. die röhre macht irgendwie doch was aus.

leute, ich bewundere euch alle für eure energie, die ihr neben dem musikmachen offensichtlich auch noch in das schleppen von tops und cabinetten streckt... mir wäre das nichts, mir reichen die 20 kg meines combos mehr als genug.

hat eigentlich wer erfahrung mit der kleineren ausgabe des roland jazz chorus amps? der ist ja auch eine reine transe, clean soll er es aber echt bringen. kann man für distortion mit nem pedal da was reissen, oder ist er wirklich nur clean zu gebrauchen?
 
frank
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Hi,

lass Dich von der reinen Watt-Angabe nicht beeindrucken. Die wirst Du nie brauchen, schon gar nicht bei der von Dir angesprochenen Musikrichtung.

Ich selbst habe eine 100 Watt Röhre. Und die Leistung habe ich nur äußerst selten, und auch dann nur zum Jux, abgerufen.

100 Watt sind nach meiner Meinung eindeutig zu viel. Im Bandkontext bekommt man nur Ärger mit den Mitmuckern und zwar zu recht.
Auch ist zu bedenken dass die so schöne Röhrenzerre sich erst in der lauteren Gangart einstellt, bei einem 100 Watt Amp also eher selten.

Ergo bin ich auf 35 Watt umgestiegen. Das war eine kluge Entscheidung, zumal sich der Amp von 35 auf 15 und 5 Watt herunterregeln lässt. Auch ihn habe ich nur ab und zu zum Spaß voll ausgelastet. Normalerweise komme ich ausgesprochen gut im 15- und 5-Watt-Modus aus.

Vor diesem Hintergrund kann ich Dir z.B. den 30 wattigen Classic empfehlen. Ich habe ihn letztens mal angetestet, er singt, er schmatzt, er clippt, ein wirklich guter Röhren-Amp zum vernünftigen Preis, der auch zu Hause, also leise gespielt, einen annehmbarenTon produziert.

Eine kleine Combo (=1x12) hat unbestreitbar Vorteile im Transport, klingt i.d. R. aber etwas zugeschnürt. Besser wäre die 2x12 Combo; denn sie hat Klangvorteile - sie klingt sogar lauter, da sie mehr Luftmassen bewegt. Aber eine 2x12 Combo ist dann auch nicht mehr so leicht zu transportieren.

Deshalb ziehe ich ein Top mit einer 2x12 Box vor. Ergebnis: Leichter Transport und guter Sound, Nachteil: Etwas teurer.

Ein Halfstack verursacht durch die Größe eher Transportprobleme, die Soundqualität nimmt aber im Vergleich mit einer 2x12 nicht in beeindruckendem Umfang zu. Für mich überwiegen - abgesehen vom noch höheren Preis - die Nachteile. Optisch macht sie viel her, aber darauf kommt es meines Erachtens nicht drauf an.

Eine Transe würde ich nicht kaufen. Mir persönlich klingen sie zu steril. Aber das ist eine reine Geschmacks- und eine Geldfrage natürlich.
Sofern Du zu einer Transe tendierst, bedenke dass z.B. 30-Röhren-Watt - Amps technisch bedingt lauter sind als ein 30-Transen-Watt-Amp. Also sollte die Transe etwas mehr Leistung haben, vielleicht 50 Watt.

Ganz anders sieht die Sache allerdings aus, wenn alle Deine Bandmitglieder nur glücklich sind, wenn sie im Übungsraum ihre 150 Transen Watt immer voll ausfahren müssen. Dann würdest Du wohl etwas lauteres brauchen - jedenfalls solange Deine Ohren noch gut sind. Später benötigst Du dann einen guten Hörgeräteakustiker. ;-)
 
gitarrenruebe
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frank":177jor4r schrieb:
Deshalb ziehe ich ein Top mit einer 2x12 Box vor. Ergebnis: Leichter Transport und guter Sound, Nachteil: Etwas teurer.

Ein Halfstack verursacht durch die Größe eher Transportprobleme, die Soundqualität nimmt aber im Vergleich mit einer 2x12 nicht in beeindruckendem Umfang zu. Für mich überwiegen - abgesehen vom noch höheren Preis - die Nachteile. Optisch macht sie viel her, aber darauf kommt es meines Erachtens nicht drauf an.

