Kaufentscheidungshilfe: Fender Strat oder Epiphone Les Paul?


finetone
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Sascha´s Strat schrieb:
... Was den Sound angeht, eine Strat kann nöhlen, twängen, jaulen, mumpfen und rotzen. Eine Paula kann eigentlich nur mumpfen und rotzen ...


:roll: Diese allgemeine Aussage erachte ich schlicht für falsch! Meine Paula zumindest kann noch mehr wie mumpfen und rotzen.


**) Ich würde ne Paula nehmen. Einige Strats können zwar sensationelle Töne von sich geben, aber eine Strat ist nicht wirklich ein Instrument. :hihi:
 
finetone
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kiroy schrieb:
Wie? :shock: Dann müsste er ja 'ne Tele kaufen! :lol:
Na, die kommt über kurz oder lang sowieso noch dazu. ;-)

Ja, das stimmt leider. Kann das auch aktuellem Anlaß nur bestätigen. :oops:
 
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finetone schrieb:
:roll: Diese allgemeine Aussage erachte ich schlicht für falsch! Meine Paula zumindest kann noch mehr wie mumpfen und rotzen.

Deine Paula hat ja auch keine Mumpf-Pickups sondern richtige welche aus dem Hause Gretsch. Dass die mehr können steht außer Frage. ;-)

finetone schrieb:
, aber eine Strat ist nicht wirklich ein Instrument. :hihi:

:popcorn:
 
finetone
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Sascha´s Strat schrieb:
Deine Paula hat ja auch keine Mumpf-Pickups sondern richtige welche aus dem Hause Gretsch. Dass die mehr können steht außer Frage. ;-)

Von welcher redest Du jetzt - ich meinte jetzt meinerseits nicht das hohle zweischlitzige Fräulein ...

tommy schrieb:
...nein, sie ist mehr...eine Offenbarung...eine Ode an die Musik...der Traum richtiger Männer...das Gute an sich...............
:eek:

Oh mir wird auf einmal so übel - ich habe keine Ahnung wo das auf einmal herkommt. Das Mittagessen war frisch und 1A :barf:
 
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tommy
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finetone schrieb:
tommy schrieb:
...nein, sie ist mehr...eine Offenbarung...eine Ode an die Musik...der Traum richtiger Männer...das Gute an sich...............
:eek:

Oh mir wird auf einmal so übel - ich habe keine Ahnung wo das auf einmal herkommt. Das Mittagessen war frisch und 1A :barf:


ja...die nackte, ungeschönte Wahrheit schlägt mir auch manchmal auf den Magen! :lol:
 
muelrich
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Hallo Mr. Jagger,

falls Du überhaupt mal wieder hier reingeguckt hast, dann guck mal in Deinen Briefkasten !
 
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Sascha´s Strat schrieb:
Was den Sound angeht, eine Strat kann nöhlen, twängen, jaulen, mumpfen und rotzen. Eine Paula kann eigentlich nur mumpfen und rotzen.

Ne Ne Ne. Eine Paula kann das auch, wenn auch nicht so gut wie eine Tele.
Dafür kann eine Strat oder Tele auch nicht ganz so gut singen und schreien wie eine gute Paula.

Eine SG ist imho eine klasse Alternative.

Tschö
Stef
 
A
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nichtdiemama schrieb:
Ne Ne Ne. Eine Paula kann das auch, wenn auch nicht so gut wie eine Tele.
Dafür kann eine Strat oder Tele auch nicht ganz so gut singen und schreien wie eine gute Paula.

Eine SG ist imho eine klasse Alternative.

Tschö
Stef

[X]Du hast dich noch nicht von einer Tele anschreien lassen... ;-)


Zum Abschluss dieses Threads kann ich nur sagen: buy Gretsch!
 
A
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Sascha´s Strat schrieb:
[X]Du hast dich noch nicht von einer Tele anschreien lassen... ;-)

[ ] Habe ich, jedoch
[X] ist kreischen und quietschen nicht das Gleiche wie schreien
:vuvuzela:

Zum Abschluss dieses Threads kann ich nur sagen: buy Gretsch!

