Mixer, PA - Fragen

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Anonymous

Guest
Hallo allerseits

Erstmal: Ich hab mich wirklich durch die "Suchen"-Funktion gekÀmpft und auch ein paar interessante BeitrÀge gefunden, die jedoch meine Fragen nicht richtig beantworten konnten.

Ich und der andere Gitarrist unserer Band haben Combo-VerstÀrker, 50 Watt, Standard eben. Im Proberaum (noch) akzeptabel, aber live ziemlich beschissen. Da wir erst am Anfang sind wollen (und können) wir uns kein teures Equipment leisten. Doch bei nem Auftritt haben wir einfach Mikros vor die VerstÀrker gestellt (bzw. stellen lassen) und das abnehmen lassen.

Es klang ĂŒberraschend gut!!

Das war allerdings nicht unser Equipment, doch wir haben uns nun ĂŒberlegt, zwei Mikros zu kaufen und nen Mixer und das dann abzunehmen. Da ziemliche Technik-Banausen: Was brĂ€uchten wir dazu? WĂ€re das immernoch billiger als gleich z.b. 4x12er zu kaufen? Wie viel wĂŒrde das kosten (wenn man wirklich von den billigsten GerĂ€ten ausgeht)? Ist diese Methode zu empfehlen?

Boxen sollen ĂŒbrigens nicht gekauft werden, da die bei Live-Gigs sowieso oft vorhanden sind oder wir die ausleihen. es geht also nur um die Technik zum Abnehmen des Sounds (ohne PA)

Vielen Dank an die, die sich durch meinen Roman durchgekÀmpft haben und mir helfen können...... :-D
 
Hi,

ich muß gestehen, ich verstehe deine Frage nicht wirklich... :oops: Ihr wollt euch keine PA und keinen Mischer kaufen. So schon mal richtig, oder? Und jetzt möchtest Du wissen was Du zum abnehmen eurer Amps braucht? Naja, einfach ein Mikro und ein Kabel. Einige schwören auf Mikros von Shure (z.B. SM57) andere wieder auf AKG, wieder andere auf ganz andere Hersteller. Ist also, wie so vieles im Leben, Geschmackssache. Ist die Frage beantwortet?

Gruß
VVolverine
 
Sorry, war vielleicht nicht klar formuliert.

Also, wir spielen hauptsĂ€chlich Auftritte wo auch andere Bands dabei sind, Boxen (fĂŒr Gesang) sind also immer da. Da dachten wir uns, wir könnten uns Equipment kaufen, damit wir in der Lage sind, mit unserem eigenen Zeug die Gitarren ĂŒber diese Boxen zu verstĂ€rken. Dann sind wir also nicht auf VerstĂ€rker von anderen angewiesen z.b.

Ich weiß eben nicht was man dazu braucht...?! Mixer? Oder ne komplette PA? Endstufe? Keine Ahung... Das wollte ich eigentlich wissen...
 
edit:

Noch mal kurz und bĂŒndig ;-) :
der Sound aus unseren kleinen (nicht bĂŒhnentauglichen) Combo-VerstĂ€rkern soll also abgenommen, nochmal verstĂ€rkt und dann ĂŒber die (Gesangs-)Boxen lauter wiedergegeben werden.
 
Du brauchst ein Mikro, ein Stativ und ein Kabel pro Combo. Das dann in die Gesangsanlage, einpegeln, EQen, fertig.
 
Giselbert":fv4e9zs8 schrieb:
Du brauchst ein Mikro, ein Stativ und ein Kabel pro Combo. Das dann in die Gesangsanlage, einpegeln, EQen, fertig.



Hmm wir haben eben keine Gesangsanlage... das ist das Problem. Wir wollten ja in der Lage sein, eigenes Equipment zu verwenden (außer den Boxen).

Also brĂ€uchten wir eine Gesangsanlage? Oder nur nen Mixer? Oder is das das selbe? Fragen ĂŒber Fragen....
 
... oder aber, wenn die VerstÀrker einen line-Ausgng haben, von diesem in eine D.I.-Box und von dort aus in den Mixer der Gesangsanlage/PA.