Eine Transe würde ich nicht kaufen. Mir persönlich klingen sie zu steril. Aber das ist eine reine Geschmacks- und eine Geldfrage natürlich.
Sofern Du zu einer Transe tendierst, bedenke dass z.B. 30-Röhren-Watt - Amps technisch bedingt lauter sind als ein 30-Transen-Watt-Amp. Also sollte die Transe etwas mehr Leistung haben, vielleicht 50 Watt.

2x12 und Top = Top, auch mein Favorit. Nicht so viele Kilos auf einmal und schöner Sound. Halfstack habe ich auch ad acta gelegt, zu groß, zu schwer.

Anbei mein derzeitiges Session-Besteck (war auf der GW-Wildenburg-August-Session im Einsatz, daher auch das Bild vom Doc):

Classic 30 Top und 2x12 Marshall 1922 Box (Bestückung 1xGreenback, 1xCelestion G75T), das schickt ud ist gut "tragbar".

stillleben1_jpg.jpg


Transen-Combo Tipp = Tech21, der 1x12" Trademark 60 Combo. Klingt sehr gut und wiegt nur um die 15 kg. Sehr gut, wenn man viele Sessions spielt.
 
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frank":1qgzymkg schrieb:
Hi,
Sofern Du zu einer Transe tendierst, bedenke dass z.B. 30-Röhren-Watt - Amps technisch bedingt lauter sind als ein 30-Transen-Watt-Amp. Also sollte die Transe etwas mehr Leistung haben, vielleicht 50 Watt.

Das ist ein Irrglaube. Rein technisch sind 30 Watt 30 Watt, egal in welcher Form sie produziert werden. Ein Röhrenverstärker beginnt lediglich beispielsweise auf Volume 5 eher zu zerren als ein gleich starker Transistorverstärker. Dadurch klingt er subjektiv lauter.

Mir wollen auch ständig die Besitzer von Fender Twins erzählen, dass ihre Kisten lauter seien als mein Pro... :roll: meiner bleibt halt länger clean, typische Transeneigenschaft.
 
Woody
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Sascha´s Strat":3bavyrjo schrieb:
Das ist ein Irrglaube. Rein technisch sind 30 Watt 30 Watt, egal in welcher Form sie produziert werden.

Jau und ein Vogel kann fliegen, seis ein Strauß oder ein Pinguin.
:shock:

Gruß,
Woody
 
doc guitarworld
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Sascha´s Strat":223zfgma schrieb:
Mir wollen auch ständig die Besitzer von Fender Twins erzählen, dass ihre Kisten lauter seien als mein Pro... :roll: meiner bleibt halt länger clean, typische Transeneigenschaft.

Ich glaube, es ist schon oft genug getestet worden. Einem
100 Watt Transenamp geht leider bereits die Puste aus, wenn
der 100 Watt Twin grade ansetzt bei halben Reglerweg das
Blut aus den Ohren tropfen zu lassen ... das ist übrigens
auch schon Thema gewesen und von unseren Techniker
im Forum schön formuliert ... ich hatte mal zwei 200 Watt
Hiwatt Tops, das ist böse ;-)
 
frank
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Sascha,

der Doc hat schon recht.

Benutz mal die Suchfunktion, dann erschließt sich Dir die Angelegenheit. Wenn Du diesem Forum nicht traust, suche in anderen Foren oder im Net. Alternativ kannst Du auch den Amp-Doc Deine geringsten Mißtrauens persönlich fragen. Du wirst meine/unsere Äußerung überall bestätigt finden.

Und das liegt ganz gewiß nicht daran, dass alle einem Irrglauben aufgesessen sind. Es hat auch rein gar nichts mit dem subjektiven Hörempfinden zu tun.
Es ist vielmehr eine technische Gegebenheit bzw. "Verabredung" zu der Frage, an welchem Kriterium soll sich die Leistungsmessung eines Amps orientieren, um einen verbindlichen Vergleichswert zu haben? Die Antwort lautet: Die Höchstleistung einer jeden Amp-Typs wird dann gemessen, wenn er (gerade) noch clean klingt.
In diesem Bereich ist bei der Transe die Höchstleistung erreicht, viel mehr kommt da nicht mehr. Anders ist`s bei der Röhre. Die kann technisch bedingt noch mehr Leistung produzieren, aber nur noch mit zunehmend verzerrtem Ton.