Ach nee, das ist ja hohl *duckundweg* :)

Aber im Ernst und In-Topic: je nachdem was man mag und was man möchte, kann eine Tele, eine Strat, eine Paula oder auch eine SG oder PRS DAS Werkzeug der Wahl sein, und ja, zur Not auch was Hohles. :confetti:
Spielkomfort ist sehr subjektiv und kann auf jedem Typ gefunden werden, egal ob Tele oder SG oder sonstwas.

tschö
Stef
 
A
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Hallo sehr geschätzte Comunity,

vorab möchte ich mich erst einmal dafür entschuldigen, dass ich mich erst heute wieder melde. Das war alles andere als Interesselosigkeit - GANZ IM GEGENTEIL!

Denn: Ihr habt mir wirklich wahnsinnig weitergeholfen, denn ich habe regelmäßig reingeschaut, allerdings nicht eingeloggt. Der Grund meiner zwischenzeitlichen "Passivität" wird vielleicht gleich deutlicher, denn es ist mir ein echtes Bedürfniss Euch den Weg zu meiner endgültigen Entscheidung zu schildern.

Jetzt wird es leicht chaotisch - ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen... Also:

Finanziell konnte ich nicht aus dem Vollen schöpfen, deshalb war der Verkauf meiner Ibanez Art80 auch ausschlaggebend dafür, was es für eine neue Gitarre sein darf. Ich habe JEDEN Tag ebay rauf-, und runtergelesen. Immer wieder habe ich die Epiphone Les Paul und Fender Strats miteinander verglichen. Teilweise konnte ich nervenaufreibend mitbieten, es hat aber nie gereicht (heute sage ich: Zum Glück nie gereicht). Also habe ich die Ibanez bei ebay reingesetzt, sie ging aber nicht zu meinem festgelegten Minimalpreis weg.
Dank Eurer Ratschläge, Tipps, Erfahrungen und Anregungen war ich zumindest schon einmal mehr auf eine Stratocaster fixiert, als auf ein Les Paul Modell.
Zwecks ausprobieren war ich eher ratlos, da ich erst vor kurzem zu meiner Lebensgefährtin gezogen bin, und mich hier vor Ort nicht auskenne. Ich war zwischendurch echt schon ein wenig deprimiert, aber so manches mal sieht man ja bekanntlich den Wald vor lauter Bäumen nicht, denn... Samstagmorgen fragte mich meine Lebensgefährtin, warum ich nicht einfach mal beim Musikhaus Dinter in Oldenburg anrufe, um mich zu erkundigen, ob die auch Gitarren in Zahlung nehmen.

Gesagt - getan... Die Inzahlungnahme der Ibanez würde prinzipiell gerne geschehen und wir vereinbarten für Montag einen Termin. Da das Musikhaus auch über einen Online-Store verfügt, habe ich natürlich dort erst einmal intensiv geschaut, und bin erstmals über Gitarren von Hagstrom gestolpert. Meine Recherche ergab, dass die Gitarren doch recht häufig im Web "gefeiert" werden, und die Les Paul Modelle hatten mich auch ziemlich angesprochen.

Dementsprechend am Montag mit meiner Gitarre hin, meine Wünsche und Konflikte geschildert und lange ausprobiert. Dann saß ich da... erstmals mit einer "richtigen" Fender in der Hand. So wie es mein maximales Budget hergabe, war es natürlich eine Mexico-Strat und zum Glück auch eine HSS.
Sie "fühlte" sich sehr, sehr gut an... um Welten besser als meine schöne Ibanez. Ich hatte/bekam alle Zeit der Welt zum Testen. Optisch fand ich sie "pottenhäßlich"... ich mag nunmal keine schlicht roten Strats, auch wenn die Farbe mich in natura positiv überraschte. Das versuchte ich jedoch zu ignorieren - Das Gefühl war klasse.

Dann ging es zur Alternative... den Hagstrom-Modellen. Ich hatte dort die Ultra Swede oder Super Swede im Kopf. Beide Modelle waren vor Ort.
Als erstes sah ich die Ultra Swede. http://www.thomann.de/de/hagstrom_ultra_swede_cbb.htm

WOW - Was für eine wunderschöne Gitarre in tiefroter Ausführung.
http://www.musikshop-speyer.de/imag...strom-ultra-swede-in-crimson-flame-4274-0.jpg

Dieser Body - Fantastisch... und die Kopfplatte wahnsinnig schön. Die Verarbeitung war grandios. Ich habe sofort an dieses Forum-, und an "Magman's" Beitrag/Worte auf Seite 2 gedacht... "Die Gitarre muß/soll Dir auch optisch richtig gut gefallen". Das tat sie ohne Ende.

