Pickup-Aufrüstung

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Anonymous

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Hallo Jungs!

Ich habe mir zu meiner Strat jetzt eine Les Paul bestellt um auch mal Erfahrungen mit der "anderen Seite" zu sammeln. Eine echte Gibson hätte meinen finanziellen Rahmen natürlich gnadenlos gesprengt.
Also habe ich mich für Epiphone entschieden. Speziell die Les Paul Special 2, sie hat keine gewölbte Decke, ist aber dafür auch günstiger.

Demnächst will ich diese Gitarre vielleicht mit einem neuen, besseren Pickup ausrüsten.
Welcher Tonabnehmer ist denn für einen Gibson-ähnlichen Sound zu empfehlen??
Wäre z.B. ein DiMarzio PAF eine gute Wahl??
Hoffe ihr könnt mir genaueres sagen...

Danke. zac :| [/b]
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
zac":3mndmzjp schrieb:
Hallo Jungs!

Ich habe mir zu meiner Strat jetzt eine Les Paul bestellt um auch mal Erfahrungen mit der "anderen Seite" zu sammeln. Eine echte Gibson hätte meinen finanziellen Rahmen natürlich gnadenlos gesprengt.
Also habe ich mich für Epiphone entschieden. Speziell die Les Paul Special 2, sie hat keine gewölbte Decke, ist aber dafür auch günstiger.

Demnächst will ich diese Gitarre vielleicht mit einem neuen, besseren Pickup ausrüsten.
Welcher Tonabnehmer ist denn für einen Gibson-ähnlichen Sound zu empfehlen??
Wäre z.B. ein DiMarzio PAF eine gute Wahl??
Hoffe ihr könnt mir genaueres sagen...

Danke. zac :| [/b]

Hi Zac!

Hast Du die Epi mit dem Schraubhals denn schon? Hat die nicht auch zudem Gibson-untypisch einen Eschen- oder Pappelkorpus ... klingt also nicht nach Gibson Les Paul ... hmm! Könnte es dann vielleicht schon darin begründet liegen, daß diese Gitarre außer dem äußeren Erscheinungbild (grob betrachtet) mit der typischen LP-Konstruktion wenig gemein hat ... naja, ich will mal nicht unfair werden Deiner Anfrage gegenüber. Vielleicht klingt das Teil ja ganz ordentlich, ich glaube aber nicht, daß Dir irgend ein Pickup dieser Welt den geleimten Mahagony-Hals auf Mahagonybody mit Ahorndecke ersetzt ...

Fangen wir nochmal von vorne an und gehen mal von der Idee, eine Les Paul spielen zu wollen, ganz weg. Denn die Gitare, die Du geordert hat, ist vielleicht für gewisse Sounds brauchbar bis gut, vielleicht sogar die Gitarre für Dich ... nur eben keine Les Paul. Du hast also nun eine Gitarre mit Schraubhals, LP-Mensur und zwei Epi-Humbuckern. Wenn Du die Gelegenheit noch nicht hattest, die Gitarre in den Händen zu halten und auf Dich wirken zu lassen, dann warte erst mal ab ... bevor Du richtig Geld ausgeben willst, mußt Du Dir im Klaren sein, daß sich das lohnt. Wenn also die Grundsubstanz im Trockendock schon nicht klingt, kannst Du 1000 Euro ausgeben für Pickups und das Ganze klingt immer noch nach Mülleimer ;-) Falls die Gitarre trocken gespielt gutes Sustain hat, Dir vom Handling gut gefällt, dann begutachte die Pickups. Transportieren die Teile den vorliegenden Klang der Gitarre? Pfeifen die Teile bei höheren Laustärken oder bei Distortion-Sounds? Wenn Du alle Parameter durchgekaut hast und dann der Meinung sein kannst, es ist Zeit für andere Elektromagneten, dann schauen wir mal ... die Frage, ob DiMarzio Pickups gut sind, erübrigt sich allein schon in der Liste der User. Die Frage stellt sich eher nach dem Anspruch an einen Pickup, egal ob von Häussel, DiMarzio, Duesenberg, Seymour Duncan, EMG, David Barfuß, Rio Grande, Don Lace, Fender, Gibson, ESP, Rockinger ... etc. Für Blues und Blues Rock sind die PAF´s gute Pickups, wenn´s derber abgehen soll, dann bietet der Markt noch einiges sehr Spezielles.

Nix für ungut!
 
