Fender Kundenservice... nein danke!

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Anonymous

Guest
Hi zusammen,

wie ich ja schon etliche Male gepostet habe, baue ich mir zur Zeit ja eine Gitarre zusammen. Viele Teile habe ich ├╝ber Rockinger (Body usw.), einige Teile fertigt W┬░┬░ an (Hals, Lackierung) und an andere Teile kommt man eben nur ├╝ber den Hersteller bzw. den Vertrieb heran. So auch an einen Fender Sambora Signature Pickguard. Falls irgendein Fender Mitarbeiter diese Zeilen hier lesen sollte :

Mein Gott, seit Ihr unf├Ąhig !

Also bisher waren meine Erfahrungen ja eigentlich ehr positiv, aber seit der letzten Bestellung... Es geht wie gesagt um besagten Pickguard. Ja, normalerweise k├Ânnte man auch einen anderen nehmen, m├Âchte ich aber nicht, da das verwendete Material sowie die Oberfl├Ąche (nicht gl├Ąnzend, sondern ehr Matt, geschliffen) einfach klasse sind.

So, einfach mal in den n├Ąchsten Musikladen und so ein Teil bestellt. 4 Wochen sp├Ąter war leider immer noch nichts da, also einfach mal im Musikladen nachfragen. Mein guter Freund Uli (Uli's Musik, LEV) zuckt mit den Schultern. Bestellt ist bestellt. Also frage ich nach 8 Wochen mal bei Fender nach. Allgemeine Ratlosigkeit :"Ja, es k├Ânnte sein, das Die jetzt noch einmal 12 Wochen warten m├╝ssen." Mir platzt also der Kragen und hole mir Ralf Benninghaus, seines Zeichens Gesch├Ąftsf├╝hrer Fender Deutschland, an die Strippe. Erst dieser k├╝mmert sich darum.

Jetzt habe ich wenigstens schonmal die Zusage (ob diese wahrheitsgem├Ą├č ist, bleibt dahingestellt) das mein bestellter Pickguard extra f├╝r mich aus den USA kommt. Die Zusage von Fender USA ist da, jetzt liegt es nur noch an dem Versand. Vielleicht darf ich dann in den n├Ąchsten Monaten damit rechnen.

Da kauft man eine Gitarre f├╝r 1600 Euro (├╝ber 3000 DM !!!) und dann sowas. Das w├Ąre wahrscheinlich bei Johnson f├╝r eine 150 Euro Gitarre nicht passiert. Was mich daran am meisten aufregt, ist diese Ignoranz der Mitarbeiter. Wenn ich einen vor mir gehabt h├Ątte, h├Ątte er um sein Leben bangen m├╝ssen...

:roll: Da soll noch einer ruhig bei bleiben... :evil:

Gru├č
VVolverine
 
Hi,
das schein eine allgemeine Krankheit zu sein in deutschen Landen!
Bei Musik-Produktiv habe ich so etwas auch schon ├Âfter erlebt :evil:
Bei Thomann kann man auch nicht immer alles liefern, aber da sagt man mir dann auch, wann die Lieferf├Ąhigkeit wieder gegeben sein wird. (Meist klappt das auch so ungef├Ąhr).
Gerade eben wollte ich mal nachfragen, wo mein neues Handy bleibt, welches ich aufgrund meiner Vertragsverl├Ąngerung bekommen sollte:
(Zitate)"...Was f├╝r eine Vertragsverl├Ąngerung? Bei uns ist nichts gesspeichert ... Mit wem haben Sie denn telefoniert? ... Was f├╝r ein Handy-Paket wollen Sie? So etwas haben wir doch gar nicht im Programm! ... Abends sollte geliefert werden? Wer hat ihnen denn das erz├Ąhlt? ... Und Sie k├Ânnen mir wirklich nicht sagen, mit wem Sie telefoniert haben? ..." :shock: :evil: :evil:
:!: :!: :!: Servicew├╝ste Deutschland :!: :!: :!: GGGRRRRRRRRR
 
Hi finetone,

ja, bei MP habe ich das auch schon diverse Male erleben d├╝rfen. "Wie, wer hat Ihnen den das erz├Ąhlt. Haben Sie einen Namen des Mitarbeiters? Nee... das ist aber ganz anders. Soetwas haben wir gar nicht."
Echt zum kotzen sowas. Ich frage mich was man dadurch erreichen will? Die Zufriedenheit des Kunden jedenfalls nicht. Mein Ratschlag an jeden der irgendwelche Anspr├╝che geltend machen will :"Geht sofort zum Gesch├Ąftf├╝hrer." Die anderen sind meistens nur alles arme W├╝rstchen, die euch eh nicht helfen k├Ânnen. Traurig aber wahr.

Gru├č
VVolverine
 
VVolverine":251n63w5 schrieb:
Hi zusammen,

wie ich ja schon etliche Male gepostet habe, baue ich mir zur Zeit ja eine Gitarre zusammen. Viele Teile habe ich ├╝ber Rockinger (Body usw.), einige Teile fertigt W┬░┬░ an (Hals, Lackierung) und an andere Teile kommt man eben nur ├╝ber den Hersteller bzw. den Vertrieb heran. So auch an einen Fender Sambora Signature Pickguard. Falls irgendein Fender Mitarbeiter diese Zeilen hier lesen sollte :

Mein Gott, seit Ihr unf├Ąhig !

Also bisher waren meine Erfahrungen ja eigentlich ehr positiv, aber seit der letzten Bestellung... Es geht wie gesagt um besagten Pickguard. Ja, normalerweise k├Ânnte man auch einen anderen nehmen, m├Âchte ich aber nicht, da das verwendete Material sowie die Oberfl├Ąche (nicht gl├Ąnzend, sondern ehr Matt, geschliffen) einfach klasse sind.

