Andere Saiten aufziehen: singing sustain with punch, clarity and warmth and ĂŒberhaupt alles!

groby

Power-User
21 Nov 2005
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Gibt ja 'ne Menge interessanter Saiten mittlerweile.

Zum Beispiel gibt es neben Steel oder Nickel oder Nickel-Plated Steel noch so etwas exotischere Hi-Tech Varianten wie Ernie Balls Slinky Cobalt und deren M-Steels, deren Paradigm Strings und von D'Addario die NYXLs.

Hat einer die schon mal getestet?

Mich wĂŒrde zur Abwechslung mal im Internet die Meinung von jemandem interessieren, der NICHT fĂŒr diese bezahlt wurde sondern der - im Gegenteil - sogar fĂŒr die Saiten auch noch hat zahlen mĂŒssen und der eine Meinung zu Saiten und Preis hat.

Reißfestigkeit und so ist mir egal. Das letzte mal als mir eine Saite gerissen ist, musste ich noch mit der Droschke zum KolonialwarenhĂ€ndler um eine neue zu kaufen. So lange her ist das.

Aber so tonal....

Ich kann mich natĂŒrlich selbst da durchtesten.

Aber bei 14 Euro pro Satz, .... na..... mmmmh.....




Nebenfrage: Warum sind eigentlich im Laufe der Jahre Dean Markleys etwas untergegangen? Schlechtes Marketing? Deren Verpackung hat den Ă€sthetischen Charme eines CD-Covers fĂŒr Druckertreiber. Spielt einer deren E-Gitarrensaiten noch? Kennt jemand deren Helix-Saiten? Ist da was nennenswert spĂŒrbar anderes?


Noch eine Frage: LaBella Saiten. Kannte ich nur fĂŒr Bass. Gibt es auch fĂŒr E-Gitarre. Schon mal jemand gespielt?
 
Nennt mich einen Banausen, aber ich kenn kaum nen Unterschied raus bei den handelsĂŒblichen Saiten. Gut, Elixir und Co klingen von hausauf "eingespielt", also ETWAS dumpfer, halten dafĂŒr deutlich lĂ€nger und sind somit mein Favorit bei den Roundwounds - auch wenn sie mehr kosten, teurer kommen die unbeschichteten Saiten.

Bei meinen Fenders (Tele, Jaguar) hab ich gerne Flatwounds drauf, da bin ich auch nicht wÀhlerisch. Die halten dann ewig und drei Tage bei mir. Thomastik sind toll, aber auch d'Addario.

Meine Resonator hat derzeit Phosphor Bronze Saiten auf den Rippen, aber auch eher zufÀllig; vorher waren es einfache Bronzesaiten, da konnt ich Unterschiede bemerken. Phosphor war höhenreicher. Bei der Reso fÀllt mir aber mehr auf, wenn ich das Plek wechsel als die Saiten: mit Holzplek klingt's toller - jetz aber bitte nicht fragen, welches Holz . . .
 
Moin,
groby schrieb:
Ernie Balls Slinky Cobalt
hatte ich mal in 9-42 ausprobiert. Klanglich war kein großer Unterschied festzustellen. Sie hielten etwas lĂ€nger als normale EB, aber nicht deutlich lĂ€nger.
Störend war das AnschlaggefĂŒhl, das war ziemlich weich und wabbelig und ging in Richtung Gummiband statt Draht.
In Summe war es den Mehrpreis nicht wert, ich hab sie nicht wieder bestellt.

Gruß,
 
sunburst schrieb:
Ernie Balls Slinky Cobalt...ziemlich weich und wabbelig und ging in Richtung Gummiband statt Draht.
Alles klar. Ist gestrichen.

Die einzig wirklich geileren Saiten die ich mal fand waren eine bestimmte Signature-Variante von Dean Markley die dann auch schon am nÀchsten Tag vom Markt verschwunden sind.

Ansonsten: Solange es Ernie Ball/GHS/D'Addario und nickel-plated-hex-core ist, könnte ich schon zwei Tage nach dem draufspannen den Unterschied nicht mehr auswendig sagen.

Aber die Saiten sind aller Ton Anfang, daher bleibt immer so eine Grund-Neugier.

Ich will ja auch dass mein clarity-low-end dynamic-warm crisp Punch immer ganz toll singing Sustain hat.
Nachher hat ein anderer Gitarrist more silk highs, more smooth but tight low end and more revolutionary dynamic response.
Und ich stehe dann da. Ohne das alles.
Wie peinlich.
 
