Wie bekomme ich meinen "Dumble-Sound"

A
Anonymous
Guest
Hi,
meiner Meinung UND Erfahrung funktioniert ein Dumble-Style-Sound mit Pedalen nie 100%. Es klingt zwar ähnlich, fühlt sich aber immer künstlich an.

Daher muss der Sound aus dem Amp kommen.

Wichtig für den Dumblesound ist der Speaker: Ein EVM 12L ist da schon mal allererste Wahl.

Dann noch ein guter Tubeamp. Ich spiele einen Frankntone FT50Special und bin Clean, Crunch und Lead-mäßig verdammt nah am Dumble. 99.9%. Das wäre mein gut gemeinter Tipp: Spar Dir Pedale und kauf Dir lieber den richtigen Amp.

Viele Grüsse!
 
uwich
uwich
Well-known member
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28 Dezember 2009
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505
Es ist schön, dass nach 10 Monaten dieser Thread wieder lebt!

Vor einem Jahr war ich sehr begeistert vom Sound von Gregor Hilden auf seiner CD "Blue Clouds" und bin es nach wie vor. Inzwischen habe ich recht viel an meinem Solospiel geübt und Equipement ausprobiert.
Mein Ziel ist nicht (mehr) genau den Sound hinzubekommen, sondern dieses Gefühl und die Dynamik im Spiel. Es muss nicht genau DER Sound sein, sondern der Sound, mit dem ich mich wohlfühle.

Einen echten Dumble will und kann ich mir nicht leisten. Das würde meine Familie zu Recht nicht verstehen und ausserdem verdiene ich einen Dumble nicht. Ich muss noch besser werden, um all die Facetten meines jetzigen Equipements auszuprobieren. Ich versuche einfach den Sound herauszufinden, mit dem ich am Besten spielen kann.

Die totale Zufriedenheit vom Februar ist einer neuen "totalen" Zufriedenheit jetzt gewichen, nachdem ich die 3 Overdrives meines Effektboards ausgetauscht habe:

Toadworks "John Bull" statt TO1 mit wenig Gain --> sehr lecker, sehr dynamisch, mit dem Volumeregler ist von Clean bis Lead alles drin

Brunetti "Mercury Box" statt Marshall Jackhammer: einfach nur viel viel besser, tolle Leadsound, das beste Overdrive/Distortion - Pedal, das ich bisher gesehen habe

Electro Harmonix LPB-1 statt TO1 als Booster

Der Rest ist geblieben. Ich habe auch eine Strat, eine Tele, eine LP - alles gepimpte Nachbauten - meine Klampfe ist und bleibt aber die Helliver.
Als Amp ist nach wie vor der Fender Blues Deluxe vorne - Hot Rod Deluxe und H&K Tube 50 stehen im Proberaum als BackUp.
Ich bin wieder einmal zufrieden (bis zum nächsten Ausprobieren).
 
A
Anonymous
Guest
Ich halte das ganze Gerede vom `Dumble `Sound für
Rumours.Es ist.als ob man einem Phantom nachjagt.
Zuviele Faktoren spielen eine Rolle(Spieltechnik.
Stilrichtung,Gitarre) Ich denke, die Komponenten
müssen passen. Ich habe kürzlich ein Fender 140
Topteil günstig erstanden und bin damit glücklich.
Das Teil ist wohl ziemlich selten und höllisch laut.
Gottseidank kann man die Leistung reduzieren.
Für mich ging jedenfalls die Sonne auf....
Aber ob das nun der Dumble Sound ist?
Geschmacksache
 
J
JohnnyT
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Hallo Jazz-lick!


Das, was man als Dumble Sound bezeichnet ist der Sound, den man mit einem von Dumble gebauten Amp assoziiert und auch ganz einfach hören kann, wenn man denn mal einen spielt bzw. einen der vielen Derivate (Nachbauten) davon. Ob die Nachbauten jetzt alle 100%ig einem bestimmten Dumble gleich klingen? Nein, wie auch, jeder Amp klingt ein wenig anders. Aber den Sound, für den die Dumbles eben stehen geben diese schon recht gut wieder.
Das hat mit Spieltechnik, Stilrichtung und Gitarre nicht so wirklich viel zu tun imo, es geht um den Eigensound des Amps. Insofern ist es eine relativ klar umrissene Sache, was denn der Dumble Sound ist. Eigentlich.