So, einfach mal in den n├Ąchsten Musikladen und so ein Teil bestellt. 4 Wochen sp├Ąter war leider immer noch nichts da, also einfach mal im Musikladen nachfragen. Mein guter Freund Uli (Uli's Musik, LEV) zuckt mit den Schultern. Bestellt ist bestellt. Also frage ich nach 8 Wochen mal bei Fender nach. Allgemeine Ratlosigkeit :"Ja, es k├Ânnte sein, das Die jetzt noch einmal 12 Wochen warten m├╝ssen." Mir platzt also der Kragen und hole mir Ralf Benninghaus, seines Zeichens Gesch├Ąftsf├╝hrer Fender Deutschland, an die Strippe. Erst dieser k├╝mmert sich darum.

Jetzt habe ich wenigstens schonmal die Zusage (ob diese wahrheitsgem├Ą├č ist, bleibt dahingestellt) das mein bestellter Pickguard extra f├╝r mich aus den USA kommt. Die Zusage von Fender USA ist da, jetzt liegt es nur noch an dem Versand. Vielleicht darf ich dann in den n├Ąchsten Monaten damit rechnen.

Da kauft man eine Gitarre f├╝r 1600 Euro (├╝ber 3000 DM !!!) und dann sowas. Das w├Ąre wahrscheinlich bei Johnson f├╝r eine 150 Euro Gitarre nicht passiert. Was mich daran am meisten aufregt, ist diese Ignoranz der Mitarbeiter. Wenn ich einen vor mir gehabt h├Ątte, h├Ątte er um sein Leben bangen m├╝ssen...

:roll: Da soll noch einer ruhig bei bleiben... :evil:

Gru├č
VVolverine

Hi,
was glaubst Du denn wer Du aus deren Sicht bist? Clapton? Noe, wir alle sind f├╝r einen riesigen Kraken wie Fender doch nur als K├Ąufer fertiger ├äste interessant. Sorry, iss aber so :?

CU
Franz
 
Falls irgendein Fender Mitarbeiter diese Zeilen hier lesen sollte :

...hole mir Ralf Benninghaus, seines Zeichens Gesch├Ąftsf├╝hrer Fender Deutschland, an die Strippe. Erst dieser k├╝mmert sich darum.

Kann ich auch was zu beitragen. Projekt hie├č Restaurierung einer stark verbastelten 67 Strat. In der Vergangenheit (peinlich, peinlich) war da u.a. mal eine Sattelklemme drauf montiert gewesen, au├čerdem br├Âckelt das Logo dieser Jahrg├Ąnge bekannterma├čen ohnehin. Also: neues Logo bestellen wollen, Seriennr. durchgegeben etc.

Das Ansinnen wurde abgelehnt, und zwar in einer derart arroganten
Art und Weise, dass man wirklich platzen k├Ânnte.
Und das wurde nicht einem Privatmann, in diesem Falle mir, sondern einem anerkannten Gitarrenbauer (Tom Launhardt/Luk) mitgeteilt.

Mir ist bekannt, dass aus Kostengr├╝nden keine Lagerhaltung mehr hier stattfindet, das d├╝rfte aber kein Grund sein, sich derart grob daneben zu benehmen.
 
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Das Ansinnen wurde abgelehnt, und zwar in einer derart arroganten
Art und Weise, dass man wirklich platzen k├Ânnte.
Und das wurde nicht einem Privatmann, in diesem Falle mir, sondern einem anerkannten Gitarrenbauer (Tom Launhardt/Luk) mitgeteilt.

Mir ist bekannt, dass aus Kostengr├╝nden keine Lagerhaltung mehr hier stattfindet, das d├╝rfte aber kein Grund sein, sich derart grob daneben zu benehmen.[/quote]

Hallo
Deutschland wird gerne als Servicew├╝ste bezeichnet und Amerika gerne als Gegenbeispiel ins Feld gef├╝hrt. Wir hatten das Thema schon in der Vergangenheit.
Ich vertrete die Auffassung, dass sich diese Bild nur darum h├Ąlt, weil ein Pizzaverk├Ąufer in den Staaten von dem erb├Ąrmlichen Grundgehalt nicht leben kann und darum auf gro├čz├╝giges Trinkgeld angewiesen ist. Dies ist jedoch nur meine Vermutung.

Meine langj├Ąhrige Erfahrung ist jedoch, dass amerikanische Hersteller, die ihre Waren nach Old Europe liefern, dies mit der ├ťberzeugung tun, uns amerikanischen Geist, die Freiheit und das moderne Leben zu schenken.
Da kann Fender Deutschland wollen, was es will - es interessiert den Hersteller nicht, was VVolverine aus Crautsland f├╝r ein Pickguard haben will. Hier gehen Container mit dem American way of life r├╝ber und Dein Pickguard geh├Ârt da nicht zu.

Deutsche Vertriebspartner haben kaum die M├Âglichkeit, waren auf ihren Markt angepasst zu ordern und zu verkaufen. Die Vertriebswege sind so lahm, dass sie mit einem gehbehinderten Esel nicht zu unterbieten w├Ąren. Die deutschen Gro├čh├Ąndler bekommen diktiert, welches und wie viel amerikanisches Gl├╝ck hier zu verteilen ist. Dabei braucht es keine deutsche Sprache, (Di Marzio bewarb ihre Pickups eine Zeit lang mit: Di Marzio - Kotzen) obwohl der deutschsprachige Raum Europas gut 1/3 der amerikanischen Bev├Âlkerung ausmacht, man braucht noch nicht ein mal Kg und Meter! Letztes ist ungef├Ąhr so, als ob die Betriebsanleitungen deutscher Produkte in S├╝tterlin abgefasst w├╝rden. Ich glaube, Amerikaner sie sind in der Mehrheit tats├Ąchlich davon ├╝berzeugt, dass an ihrem Wesen die Welt genesen kann.
Die Frage, die sich mir stellt ist: Ist es Hochmut oder Dummheit?
 