Also die Daddario NYXL finde ich sehr sehr gut auf Fender-Style Gitarren, da klingen sie lange sehr knackig, SpielgefĂŒhl und Sound super. Meine Lieblingssaiten. Wie ich sehe sind die aber mittlweile auch sehr teuer geworden :(

Elixir Optiweb spiele ich auf Gibson-Style Gitarren gerne. Irgendwie neigt man Handschweiß nĂ€mlich dazu dass die Saiten speziell bei Tuneomatic-Bridges AnschlagsmĂ€ĂŸig muffig werden. Mit den Elixirs bleibts lĂ€nger knackig und durch die Beschichtung flutschen die besser am Sattel (nicht gerader Saitenverlauf an Kopfplatte), wodurch diese einfach stimmstabiler sind.

Ernie Ball Paradigm: Viel zu teuer fĂŒr Saiten und die miesen Bewertungen im Netz schrecken ab.
Slinky Cobalt habe ich auch mal versucht, konnte aber keine Vorteile feststellen.

Sonst habe ich die GHS David Gilmour Signature SĂ€tze ein bisschen fĂŒr mich entdeckt, die sehr schöne ausbalancierte ZwischengrĂ¶ĂŸen darstellen, wenn es eben nur das QuĂ€ntchen mehr an StĂ€rke sein soll. Auch super gut bei Drop-D!! Ist aber eine Standard-Saite zum Standard-Preis und somit auch Standard-Haltbarkeit
 
Ich spiele seit tausend Jahren auf meinen Elektriks genau drei verschiedene SĂ€tze/Sorten:

Rockinger 10-46 nickel roundwound auf allen Strats mit Palisandergriffbrett. Wenn ich nur noch eine Sorte benutzen dĂŒrfte, diese wĂ€re es.

Pyramid "pure nickel" 10-46 auf allen Strats mit Ahorn-Einteiler. Weniger Power bei den bewickelten und insgesamt etwas rundere Höhen, passt!

Pyramid "pure nickel" 14.5-53 auf den Slide-Teles.


Die Akustiks bekommen Elixir nanoweb phosphor bronze 11-52. Auf den Elektriks halten die Elixir bei mir nicht - liegt wohl an den Delrin-Plektren. Da spiele ich die Beschichtung immer ruck-zuck kaputt. Die Akustiks spiele ich aber nur "Fingerstyle" ... da halten die ein halbes Jahr.

Diese Saiten klingen so, wie ich das erwarte / möchte / fĂŒr stimmig halte.

Insgesamt ist mein Kommentar zu allen Saitenfragen "öfter mal neue aufziehen". Vor jedem Gig kommen bei mir neue drauf.
 
Ich spielte lange Jahre DŽAddario Nickel .10 - .46, danach Pyramid Nickel gleicher StÀrke.
Nachdem ich dann ein paar SĂ€tze hatte, in denen die umwickelten Saiten entweder von Anfang an oder danach sehr schnell "fertig" waren (ich tippe auf einen Fertigungsfehler in einer Produktionsmarge), bin ich dann zu den sehr gĂŒnstigen Darcos gewechselt, die fand ich klasse, waren dann aber irgendwie weg vom Markt.

Mittlerweile bin ich zurĂŒck bei Pyramid, und habe mir aber aus Interesse (fĂŒr Gitarren, die nicht so oft gespielt werden) mal Elixir Optiweb bestellt, bin mal gespannt, wie ich mit denen zurecht komme. Wenn die gut klingen, lange halten und auch noch haptisch passen, wĂ€re auch der höhere Preis fĂŒr mich ok, und ein genereller Wechsel kĂ€me in Betracht. Jetzt werden die erst mal ausprobiert.
 
@Rolf:

In Sachen Pyramid Pure Nickel, die Problematik beim Aufziehen von Round Core Saiten ist Dir gelÀufig?
(Unbedingt erst aufwickeln und dann erst abschneiden./FĂŒr Mechaniken alter Machart mit senkrechtem Sackloch ungeeignet.).
 
tommy schrieb:
@Rolf:

In Sachen Pyramid Pure Nickel, die Problematik beim Aufziehen von Round Core Saiten ist Dir gelÀufig?
(Unbedingt erst aufwickeln und dann erst abschneiden./FĂŒr Mechaniken alter Machart mit senkrechtem Sackloch ungeeignet.).

