Fingersatz bei Saitenwechsel im gleichen Bund

A

Anonymous

Guest
Hallo Leute

Eine Frage mal von mir:
Wie macht ihr das, wenn ihr z.B. im 5. Bund von der d auf die g-Seite wechselt?

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Gibt es eine bessere Möglichkeit als mit dem Zeigefinger zu "hüpfen"
(gerade bei schnellen Läufen undenkbar) oder kann ich nur entgegen der normalen Spielweise auf der d-Seite weit entfernt links vom Bundstäbchen im 5. Bund greifen um auf der g-Seite wiederum mit dem Effefinger greifen zu können?

Vielen Dank für Eure Tips schonmal im Voraus

[|)]Jacky[|)]
 
A

Anonymous

Guest
Tach auch,

wie wäre es den mit einem Finger auf beiden Seiten?


Etienne

it’s only Rock’n’Roll, but i like it
 
A

Anonymous

Guest
Hallo!

Kommt ganz drauf an was vor- und nachher gespielt wird!
Ich würd dir empfehlen mal den Zeigefinger über beide (minibarre)
Saiten zu legen und dann wie beim sweepen den Finger "abzurollen".
Also vorher nur D-saite spielen und die g dämpfen ,und dann den
Finger abrollen und die G-saite anschlagen und die D dämpfen!
Hoff das ist irgendwie verständlich?! :D[xx(]:D
Greetz [|)]
 
A

Anonymous

Guest
einfach mit dem finger den ton auf der d-seite spielen und dann nach unten "umklappen", also zu einem kleinen barré, dann einfach die g-seite spielen, so mach ich das immer, klappt bestens.
kommt natürlich auch auf den rest des riffs an, was noch gespielt wird... mfg[^]

> www.fox-live.de.vu <

l..l,__(-_-)__,l..l
 
W°°

W°°

Well-known member
Hallo Jacky,

mal was grundsätzliches zu Fingersätzen:

Ich habe mich Jahrelang damit gequält zu glauben, man _müsse_ pro Lage mit jedem Finger einen Bund bedienen. Die schnellen Gitarristen, die ich später gesehen und kennen gelernt habe, scherten sich aber darum gar nicht. Einer der besten (und auch schnellsten), den ich kenne, spielt meist nur mit drei Fingern.
Die Frage beim Fingersatz ist immer die: Wie bekomme ich den Lauf mit beiden Händen(!) möglichst flüssig hin? Ein simples Beispiel:
Eine C Dur Tonleiter beginnen viele Gitarristen mit dem Mittelfinger auf dem 8. Bund der tiefen E-Saite. Das Griffbild dieses Fingersatzes ist völlig unsymetrisch. Zudem zupft die rechte Hand bei E, H, und E’ zwei, sonst drei mal. Das ist motorisch für beide Hände sehr schwierig. Wenn ich die gleiche Tonleiter "überstreckt" spiele, beginne ich auf der
E Zeigefinger 9 - Ganzton - Ganzton
A Zeigefinger Ganzton - Ganzton
D Zeigefinger zur 10 - Halbton - Ganzton
G Zeigefinger Halbton - Ganzton
H Zeigefinger zur 11 Ganzton - Halbton
E’ Zeigefinger Ganzton - Halbton

plötzlich haben wir es nur noch mit drei Griffmustern zu tun, die jeweils zwei mal die gleichen Bünde abdrücken. Die rechte Hand spielt dabei drei Anschläge pro Saite. Das lässt sich prima synchronisieren und die drei Griffmuster sind schnell eingeprägt.

Dieses Beispiel ist kein allein glückselig machender Weg! Es öffnet aber die Augen um fest zu stellen, daß der Weg um die Ecke auf der Gitarre zuweilen der schnellere ist. Oft sind wir in unseren Fingersätzen gefangen, weil wir nie auf den Gedanken gekommen sind, den selben Lauf in einer anderen Lage zu versuchen, oder den Ton, über den wir immer stolpern, auf einer anderen Saite zu suchen.
Der Fingersatz ist immer der, der nach Überprüfung aller möglichen und unmöglichen Alternativen den besten Ton macht!

Grüße aus dem milden Westen.

W°°

PS: Gerade beim Abschicken sehe ich, daß ich mit meiner Antwort vöööllig neben dem Thema bin. Sorry. Die Frage war ja bereits von den kundigen Kollegen beantwortet worden.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

tja da ja jeder seine eigene Technik.

Wenn es als Beispiel gerade mal der 5 Bund ist, kannman man das ja auch umgehen:

anstelle von
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geht es auch so :)
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--0-----5--
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aber alle Wege fühtren ja bekanntlicher weise nach Rom [8D][|)]



grüße von der Westgrenze

Pleceater
 
A

Anonymous

Guest
@Pleceater
Das kann man leider in den seltensten Fällen beim Übergang zwischen 2 Saiten innerhalb eines Bundes anwenden[:eek:)]

@Jacky
Ja, ich persönlich bevorzuge nicht dieses Minibarré, ich mache das meisstens wie Du schon erkannt hast, indem ich beim Anfangston eben nicht direkt neben dem Bundstab sondern soweit links davon entfernt abdrücke, daß ich beim Zielton noch den Mittelfinger zwischen Bundstäbchen und Zeigefinger bekomme.
Versuchs mal ob das bei Dir klingt, bei höheren Bünden (so ab 12) wird es allerdings eng[B)]!

Beste Grüsse
Django
 

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