Hi,
was glaubst Du denn wer Du aus deren Sicht bist? Clapton? Noe, wir alle sind f├╝r einen riesigen Kraken wie Fender doch nur als K├Ąufer fertiger ├äste interessant. Sorry, iss aber so

CU
Franz

Hi Franz,

aus deren Sicht sollte ich ein zufriedener Kunde sein, was ich aber zur Zeit definitiv nicht bin. Der Unterschied zu Clapton kann der sein, das er seine Gitarren zu 99% umsonst bezieht und nat├╝rlich die Spielweise, aber ansonsten sollte es keinen geben. Meiner Meinung nach zumindest...

Gru├č
VVolverine
 
W┬░┬░":16rlyr69 schrieb:
... Ich glaube, Amerikaner sie sind in der Mehrheit tats├Ąchlich davon ├╝berzeugt, dass an ihrem Wesen die Welt genesen kann.
Die Frage, die sich mir stellt ist: Ist es Hochmut oder Dummheit?

Hallo Walter,

das eine schlie├čt das andere nicht aus ... wer einen solchen Pr├Ąsidenten duldet (der sicherlich einer der miesesten Verbrecherkartelle der Welt angeh├Ârt, den ├ľlkonzernen) und im direkten Vergleich mit andern L├Ąndern hinsichtlich Geist und geistiger Errungenschaften leider nur einen der letzten Pl├Ątze in der Weltrangliste belegt, darf ruhig mit Hochmut und Dummheit gl├Ąnzen. Es am├╝siert in gewisser Weise, naja solange keine T├╝rme fallen und unschuldige dran glauben m├╝ssen ... ich habe irgendwo dieses Zitat her: "Amerika ist die geistige Provinz der Welt!" Ich habe dem nichts hinzuzuf├╝gen. Woher kommt eigentlich in den USA der so hohe Anteil an Analphabeten und so wenig Fremdsprachenkenntnisse? Und was ist mit einem Pr├Ąsidenten, der der eigenen Sprache nur unzureichend m├Ąchtig ist? Kann ein Staat wirklich so arrogant sein und meinen, er h├Ątte alles verstanden, nur wir m├╝├čten uns noch nach ihm richten? Ich bin froh ├╝ber unseren Au├čenminister und auch unseren Kanzler bez├╝glich ihrer Haltung im Golf-Desaster. Herr Bush h├Ątte lieber seine Schulden an die Familie Bin Laden beglichen oder h├Ątte zudem nicht kandidiert ... dann st├╝nden die T├╝rme noch!
 
VVolverine":rbggup2p schrieb:
aus deren Sicht sollte ich ein zufriedener Kunde sein, was ich aber zur Zeit definitiv nicht bin. Der Unterschied zu Clapton kann der sein, das er seine Gitarren zu 99% umsonst bezieht und nat├╝rlich die Spielweise, aber ansonsten sollte es keinen geben. Meiner Meinung nach zumindest...

Gru├č
VVolverine

Hi,

meiner bescheidenen Meinung nach wirst Du Fender wohl um einiges egaler sein, als ein prominenter Werbetr├Ąger. Oder glaubst Du, eine gewisse Fahrradmarke schert sich einen Dreck darum, da├č ich -wie Armstrong- eines ihrer (nat├╝rlich viel g├╝nstigeren) Fahrr├Ąder fahre?

Was kann der kleine Angestellte am Ende des Vertriebskanals daf├╝r, da├č Dein Pickguard nicht dabei ist? Der wird sich wahrscheinlich t├Ąglich einen Anschi├č wegen ├Ąhnlich gelagerter Probleme abholen, ohne gro├č was ├Ąndern zu k├Ânnen.

Was mich daran am meisten aufregt, ist diese Ignoranz der Mitarbeiter.

Hm, Du an deren Stelle h├Ąttest auch nicht viel ├Ąndern k├Ânnen. Es werden nun mal keine einzelnen Pickguards verschippert. Der Markt f├╝r Spare Parts wird ebenl nicht so bedient, wie der f├╝r komplette Instrumente. Rechnet sich weniger. Ersatzteilvertrieb ist immer eine Last bei Massenfertigung. Einfaches Prinzip.

Ich halte ehrlich gesagt- so sehr ich Dir Dein Pickguard g├Ânne- Deine Haltung in der Frage f├╝r einseitig (und) unangebracht.

Mir platzt also der Kragen und hole mir Ralf Benninghaus, seines Zeichens Gesch├Ąftsf├╝hrer Fender Deutschland, an die Strippe. Erst dieser k├╝mmert sich darum.

...ich glaube nicht, da├č das den Fortgang Deiner Anfrage wesentlich beschleunigen wird. Die Entscheidung, wann was verschickt wird, wird ├╝berm Teich getroffen.

Gru├č
burke
 
Hi burke,

meiner bescheidenen Meinung nach wirst Du Fender wohl um einiges egaler sein, als ein prominenter Werbetr├Ąger. Oder glaubst Du, eine gewisse Fahrradmarke schert sich einen Dreck darum, da├č ich -wie Armstrong- eines ihrer (nat├╝rlich viel g├╝nstigeren) Fahrr├Ąder fahre?

Offensichtlich bin ich Fender egaler als so mancher Prominenter. Aber schon schade, das es so ist. Denn sein sollte es nicht so. Leben tut Fender von Kunden wie mir und dir, die Gitarren deshalb kaufen, weil Leute wie Clapton daf├╝r Werbung machen. Wenn man sich nun nur um Clapton k├╝mmern wurde, k├Ąme leider nichts dabei rum, au├čer unzufriedene Kunden.

Hm, Du an deren Stelle h├Ąttest auch nicht viel ├Ąndern k├Ânnen. Es werden nun mal keine einzelnen Pickguards verschippert. Der Markt f├╝r Spare Parts wird ebenl nicht so bedient, wie der f├╝r komplette Instrumente. Rechnet sich weniger. Ersatzteilvertrieb ist immer eine Last bei Massenfertigung. Einfaches Prinzip.

