Nieder mit der GEMA, Teil 1.203.654

Max

Max

Well-known member
Eine weitere gern genutzte Lokalität in der Kölner Bands (vor allem der Nachwuchs) gern und gut auftreten konnten, nimmt jetzt pauschal 100 € Gebühr zwecks vermeidung von GEMA Ärger. Egal ob 17 jährige Nachwuchstalente oder alte Rocker. Egal ob man eigenes Material oder nicht spielt, Bohlen und co. muß man reicher machen helfen!

Klasse! Da brauch man sich nicht wundern, daß Deutschland sucht den Superdepp das beste ist, was an Kultur hier noch nachwächst!
 
A

Anonymous

Guest
Hi Max,

da kann ja nun die GEMA nix dafür das die in dem Laden einen einfachen weg gefunden haben ihre Einnahmen etwas aufzustocken.

Scheinen ja wohl doch ein oder zwei faule Eier in der Geschäftleitung zu sitzen.

Würd mich mal interessieren um welchen Laden es sich handelt.

Gruß Til
 
A

Anonymous

Guest
Hi,

ich dachte immer, die Gemagebühren seinen Sache der Veranstalter...
Und wenn an Songmaterial nur eigene Sachen gespielt werden ist
das ja wohl völlig daneben.

Aber die Hauptsache ist, das alle Kiddies schön den Fernsehsendern und
Organisatoren das Geld in die Taschen SMS'n und Voten... Und Ihren
Superstar wählen.

kein Herz, kein Charakter, nur ein Gesicht und Geldgierige Hintermänner
Wenn das die Zukunft ist - Spielen kann ich auch im Proberaum oder auf
Privatveranstaltungen (Omas Geburtstag oder so) :lol:

cu
Oliver
 
A

Anonymous

Guest
Oliver":1zocrh1l schrieb:
Aber die Hauptsache ist, das alle Kiddies schön den Fernsehsendern und
Organisatoren das Geld in die Taschen SMS'n und Voten... Und Ihren
Superstar wählen.

kein Herz, kein Charakter, nur ein Gesicht und Geldgierige Hintermänner
Wenn das die Zukunft ist - Spielen kann ich auch im Proberaum oder auf
Privatveranstaltungen (Omas Geburtstag oder so) :lol:

cu
Oliver

Wie wahr,
aber genau deswegen sollten wir zusammenhalten und so eine Scheiße nicht unterstützen!!!
Es soll aber trotzdem noch Leute geben, die einen Livegig einer lokalen Band einem Fernsehabend mit "Deutschland sucht das Superschwuchtel" vorziehen.
Die SELBSTGEMACHTE und HANDGESPIELTE Musik darf nicht aussterben!!!
 
Max

Max

Well-known member
bassist":qiiwet5h schrieb:
Hi Max,

da kann ja nun die GEMA nix dafür das die in dem Laden einen einfachen weg gefunden haben ihre Einnahmen etwas aufzustocken.

Scheinen ja wohl doch ein oder zwei faule Eier in der Geschäftleitung zu sitzen.

Würd mich mal interessieren um welchen Laden es sich handelt.

Gruß Til
Leider nicht so ganz wahr. In Sachen GEMA liegt in Deutschland die Beweislast beim Veranstalter. Wenn der Veranstalter nicht beweisen kann, daß die Bands nur eigenes Material gespielt haben, dann muß er zahlen. Manchem Veranstalter ist das einfach zuviel Arbeit, was ich durchaus verstehen kann.
 
A

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Guest
Hi Max,

ist ja richtig, aber wäre es für den Veranstalter nicht ein leichtes die Haftung an die Band zu übertragen. Gängige Praxis ist es Listen ausfüllen zu lassen und diese, von einem der Bandmitglieder unterschrieben, der GEMA zuzusenden. Sollten dann GEMA gebühren anfallen ist es ja nur richtig diese dann auch zu zahlen. :roll:
Stattdessen pauschal 100 Euro zu verlangen ist meiner Meinung nach pure Geldmacherei.
Zudem wird es für junge Bands eh immer schwieriger Konzerte zu spielen ohne sich dabei in den finanziellen Ruin zu stürzen, aber ich denke wir wissen alle wie manche Clubs verfahren um ihr eigenes Risiko zu minimieren.

Gruß Til
 
Max

Max

Well-known member
bassist":1hl0xesx schrieb:
Stattdessen pauschal 100 Euro zu verlangen ist meiner Meinung nach pure Geldmacherei.
Ich bin selber im Vorstand eines Bürgerzentrums in Köln und kann dir sagen, so einfach ist das nicht. Viele Institutionen wie Bürgerzentren zahlen pauschale GEMA Gebühren. Diese werden von der GEMA gern und regelmäßig angepasst. Was das heißt brauch ich nicht erklären.

Da die Kommunen kein Geld mehr haben und die Unterstützung für Bürgerzentren, Jugendzentren u.s.w massiv kürzen bleibt denen oft nichts anderes übrig als diese Gebühren abzuwälzen.
 