Jo, aber ich nutze die Std-Pyramids. Ich hatte damals auch von anderen gehört, die zeitgleich Àhnliche Probleme hatten.
 
Porridgezwerg schrieb:
Nennt mich einen Banausen, aber ich kenn kaum nen Unterschied raus bei den handelsĂŒblichen Saiten.

Bei mir genauso.
Ich höre auch keinen Unterschied.

Ich spiele nur noch die billigen "Harley Benton Value Strings"
Der Satz 011er kostet 1,49 €.

Gruß
 
Dr Gonzo schrieb:
Porridgezwerg schrieb:
Nennt mich einen Banausen, aber ich kenn kaum nen Unterschied raus bei den handelsĂŒblichen Saiten.

Bei mir genauso.
Ich höre auch keinen Unterschied.

Ich spiele nur noch die billigen "Harley Benton Value Strings"
Der Satz 011er kostet 1,49 €.

Gruß

Auch bei mir genauso...
Ich spiele auf meinen Gitarren mit den (fĂŒr mich) dĂŒnnen Saiten 10-46er von "Career". Aus dem Grund da ich denke, daß die gut sind fĂŒr die Karriere. :mrgreen:
Da kostet ein Satz 3.99€. Incl einer 2ten E und H Saite! Die Ersatz-13er H-Saite benutze ich sinnigerweise als Ersatz auch als E-Saite :)
Ok, wenn die Harley Bentons noch gĂŒnstiger sind steige ich auch um auf die!

Auf meinen Fenders (Jaguar, Jazzmaster) habe ich mittlerweile fast ĂŒberall 12-52 flats oder halfrounds drauf (DÁddario). Wenn es die halfrounds als Harley Benton Version gĂ€be wĂŒrde ich einfach die gĂŒnstigeren spielen.

Die Saiten "QualitÀt" sind bei mir also nicht die Soundfaktoren.

...bei einem Konzert ist meinem Kollegen ne Flatwound Saite gerissen. Er zog dann weil nichts anderes greifbar war schnell eine roundwound auf. Was soll ich sagen... es ging weiter und klang wie immer... soviel dazu live im Eifer des Krachmachens...
 
Hallmarksweptwinger schrieb:
Incl einer 2ten E und H Saite!

Das hat bei mir frĂŒher immer dazu gefĂŒhrt, dass ich irgendwann gefĂŒhlt Hunderte e- und h-Saiten rumliegen hatte.

Kann mich gar nicht mehr dran erinnern, wann mir trotz sehr harten Picks und blind wĂŒtendem Anschlag das letzte Mal eine Saite gerissen ist.



Naja.

Ich entnehme dem Thread, dass kaum einer ernsthaft die gefragten neumodischen Super Special ErnieBall'arrio NY-Cobalt-XL Para-Premium Varianten spielt.

Auch außerhalb des Forums habe ich bisher nur von gesponsorten Nutzern gehört. Ist ja leicht, begeistert zu sein wenn man das Ding nicht bezahlen muss.



Nehme ich halt wieder normale D'Addario. Welche Packung denn? Mal sehen.

Einzelsatz 6,10 (A-ha, so-so. Geht das gĂŒnstiger?)

3er-Pack pro Satz 4,63 (Hey, ja, okay)

10er-Pack pro Satz 4,60 (3 Cent gespart, ab in den Geldspeicher damit zum Darin-Herumbaden)

25er-Pack pro Satz 4,88 (Was?)
 
gitarrenruebe schrieb:
Mittlerweile bin ich zurĂŒck bei Pyramid, und habe mir aber aus Interesse (fĂŒr Gitarren, die nicht so oft gespielt werden) mal Elixir Optiweb bestellt, bin mal gespannt, wie ich mit denen zurecht komme. Wenn die gut klingen, lange halten und auch noch haptisch passen, wĂ€re auch der höhere Preis fĂŒr mich ok, und ein genereller Wechsel kĂ€me in Betracht. Jetzt werden die erst mal ausprobiert.

Die Saiten sind zwischenzeitlich auf zwei Gitarren drauf, einmal auf der derzeitigen No1 (Bigsby Gina) und auf der "Nebenbei"-Strat (Bitcaster aus Göldo Body-Neck+Trem, Wilde NF PUs):

Haptisch auf jeden Fall viel besser als die Nanowebs. Man merkt ein bisschen die Beschichtung, aber deutlich nÀher an einer "normalen" Saite. Haben von vorneherein ein bisschen weniger Höhen im Vergleich zu anderen Strings, wie sonst nach 1-2 Wochen. Bin gespannt, wie lange die auf diesem Niveau klingen.