Wenn der Line-Ausgang nicht frequenzkorrigiert ist (was meist der Fall ist) sollte die D.I.-Box eine Speaker-Simulation haben. Das wĂ€re billiger (ca. €40 fĂŒr die Behringer GI-100, im Vergleich zu €140 fĂŒr ein SM57 und €15 fĂŒr einen MikrostĂ€nder), einfacher und m. E. nicht unbedingt schlechter als eine Abnahme per Mikro, aber mehr dazu im Thread http://www.guitarworld.de/forum/viewtopic.php?t=3511.

Gruß,

Jan
 
ParadiseCity":3osqvo15 schrieb:
Giselbert":3osqvo15 schrieb:
Du brauchst ein Mikro, ein Stativ und ein Kabel pro Combo. Das dann in die Gesangsanlage, einpegeln, EQen, fertig.



Hmm wir haben eben keine Gesangsanlage... das ist das Problem. Wir wollten ja in der Lage sein, eigenes Equipment zu verwenden (außer den Boxen).

Also brĂ€uchten wir eine Gesangsanlage? Oder nur nen Mixer? Oder is das das selbe? Fragen ĂŒber Fragen....

Tach auch,

wenn ihr Gigs zusammen mit anderen Bands spielt und da Gesangsboxen vorhanden sind, dann haben die in der Regel auch ne komplette PA/Gesangsanlage am Start. Die mĂŒssen ihren Gesang ja auch erst verstĂ€rken.
In dem Fall wĂŒrden 2 Mikros + Stative + Kabel eigentlich ausreichen. Die Mikros werden dann zusammen mit den normalen Gesangsmikros in die Gesangsanlage gestöpselt.

_____________
 
doc guitarworld":cliz3qwf schrieb:
das SM57 kostet 95 bei Thomann.
Oh, da habe ich mich wohl verguckt. Ich habe den Preis vom SM57 Beta genannt, weil ich dachte, das LC sei die Billigvariante, aber offenbar ist das einfach die aktuelle Bezeichnung fĂŒr das normale 57.

Gruß,

Jan
 
Vielen Dank fĂŒr eure Hilfe!
Wir werden uns dann wohl 2 Mikros+stative kaufen.. was gibt es denn fĂŒr Alternativen zu dem SM57 bzw. wie heißen die SM57-Kopien von Thomann (konnte da nichts finden)?
 
So langsam bin ich doch am ĂŒberlegen anstatt "halber Sachen" vielleicht gleich n Röhren Amp und ne 2x12 oder 4x12er Box zu kaufen...Es sollte ja wirklich bĂŒhnentauglich sein und auch ne Weile benutzt werden...

Bin total unschlĂŒssig, hab auch etliche Topics zu 4x12ern und Topteilen durchgelesen... Ich denke fĂŒr insges. unter 700? geht nichts?! Hab mir ĂŒberlegt ob ich was gebrauchtes kaufen sollte, was ich evtl. auch wieder verkaufen könnte.

Was meint ihr dazu??? Habt ihr konkrete Empfehlungen??

Zur Info:
Ich spiele hauptsĂ€chlich hĂ€rteren Rock/Metal/New Metal aber auch mal ruhigere Sachen. Kein Blues, Jazz o.Ă€. Meine Gitarre ist ne Ibanez RX (wie schon erwĂ€hnt). Keine ahnung, was das fĂŒr eine ist!!

Soweit erstmal........ fĂŒr Entscheidungshilfen bin ich dankbar!!
 
ParadiseCity":2j8c4m6r schrieb:
Vielen Dank fĂŒr eure Hilfe!
Wir werden uns dann wohl 2 Mikros+stative kaufen.. was gibt es denn fĂŒr Alternativen zu dem SM57 bzw. wie heißen die SM57-Kopien von Thomann (konnte da nichts finden)?

Hi,

das Modell nennt sich the t.bone MB75:

153572.jpg


und geht bei denen fĂŒr 45 Euro weg.