A

Anonymous

Guest
Hi,

wenn mit den Bands vorher drüber gesprochen wird und das so erklärt wird, mit den Kürzungen und wenig Geld, was der Staat für Kinder und
Jugend locker macht, denke ich, wird doch ansich jede Band dafür
Verständnis haben.

Sollte eine Band nur eigene Songs spielen, können die ja theoretisch
auch dem Veranstalter sowas schriftlich geben, somit wäre der Beweis
ja erbracht, gegenüber der Gema, oder wollen die einen kompletten
Tonmitschnitt als Beweis?? Wie soll man sowas beweisen??
Dafür sollte doch ein Vertrag ausreichend sein, in dem sich die Band
äußert, was sie spielen, bzw. von wem die Songs stammen, die sie
da vortragen werden.

Ich stell mir gerade eine Veranstaltung wie Rock am Ring vor, die Bands
tragen doch alle eigene Stücke vor - zahlt der Veranstalter da auch GEMA?????

naja.... *kopfschüttel*

cu
Oliver
 
Max

Max

Well-known member
Oliver":2lp668ht schrieb:
Ich stell mir gerade eine Veranstaltung wie Rock am Ring vor, die Bands
tragen doch alle eigene Stücke vor - zahlt der Veranstalter da auch GEMA?????

naja.... *kopfschüttel*

cu
Oliver
Schüttel den Kopf ruhig weiter. Bei solchen Veranstaltungen zahlt der Varanstalter GEMA. In dem Moment wo eine Band GEMA Mitglied ist und ihre Stücke da angibt, hat sie die Rechte an die GEMA abgetreten. Der Veranstalter zahlt dann dir GEMA Gebühren. Die GEMA leitet die dann an die Bands weiter, natürlich abzüglich Verwaltungs-, Porto-, Dieter Bohlen-, und sonstigen Gebühren!

Das System ist eine einzige kranke Abzocke um Leuten wie Dieter Bohlen, Ralf Siegel oder Die Wildecker Herzbuben reich zu machen!
 
A

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Guest
Hi,

das ist ja echt ein krankes System.
Wie siehts denn da im Vergleich bei den Amerikanischen Nachbarn aus?
Weiß daß jemand, wie dort sowas geregelt ist.

Klar will man als Berufsmusiker an seinen Werken ggf. auch was verdienen, und wenn das hierzulande über GEMA geregelt ist, wie ist
es drüben? besser/einfacher/sauberer/schlechter

cu
Oliver
 
A

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Guest
@ Oliver

Hi, ' drüben ist das so geregelt ...


Q: How do I get paid when other people record my songs?

A: Contrary to popular belief, songs are not "sold" to the artists that record them. In fact, artists who record "outside" songs, pay nothing for the privilege -- until records are sold.

Songwriters earn money in two ways: a) When records are sold and b) when their songs are played on radio, TV and other public areas (restaurants, concerts, etc).

A: How do I get paid from record sales?

Payments from record sales are called mechanical royalties and are paid by the record company to the publisher of the song through the Harry Fox Agency. The royalty rate is set by congress (the "statutory rate") and is at this writing set at 8 cents per song. Therefore if you had one song that was written and published solely by you on a million selling album, you would earn $80,000 in mechanical royalties.

A: How do I get paid from radio airplay?

Performance royalties are collected from radio and TV broadcasters, etc. by the Performing rights organizations ASCAP, BMI, or SESAC in the United States (each country has its own P.R.O.). The P.R.O.s distribute these payments to their member songwriters and publishers based on formulas that calculate how many people have been exposed to the song. A number one pop single might earn as much as a million dollars in performance royalties in its biggest year.

Q: How do I get paid from film and TV usages?

A: That varies widely depending on the kind of show or film using your music. Money is earned in two ways: the licensing fee, paid up front to the writer/artist, and the performance royalty, which is distributed to the writer by a performing rights organization ( ASCAP, BMI, or SESAC in the U.S.).

The license fee is determined by the overall music budget a music supervisor has to work with, and the negotiating power of the artist. Unknown artists get far less license money than superstars, for example. TV shows and small films pay less than major studio feature films. A prime-time network TV show might pay a license of $500 -- $5000 for an unknown artist -- same for the smaller films. Major studio pictures pay well-known artists in the tens of thousands of dollars.

Performance income is determined by the number of people estimated to have seen the show and therefore heard the music. The more popular the show - the more money you make on performance royalties. A network TV usage might pay in the $1000 - $2000 range for one broadcast. You make new royalties every time the show is re-run, which is particularly good news if you've got music on a show that goes into syndication and airs frequently in markets around the world. Cable broadcasts generally pay less than broadcast networks (less viewers).

No performance royalties are generated on theatrical showings of films in the U.S.A. (though they are paid in other countries), but when the film is aired on TV, you would make your performance money.

Hoffe das hilft Dir weiter ;-)

Gruß, EZE
 

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