Fragen zu unbekannter Strat


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Hallo ihr Lieben!
Nu kömme ich nicht mehr weiter. Ein Kollege und ich haben letztens eine auf den ersten Blick scheinbar schrottige Alt-Stratkopie ergattert. An sich hatten wir vor, die Hardware komplett zu entsorgen, war eh alles verrostet und mal schauen, was man so draus noch machen kann.
Nun sieht die Gitarre jedoch nach längerem Putzen, Reinigen und Saubermachen (jaja, dreimal fast dasselbe Wort) plötzlich gar nicht mehr so nach Grotte aus.
Auf der Halsplatte steht "Made in Japan", die allgemeine Verarbeitung ist blitzsauber. Hals perfekt. Große Kopfplatte. Nirgendwo eine Typenbezeichnung. Nur dieses madeinjapan, sonst nix. Die Vibratoabdeckung hinten scheint neu zu sein.
Jetzt stellt sich uns die Frage, was das für eine Sleeping Beauty sein könnte? Das Alter schätzen wir auf mindestens 15 Jahre, vermutlich älter.

Zum Klang: eingestöpselt stellte sich raus, dass ein Vorbesitzer mal an der Schaltung gebastelt hatte, Es sollten wohl mehr Möglichkeiten entstehen, aber wirklich der Brüller ist das nicht. Wir denken daran, wieder den Originalzustand herzustellen. Der Output der alten PUs ist allerdings recht schwach, finden wir. Wir haben noch drei Adeson Trisonics rumliegen, ob das lohnt? An sich ist der Klang sehr angenehm. Klingt über Russenröhre nach "alte Strat", mir fällt kein besserer Ausdruck ein. Eben nicht wie die modernen Saubermannstratocaster. Der Hals-PU bringt einen astreinen jazzig-bluesigen Sound, leicht angezerrt meint man, back in 67 zu sein.

Hier habe ich mal einige Fotos der Gitarre, vielleicht kann mir ja der eine oder andere Tipp gegeben werden, was das für eine Gitarre sein könnte.
Und ob sich ein aufwendige Hardware-Umbau-Aktion lohnt.

str1.jpg

str2.jpg

str3.jpg

str4.jpg

str5.jpg

str6.jpg

str7.jpg


(Bin leider nicht so der Fotospezi...)
 
doc guitarworld
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Reling":51o0wn1d schrieb:
Hallo ihr Lieben!
Nu kömme ich nicht mehr weiter. Ein Kollege und ich haben letztens eine auf den ersten Blick scheinbar schrottige Alt-Stratkopie ergattert. An sich hatten wir vor, die Hardware komplett zu entsorgen, war eh alles verrostet und mal schauen, was man so draus noch machen kann.
Nun sieht die Gitarre jedoch nach längerem Putzen, Reinigen und Saubermachen (jaja, dreimal fast dasselbe Wort) plötzlich gar nicht mehr so nach Grotte aus.
Auf der Halsplatte steht "Made in Japan", die allgemeine Verarbeitung ist blitzsauber. Hals perfekt. Große Kopfplatte. Nirgendwo eine Typenbezeichnung. Nur dieses madeinjapan, sonst nix. Die Vibratoabdeckung hinten scheint neu zu sein.
Jetzt stellt sich uns die Frage, was das für eine Sleeping Beauty sein könnte? Das Alter schätzen wir auf mindestens 15 Jahre, vermutlich älter.

Zum Klang: eingestöpselt stellte sich raus, dass ein Vorbesitzer mal an der Schaltung gebastelt hatte, Es sollten wohl mehr Möglichkeiten entstehen, aber wirklich der Brüller ist das nicht. Wir denken daran, wieder den Originalzustand herzustellen. Der Output der alten PUs ist allerdings recht schwach, finden wir. Wir haben noch drei Adeson Trisonics rumliegen, ob das lohnt? An sich ist der Klang sehr angenehm. Klingt über Russenröhre nach "alte Strat", mir fällt kein besserer Ausdruck ein. Eben nicht wie die modernen Saubermannstratocaster. Der Hals-PU bringt einen astreinen jazzig-bluesigen Sound, leicht angezerrt meint man, back in 67 zu sein.

Hier habe ich mal einige Fotos der Gitarre, vielleicht kann mir ja der eine oder andere Tipp gegeben werden, was das für eine Gitarre sein könnte.
Und ob sich ein aufwendige Hardware-Umbau-Aktion lohnt.