Ich an deren Stelle h├Ątte es mit 100% iger Sicherheit anders gemacht. Was h├Ątten den Leute gemacht, die eine Gew├Ąhrleistung bei diesem Pickguard gehabt h├Ątten, weil er z.B. pl├Âtzlich v├Âllig unverschuldet in zwei Teile bricht? Sch├Âne Situation aber leider hat Fender kein Ersatzteil... :roll: *kopfsch├╝ttel*

Ich halte ehrlich gesagt- so sehr ich Dir Dein Pickguard g├Ânne- Deine Haltung in der Frage f├╝r einseitig (und) unangebracht.

Ich werd Dich daran erinnern, wenn Du mal ein Ersatzteil oder bzw. Service ben├Âtigst und schon seit 11 Wochen auf dieses Teil oder diesen Service wartest. ;-)

...ich glaube nicht, da├č das den Fortgang Deiner Anfrage wesentlich beschleunigen wird. Die Entscheidung, wann was verschickt wird, wird ├╝berm Teich getroffen.

Tja, offensichtlich habe ich es doch beschleunigen k├Ânnen. Wenn alle Kunden nur immer kuschen w├╝rden, dann h├Ątten wir wohl ernstere Probleme. Das habe ich noch nie getan und werde auch nicht damit anfangen. Wenn Du w├╝├čtest was ich auf diese Art und Weise schon erreicht habe... :lol:

Gru├č
VVolverine
 
Auch ein kleiner unwichtiger Mitarbeiter kann sich zusammenreissen und was tun. Leider Gottes ist es in der BRD weit verbreitet sich zu├╝ckzulehnen und erstmal ┬┤n Kaffee zu trinken anstatt den Kunden zufriedenzustellen. das ist nicht nur bei Fender so,sondern leider auch bei anderen Firmen.
Beispiel...heute wollte ich bei der Post ┬┤n paket abholen. Die ham mir gesagt,...das Ding sei nicht mehr da. !!! Ich sollte irgendwann mal vorbeischauen,...wenn ich Telefonnummer hinterlasse w├╝rden sie mich sogar anrufen, obwohl sie das nicht m├╝ssten. Ohne Worte. Ich habe die Frau gebeten doch noch mal nachzusehen, ...sie darauf,...das habe ich doch schon gemacht,. .. sie meldet sich. Ich war gerade wieder zuhause,...Telefon klingelt. Die Post,...├Ąh,...da lag ein anderes paket drauf...├Ąh,...ja...SCHEISSLADEN!!!
Ich bin auch nur ein kleiner Wicht in meienr Firma,...aber wenn bei uns ein Kunde was m├Âchte, dann bekommt er es auch,..und zwar pronto...ansonsten gibt┬┤s ├ärger,und zwar nicht zu knapp...

...manchmal k├Ânnte ich zum Folterknecht werden...scheiss service hier bei uns ist leider die regel...
 
Luc":2a3ebsu2 schrieb:
Auch ein kleiner unwichtiger Mitarbeiter kann sich zusammenreissen und was tun.

Ich will ja nicht beharrlich wirken (und Fender unterst├╝tze ich in keiner Weise), aber WAS soll der Angestellte tun? Es gibt nun mal keine Parts aus den glorreichen USA. Jedenfalls nicht jede Woche und nicht f├╝r Yurop, und kein Entscheidungstr├Ąger hier kann das im Moment ├Ąndern. So ist die Vertriebspolitik. Wie bei fast jedem interkontinental operiernden Musikalienhersteller. Aber der angeschnautze oder "um sein Leben bangende" Mitarbeiter, soller sich ins Boot setzen und r├╝berpaddeln? Einen Entschuldigungstanz auff├╝hren (├á la Futurama ;-) ), oder selber ein Pickguard schnitzen? Bisher kamen keine konstruktiven Vorschl├Ąge, wie man es h├Ątte besser machen k├Ânnen. Au├čer zu motzen.

Sicher, es gibt immer F├Ąlle, da packt man sich an die Stirn (hab ich bei der Post auch schon erlebt), aber in diesem konkreten Einzelfall erscheint mir die Schelte ├╝bertrieben und nicht angebracht.

Da├č man ├╝ber Fender-Produkte im Allgemeinen die Nase r├╝mpfen kann, ist ein anderes Thema. Aber einem kleinen Rad im Getriebe den Systemfehler anzulasten, halte ich f├╝r falsch.

Gru├č
burke
 
W┬░┬░":ug2f2eig schrieb:
Hallo
Deutschland wird gerne als Servicew├╝ste bezeichnet und Amerika gerne als Gegenbeispiel ins Feld gef├╝hrt. Wir hatten das Thema schon in der Vergangenheit....

Hi Walter,
man mu├č nicht unbedingt Amerika heranziehen um ein Gegenbeispiel zu bringen.
Warum verwehren Du und auch ich sich nicht gegen Kundenw├╝nsche, solange diese mit einem kalkulierbaren Aufwand zu realisieren sind?
Weil WIR auf den Dienst am Kunden angewiesen sind und vielleicht aufgrund dessen noch Motivation sch├Âpfen und vielleicht auch ein bisschen Spass an unserer Arbeit und der Zufriedenheit der Kunden haben. Nur absolut zufriedene Kunden kann man dauerhaft an sich binden, denn diese kommen gern wieder (das ist zumindest meine Erfahrung). Was aber hat der Angestellte eines vertreibenden Unternehmens von seinem Engagement? Nichts - also ist ihm alles egal, die Kohle kommt ja trotzdem. Und solange bei uns nicht durchgehend das Leistungsprinzip gilt, wird sich daran nichts ├Ąndern.
Du siehst ja, die Leute laufen trotzdem solchen Marken wie Gibson oder Fender hinterher und bezahlen ein Haufen Geld, weil das eben die angesagten (Welt-)Marken sind - egal wie schlecht die Qualit├Ąt bzw. der Service mittlerweile ist. Die brauchen sich deshalb keine Sorgen machen...
 