Sie fühlte sich aber soooo anders an, als die Mexico-Strat. Dementsprechend habe ich naiv geäußert: "Diese Gitarre mit dem Gefühl der Strat... DAS wäre perfekt". Es wurden komplett andere neue Saiten aufgezogen, die Saitenlage nochmals verfeinert, und sie fühlte sich schon besser an. Kurzum: Ein feines Gig Bag dazu ausgesucht, bezahlt, und diese wunderschöne Gitarre mitgenommen. Ich war superhappy.

Zuhause angekommen war sie noch schöner, also angeschlossen und geübt, geübt, geübt. Der Sound war superklasse... Die splitbaren Humbucker grandios. Das war am Montag...

Am Dienstag wieder in die Hand genommen... was für eine schöne und tolle Gitarre... doch dann kam "leider" dieses (für mich) unbeschreibliche Gefühl der Mexico-Strat in den Kopf. Das fühlte sich einfach "weich", "griffig", "leicht" und "harmonisch" an. Die Hagstrom fühlte sich dagegen hart an, und "vertrieb" nie dieses Fender-Gefühl.

"Das wird sich legen", dachte ich mir. Schließlich war die Hagstrom eine Augenweide für mich, und sie klang ja auch so toll. Dienstagabend kam meine Lebensgefährtin nach Hause, fragte mich ob ich eine schöne Zeit mit meiner neuen Gitti hatte, und ich erzählte halt ein wenig. Sie lächelte, und legte mir Kontoauszüge auf den Tisch, die sie für mich abgeholt hatte. Und was sah ich? Am Dienstag hatte ich eine sowas von unvermutete Gutschrift über die Nebenkosten meiner ehemaligen Wohnung bekommen. NIE hätte ich in dieser Höhe damit rechnen können!

Da meine Liebste mich nun mal sehr, sehr gut kennt, sagte sie spontan: "Dann fahren wir morgen wieder ins Geschäft, und Du suchst Dir nun DAS aus, was Dir wirklich gefällt."

Trara - Bin am Mittwoch zum Musikhaus gefahren, und habe mir meinen "Traum", der völlig unterschwellig bei dieser ganzen Aktion gewachsen ist, verwirklicht!

Die wunderschöne Hagstrom incl. Gig Bag zurückgeben, und mir eine Stratocaster... bestellt. Und keine Mexico, sondern DIESE:

http://www.thomann.de/de/fender_american_special_strat_hss_rw_2.htm

Das ist zwar zu 100% unvernünftig. Unvernünftig aus dem Grund, dass dieser Fender-Strat im Verhältnis zu meinem aktuellen "Gitarren-Können" quasie so etwas wie "Perlen vor die Säue werfen" darstellt. Es ist aber ein völlig sicheres Bauchgefühl, dass ich daran die wahre Freude haben werde. Außerdem steht es in den Sternen, wann ich wieder einmal finanziell in der Lage sein werde, mir solch einen "Luxus" einfach so zu "gönnen".

Nun warte ich sehnsüchtig auf das Eintreffen meiner neuen "Leidenschaft", und hoffe Euch dann berichten zu können, dass ich meinen "Filzpantoffel" gefunden habe. DEN "Filzpantoffel" den Foren-Mitglied tommy mir in einen der vorstehenden Postings beschrieben hat.

Ich werde berichten, und dann versuchen mich wesentlich kürzer zu fassen. ;-) Hoffentlich habe ich Euch mit meinem Roman nicht gelangweilt.

Mit wirklich dankbaren Grüßen,

Mick
 
T
The Rabber
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Jagger schrieb:
Das ist zwar zu 100% unvernünftig. Unvernünftig aus dem Grund, dass dieser Fender-Strat im Verhältnis zu meinem aktuellen "Gitarren-Können" quasie so etwas wie "Perlen vor die Säue werfen" darstellt.