Insgesamt ist das aber nur interessant, wenn:

1. Jemand unentschieden ist, welchen der beiden unterschiedlichen Typen er kaufen soll. Will er eine Transe kaufen, aber genauso laut spielen, wie eine Röhre, dann muss er ein paar Watt mehr kaufen.
2. Will jemand eine Röhre kaufen, aber auch bei höherer Leistungsanforderung einen cleanen Sound haben, dann muss die Röhre ein paar Watt mehr haben. Aber dieser Grund ist meiner Meinung nach zweitrangig. Denn 30 Watt sind schon höllenlaut. Die muss man erst mal wirklich benötigen.

Vermutlich gibt`s dafür nur einen Grund: Man muss zur GW-Session auf die Wildenburg fahren wollen - jedenfalls nach den Statements in einem anderen Thread. :mrgreen:
 
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Wobei man jetzt auch noch hizufügen sollte, dass der angeschlossene Speaker auch noch ein gehöriges Wörtchen mitzureden hat. Der selbe Amp ist mit 2x12 oder gar 4x12 auch lauter als wenn er nur mit einem Speaker betrieben werden würde.. die RMS Watt Angabe ist für´s menschliche Gehör eh völlig unerheblich. Es bezeichnet lediglich die Leistungabgabe an einem bestimmten Arbeitspunkt. Interessant für´s Gehör ist eher wieviel Dezibel abgegeben werden.

P.S: Oder eine Session-Metapher: 2 Gitarristen = 2 Amps = Laut, 4 Gitarristen = 4 Amps = infernalisch.... ;-)
 
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rockin' steve":265pnjs5 schrieb:
Moin.
zuerst zur Frage "Combo oder Stack?".
ich würde immer den Combo vorziehen, denn er ist vielseitiger.
Zur Probe oder zum Kleingig nimmt mandenCombo ohne Zusatzbox und schleppt eben keine schwere Box durchdie Lande.
Und braucht man doch mal "mehr", dann hängt man halt ne 4x12 oder so dran.

Öhm... was ist den dann an einem Combo vielseitiger. Ich bin seit Jahrzehnten Topteil und Box Spieler und habe noch nie etwas vielseitigeres gesehen.

Soll heissen: Topteil + 2x12er = Proberaum u. kleiner Gig, Topteil + zweimal 2x12er = mittlerer Gig, Topteil + 4x12er mittlerer bis großer Gig, Topteil + 4x12er + zweimal 2x12er = riesen Gig... etc.

Und, ob ich jetzt das Topteil schleppen und anschließend noch einmal für die 2x12er gehen muß, oder ich gleich den Combo (mit definitiv mehr Gewicht, als das baugleiche Topteil) trage, daraus kann ich noch keine "Vielseitigkeit" erkennen.

Es sei denn, Du definierst "Vielseitigkeit" damit, das wenn Du nur den Combo schleppst, Du in der anderen Hand noch die Gitarre tragen kannst. Das ist eine Combo in der Tat vielseitiger... ;-)

Gruß
VVolverine
 
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Hi.

Vielseitiger bedeutet, ich kann den Combo entweder mit der eingebauten, offenen Box betreiben oder aber auch (nach Belieben) mit jeder greifbaren Zusatzbox (wenn dei Ohmzahl passt).
Ein Top kann ich niemals mit der eingebauten Box betreiben, da muss ich ich immer für eine Zusatzbox sorgen, sonst kann ich das Top nicht richtig nutzen.
Im Fall Combo habe ich 2 Grund-Möglichkeiten (eingebaute Box oder externe Box), beim Top nur eine (externe Box).
Zwei Möglichkeiten gegen eine: da sind zwei Möglichkieten wohl das Vielseitigere.
Wenn ich davon ausgehe, dass sowohl Combo als auch Top einen DI-Ausgang haben, und ichden Amp auch ohen Box nutzen kann, dann sind es immer noch 3 zu 2 Möglichkeiten. Der Combo bleibt damit vielseitiger einsetzbar, er hat immer eine Möglichkeit mehr.