(Bin leider nicht so der Fotospezi...)

Hi,

ich tippe mal auf Mitt- bis Endsiebziger: Kawai, Aria, Aztec oder Cimar.
Macht bestimmt ´nen guten Tone ;-) ... ich hatte mal eine Aztec, die sah
genauso aus. Wenn das Baby trocken gut schwingt, sauber intoniert
und die Sammlerpolizei Deine Adresse nicht kennt, kann man nichts
gegen Kloppmann PU´s, Sperzels und ein Callaham einwenden :cool:
 
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Reling":1eidk3le schrieb:
Nun sieht die Gitarre jedoch nach längerem Putzen, Reinigen und Saubermachen plötzlich gar nicht mehr so nach Grotte aus.

Quasi gleichsam als ob wie neu.

Ich hatte 1978 mal eine Sigma Strat, die sah Deiner zum Verwechseln ähnlich.
 
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mad cruiser":3nfj4xal schrieb:
Reling":3nfj4xal schrieb:
Nun sieht die Gitarre jedoch nach längerem Putzen, Reinigen und Saubermachen plötzlich gar nicht mehr so nach Grotte aus.

Quasi gleichsam als ob wie neu.

Ich hatte 1978 mal eine Sigma Strat, die sah Deiner zum Verwechseln ähnlich.
Die rockingersche Strat sieht aber auch so aus :cool:
 
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doc guitarworld":dlwdsso1 schrieb:
(...) kann man nichts
gegen Kloppmann PU´s, Sperzels und ein Callaham einwenden

Hallo Doc!
Kennst du die SingleCoils vom Kloppmann?
Ich spiele P90 und Humbucker von ihm (*schwärm*) und überlege meine Strat ebenfalls mit Kloppmännern zu bestücken.

Gruß
Björn
 
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Hi Reling,

grundsätzlich denke ich auch an ein Mitte/Ende 70er Modell. Fresher als Hersteller wäre noch eine Idee. Schade, dass an der Elektrik schon gebastelt wurde. Dort findet man nämlich oftmals noch den einen oder anderen Hinweis, 3- oder 5-Weg Schalter, Potibeschriftung usw. Vielleicht findet sich auch noch ein Hinweis in der Halstasche. Wenn sie, wie der Sven schon schrieb, gut schwingt und der Hals in Ordnung ist, behalten, aufbauen und spielen.

Gruß, Martin
 
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Der Schalter ist noch original: 3-Wege-Schalter.
Das mittelere Poti ist umgebaut, eine ziemlich wirre Sache.
Halstasche ist ebenso wie Hals leider ohne entscheidenden Hinweis. Seriennummer findet sich im Hals, Zugang zum Trussrod erst nach Halsabbau möglich.
Ich denke auch so an 70er Jahre Gitarre. Klang ist gut, Holz tipptopp, Hals in Ordnung. Wir werden nun erstmal an die Elektrik gehen und die authentische 3-Wege-Schaltung wieder herrichten (Umbau entfernen). Pickups - mal abwarten. Klingen klingt sie ja gut, nur bissl schwach auf der Brust.
Verkaufen kommt gar nicht in die Tüte - die Gitarre wird gespielt, sonst nix! Habe sie bei unserer heutigen Session schon gespielt - irgendwie kam da sowas wie die guten alten Amon Düül bei raus - war bestimmt nur die alte Gitarre dran schuld.
Ich hatte schon überlegt, ob das eventuell eine 70er Jahre LUXOR sein könnte. Aber das ist halt alles schon recht lange her, und die Erinnerung an diese Zeit ist eh etwas verschwommen...
 
doc guitarworld
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Reling":1ay98cyz schrieb:
Ich hatte schon überlegt, ob das eventuell eine 70er Jahre LUXOR sein könnte. Aber das ist halt alles schon recht lange her, und die Erinnerung an diese Zeit ist eh etwas verschwommen...

Luxor ist ebenfalls nicht unwahrscheinlich. Es sind da ein paar
nette Teile gebaut worden für die damalig armen Schweine ...
ich hatte eine Kay mit mehrstreifigem Hals, finsteres Teil, das
ich ohne je von Blacksteen & Malmmore gehört zu haben, mit einem
schweizerischen Luxustaschenmesser scallopte ... was nicht die letzte
Schandtat an diesem armen Instrument war. Ich wundere mich
jedenfalls noch heute, wie ich auf die Idee kam, so etwas zu machen ...
 