Viel ERFOLG mit deiner neuen Liebe ;-)
 
Hollestelle
Hollestelle
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Jagger schrieb:
Ich werde berichten, und dann versuchen mich wesentlich kürzer zu fassen. ;-) Hoffentlich habe ich Euch mit meinem Roman nicht gelangweilt.

Hallo Mick,

Du hast alles richtig gemacht.
Das mit den Perlen vor die Säue sehe ich vollkommen anders. Du wirst viele Jahre lang Spaß an dem Stück haben und Dein Können wächst mit Deiner Traumgitarre wesentlich schneller und schöner als mit jeder anderen Gitarre.

Viel Spaß damit!

Gruß & schöne Weihnachtstage, Micha
 
T
tommy
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Hollestelle schrieb:
Du hast alles richtig gemacht.

+1 :top:

Danke auch für den ausführlichen Bericht. Es ist schön zu lesen, wie das Thema Gitarrenfindung mal emotional aufgearbeitet wird. Meistens wird es hier eher sachlich-technisch angegangen.
 
T
The Rabber
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Hollestelle schrieb:
Jagger schrieb:
Ich werde berichten, und dann versuchen mich wesentlich kürzer zu fassen. ;-) Hoffentlich habe ich Euch mit meinem Roman nicht gelangweilt.

Hallo Mick,

Du hast alles richtig gemacht.
Das mit den Perlen vor die Säue sehe ich vollkommen anders. Du wirst viele Jahre lang Spaß an dem Stück haben und Dein Können wächst mit Deiner Traumgitarre wesentlich schneller und schöner als mit jeder anderen Gitarre.

Viel Spaß damit!

Gruß & schöne Weihnachtstage, Micha

Der Erfahrung kann ich zustimmen, war bei mir auch so angefangen mit ner EPI jetzt ne Gibson und es läuft irgendwie besser(eventuell ist das subjektiv aber es fühlt sich halt s an) ganz abgesehen das man stolz auf sein 1. "richtiges" Instrument ist :lol:
 
A
Anonymous
Guest
The Rabber schrieb:
Viel ERFOLG mit deiner neuen Liebe ;-)

Danke, danke, danke! :)

Riddimkilla schrieb:
Black Guitars look better in the shade! :cool:

:lol: :-D


Hollestelle schrieb:
Hallo Mick,

Du hast alles richtig gemacht.
Das mit den Perlen vor die Säue sehe ich vollkommen anders. Du wirst viele Jahre lang Spaß an dem Stück haben und Dein Können wächst mit Deiner Traumgitarre wesentlich schneller und schöner als mit jeder anderen Gitarre.

Viel Spaß damit!

Gruß & schöne Weihnachtstage, Micha

Ich danke Dir Micha und auch ich wünsche Dir schöne Weihnachtstage! :-D

tommy schrieb:
Hollestelle schrieb:
Du hast alles richtig gemacht.

+1 :top:

Danke auch für den ausführlichen Bericht. Es ist schön zu lesen, wie das Thema Gitarrenfindung mal emotional aufgearbeitet wird. Meistens wird es hier eher sachlich-technisch angegangen.

Hallo tommy! :-D

Ich freue mich wirklich sehr über Deine weitere Antwort, und sie beruhigt mich auch ein Stück weit. Denn: Ich hatte schon ein wenig Bedenken, ob meine Schilderungen nicht ein wenig zu "kitschig" rüberkommen.
Ich trage aber halt mein Herz auf der Zunge, und kann mich trotz meines forgeschrittenen Alters über gewisse Dinge immer noch wie ein kleiner Junge freuen, worüber ich auch eigentlich ganz froh bin. :-D

Eure Beiträge, Antworten, Schilderungen, Ratschläge sowie Eure eigenen Erfahrungen haben mir wirklich sehr, sehr weitergeholfen.

Letztendlich war es ja auch so, dass ich "Euch" am letzten Mittwoch ins Musikgeschäft quasie "mitgenommen" hatte. ;-)

Jetzt heißt es noch warten... ich denke, dass nächsten Dienstag/Mittwoch meine neue Zweitfrau bei uns einzieht. :-D

Ich wünsche Euch allen ein feines Fest und schöne Weihnachtstage!