Es geht ja hier eher darum, wie man diesen Sound bekommen kann, ohne einen Dumble Amp zu kaufen. Und da ja Sound immer stark der persönlichen Wahrnehmung unterliegt und man i.d.R. noch nie einen echten Dumble gespielt hat, sondern nur die Sounds von Platte und Videos kennt ist das natürlich eine schwierige Sache. Das gilt aber für jeden Sound, den man mit einem Amp verbindet, den man nicht besitzt und evtl. nur von Aufnahmen her kennt. Einen solchen Sound zu reproduzieren ist schwierig, da sie von Mikros gefärbt sind und der gesamten Aufnahmekette und evtl. oder bestimmt nachbearbeitet sind.

Dennoch haben Aufnahmen mit einem Dumble eben eine Grundcharakteristik, die ganz gut herauskommt und das ist das, was man dann eben "Dumble Sound" nennt. Imo.

Ich kenne einen Dumble auch nur von Aufnahmen, habe mir aber ein Bild davon machen können für mich, wie denn sowas wohl zu klingen hat.

Genauso wie man sich evtl. ein Bild von einem 7ender Twin, einem JTM45 oder einem Ampeg SVT macht. Das sind charakteristische Sounds, die man schnell wieder erkennt und meist eben wirklich gut nur dann hinbekommt auch im Live Betrieb, wenn man eben genau so einen Amp benutzt.

Insofern ist das Phantom jagen in Bezug auf Dumble anwendbar auf jeden Ampsound, denn nur die wenigsten werden jemals für ihr Gefühl einen bestimmten mit einem Amp verbundenen Sound für sich selbst zu 100%iger Zufriedenheit erreichen.
Aber das ist Teil und Spaß des Spiels, die Suche nach dem Sound (welcher auch immer).

Das man aber gewisse Grundvoraussetzungen schaffen kann um einen bestimmten Sound nachbilden zu können denke ich, steht außer Frage.
Dabei hilft es sich mit dem Amp zu beschäftigen, worauf er basiert, was an ihm besonders ist um das ganze einzugrenzen.

Es gibt ja bei Dumble dieses Zitat, dass jemand (ich glaube es war david Lindley?) zu ihm kam mit einem alten Tweed Deluxe und sagte, er hätte gerne den Sound, nur lauter.

Das wäre doch schonmal ein Anfang, imo.


Alles Gute!
 
A
Anonymous
Guest
JohnnyT":qra53niq schrieb:
Hallo Jazz-lick!


Das, was man als Dumble Sound bezeichnet ist der Sound, den man mit einem von Dumble gebauten Amp assoziiert und auch ganz einfach hören kann, wenn man denn mal einen spielt bzw. einen der vielen Derivate (Nachbauten) davon. Ob die Nachbauten jetzt alle 100%ig einem bestimmten Dumble gleich klingen? Nein, wie auch, jeder Amp klingt ein wenig anders. Aber den Sound, für den die Dumbles eben stehen geben diese schon recht gut wieder.
Das hat mit Spieltechnik, Stilrichtung und Gitarre nicht so wirklich viel zu tun imo, es geht um den Eigensound des Amps. Insofern ist es eine relativ klar umrissene Sache, was denn der Dumble Sound ist. Eigentlich.

Es geht ja hier eher darum, wie man diesen Sound bekommen kann, ohne einen Dumble Amp zu kaufen. Und da ja Sound immer stark der persönlichen Wahrnehmung unterliegt und man i.d.R. noch nie einen echten Dumble gespielt hat, sondern nur die Sounds von Platte und Videos kennt ist das natürlich eine schwierige Sache. Das gilt aber für jeden Sound, den man mit einem Amp verbindet, den man nicht besitzt und evtl. nur von Aufnahmen her kennt. Einen solchen Sound zu reproduzieren ist schwierig, da sie von Mikros gefärbt sind und der gesamten Aufnahmekette und evtl. oder bestimmt nachbearbeitet sind.