Übrigens, mit die besten Saiten, die ich bisher hatte, habe ich in meiner AufzĂ€hlung glatt unterschlagen:
Das waren OLYMPIA Strings aus Korea. Die haben sehr lange sehr gut geklungen, und waren unglaublich gĂŒnstig. Die hatte ich zu meinen Ladenzeiten via GroßhĂ€ndler bestellt, waren damals quasi bei mir "Hausmarke" von Anfang 2008 - Ende 2010, dann waren die auf einmal in DE nicht mehr lieferbar. Schade, die waren echt klasse.
 
Schade, die Olympia flatwounds die ich mal aus UK bestellt hatte finde ich auch nicht mehr...

Habe gĂŒnstige flats entdeckt: RotoSound RS200 Saiten
Kennt die jemand??
Da kostet ein 12-52er Satz 9,90€ plus 2,40 Vers.

Kann es sein, daß D®Addario die Preise in den letzten 1-2 jahren ziemlich angezogen hat??
 
Hallo alle zusammen,
spiele seit langem Ernie Ball RPS, fĂŒr mich das Beste Non Plus Ultra, stabil,
langlebig und guter Sound. Allerdings mixe ich 010. zu 011.er Satz da ich weder
den einen noch den anderen fĂŒr meine Gitarren gut einsetzen kann.

Billigsaiten habe ich zahllose getestet, immer frĂŒh verschlissen bzw. hinne.
da rechnet sich weder HB noch TH billig ist geil!
Aber muß ja jeer selbst entscheiden was er fĂŒr gut befindet.
Übrigens wechsel ich meine Saiten spĂ€testens alle 2 Monate!

Hollywoody:cool:
 
Tach.

groby schrieb:
sunburst schrieb:
Ernie Balls Slinky Cobalt...ziemlich weich und wabbelig und ging in Richtung Gummiband statt Draht.
Alles klar. Ist gestrichen. ...

Das find ich jetzt seltsam. Ich habe bei den Cobalt Saiten immer enorme Unterschiede zu stainless steel oder nickel wahrgenommen, bzw. war immer enttĂ€uscht wenn ich zu nickel oder steel gewechselt bin und dann im Sound was fehlte. Ich vermute aber es gibt einige GrĂŒnde warum andere diesen Unterschied nicht wahrnehmen:

1. Vor allem die Höhen sind stĂ€rker, oder zumindest anders. Ich verwende meine E-Gitarren so, dass diese Höhen Bestandteil des Sounds sind. Wenn man aber natĂŒrlich eine E-Gitarre mit dicken Humbuckern, im passiven Modus und dann mit 50 Meter Kabel und dann durch nen Gitarren-Lautsprecher der prinzipbedingt keine Höhen sondern nur Mitten transportiert, usw. usw. dann hört man natĂŒrlich diese Höhen gar nicht und den Unterschied auch nicht.

2. Ich hab immer sehr dicke Saiten genommen, aber weiß jetzt nicht ob die Cobalt Sachen sich da anders verhalten als andere. Kann natĂŒrlich sein, vielleicht ist es so, dass diese Saiten bei gleicher StĂ€rke irgendwie "elastischer" schwingen, was vielleicht erklĂ€ren wĂŒrde warum ich immer ohne Probleme diese mega dicken Saiten spielen konnte. Aber das sind jetzt nur Mutmaßungen.

Große Marken-Namen auf der Packung sind mir egal, aber wie gesagt, bei Cobalt hab ich doch immer einen erheblichen Unterschied wahrgenommen, der vielleicht vergleichbar ist mit dem Unterschied zwischen Phosphor Bronze und normaler Bronze bei Akustik (Den man ĂŒbrigens in bestimmten Situationen auch nicht hört, obwohl wohl jeder ihn kennt).

groby schrieb:
...

Nebenfrage: Warum sind eigentlich im Laufe der Jahre Dean Markleys etwas untergegangen? Schlechtes Marketing? Deren Verpackung hat den Ă€sthetischen Charme eines CD-Covers fĂŒr Druckertreiber. ...

Ich weiß jetzt nicht genau was an diesen Verpackungen jetzt besonders auffĂ€llig (positiv oder negativ) sein soll:
https://www.google.de/search?q=Dean+Markleys&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiGn7658KHXAhVGLhoKHapMDR4Q_AUIDCgD&biw=1401&bih=780
Aber gut, solange Gitarristen ihr Zubehör so auswÀhlen, dass sie auf den Markennamen und die Farbe der Verpackung achten, solange muss man sich nicht wundern wenn manche (guten) Sachen plötzlich aus den Regalen verschwinden.