Ich will ja nicht beharrlich wirken (und Fender unterst├╝tze ich in keiner Weise), aber WAS soll der Angestellte tun? Es gibt nun mal keine Parts aus den glorreichen USA. Jedenfalls nicht jede Woche und nicht f├╝r Yurop, und kein Entscheidungstr├Ąger hier kann das im Moment ├Ąndern. So ist die Vertriebspolitik. Wie bei fast jedem interkontinental operiernden Musikalienhersteller. Aber der angeschnautze oder "um sein Leben bangende" Mitarbeiter, soller sich ins Boot setzen und r├╝berpaddeln? Einen Entschuldigungstanz auff├╝hren (├á la Futurama ), oder selber ein Pickguard schnitzen? Bisher kamen keine konstruktiven Vorschl├Ąge, wie man es h├Ątte besser machen k├Ânnen. Au├čer zu motzen.

Sicher, es gibt immer F├Ąlle, da packt man sich an die Stirn (hab ich bei der Post auch schon erlebt), aber in diesem konkreten Einzelfall erscheint mir die Schelte ├╝bertrieben und nicht angebracht.

Da├č man ├╝ber Fender-Produkte im Allgemeinen die Nase r├╝mpfen kann, ist ein anderes Thema. Aber einem kleinen Rad im Getriebe den Systemfehler anzulasten, halte ich f├╝r falsch.

Gru├č
burke

nabend,

nun, dan hier erstmal einige Vorschl├Ąge was Fender h├Ątte tun k├Ânnen. Zum Beispiel h├Ątte man eine Sambora Strat zerlegen k├Ânnen um es den Kunden (mir) recht zumachen. Man h├Ątte sich z.B. auch in den letzten 10 Wochen um Ersatz k├╝mmern k├Ânnen, statt es einfach auf die Firmenpolitik zu schieben. Man h├Ątte sich z.B. mal bei mir melden k├Ânnen, ohne das ich immer hinter Fender herlaufen musste. Man h├Ątte sich aber auch einfach mal k├╝mmern k├Ânnen. Ich hab hier 8 Fender Strats zuhause von dennen ich alle f├╝r teuer Geld bei Fender gekauft habe. Sobald ich aber was m├Âchte scheint es egal zu sein. Ist das richtig?

Sicher, lieber Burke, dem kleinen Rad im System etwas anzulasten ist vielleicht nicht richtig, aber ein Unternehmen wie Fender besteht aus vielen kleinen R├Ądern, also muss man irgendwo ansetzten. Die einzele Person kann sicher nichts daf├╝r, aber kann wie oben erw├Ąhnt etwas dagegen tun. Leo Fender ist leider schon von uns gegangen, sonst w├╝rde ich den fragen... :lol: ;-)

Gru├č
VVolverine
 
VVolverine":3vpwlpyc schrieb:
Zum Beispiel h├Ątte man eine Sambora Strat zerlegen k├Ânnen um es den Kunden (mir) recht zumachen. Man h├Ątte sich z.B. auch in den letzten 10 Wochen um Ersatz k├╝mmern k├Ânnen, statt es einfach auf die Firmenpolitik zu schieben.......
Gru├č
VVolverine

Hi Mirko,

Wo soll man die Strat denn zerlegen? In Deutschland gibt es kein Lager. Fender in D├╝sseldorf ist nur ein B├╝ro. In England gibt es nur ein Zwischenlager. Hier schiebt auch keiner auf Firmenpolitik - das IST allgemeine Gesch├Ąftspolitik! Nicht nur hier.
1 Live spielt pro Woche 40 Titel. Mehr nicht. Das ist Individualismus: Wir h├Ąmmern Euch ein, was geil ist und ihr kauft, was wir Euch sagen.
Und Du sollst kein Pickguard, sondern eine Sambora kaufen. Mit den ├╝brigen 6 Gitarren bist Du ja schon auf dem richtigen Weg.
 
Moin Walter,

ein Lager w├Ąre da auch noch in Rotterdam... ;-) W├Ąre mir im Prinzip egal gewesen woher man den Pickguard genommen h├Ątte. Ich sehe nur, das sich nicht um den Kunden gek├╝mmert wird. Und das darf eigentlich nicht so sein. Hier bei Fender Deutschland gibt es sehrwohl eine Servicewerkstatt in der man eine Gitarre ohne Probleme h├Ątte zerlegen k├Ânnen.

Es geht ja auch nicht nur gegen Fender Deutschland, sondern gegen die gesamte Firmenpolitik von Fender und anderen Firmen. Das kann es doch nicht sein. Wie naiv kann man eigentlich sein, Gitarren herzustellen ohne die M├Âglichkeit auf Ersatzteile zur├╝ckzugreifen. Da kommt man sich ja vor wie im ehemaligen Osten, wo es keine Bananen gab... :roll:

Gru├č
VVolverine
 
Moin,
ich wei├č es hat nur indirekt mit dem Thread zu tun, aber ich mu├č mal was loswerden, was sich sehrwohl auf einige Bemerkungen hier bezieht. Es wurde unter anderem gesagt das die Amis etwas Bildungsm├Ą├čig minderbemittelt w├Ąren. Wis ist das denn hier bei uns? Wir sind doch auf dem besten Weg dorthin. Macht doch mal die Klotze an und zieht Euch doch mal den M├╝ll der Privaten rein! Warum gibt es denn Sendungen wie Superstar etc? Weil die keiner sehen will? Warum meinen doch tats├Ąchlich einige Girlies wenn sie ein wenig rumtr├Ąllern u. ein paar Schw├Ąnze lutschen, w├Ąren sie iregndwann Madonna :mrgreen:
Oder die Bemerkungen ├╝ber die Amerikanische Regierung. Was passiert denn bei uns? Alle Bev├Âlkerungs Gruppen die keine Lobby oder wie die Reichen sogar eine eigene Partei names FD* besitzen, haben doch schon ihr Fett weg. Wir werden doch belogen nach Strich u. Faden! Menschen am Existenz Minimum werden zum politischen Spielball. Denen wird der letzte Cent weggenommen um angeblich 3 Milliarden zu sparen. Die Kohle wird doch von ungf├Ąhigen u. korrupten Politikern und Beamten mit links wieder verpulvert (siehe Autobahnmaut) :? Warum redet keiner ├╝ber den teuren Beamtenstaat den wir B├╝rger dieses Landes finanzieren m├╝ssen? Warum geht der deutsche Michel nicht in Generalstreik? Na....sind wir nicht alle ein wenig *luna?