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doc guitarworld":4rk7wsod schrieb:
Es sind da ein paar
nette Teile gebaut worden für die damalig armen Schweine ...

Jo, wenn man überlegt, dass "Made in Japan" heute ein Gütesiegel ist und teuer bezahlt werden muss...

@Reling: Devitiv 70er Jahre.
 
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Moinsen,

hi Reling

ich hab selber sone alte Oma ....(japan) als meine Lieblingsgitarre

allerdings ist nur der Body wichtig
alles andere hab ich ersetzt
Hardware ...Pu´ etc

meist sind die Hälse etwas "lasch" und nicht wirklich "roadtauglich"

aber kann man ja ersetzen...
(der Rest ist eh Sperrmüll bei diesen Japan Sachen ausn 70ern
...blechmechaniken....pipifaxPickups....Bridge aus Resten der River Kwai Bridge

aber die Bodies sind meist recht klasse

und wenn man bedenkt ....was "gute" Bodys" teilweise an Kurs aufrufen....
 
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doc guitarworld":yza959wd schrieb:
gebaut worden für die damalig armen Schweine ...

...die heute Harvey Brenntschon, Kneifer oder Jake & Denise spielen.

Männer, seid froh über die Gnade der späten Geburt!
10 Jahre vor Luxor hatte man in dieser Preiskategorie nur die Wahl zwischen Hertiecaster, EKO und Klira. (Höfner und Framus war was für Söhne wohlhabender Väter oder die Jungs, die schon fleißig Gigs spielten.)

Die Saitenlage vom allerfeinsten. Zwischen Bund und Saite konntest Du ein Spanferkel durchschieben, ohne dass ihm die Petersilie aus dem Ohr fiel. Dafür ist dann schon mal der Plastikknopf vom Wirbel gefallen, so dass eine Kombizange das Stimmgerät ersetzen mußte.

Die Bünde selbst waren in das Griffbrett getackert. Ihr Messing wurde immer schön von Mama mit Sidolin geputzt, aber alleine dadurch entstanden schon Riefen. Die Potis machten vor allem eins: noch mehr Dumpf!

Für eine mittelschwere Höfner mußte man die kompletten Sommerferien durchschuften, und von einer Strat wagte man nicht mal zu Träumen - sie kostete gerade mal halb so viel wie ein gebrauchter Ford M 12. 1800 Deutsche Mark waren nämlich deutlich mehr, als der Familienernährer im Monat heimbrachte.

OK. Kleiner Exkurs in die Zeit nach dem Krieg... :oops:

Aber alles in allem kann der Nachwuchs heute verdammt froh sein über das, was man an verhälnismäßig guter Qualität zu verhältnismäßig geringem Kurs bekommt.
 
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mad cruiser":2ox1oyhl schrieb:
doc guitarworld":2ox1oyhl schrieb:
gebaut worden für die damalig armen Schweine ...


OK. Kleiner Exkurs in die Zeit nach dem Krieg... :oops:

Aber alles in allem kann der Nachwuchs heute verdammt froh sein über das, was man an verhälnismäßig guter Qualität zu verhältnismäßig geringem Kurs bekommt.



lieber Mad.......das kenn ich auch noch...
mein erster Bassist hatte einen Vater....der damals eine Coverband hatte.....wir haben immer fasziniert auf seine Fender Jaguar geschielt.....
während er uns seine falsche Hong Kong Rolex vor die Augen hielt....und uns erzählt hat.....das man (als er noch jung war) statt Spielzeugautos von Matchbox......
nur alte Kartoffelschalen zu Weihnachten bekam....zum spielen

aber geschadet ...hat es uns nicht.... :-D :-D :-D

Musik machen ...ist und bleibt spannend!

:-D

und da geb ich dir recht.....für relativ kleines Geld....bekommt man ...würdiges Material zum Üben
(Konkurrenz und Aufklärung ..belebt das Geschäft und die Qualität)

und wo du es erwähnst...
einer meiner Schüler hat eine...99 € Telecaster
von einer deiner angesprochenen Firmen

ich hab die mit eine ESP Tele für 1100 € verglichen

entweder hatte der Jung saumässig Glück.....oder

die "Billig Gitarre"....war zumindenst "gleichgut"

...








greez
 
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Sry, das wird jetzt wirklich Off-Topic, aber:
Diese Strat hat auch einen Japan Body und blablabla viel geiles Zeug, warum ist die für so wenig weggegangen?