Mick
 
A
Anonymous
Guest
[/quote]
Ich trage aber halt mein Herz auf der Zunge, und kann mich trotz meines forgeschrittenen Alters über gewisse Dinge immer noch wie ein kleiner Junge freuen, worüber ich auch eigentlich ganz froh bin. :-D
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Hi Mick,

genau so muss es sein!
Mir geht es oft so, wenn ich eine meiner Gitarren in die Hände nehme und daran denke, dass ich mir statt einem Urlaub ein schönes Instrument geleistet habe.
Wie lange hält denn so ein Urlaubs-Glücksgefühl an? Drei- vier Wochen und dann? Ich habe jedenfalls immer noch eine Riesenfreude und Spaß, wenn ich wieder eine Gitarre in die Hand nehme, die mich schon jahrelang begleitet und mir Freude bereitet.
Allerdings ist es auch oftmals schwer sich von so einem Stück zu trennen - mir geht es jedenfalls so - und so ist daraus unter anderem eine Art Sammelleidenschaft in Kombination mit GAS entstanden. Aber so eine Gitarre an der Wand find ich allemal dekorativer als ein schnödes Bild.

Und obwohl eigentlich schon alles was das Gitarristenherz begehrt vorhanden ist, hat man immer noch so die ein oder andere Gitarre im Hinterkopf, die sich noch gut ergänzen könnte. Leider sind das aber Stücke, die budgetmäßig jenseits von gut und böse liegen. Aber man soll ja niemals nie sagen und vielleicht ergibt sich mal die Chance günstig an sowas zu kommen.
Was mich noch reizen würde wäre z.B. eine Zemaitis, James Trussard, Siggi Braun, Flaxwood, Caparison, oder was auch immer.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Gruß
Jürgen
 
A
Anonymous
Guest
Hallo geschätzte Community,

da ich ja nun wirklich recht regelmäßig ins Forum schaue, ist mir heute einfach mal danach, meine Erfahrungen der letzten vier Monate zu schildern.

Es geht nach wie vor um meine US American Special HSS Stratocaster. :-D

Meine kompletten Erlebnisse aufzuführen würde sicherlich den Rahmen sprengen, dementsprechend versuche ich mich kurz zufassen:

Bestellung etc. lief damals prima. Wo ich jedoch meinem Händler Punkte abziehen muß, ist die Tatsache, dass ich bei der Bestellung darum bat nach Eintreffen der Gitarre einmal draufzuschauen ob alles okay ist.

Das passierte nicht. Ich hätte natürlich bei Abholung darauf hinweisen können, aber der entsprechende Ansprechpartner war nicht da, und ich habe die Gitarre kurzerhand originalverpackt mitgenommen.

Zuhause angekommen... ausgepackt - FEIN! :-D Makellos verarbeitet, und sie fühlte sich eeeeenorm gut an. Außerdem hatte ich vorab ein wenig "Angst" davor, wie die "alte große Fenderkopfplatte" vor Ort live auf mich wirken würde. Viele empfinden sie ja als hässlich, wie ich aus diversen Foren oder Kommentaren bisher entnehmen konnte.
Ich hatte zuerst ein Gefühl von: "Upps - Die ist echt groß", mit einem direkt darauf folgenden : "... aber irgendwie echt geil". :lol: :-D
Kurzum: Für MICH.... MEIN Volltreffer. Mir gefällt sie mehr als gut.

Also habe ich sie erst einmal an die Wand gehängt um sich zu "aklimatisieren" (war ein saukalter Tag im Dezember).
Irgendwann war dann auch mal gut... und es ging an's Antesten:

Die erste kleine Überraschung: Sie war nahezu perfekt gestimmt. :shock: :)
Dann angestöpselt... Hach - Fühlt sich das gut an... der Hals herrlich. Erste Akkorde: Shit - was ist denn das? :roll:

Und da schoß es mir in den Kopf: Ich hatte bisher noch nie eine Gitarre mit Jumbo-Bünden in der Hand. Die Strat, welche ich im Laden ausprobierte, war eine Mexico mit Medium-Bünden auf der ich mich sofort sauwohl fühlte.