Gru├č
Franz
 
Warum geht der deutsche Michel nicht in Generalstreik?

@Little Wing

...na dann fang du doch mal an! :mrgreen:

btt:

├ľhmm, ich muss aber auch mal was gutes ├╝ber Fender ablassen. Als ich mir meinen Fender pro 185 im Sommer gebraucht gekauft habe, war leider kein Manual dabei. Kurzentschlossen hab ich in D├╝sseldorf angerufen, mein Problem dargelegt und am n├Ąchsten Tag hatte ich es im Briefkasten.

Es geht doch... :)
 
VVolverine":iuleuy3k schrieb:
Moin Walter,

ein Lager w├Ąre da auch noch in Rotterdam... ;-) W├Ąre mir im Prinzip egal gewesen woher man den Pickguard genommen h├Ątte. Ich sehe nur, das sich nicht um den Kunden gek├╝mmert wird. Und das darf eigentlich nicht so sein. Hier bei Fender Deutschland gibt es sehrwohl eine Servicewerkstatt in der man eine Gitarre ohne Probleme h├Ątte zerlegen k├Ânnen.

Es geht ja auch nicht nur gegen Fender Deutschland, sondern gegen die gesamte Firmenpolitik von Fender und anderen Firmen. Das kann es doch nicht sein. Wie naiv kann man eigentlich sein, Gitarren herzustellen ohne die M├Âglichkeit auf Ersatzteile zur├╝ckzugreifen. Da kommt man sich ja vor wie im ehemaligen Osten, wo es keine Bananen gab... :roll:

Gru├č
VVolverine

Du scheinst mich nicht verstehen zu wollen, Mirko.
Du sollst keine individuellen Bed├╝rfnisse haben. Nicht die Hersteller - die Verbraucher sind naiv, wenn sie glauben, sie h├Ątten eine Wahl. Nimm das Beispiel Musik. 40 Titel pro Woche. Das ist nicht wirklich viel, oder? Wie viele werden es wohl bei Viva oder MTV sein? Deine Freiheit besteht darin, das zu kaufen, was man Dir gibt. Im Osten gab es n├╝schte. Im Westen gibt es nur das, womit man Geld verdient. Dein Pickguard geh├Ârt da nicht zu.
 
Hi Walter,
ich habe dich schon verstanden, nur den Nutzen verstehe ich nicht. Ich arbeite im Bereich Unternehmensberatung und mein Job ist es gerade soetwas zu vermeiden...

Gru├č
VVolverine
 
W┬░┬░":36copn86 schrieb:
Du sollst keine individuellen Bed├╝rfnisse haben. Nicht die Hersteller - die Verbraucher sind naiv, wenn sie glauben, sie h├Ątten eine Wahl. Nimm das Beispiel Musik. 40 Titel pro Woche. Das ist nicht wirklich viel, oder? Wie viele werden es wohl bei Viva oder MTV sein? Deine Freiheit besteht darin, das zu kaufen, was man Dir gibt. Im Osten gab es n├╝schte. Im Westen gibt es nur das, womit man Geld verdient. Dein Pickguard geh├Ârt da nicht zu.

Gudn Tach!

auch wenn Du teilweise recht hast, lieber Walter: Auch abseits des mainstream wird noch Geld verdient. Noch hat man als halbwegs intelligenter Mensch in vielen Bereichen die Wahl. Man kann seine Strat bei Rockinger kaufen und selbstzusammenbauen, einen Gitarrenbauer seiner Wahl beauftragen, einen m├Âglichst originalgetreuen fender-Fake zu bauen etc.

Ach so: Nachdem ich mit Musik-Produktiv jetzt zum dritten oder vierten Mal ├ärger (Lieferzeiten von bis zu einem halben Jahr, falsche Ware usw.) hatte, gebe ich diese masochistischen Versuche, meine Vorstellung von service gegen├╝ber diesem supermarkt durchzusetzen auf. Thomann ist der bessere Supermarkt, Rockinger hat das letzte mal ├╝brigens binnen 48 h geliefert, viel der gr├Â├čeren Ebay-Verk├Ąufer sind ├Ąhnlich gut. Und die verdienen auch Geld, denk ich mal ...

Wer nicht versteht, warum Fender sich so bescheuert benimmt, kommt mit ein wenig Nachdenken selber drauf. Die Prozesse (Lawsuit-copies) haben Fender und Gibson ja auch nicht zum Spa├č ausgefochten, sondern weil ihnen der Arsch auf Grundeis ging. Und in der Folge haben sie immer mehr Billigserien (Japan, Mexico, Korea, China) ins Programm genommen, um auch der Klientel mit kleinen und mittelgro├čen Geldbeuteln den Namen Fender zu verkaufen. Nach dem gleichen Prinzip gibts ja jetzt auch den Audio a3 oder a2 und die A-Klasse von Daimler-chrysler. Bei diesem Beispiel sieht man auch die Grenze: Der Smart wird nicht direkt unter dem guten Stern verkauft, lustige Parallele zu Squier. Jaja, der Vergleich hinkt, aber es stecken ├Ąhnliche Prinzipien dahinter ...

Ist ├╝brigens vielleicht dumm von Fender und Gibson, keine Fx zu bauen ... einen so gut am Markt eingef├╝hrten Namen muss man ausnutzen ... na gut Gibson hat Trace-elliot gekauft, aber deren FX-Linie eingestellt ... vielleicht gibts ja auch noch andere Firmenbeteiligungen, die dagegen sprechen oder wasauchimmer der Grund ist. F├╝r mich ist Fender gestorben, seit sie Ebay-Auktionen wegen Verwendung der gesch├╝tzten Namens Fender oder stratocaster geschlossen haben. Nie mehr Fender ... aber meine billige affinity behalt ich trotzdem, da sind wenigstens keine tausender f├╝r draufgegangen.