A

Anonymous

Guest
Hi Doc!
Ich muss dir natürlich recht geben, dass diese Ausführung schon einige Abweichungen von einer typischen Les Paul hat. Dennoch ist sie ein Les Paul-Modell. Der Hals ist zwar angeschraubt, aber aus Mahagoni und der Body aus Ahorn. In diesen Punkten hast du also leider unrecht. Auch Form und Schaltung sind Les Paul-ähnlich. Würde sie Epiphone denn überhaupt als Les Paul verkaufen, wenn sie nicht im geringsten verwandt wäre.

Davon abgesehen tut es mir leid, dass ich als Schüler, mit Leidenschaft am Gitarre spielen und leider begrenzten finanziellen Mitteln, mir nicht den Traum einer echten Les Paul erfüllen kann.
Ja, im letzten Absatz spielt Ironie mit. ;-)

Ich wollte einfach nur mal fragen, ob, falls die Pickups leicht rückkoppeln oder ähnliches, es nicht empfehlenswert wäre, neue einzubauen. Das sich deren Klangeigenschaften in Richtung orig. Les Paul gehen, wäre ja nur vorteilhaft.

.zac

PS: Sorry falls ich einen Les Paul Fan mit diesem Thread aufgebracht habe. ;-)
 
physioblues

physioblues

Well-known member
zac":2lj6m3hq schrieb:
PS: Sorry falls ich einen Les Paul Fan mit diesem Thread aufgebracht habe. ;-)

Hi Doc,

du alter Les Paul Fetischist !!! :-D :-D :-D
Das hast du jetzt davon, daß du dich mit einer Les Paul hast ablichten lassen, wo du sie doch ursprünglich nur auf ´m Sche..haus spielen wolltest.
Aber ich habe es immer geahnt, eigentlich bist du DER geistige Erbe Lester Polfuss´! :-D :-D :-D


-
 
doc guitarworld

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Moderator
Hi Zac,

zur Schlußbemerkung was vorweg: Ich bin Stratspieler durch und durch ;-) und stehe eher auf gewissem Kriegsfuß den LP-Möbeln gegenüber ... mir oft zu schwer oder wie auch immer ...

zac":2h7mb0ta schrieb:
... Ich muss dir natürlich recht geben, dass diese Ausführung schon einige Abweichungen von einer typischen Les Paul hat. Dennoch ist sie ein Les Paul-Modell. Der Hals ist zwar angeschraubt, aber aus Mahagoni und der Body aus Ahorn. In diesen Punkten hast du also leider unrecht. Auch Form und Schaltung sind Les Paul-ähnlich. Würde sie Epiphone denn überhaupt als Les Paul verkaufen, wenn sie nicht im geringsten verwandt wäre.

Nun, wenn der Korpus tatsächlich aus Ahorn wäre, entfernt sie sich soundmäßig noch weiter vom Hochzeitsgespann Mahagony/Mahagony mit Ahorndecke ... wobei habe ich unrecht? Ich habe ja nur gesagt, daß diese Gitarre außer der Form (und Funktion) soviel Gemeinsamkeiten zur klassischen LP hat, wie Äpfel mit Apfelsinen. Also eine eigenständige Versuchung im LP-Kleid sozusagen.

Davon abgesehen tut es mir leid, dass ich als Schüler, mit Leidenschaft am Gitarre spielen und leider begrenzten finanziellen Mitteln, mir nicht den Traum einer echten Les Paul erfüllen kann.
Ja, im letzten Absatz spielt Ironie mit. ;-)

Nun, das kenne ich ja gut genug. Als ich angefangen habe (jaja, die alte Leier :lol: ) waren die angebotenen, bezahlbaren Gitarren allerdings noch sehr weit unter dem Verarbeitungsniveau zB. der LP Special II ... 25 jahre später spiele ich aber immer noch keine PRS Private Stock, weil ich das nicht brauche und nicht bezahlen möchte ... zurück zu Deinem Neuerwerb ...

Ich wollte einfach nur mal fragen, ob, falls die Pickups leicht rückkoppeln oder ähnliches, es nicht empfehlenswert wäre, neue einzubauen. Das sich deren Klangeigenschaften in Richtung orig. Les Paul gehen, wäre ja nur vorteilhaft.

Nun, ich wiederhole mich vielleicht, aber aus einer Gitarre, bestehend aus einem Mahagonyhals verschraubt auf einem Ahorn(?)-Korpus wirst Du wohl keinen LP-Sound holen, aber sicherlich einen Sound, den wir erst definieren können, wenn wir das Baby gehört haben. Vielleicht tue ich der Gitarre ja unrecht und es klingt mehr LP als LP kann ... dann weißt Du auch, ob Du einer 150 Euro Gitarre für 200 Euro Tonabnehmer spendieren möchtest ... not more, not less!