Ich bin nun mal halt nur ein Anfänger/nach 20 Jahren Wiedereinsteiger. Dementsprechend waren meine "Wiedereinsteiger-Finger" noch völlig auf meine Ibanez Art 80 "konditioniert", und auch damals vor 20 Jahren hatte ich nie Jumbo-Bünde in der Hand.

Das fühlte sich anfangs wirklich "fies" für mich an, mal ganz davon abgesehen, dass es sich auch teilweise sehr "fies" für mich anhörte. Ihr werdet jetzt sicherlich lachen, aber von einem "stinknormalen A-Dur" hatte ich plötzlich mehrere Varianten, und ich habe mich mehr als einmal dabei erwischt, abzuchecken ob die Gitte noch richtig gestimmt ist. ;-) :lol:

Also habe ich kurzerhand nach "Jumbo-Bünden" gegoogelt, und dabei wurde mir dann schnell klar, dass "meine Probleme" total normal sind. Also Augen zu und durch - weitermachen/weiterspielen/weiterüben. Ich habe mich auch (komischerweise) von den diversen Meinungen über Pro und Kontra bzgl. Jumbo-Bünde für Anfänger nicht verrückt machen lassen.

Nach einigen Tagen (welche jedoch teilweise echt schwer und frustrierend waren) wendete sich das Blatt, und ich fing an die Jumbo-Bünde zu lieben. Alles wurde immer leichter... hörte sich immer "besser" an, mit immer weniger "Anstrengung". FEIN! :)

Somit war erst einmal alles an "Basics" gut - was das wichtigste angeht - den Sound - dazu komme ich aus einem bestimmten Grund gleich. ;-)

Somit war grundlegend alles mehr als wirklich gut mit meiner Stratocaster... täglich fleissig und sehr, sehr motiviert geübt, die selbst empfundenen Fortschritte klasse, mit viel, viel Lust auf mehr - VIEL mehr.

Irgendwann kam der Tag des ersten Saitenwechsel(s). Ich wohne halt völlig in der Prärie, und da überlegt man sich 60 KM schon dann und wann, vor allem, wenn sich Möglichkeiten "auf dem normalen Weg" darstellen.
Kurzum: Ich bin nicht zu meinem Händler gefahren, sondern habe ein kleines "kultiges" Fachgeschäft "auf dem Weg" in Anspruch genommen. Ich hatte ja noch die Original-Fender-Saiten ab Werk drauf, und wollte einfach einmal eine Saitenstärke niedriger (009er) ausprobieren. Dafür bin ich davon ausgegangen, dass meine Gitte auch evtl. etwas anders eingestellt werden müßte.
Gesagt - getan. Gitte auf den Tisch... der Laden ansich sehr, sehr sympathisch - der Inhaber noch sympathischer. Die ersten Worte: "Wie kann man nur eine Gitarre für fast 900 Euro SO rausgeben!" Seiner Meinung nach war die Saitenlage eine Katastrophe für eine wertige US-Stratocaster.

Ich hätte echt spontan fast heulend kotzen können. Viel sehr, sehr angenehme Unterhaltung zwischendurch, und er hat mich mehrfach gefragt, ob er versuchen soll nachzubessern. Meine Antwort war: "Ja - klar... mach." Was kam dabei raus? Gitarre war völlig verstellt - er gab mir den Rat zum Händler zu gehen und auf Nachbesserung/ wenn nicht sogar Umtausch zu bestehen.

Also nach einer schlaflosen Nacht dann doch die Kilometer zum Händler gefahren. Ehrlich und direkt gesagt was Sache war, und Sache ist.

"Mein" Verkäufer war da, hatte von Beginn an gesehen, dass meine Strat völlig verstellt war und ist dann in die Werkstatt, nachdem ich ihm sagte, was ich möchte. Eine halbe Stunde später kam er raus... Meine Strat hatte die von mir (versuchshalber) gewünschten D'Addario EXP120 (wollte eigentlich Elixier, welche aber gerade "aus" waren).

Als er wiederkam sagte er mir, der meine Bridge noch ein Stück zurückgesetzt habe (war vorher völlig freischwebend - ich habe bisher aber noch nie das Tremolo benutzt - der Originalaufkleber sitzt noch drauf) weil die tiefe E-Saite auf dem Schlag nicht 100% stimmstabil war.