Bei der Musikkonserve gibts die Wahlm├Âglichkeiten auch: Wer bei kleinen Labels direkt ├╝ber das internet bestellt, kann Geld sparen und bekommt besseren Service. Was interessiert mich den noch was tags├╝ber in der heavy rotation auf Musiksendern oder -radios l├Ąuft?
Vor 23.00 Uhr kann man die Glotze eben selten anschalten, wenn man was interessanten sehen will ... vorher hab ich als Arbeiter und Musiker eh kaum Zeit daf├╝r. Wer sich interessiert, hat die chance, interessante Sachen zu bekommen.

Ein Bereich, indem die Wahlm├Âglichkeiten stark eingeschr├Ąnkt sind, ist aber z. B. der Musik-PC. Beim Betriebssystem hat man die Wahl zwischen M$ und Apple, das wars: die ben├Âtigte Soft- und Hardware l├Ąuft im Normalfall nicht auf Linux. Wer da was von Monopolstellung sagt, hat nat├╝rlich recht, diverse anti-trust Prozesse beweisen es.

Das kann in 10 Jahren aber auch schon wieder ganz anders aussehen, da einige ganz gro├če (z. B. Big Blue) eingesehen haben, dass man mit offenen Standards und freier Software auch gutes Geld verdienen kann. In diesem Bereich werden Leute, die nicht aufh├Âren, propriet├Ąre Kacke zu produzieren, imo irgendwann eingehen - m├Âgen sie jetzt auch noch soviel Geld in der Kasse haben wie z. B. die redmonder Monopolisten.

Es war schon immer etwas teuerer, einen besonderen Geschmack zu haben. Kann gut sein, dass es langsam teurer wird einen eigenen bzw. irgendeine Art von Geschmack zu haben. Aber (noch) sind die Gedanken frei, ich kann auch komponieren was ich will, weil ich damit kein Geld verdienen muss ... ob das nachher 3 oder 30000 Leute h├Âren ist mir also relativ egal, hauptsache mir gef├Ąllt es.

Nat├╝rlich h├Ąngt die ganze Misere mit einem ungebremsten Kapitalismus zusammen, aber angeblich ist ja seit dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus der Beweis gef├╝hrt, das das Heil im Kapitalismus (nat├╝rlich so unkontrolliert und neoliberal gepr├Ągt wie m├Âglich) liegt. Das auch diese Modelle Auslaufmodelle sind, wird sich schon noch rumsprechen - m├Âglicherweise aber so sp├Ąt, dass wir nicht mehr vor Genugtuung grinsend sagen werden k├Ânnen: "Ich hab's schon immer gewusst, das kann so nicht gutgehen." Geht es auch nicht, aber im Moment m├╝ssen wir wohl damit leben, w├Ąhrend meine Getreuen und ich nat├╝rlich im Hinterzimmerchen klammheimlich die Revolution planen, die erste auf deutschem Boden, die Weltsensation. Aber Zynismus hilft eben nur bedingt ...
 
Eine kette ist nur so stark wie ihr schw├Ąchstes Glied. Wenn sich alle mal auf ihren Job besinnen w├╝rden, dann w├╝rde es oftmals besser laufen Ich glaube es ist egal welcher Firmenname gerade mal dran ist,..gepfuscht wird ├╝berall, ...meistens dort wo die ├ťberschaubarkeit nicht mehr gegeben ist. Da reicht schon eine Nase die ihren Job nur wegen der Bezahlung macht,um die Bem├╝hungen der anderen in der Firma zu torpedieren...auch als kleiner Furz in einer Firma kann man Verantwortung ├╝bernehmen,...fr├╝her war das mal weitverbreitet,heutzutage wird leider ziemlich oft auf die Uhr geschaut ob nicht schon Feierabned ist,..nicht nur in der BRD...
 
Luc":31skyfzt schrieb:
Eine kette ist nur so stark wie ihr schw├Ąchstes Glied. Wenn sich alle mal auf ihren Job besinnen w├╝rden, dann w├╝rde es oftmals besser laufen Ich glaube es ist egal welcher Firmenname gerade mal dran ist,..gepfuscht wird ├╝berall, ...meistens dort wo die ├ťberschaubarkeit nicht mehr gegeben ist. Da reicht schon eine Nase die ihren Job nur wegen der Bezahlung macht,um die Bem├╝hungen der anderen in der Firma zu torpedieren...auch als kleiner Furz in einer Firma kann man Verantwortung ├╝bernehmen,...fr├╝her war das mal weitverbreitet,heutzutage wird leider ziemlich oft auf die Uhr geschaut ob nicht schon Feierabned ist,..nicht nur in der BRD...

Herrje,

ich habe das Gef├╝hl, Ihr WOLLT nicht verstehen, da├č der kleine B├╝rokaufmann bei Fender Deutschland GmbH (oder was auch immer f├╝r eine Rechtsform) von der globalen Konzernpolitik von Fender USA abh├Ąngig ist. Verantwortungsbereiche werden in solchen Konzern-Niederlassungen extremst eingeschr├Ąnkt, zugunsten von "Business Policies"; glaubt mir, ich hab schon f├╝r englische und amerikanische Firmen gearbeitet, da steht ein Vorgang still, wenns nach der Firmenpolitik nicht weitergeht. Man DARF als Individuum keine Initiative einbringen! Ein Pickguard abschrauben ist wie bei einem Chrysler ne T├╝r abmontieren und umlackieren, weil ein Kunde in D so eine T├╝r braucht. Wer sowas veranlasst, fliegt! Beim amerikanischen Arbeitsrecht ├╝brigens kein gro├čes Probelm (jaja, in D siehts anders aus). Und wie soll man einen durchstrukturierten G├╝terflu├čproze├č auf eine solche Einzelfallsituation einrichten? Eben, gar nicht. Es wird nach "Normalfallanwendungen" optimiert (das ist eines der Organisationswissenschaftlichen Konzepte zur Rationalisierung).