Dennoch haben Aufnahmen mit einem Dumble eben eine Grundcharakteristik, die ganz gut herauskommt und das ist das, was man dann eben "Dumble Sound" nennt. Imo.

Ich kenne einen Dumble auch nur von Aufnahmen, habe mir aber ein Bild davon machen können für mich, wie denn sowas wohl zu klingen hat.

Genauso wie man sich evtl. ein Bild von einem 7ender Twin, einem JTM45 oder einem Ampeg SVT macht. Das sind charakteristische Sounds, die man schnell wieder erkennt und meist eben wirklich gut nur dann hinbekommt auch im Live Betrieb, wenn man eben genau so einen Amp benutzt.

Insofern ist das Phantom jagen in Bezug auf Dumble anwendbar auf jeden Ampsound, denn nur die wenigsten werden jemals für ihr Gefühl einen bestimmten mit einem Amp verbundenen Sound für sich selbst zu 100%iger Zufriedenheit erreichen.
Aber das ist Teil und Spaß des Spiels, die Suche nach dem Sound (welcher auch immer).

Das man aber gewisse Grundvoraussetzungen schaffen kann um einen bestimmten Sound nachbilden zu können denke ich, steht außer Frage.
Dabei hilft es sich mit dem Amp zu beschäftigen, worauf er basiert, was an ihm besonders ist um das ganze einzugrenzen.

Es gibt ja bei Dumble dieses Zitat, dass jemand (ich glaube es war david Lindley?) zu ihm kam mit einem alten Tweed Deluxe und sagte, er hätte gerne den Sound, nur lauter.

Das wäre doch schonmal ein Anfang, imo.


Alles Gute!
Hallo Johnny T! Ich glaube, ich weiss jetzt, worum es geht. Ich muss dazu sagen, dass ich noch neu in diesem Forum bin. Zu meiner Person: Ich bin 58 Jahre
alt und unterrichte Gitarre und Klavier, habe in diversen Bands gespielt, viele Gitarren und Amps gespielt usw.
Wenn ich nun meine alte Gibson ES 175 nehme und an
einen Transistor-oder Röhren-Amp anschliesse, wird das Ergebnis fast immer befriedigend sein. Was ich kriti-
siere ist, das es Leute gibt, die glauben, sie brauchen
sich nur das richtige Eqipment kaufen, um so zu spielen wie ihre Vorbilder. Diesen Leuten sage ich: üb erst mal Gitarre! Immerhin lebt eine ganze Industrie von diesen Träumern. Na ja, das ist eigentlich schon ein neues Thema. In diesem Sinne..
 
J
JohnnyT
Well-known member
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15 Oktober 2010
Beiträge
190
Hallo Jazz lick!

Hm, ich denke, innerhalb dieses Threads hat sich niemand verdächtig gemacht in Bezug auf bestimmtes Equipment zu wollen um genau zu klingen wie xy.
Aber man nimmt eben gerne User von bestimmtem Equipment an, um dautlich zu machen, wonach man sucht.

Am Ende klingt sowieso jeder, wie er/sie selbst, egal was man macht.

Zudem denke ich immer noch, das gutes oder neu erworbenes Equipment einen auch als Gitarristen enorm weiter bringen kann, weil es inspiriert.


Mach's gut!
 
A
Anonymous
Guest
Garry":1dyzgim8 schrieb:
Aber die Idee mit einen Kiitty Hawk ist natürlich die kostengünstigere Variante.

VG Garry

Wobei ich leider feststellen musste, dass Kitty Hawks auch nicht per se "umwerfend" klingen, sondern eine sehr große Abhängigkeit zum Rest besteht.
Mit "falscher" Gitarre davr klingen die Kittys auch nicht immer doll
 
 
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