Hab ich mich logisch klar nachvollziehbar ausgedrückt?

tschö
Steve
 
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Dafür musst du immer die gesamte Combo (also mit dem Speaker) herumschleppen. Topteil reicht bei manchen Gigs auch wenn ne Box gestellt wird. Schont den Rücken ;) Also ein weiterer Punkt für das Topteil... :mrgreen:
 
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frank":19mzk226 schrieb:
Es ist vielmehr eine technische Gegebenheit bzw. "Verabredung" zu der Frage, an welchem Kriterium soll sich die Leistungsmessung eines Amps orientieren, um einen verbindlichen Vergleichswert zu haben? Die Antwort lautet: Die Höchstleistung einer jeden Amp-Typs wird dann gemessen, wenn er (gerade) noch clean klingt.
In diesem Bereich ist bei der Transe die Höchstleistung erreicht, viel mehr kommt da nicht mehr. Anders ist`s bei der Röhre. Die kann technisch bedingt noch mehr Leistung produzieren, aber nur noch mit zunehmend verzerrtem Ton.

Und da genau liegt der Hase im Pfeffer.

Nehmen wir einen Transistorverstärker mit 100 Watt und einen Röhrenverstärker mit 100 Watt.

Die Röhre beginnt bei Volume 5 (von max 10) zu zerren. Bis 5 ist der Verstärker clean wobei wir evtl. eine Leistungsgabgabe von 40 Watt messen können. Danach ist Bratpfanne und Restwärme aus den Röhren.

Der gleich starke Transistorverstärker kann jedoch bis Volume 8 eine cleanes Signal abgeben, bei einer gemessenen Leistung von sagen wir 80 Watt, ohne Restwärme!



Der Zerreffekt ist übrigens eine Form der mechanischen (Zer-)Störung und war bei der Entwicklung der Röhrenverstärkers in den 30er/40er Jahren überhaupt nicht erwünscht!



Welcher Amp ist hat mehr Power?
 
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Sascha´s Strat":2s0q1m1t schrieb:
frank":2s0q1m1t schrieb:
Na klar, und die Erde ist eine Scheibe!

Wow! Das ist ja mal eine überaus kompetente Ansage.... :?

sorry, da muss ich widersprechen...

eine Scheibe wäre flach
Ich bin desöfteren mit dem Flugzeug unterwegs und kann aus eigener Beobachtung sagen, daß die angebliche Scheibe leicht gebogen ist.
Ich konnte zwar nur einen Teilausschnitt durch das Fenster des Flugzeugs erspähen....aber
links und rechts muss es noch ein Stück weitergehen.
Wahrscheinlich sind die Fenster auch deswegen so klein damit man nicht alles sehen kann.
Ich vermute auch das der äussere Bereich hermetisch abgesperrt ist...(damit keiner runterfällt...und die blöde Erde=Kugel-Theorie anfechtet)
und dieser Bereich von der CIA und dem Vatikan bewacht und als Endlager für unverkaufte Tokio Hotel CD´s genutzt wird.

(wie gesagt...meine Theorie..und muss nicht ab sofort an Schulen gelehrt werden)

greez
 
frank
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Sascha´s Strat":151t68uk schrieb:
frank":151t68uk schrieb:
Na klar, und die Erde ist eine Scheibe!

Wow! Das ist ja mal eine überaus kompetente Ansage.... :?

Sascha, ich vermag beim besten Willen nicht zu erkennen, dass Du Dein vermeintliches Wissen in Frage stellst. Du bleibst ohne die Dir gegebenen Hinweise zu prüfen bei Deiner Theorie und begründest sie mit phantasievollen aber gleichwohl haltlosen Argumenten.

Aus welchem Grund erwartest Du also ein ernsthaftes Eingehen auf Deine Theorien?

Nö, da passe ich mich Dir lieber an und blödele etwas herum.
 
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Sascha´s Strat":1k367j1p schrieb:
Welcher Amp ist hat mehr Power?

Ist das nicht vollkommen scheißegal?

Männer, mal ehrlich,
meinet Ihr, dass erwachsene Menschen sich wegen eines solchen Themas auf diese Art austauschen müssen?

Das artet in kleinliche Rechthaberei aus, und ich zumindest bin bei der Beurteilung eines Amps in den letzten 30+ Jahren ohne Rechenschieber ausgekommen. Physik ist das eine, was das menschliche Ohr davon wahrnimmt das andere.

Dass unter bestimmten Umständen ein AC 30 einem Marshall an Durchsetzungsvermögen überlegen ist, habe ich schon mit eigenen Ohren gehört - 30 Röhrenwatt gegen 100 Röhrenwatt...

Also, seid doch bitte so gut und akzeptiert, dass der Kollege eine andere Meinung hat! Danke.
 
 

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