Habe ich so aufgebracht geklungen? Dann müßtest Du mich mal aufgebracht erleben :shock: :lol: :lol:

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Teil. Gespannt bin ich nun ja auch. Vielleicht bringst Du was in den Reviewbereich.

@physio: Du Sack! Erwischt ... :shock: :oops: :lol:
 
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Anonymous

Guest
zac":ikwgynrg schrieb:
Welcher Tonabnehmer ist denn für einen Gibson-ähnlichen Sound zu empfehlen??
Wäre z.B. ein DiMarzio PAF eine gute Wahl??
Hoffe ihr könnt mir genaueres sagen...

Also ich spiele eine Epi-Paula mit zwei DiMarzio PAF Classics (obwohl ich auch eigentlich mehr der Strat-Spieler bin) und bin recht zufrieden.

Ich kann Doc insofern recht geben, dass man erst mal sehen sollte, ob sich der Tausch lohnt. Ich habe eine Klampfe mit nicht so guten Hölzern (aber keineswegs Schrott, war neu mal so ein 500 Euroteil) mal mit Edel PUs (Marzio, Duncan, Häussel) ausgestattet und die Fehler der Gitarre dadurch erst hervorgehoben....

Bei der Epi hat sich der Tausch gelohnt, weil das Hauptüroblem das Matschen war. Die Epi-PUs waren vom Klang her nicht viel schlechter als die DiMarzio Paf classics, aber ausser Powerchords war halt nicht viel drin.

Mit den Marzios dagegen kann man halt auch einen maj7 noch verzerrt matschfrei spielen :)

Zudem wollte ich auch SC-Sound auf meiner Paula (es lohnt sich!!!, v.a. der Hals), insofenr brauchte ich splibare Pus. Das geht mit den verlöteten 2-conductor-Epis nicht so ganz ohne Probleme...

Was Doc zu dem geleimtem Hals sagt, kann ich allerdings nicht unterschreiben. ich hab ne 1970er Gibson Paula Deluxe gegen eine 80er Jahre Tokai Kopie mit geschraubtem Hals testgespielt. Blind hätte ich unmöglich sagen können, welche da welche war.

Oder wie es bei rockinger.de so schön heisst: nicht vom Klischee beinflussen lassen, es wird soviel geschrieben....

Physikalisch gibt es strengenommen nur nen Hals aus einem Stück oder eben nicht. Aber ob geschraubt oder geleimt, beides ist ne Verbindung auf Druck.

Bei zwei absolut identischen Modellen das rauszuhören......ob das jemand kann....

Das Problem ist, dass viele immer ne Paula mit ner Strat vergleichen. Und dann die Unterschiede nur EINEM Baumerkmal zuschreiben. Ohne zu sehen, dass da 1000 andere Faktoren ne Rolle spielen.

Von wegen Attack, Sustain und Co. Ein geschraubter Hals kann Sustain ohne Ende haben und ein geleimter nicht.

Was das Ahorn angeht, stimmt das natürlich, ist nicht grade Paula-typisch.

Die Zakk Wylde hat allerdings auch nen Ahornhals, und das 50th aniversary Modell ist fast nur aus Ahorn mit Koa-Decke.

Die 71er Deluxe hatte auch nur einen dünnen Mahgoniboden, drüber war dick Ahorn udn darüber noch mal ne Ahorn-Decke. (also dreitieilig)

Sie klang trotzdem schweinegut...
 
doc guitarworld

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Moderator
Ray":10ngp40x schrieb:
Was Doc zu dem geleimtem Hals sagt, kann ich allerdings nicht unterschreiben. ich hab ne 1970er Gibson Paula Deluxe gegen eine 80er Jahre Tokai Kopie mit geschraubtem Hals testgespielt. Blind hätte ich unmöglich sagen können, welche da welche war.


Die 71er Deluxe hatte auch nur einen dünnen Mahgoniboden, drüber war dick Ahorn udn darüber noch mal ne Ahorn-Decke. (also dreitieilig)

Sie klang trotzdem schweinegut...