Dieser spezielle StÀnder (MILLENIUM MS-2002) kostet 14,80 ...:

130531.jpg


Bei den Kabeln mal "Snake" eingeben ... XLR/XLR am besten, zB. THE SSSNAKE - SM6BK od. SM6BL fĂŒr je 4,99 :)

... klingt jetzt nach ziemlich viel Werbung, ich habe aber nix
mit Thomann zu tun, finde nur, daß das Preise sind, die mal
erwÀhnt werden sollten ;-)
 
Du verwirrst mich ein wenig. Eine 4x12 ist doch keine Erstatz fĂŒr eine PA ? Bei grösseren Gigs musst du dann eine BĂŒhnenlautstĂ€rke fahren, dass du fĂŒnf Tage lang taub bist (oder lĂ€nger). Und deine Bandkollegen sprechen nicht mehr mit dir. Ausserdem hat der Mischmann keine Chance mehr euren Sound zu pegeln.

Wenn der Sound so stimmt, kauf dir lieber ein mikro + kabel. Ist billiger....

Gruss
Pete
 
Hallo!

Das Problem ist ja nicht nur die LautstĂ€rke sondern auch der Sound. Ich bin mit meinem Attax 50 fĂŒr Gigs eigentlich nicht zufrieden...

WĂŒrdet ihr mir in meiner Situation dazu raten ein Topteil mit Box zu kaufen? HĂ€tte an den Marshall JCM 900 o.Ă€. gedacht?? Ich hab gehört der soll seinen Sound erst ab hohen LautstĂ€rken entwickeln?

Oder soll ich mir einen besseren Combo-VerstÀrker als den Attax 50 kaufen??

Danke schonmal........
 
ParadiseCity":1pplnu9f schrieb:
Hallo!

Das Problem ist ja nicht nur die LautstĂ€rke sondern auch der Sound. Ich bin mit meinem Attax 50 fĂŒr Gigs eigentlich nicht zufrieden...

WĂŒrdet ihr mir in meiner Situation dazu raten ein Topteil mit Box zu kaufen? HĂ€tte an den Marshall JCM 900 o.Ă€. gedacht?? Ich hab gehört der soll seinen Sound erst ab hohen LautstĂ€rken entwickeln?

Oder soll ich mir einen besseren Combo-VerstÀrker als den Attax 50 kaufen??

Danke schonmal........

Zu der Frage, ob und welchen Amp fĂŒr welche Situation taugt, ist
sehr viel geschrieben worden. So taucht u.a. immer wieder
der Tipp auf, erst einmal im klaren darĂŒber zu sein, was
man fĂŒr Musik machen möchte usw.

Der Attax 50 ist zB. ein guter Amp um ein Bodenmulti
vorzuschalten oder fĂŒr den Jazzer, der einen guten Cleansound
braucht oder, oder, oder ... wenn ihr nun aber Hardrock mit
Double-Bass und Ampeg SVT-Bassturm fahrt, dĂŒrfte der Attax
keinen Spaß machen. Ich persönlich finde die JCM900-Tops nicht
unbedingt geeignet fĂŒr NuRock, NuMetal oder Dropped Tunings,
wenn Du in die Richtung willst. GĂŒnstig sind die Teile,
Marshall hat aber sicherlich auch viel besseres produziert ;-)
Die Fame-Amps waren in letzter Zeit immer wieder Anlaß fĂŒr
Postings ... nimm Dir Zeit und such mal alle Treads raus, die
sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Thomann-sachen habe
ich Dir ja bereits rausgesucht ...
 
Mr. G":2dmij45k schrieb:
... oder aber, wenn die VerstÀrker einen line-Ausgng haben, von diesem in eine D.I.-Box und von dort aus in den Mixer der Gesangsanlage/PA.

Wenn der Line-Ausgang nicht frequenzkorrigiert ist (was meist der Fall ist) sollte die D.I.-Box eine Speaker-Simulation haben. Das wĂ€re billiger (ca. ?40 fĂŒr die Behringer GI-100, im Vergleich zu ?140 fĂŒr ein SM57 und ?15 fĂŒr einen MikrostĂ€nder), einfacher und m. E. nicht unbedingt schlechter als eine Abnahme per Mikro, aber mehr dazu im Thread http://www.guitarworld.de/forum/viewtopic.php?t=3511.