11 Euro bezahlt - Meine Gitte wieder mitgenommen.

Was kann ich im Nachhinein sagen? SO stimmstabil war sie noch nie, obwohl ich mich mittlerweile auch mit starken Bendings auseinandersetze, und diese dementsprechend regelmäßig übe. Allerdings habe ich schon das Gefühl, dass die tiefe E-Saite teilweise schnarrt. Sobald ich nicht 100% "perfekt" greife schnarrt sie leicht auf der E-Saite.

Dieses "Schnarren" nehme ich jedoch nur über unverstärktes Spielen wahr. Ich rede nun aber bewußt nicht über "verstärktes spielen", denn dazu gehört es aus meiner Sicht, einen "richtigen" Verstärker sein Eigen zu nennen. Dazu komme ich gleich - genauer gesagt jetzt:

"Normalerweise" läuft es ja eher so ab: Gitte kaufen - anschauen - anstöpseln... und dann läuft die Sound-Begutachtung über den/die vorhandenen Verstärker.

Ich habe jedoch noch gar keinen Verstärker. Krass - oder?

Zu meinem Wiedereinstieg (und auch obendrein nach über 20 Jahren Gitarren-Abstinenz) hatte ich mir über die Bucht eine sehr, sehr günstige Guitar Rig 5 Lizenz gekauft. Dazu ein sehr billiges/einfaches Behringer Interface.

Kurzum: Ich spiele meine (in genau diesem Verhältnis) "teure" Stratocaster über künstliches Billigst-Equipment per PC.

"Pervers"? Ich sage insofern NEIN, weil es mir von Beginn an klar war, dass ein adäquater Verstärker folgen wird. Leider sind meine finanziellen Mittel beschränkt, so, dass halt nicht beides zeitgleich ging.
SO habe ich mein Augenmerk in ALLERerster Linie auf das Instrument an sich gelegt. DAS war es, was für mich zählte.

Dementsprechend freue ich mich nun wahnsinnig auf "DEN" Sound "MEINER" Strat, wenn ich sie an einen halbwegs akzeptablen Verstärker anstöpseln werde.

Und genau diesen Verstärker, den ich mir nun zusammensparen konnte, habe ich mir soeben bestellt - nämlich den Fender Mustang III. :)

Sehr, sehr ausschlaggebend hierfür war "Magman", und ich möchte an dieser Stelle Martin einmal ausdrücklich für seine Beiträge danken. Wir kennen uns überhaupt nicht - dementsprechend empfinde ich es als noch so mehr erwähnenswerter, dass Du Anfängern/Wiedereinsteigern eine enorme Orientierungshilfe bist.

Schon bevor sich mir die Frage "meines" eröffneten Threads stellte: "Kaufentscheidungshilfe: Fender Strat oder Epiphone Les Paul?" war mir klar, dass es genau DIESER Verstärker sein wird.

Vorher aber die wirklich entsprechende Gitte dazu. ;-) :lol:

Hätte mir jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass ich als "Les Paul fixierter" (warum auch immer - es war so - und kann ja auch wieder werden) eine Stratocaster so dermaßen mag, den hätte ich als Spinner abgestempelt.

Ich freue mich WAHNSINNIG auf die Fender Clean-Sounds auf dem Mustang III, und hoffe dann endlich den Satz zu sagen, den ich hier kennenlernen durfte:

"Eine Strat ist eine Strat ist eine Strat". :-D

(zugegeben - sage ich jetzt schon)

Es war langatmig... hoffentlich nicht zu langweilig. Habt Nachsicht... es schrieb ein bewegter "Anfänger".



Allerbeste Grüße,

Mick
 
A
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Guest
Lieber Mick,

wieder einmal ein sehr schöner emotionaler Bericht zum schönsten Hobby der Welt. Mit dem Mustang III wirst Du Deine Freude haben. I.S. Cleansound wähle doch gleich mal das Fender Twin Ampmodel aus, schalte alle Effekte aus und drehe ein bißchen an den Einstellungen des Amps. Du wirst mit einem wirklich tollen Fender Cleansound belohnt, der die Qualität Deiner Strat bestimmt bestens rüberbringt :top: .
 
 

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