Gruß
Seb
 
gitarrenruebe
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doc guitarworld schrieb:
Hi,

ich tippe mal auf Mitt- bis Endsiebziger: Kawai, Aria, Aztec oder Cimar.
Macht bestimmt ´nen guten Tone ;-) ... ich hatte mal eine Aztec, die sah
genauso aus.
Aztec glaube ich eher nicht, da das Logo auf der Kopfplatte mit der Sonne ja sehr groß war, und wenn ich die Bilderchen von der Kopfplatte so sehe, denke ich mal, dass eher ein kleineres Logo platziert war. Aztec waren in der Tat sehr gut, ein Freund hat noch eine Les Paul Custom von denen, die hat er sich damals Anfang der 80er direkt beim Vertrieb (das war damals Hopf in Taunusstein) ausgesucht, ein klasse Teil. Nicht 100% historisch korrekt, aber ein sehr gut spielbares und beeindruckend klingendes Instrument. Es hat mittlerweile einen recht umfangreichen Fuhrpark unterschiedlichster Instrumente, die Aztec hat mittlerweile Gibson Classic 57 PUs drin, und lässt viele Originale hinter sich ...

Grüsse, Rolf
 
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Moinsen,

hallo Rübchen....

was auch sein könnte...

damals haben etwas grössere Shops....Gitarren auf Bestellung gemacht
beziehungsweise aus irgendeiner Manufaktur in Japan...
schnelle, billige Strats bestellt
die liefen halt nicht über ein label ..sondern wurden ohne Kennzeichnung ausgeliefert
(man konnte dann aussuchen....die Gitarre als "Blind Note" oder mit nem Logo drauf zu haben...

manche haben dann einfach die Dinger in ihren Shop gestellt....aber auf das "Musikhaus Schmidt und Kunze"....aufm Headstock verzichtet...

könnte auch sein!`!?!

greez
 
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Bumblebee
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Hallo,

ich würde auch tippen Ende 70er, Anfang 80er, aber eigentlich ist es doch völlig wurscht, was für ein Baujahr und welche Marke. Wenn die Substanz der Klampfe stimmt, kannst Du ja neue TAs reinbauen.
Dabei aber die Relation der Tonabnehmerpreise zur Gitarre nicht aus den Augen verlieren.

Gruß
Bumble
 
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seb":179jr26v schrieb:
Sry, das wird jetzt wirklich Off-Topic, aber:
Diese Strat hat auch einen Japan Body und blablabla viel geiles Zeug, warum ist die für so wenig weggegangen?


Gruß
Seb

Hi Seb, der Japanbody alleine macht es auch nicht. Außerdem halte ich die Aussage, dass Japan Strats inzwischen "begehrte Sammlerstücke" sind, für etwas überzogen. Es sind gute Instrumente, die man idR. für "kleines" Geld bekommt. Das die Zutaten dieser Strat gut und teuer sind, rechtfertigt den, wie ich finde, hohen Verkaufspreis dieser Strat.

Gruß, Martin
 
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7-ender":57jiyu2w schrieb:
Das die Zutaten dieser Strat gut und teuer sind, rechtfertigt den, wie ich finde, hohen Verkaufspreis dieser Strat.

hey Martin,

na klar sind 1010€ viel Geld, allerdings liegt die Klampfe damit zwischen einer neuen Standrat und Deluxe Strat.
- Japan Body von 79
- Hals einer 93er Ritchie Sambora Signature Strat
- Fender Custom Shop "Abigail Ybarra" Vintage, Handwoundet Pick Ups
Und die Gitarre scheint in einem derart guten Zustand zu sein! Sieht praktisch wie neu aus..
Daher dachte ich eigentlich die würde für an die 2000€ weggehn..Oder gabs da irgendeinen Haken, den ich aufgrund meines nicht vorhandenen Wissens übersehen habe?