Oder um es anders auszudrĂŒcken: Wenn die Gesamtsituation in der man musiziert dazu fĂŒhrt, dass man die Unterschiede zwischen Cobalt, Nickel, Stainless Steel, vielelicht sogar die Unterschiede zwischen Flatwound und Roundwound nicht hört... dann bleibt es natĂŒrlich jedem Überlassen nur nach dem SpielgefĂŒhl zu entscheiden, oder (wenn man auch diese Unterschiede nicht merkt) nach der Farbe der Verpackung zu gehen und nach der Coolness des Firmennamens...
 
Maltodextrino schrieb:
Oder um es anders auszudrĂŒcken: Wenn die Gesamtsituation in der man musiziert dazu fĂŒhrt, dass man die Unterschiede zwischen Cobalt, Nickel, Stainless Steel, vielelicht sogar die Unterschiede zwischen Flatwound und Roundwound nicht hört... dann bleibt es natĂŒrlich jedem Überlassen nur nach dem SpielgefĂŒhl zu entscheiden, oder (wenn man auch diese Unterschiede nicht merkt) nach der Farbe der Verpackung zu gehen und nach der Coolness des Firmennamens...

Ich habe ĂŒbrigens nur angemerkt, dass Dean Markley ein etwas uninspiriertes Packungsdesign haben.

Ein folgenschwerer Fehler.

Meine Gehör wurde entlarvt.

Meine "Gesamtsituation" gnadenlos offen gelegt.
 
groby schrieb:
...

Meine Gehör wurde entlarvt.

Meine "Gesamtsituation" gnadenlos offen gelegt.

Ja sorry, hatte halt irgendwie noch im Hinterkopf, dass du damals unbedingt wolltest, dass ich dir meine Plektren "besser" verkaufe, was dann wohl hieße lustiger, bunter und schöner oder irgendsoein Thema wo du (?) dir eine Gitarre gekauft hast und dich dann wunderst warum sie nicht wie andere Gitarren klingt... Und da passte diese Bemerkung ĂŒber Packungsdesign und das schnelle und gefĂŒhlsmĂ€ĂŸige "ist gestrichen" halt ins Bild...

Und damit nochmal zum Thema Cobalt (Ich mach keine Werbung fĂŒr irgendeine Firma, wĂŒrd es aber machen wenn die mich bezahlen wĂŒrden ^^):
Wenn ich mir die Beschreibung auf deren Webseite durchlese https://www.ernieball.de/guitar-strings/electric-guitar-strings/slinky-cobalt-electric-guitar-strings#P02721
dann sind da zwei Punkte die dem entsprechen was ich oben bereits schrieb. Wenn die wirklich "magnetischer" sind, dann wĂŒrde dies wohl den Unterschied im Sound erklĂ€ren den Ich wahrgenommen hab. Vielleicht hat das auch mit einer höheren Dichte zu tun, auf jeden Fall merkt man schon, dass da irgendwas grundsĂ€tzlich anders ist. Und dann ist dort blumig beschrieben: "Durch das weiche und seidige Feeling wird auch das Saitenbending zum Kinderspiel." Und das deckt sich ja durchaus mit dem was der andere Kollege hier beschreiben hatte. Die Firma nennt es halt "weiches und seidiges Feeling" (sie verkauft es also besser, genau das was sich viele GefĂŒhls-Gitarristen offenbar wĂŒnschen), der andere nennt es "Gummiartig". Aber wenn ich nun sehe, dass jemand Saiten die explizit als "elastischer" beschrieben sind nun in der dĂŒnnsten aller dĂŒnnsten Variante in 9-42 testet... Ja da kann ich mir vorstellen, dass das "gummiartig" ist. Und das wĂŒrde dann vielleicht wieder erklĂ€ren warum ich das Feeling als angenehm empfand. Offenbar sind diese Saiten aus irgendeinem Grund "weicher", und deshalb war es fĂŒr mich möglich diese in 056 oder noch stĂ€rker zu spielen, ohne dass sie sich wie ein StahltrĂ€ger anfĂŒhlten. Und die dadurch nochmal höhere Masse der Saiten sorgt wohl nochmal fĂŒr einen Schub an Ton oder wie man das nennen soll.