Ein kundenwunschbezogener Einzelfertigugnsbetrieb kann auf solche Individual-Abweichungen reagieren. Aber nicht FENDER. Die lassen ihre Unternehmensberater nach Mass-Producing Market-Pushing-Business Strategies verfahren. Reine Organisationslehre f├╝r Konzernbetriebe, die sich mit Standardprodukten befassen. Aber VVolverine, das wei├čt Du doch als Unternehmensberater (oder zumindes als T├Ątiger in der Branche). Es gibt "Standardvarianzanalysen", die Kundenbeschwerden wegen bestimmter Prozesse im Voraus berechnen, diese haben im Ergebnis einen gewissen Quotienten, den man unter den Tisch fallen l├Ą├čt (und dabei Kosten spart). Soviel "kann man sich dann leisten", hauptsache der vorstrukturierte Warenflu├č wird nicht beeintr├Ąchtigt (die Containerklamotte; nicht mal ganz oben wird so ein System wegen seiner Empfindlichkeit gest├Ârt). Fender ist kein On-Demand-Produzent und bei Bedarf Nachfrager (Ersatzteilbeschaffung f├╝r eigene Produkte). Auch das sollte klar sein: es w├╝rde sich schlicht nicht rentieren.

Aber das mal von der betriebswissenschaftlichen Seite betrachtet. Gut finde ich es nicht, aber leider ist es logisch und nachvollziehbar. Wers nicht wahrhaben will, gehe in das BWL-Seminar der ├Ârtlichen Uni und ziehe die organisationswissenschaftlichen Skripten aus dem 3. Semester zu Rate. Klingt arrogant, entspricht aber den Tatsachen.

Gru├č
burke
 
Hallo,

@burke :
seh ich auch so !

@luc

Eine kette ist nur so stark wie ihr schw├Ąchstes Glied. Wenn sich alle mal auf ihren Job besinnen w├╝rden, dann w├╝rde es oftmals besser laufen Ich glaube es ist egal welcher Firmenname gerade mal dran ist,..gepfuscht wird ├╝berall, ...meistens dort wo die ├ťberschaubarkeit nicht mehr gegeben ist. Da reicht schon eine Nase die ihren Job nur wegen der Bezahlung macht,um die Bem├╝hungen der anderen in der Firma zu torpedieren...auch als kleiner Furz in einer Firma kann man Verantwortung ├╝bernehmen,...fr├╝her war das mal weitverbreitet,heutzutage wird leider ziemlich oft auf die Uhr geschaut ob nicht schon Feierabned ist,..nicht nur in der BRD...

Im Prinzip richtig. Allerdings eine etwas romantisch-naive Sicht der Berufs- und Gesch├Ąftswelt.
Es ist ja nicht nur so, da├č dem deutschen Arbeiter und Angestellten generell der Idealismus und Arbeitsgeist abhanden gekommen ist. Auf der anderen Seite sind auch Unternehmen mit ihrer F├╝hrungsriege, die Loyalit├Ąt auch oft nicht mehr wahrnehmen und honorieren. Der Arbeiter / Angestellte ist eben doch immer mehr anonyme Funktion im System. In erster Linie Kostenverursacher, der erst mal durch Rentabilit├Ąt seine Berechtigung im Betrieb unter Beweis zu stellen hat. Beim Dorfschreiner mag es ja noch angehem, da├č der 56-j├Ąhrige Gesell, der sich fr├╝her einmal sehr verdient um das Gesch├Ąft gemacht hat, jetzt aber Alkoholprobleme hat und nicht mehr auf die Baustelle kann, mitgezogen wird. Ein Weltkonzern ist da anders strukturiert.
Im ├╝brigen ist Kommunismus auch eine sehr sch├Âne Idee, funktioniert halt nicht. Und so sch├Âne Seiten der Kapitalismus auch hat, welcome to the dark side !


@Vvolverine :

Dein Problem ist schon ein recht spezielles. Mit deinem individuellen Wunsch hast du den gro├čen Konzern von seiner schwachen Seite erlebt. Riesen sind immer unbeweglicher als die Kleinen !
Als Kunde hast du aber die M├Âglichkeit, dem Konzern Fender aus dem Weg zu gehen, wenn du mit seiner Philosophie nicht d┬┤accord gehst.
Du k├Ânnstest deine ganzen Samboras verkaufen und dir von dem Geld zwei sehr gute Sambors-Clones von deutschen Gitarrenbauern mit viel Kontakt zum Hersteller bauen lassen.

Aber die Namen Gibson und Fender tragen anscheinend noch gen├╝gend Magie und Mystik einer Legende in sich, so da├č doch jeder wieder eine Fender und Gibson kaufen will. Egal wie die sich gebaren im Kundenumgang. Im Gegenteil, das macht sogar noch etwas von deren Anziehungskraft aus. Der g├Ąngige Satz ist dann halt immer, da├č die einfach so gute Instrumente bauen, da├č die sich das leisten k├Ânnen.
ES LIEGT AM KÄUFER UND NICHT AN DEN FIRMEN; DIESES ZU ÄNDERN !!
Die Verkaufszahlen der Giganten sind ja trotz dieses schlechten Services ( der ├╝brigens nicht generell so schlecht ist ) immer noch enorm.

Ich habe f├╝r mich ├╝brigens diesen Schritt vollzogen. Meine Fenders sind eine Tommys Special Strat gewichen, die Gibsons einer B&K Les Paul und die ES-335 ist von Tokai ( da habe ich noch nichts ad├Ąquates von deutschen Herstellern gefunden ). Und ich kann dir sagen, da├č keine der Gitarren einer Verschlechterung im Vergleich zu den amerikanischen Vorbildern gebracht hat, im Gegenteil !!

Ich will bei Gott die Riesenkonzerne nicht verteidigen, aber da zeigen sich halt die Schattenseiten des Systems.
Tja, live is a bitch and then you die ;-) !!

Gru├č
Stefan
 

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