Gruß
Seb
 
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Bumblebee
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Hi Seb,

also ehrlich gesagt, ich finde diese Strat auch für 1010 Euro zu teuer.
Das ist doch nichts anderes als eine gebrauchte Gitarre, noch dazu ein Verschnitt aus verschiedenen Teilen.
Ich finde man sollte schon etwas auf dem Teppich bleiben - das sind doch über 2000 DM!

Gruß
Bumble
 
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Bumblebee":269qrztr schrieb:
Hi Seb,

also ehrlich gesagt, ich finde diese Strat auch für 1010 Euro zu teuer.
Das ist doch nichts anderes als eine gebrauchte Gitarre, noch dazu ein Verschnitt aus verschiedenen Teilen.
Ich finde man sollte schon etwas auf dem Teppich bleiben - das sind doch über 2000 DM!

Gruß
Bumble

hi bambeli

find ich eigentlich auch
denn egal ...aus was für Holz oder Gold man so ne Gitarre zusammenschraubt....die Grundkosten fürs Material...können 1000€
eigentlich nicht überschreiten
ne andere Sache wäre wenns handwerklich/stundenmässig ein grosser Aufwand wäre...(durchgehender Hals/Sonderkram/Schnitzereien/eingebaute Kuckucksuhr/etc)

ich sach ma...der Preis ist grad noch so "verträglich"...wenn man das Vieh unbedingt haben will.warum auch immer (und es geht ja um eine "gebrauchte" Gitarre...

greez
 
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seb":3nky4ybu schrieb:
7-ender":3nky4ybu schrieb:
Das die Zutaten dieser Strat gut und teuer sind, rechtfertigt den, wie ich finde, hohen Verkaufspreis dieser Strat.

hey Martin,

na klar sind 1010€ viel Geld, allerdings liegt die Klampfe damit zwischen einer neuen Standrat und Deluxe Strat.
- Japan Body von 79
- Hals einer 93er Ritchie Sambora Signature Strat
- Fender Custom Shop "Abigail Ybarra" Vintage, Handwoundet Pick Ups
Und die Gitarre scheint in einem derart guten Zustand zu sein! Sieht praktisch wie neu aus..
Daher dachte ich eigentlich die würde für an die 2000€ weggehn..Oder gabs da irgendeinen Haken, den ich aufgrund meines nicht vorhandenen Wissens übersehen habe?

Gruß
Seb

Hallo Seb, ich verkaufe demnächst alle meine Strats an Dich :lol: ;-) . Spaß beiseite, Du führst als Preisbeispiele den Neupreis für diese Fendermodelle an. Diese hier ist gebraucht. Der Straßenpreis für eine American Series Strat (ca. 5 Jahre alt, in sehr gutem Zustand) liegt gebraucht bei höchstens 700€ (Dr. Schnarke hat für seine nach eigenen Angaben 500€ bezahlt), für eine Am. Vintage gleicher Zustand, gleiches Alter, max. 1000€, also alles in allem zwischen 50-65% des Neupreises. Insoweit hat der stolze Neubesitzer einen stolzen Preis bezahlt.

Gruß, Martin
 
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7-ender":2mx8ezw9 schrieb:
Hallo Seb, ich verkaufe demnächst alle meine Strats an Dich :lol: ;-) . Spaß beiseite, Du führst als Preisbeispiele den Neupreis für diese Fendermodelle an. Diese hier ist gebraucht. Der Straßenpreis für eine American Series Strat (ca. 5 Jahre alt, in sehr gutem Zustand) liegt gebraucht bei höchstens 700€ (Dr. Schnarke hat für seine nach eigenen Angaben 500€ bezahlt), für eine Am. Vintage gleicher Zustand, gleiches Alter, max. 1000€, also alles in allem zwischen 50-65% des Neupreises. Insoweit hat der stolze Neubesitzer einen stolzen Preis bezahlt.

Gruß, Martin

Hey Martin,

warum geht dann aber so eine Strat für wahrscheinlich den gleichen Preis weg? Obwohl sie aus meiner Sicht mit der anderen kaum mithalten kann..

Gruß
Seb
 
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Weil es eine orginal 75er Strat ist, unverbastelt und in gutem Zustand. Über die Qualität von 70er Strats ist schon viel geschrieben worden, sie schwankte extrem und von Erstklassig bis Grottenschlecht ist alles möglich. Das geht halt eher in die Vintage-Sammler Ecke. Der Preis wird wohl noch anziehen.
 
 

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