Lange Rede kurzer Sinn: Dieses ganze gefĂŒhlsmĂ€ĂŸige Bewerten was ich in solchen Foren immer wieder erlebe, das sehe ich kritisch, bzw. es fĂŒhrt oft zu nichts. Was wĂ€re wenn es bis heute keine Ahorngriffbretter gegeben hĂ€tte und eine Firma plötzlich (aus ArtenschutzgrĂŒnden) nur noch lackierte Ahorngriffbretter statt Tropenholz verwenden wĂŒrde? Die halbe Gitarristengemeinde wĂŒrde aufschreien "Iiiiieeeh! Der Lack klebt ja an den Fingern! Ekelhaft! Total anders als bisherige Griffbretter! Weg damit!".

Wie gesagt, ich find diese Art der Bewertung zweifelhaft. Wenn jemand Saiten die vergleichsweise "weich" sind in ultradĂŒnn testet und dann sagt die sind "gummiartig" und der Schluss dann ist "ok ich weiß bescheid, Cobalt ist gestrichen!" Und als nĂ€chstes fragt hier vielleicht jemand ob Ebenholz (sehr dicht und schwer) im Gitarrenbau gut zu verwenden ist und jemand schreibt "Ich habe mal eine Gitarre getestet, die war zu 100% aus Ebenholz und der Hals war auch aus Ebenholz und sogar 10 cm dick und die ganze Gitarre war total schwer, Finger weg von Ebenholz!"...

Na gut. Es lebe das GefĂŒhl... es lebe die Gewohnheit...
 
Maltodextrino schrieb:
Ja sorry, hatte halt irgendwie noch im Hinterkopf, dass du damals unbedingt wolltest, dass ich dir meine Plektren "besser" verkaufe, was dann wohl hieße lustiger, bunter und schöner oder irgendsoein Thema wo du (?) dir eine Gitarre gekauft hast und dich dann wunderst warum sie nicht wie andere Gitarren klingt...

Ich habe keine Ahnung von wem oder was du sprichst.

Haben wir uns nicht neulich noch in unserer GedĂ€chtnisverlust-Selbsthilfe-Gruppe darĂŒber unterhalten? Oder warst du das nicht?

Naja.

Aber Angriff erstmal als Kommunikationskonzept.

Na, möge die Übung gelingen.
 
groby schrieb:
Ich habe keine Ahnung von wem oder was du sprichst.

Haben wir uns nicht neulich noch in unserer GedĂ€chtnisverlust-Selbsthilfe-Gruppe darĂŒber unterhalten? Oder warst du das nicht?

Naja.

Aber Angriff erstmal als Kommunikationskonzept.

Na, möge die Übung gelingen.

Oh! War schon wieder Selbsthilfe Gruppe???
Wieder verbockt...

Hauptsache ich habe meine Rotosound Saiten.
...wo habÂŽich die nur gekauft???

...oh, muss los, Konzert heute noch!
2 Konzerte auch noch.
:banana:
 
Hallo,
kann mir jemand den Unterschied der aktuellen Daddario-Saiten erklÀren:
- Daddario XTE1046
- Daddario XSE1046
- Daddario NYXL1046

eigentlich möchte ich beschichtete Saiten fĂŒr meine normale Strat (10er) und die Strat mit FR (9er). Soweit ich es verstanden habe, sind die NYXL ohne Beschichtung. Aber der Unterschied zwischen XTE und XSE erschließt sich mich leider nicht...
Ach ja, bislang habe ich die EXL110 von Daddario gespielt.

Danke schon mal.
 
Neeh, eigentlich hilft der Link nicht.

Da gibt's nur mehr Werbe-Geschwurbel aber kein knallhartes Statement, was das eine Produkt deutlich vom anderen unterscheidet.
 
Nun ja,
die XT soll der Nachfolger der EXP sein. Standardprodukt.
Die neueartige Beschichtung der XS als Premiumprodukt soll im Vergleich zur XT dĂŒnner sein, lĂ€nger halten, sich "natĂŒrlicher" anfĂŒhlen und mehr Sustain liefern.

Ob's stimmt? Ich gebe Dir Recht: Ein paar wenig aussagekrÀftige Fakten, viel Werbegeschwurbel.

Einer schwört auf Ernie, ein anderer auf Thomastik, die anderen auf Pyramid oder D'Addario . . .

Ich mag die beschichteten Saiten nicht. Im Endeffekt hilft sowieso nur selber testen.
 

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