Gruß,

Jan


DI Boxen klingen in der regel aber immer schlechter wie die Abnahme mit Mikros, was das gÀngigste bei VerstÀrkern ist, ich verwende nach möglichkeit ein Beta 57 A von Shure ( Ein billigeres SM 57 oder sogar die billigen kopien von den meisten herstellern tuns auch). Also man ist auch mit mikro schon ab ca. 70? dabei und es klingt besser. Aber warum will der sich ein mikro kaufen, die werden meistens vom veranstalter gestellt. Und auch ich versteh die Frage net
 
Metallicer":1rmbvzk3 schrieb:
Mr. G":1rmbvzk3 schrieb:
... oder aber, wenn die VerstÀrker einen line-Ausgng haben, von diesem in eine D.I.-Box und von dort aus in den Mixer der Gesangsanlage/PA.

Wenn der Line-Ausgang nicht frequenzkorrigiert ist (was meist der Fall ist) sollte die D.I.-Box eine Speaker-Simulation haben. Das wĂ€re billiger (ca. ?40 fĂŒr die Behringer GI-100, im Vergleich zu ?140 fĂŒr ein SM57 und ?15 fĂŒr einen MikrostĂ€nder), einfacher und m. E. nicht unbedingt schlechter als eine Abnahme per Mikro, aber mehr dazu im Thread http://www.guitarworld.de/forum/viewtopic.php?t=3511.

Gruß,

Jan




DI Boxen klingen in der regel aber immer schlechter wie die Abnahme mit Mikros, was das gÀngigste bei VerstÀrkern ist, ich verwende nach möglichkeit ein Beta 57 A von Shure ( Ein billigeres SM 57 oder sogar die billigen kopien von den meisten herstellern tuns auch). Also man ist auch mit mikro schon ab ca. 70? dabei und es klingt besser. Aber warum will der sich ein mikro kaufen, die werden meistens vom veranstalter gestellt. Und auch ich versteh die Frage net

Du hast scheinbar nicht alle Antworten in diesem Tread gelesen ... ;-)
 
Metallicer":4wefduv5 schrieb:
DI Boxen klingen in der regel aber immer schlechter wie die Abnahme mit Mikros, was das gÀngigste bei VerstÀrkern ist
Hallo,

die obige Aussage ist fĂŒr meine Begriffe stark verallgemeinernd. NatĂŒrlich ist die Abnahme per Mikro die klassische Variante, aber inzwischen gibt es wirklich gute Lautsprechersimulationen, die einer vernĂŒnftigen Mikro-Abnahme klanglich ebenbĂŒrtig sind.

Mikros haben nÀmlich durchaus auch ihre Nachteile:
  • 1) Je nachdem, wie das Mikro vor dem Speaker steht (Winkel, Entfernung) klingt es gut oder auch eben nicht - und da können ein paar cm schon einiges ausmachen. Als Gitarrist ist man da vollkommen auf den Tontechniker angewiesen. Mal abgesehen davon, dass es von denen bessere und schlechtere gibt, hat man bei einem Soundcheck oft auch nicht die Möglichkeit stundenlang an der Mikroaufstellung herumzuexperimentieren.

    2) Wenn man die BĂŒhnenlautstĂ€rke seines Amps Ă€ndert, bekommt der Mischer bei Mikro-Abnahme eine Krise, weil im Pult ein anderer Pegel ankommt. Sofern die Direct-Box vor der Endstufe liegt, gibt es dieses Problem bei Direktabnahme nicht.

    3) MikrostĂ€nder und Mikros nehmen auf kleinen BĂŒhnen wertvollen Platz weg (OK, das ist zugegebenermaßen kein so wesentliches Argument).
Ich habe jedenfalls schon bei verschiedenen Konzerten Gitarristen gesehen, die nicht per Mikro abnehmen und (trotzdem?) einen wirklich guten Sound hatten, und ich selbst mache das inzwischen auch. Im Studio, wenn man Zeit hat, mit den Mikrofontypen und -einstellungen ausfĂŒhrlich herumzuspielen und eventuell fĂŒr Direktschall und Raumklang mehrere Mikros gleichzeitig verwendet, haben Mikros natĂŒrlich weiterhin ihren Platz, aber fĂŒr den Livebetrieb gebe ich Direktabnahme inzwischen den Vorzug.

Gruß,

Jan
 

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