Hi Ray,

die 1970/71 Deluxe hat doch die Minihumbucker (aus alten Epiphone-Beständen übrigens ;-) ) und eine etwas zusammengesetzte Konstruktion ... ich weiß von einer Deluxe eines Gitarren-Kumpels, die aus der Zeit stammt, daß sie aus mind. 4 Stücken Mahagony mit einer dünnen Ahorndecke, die auch aus mind. ebenso vielen Streifen besteht ... die Gitarre liebt er heiß und innig, ich hätte sie allerdings schon verkauft :lol: Im Vergleich zu meiner Les paul Custom Anniversary, meiner schwarzen Std. als auch der wunderbar leichten Studio Plus bot diese Gitarre kaum etwas entgegen zu halten. Das lag sicherlich auch an den Mini-HB´s. Da kann auch eine Schraubhals-Tokai ... es gab vor kurzen in der G&B einen interessanten Vergleichstest der angesagten Paula-Copies. Zieht Euch den mal.
 
finetone

finetone

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zac":2oyvdnq5 schrieb:
Hallo Jungs!

Ich habe mir zu meiner Strat jetzt eine Les Paul bestellt um auch mal Erfahrungen mit der "anderen Seite" zu sammeln. Eine echte Gibson hätte meinen finanziellen Rahmen natürlich gnadenlos gesprengt.
Also habe ich mich für Epiphone entschieden. Speziell die Les Paul Special 2, sie hat keine gewölbte Decke, ist aber dafür auch günstiger.

Demnächst will ich diese Gitarre vielleicht mit einem neuen, besseren Pickup ausrüsten.
Welcher Tonabnehmer ist denn für einen Gibson-ähnlichen Sound zu empfehlen??
Wäre z.B. ein DiMarzio PAF eine gute Wahl??
Hoffe ihr könnt mir genaueres sagen...

Danke. zac :| [/b]
Hallo,
habe auch eine Epi-Special II allerdings ist die schon ein paar Tage alt.
Da sie sich sehr gut spielen läßt (super Halsprofil - schnell), habe ich mir die Arbeit gemacht und sie mechanisch, elektrisch und optisch modifiziert. Genaueres und Bilder dazu findest Du auf meiner HP (Rubrik "für Musiker").
Aktuell habe ich folgende Pickups drauf: Seymour Duncan SH-2N (Jazz)am Hals und SH-4 (Jeff Beck) am Steg. Der SH-2 ist dem SH-1 (59er-PAF) ähnlich, hat etwas weniger Output und einen etwas klareren Ton. Wahrscheinlich wärst Du aber mit dem SH-1 am Hals besser bedient. Die Kombination SH-1N und SH-4 habe ich auf meine Hohner Les-Paul drauf.
Zweimal brauchte ich diese Kombination nicht. Musik-Produktiv hat manchmal Seymour Duncan Pickups im Angebot. Wenn Dir die Farbe egal ist, kannst Du dann schon mal ein paar Euro sparen. Oder Du machst dann eine Chrom-Abdeckung drauf.
 
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Guest
Wenn Dir die Farbe egal ist, kannst Du dann schon mal ein paar Euro sparen. Oder Du machst dann eine Chrom-Abdeckung drauf

...geht zumindest beim SH-4 nicht, weil zu breit. Da müsste man heftig feilen, und das trau zumindest ich mir nicht zu, ohne etwas Wichtiges zu beschädigen.
 
finetone

finetone

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mad cruiser":2rcujfc6 schrieb:
Wenn Dir die Farbe egal ist, kannst Du dann schon mal ein paar Euro sparen. Oder Du machst dann eine Chrom-Abdeckung drauf

...geht zumindest beim SH-4 nicht, weil zu breit. Da müsste man heftig feilen, und das trau zumindest ich mir nicht zu, ohne etwas Wichtiges zu beschädigen.

Ich habe bei mir zumindest eine drauf. Ich gebe ja zu, dass es schon etwas eng war, aber mit Gewalt draufgequetscht habe ich die Kappe nicht. Was für ein Replacement-Teil ich damals genommen habe, kann ich leider nicht mehr sagen. Auf jeden Fall eine der preisgünstigeren Version. Gefeilt habe ich am PU nichts!!
 
A

Anonymous

Guest
Danke für die Tipps Jungs.
Werd mal sehen wie ich weiter verfahr.
finetone, ich hab mal auf deiner Hp vorbeigeschaut, echt super!!
Übrigens, ich hatte mich vertan, es ist nicht nur ein Ahorn-Korpus sondern Erle und Ahorn. :roll:

Vielleicht schreib ich ja mal was in den Review-Bereich.
zac
 
A

Anonymous

Guest
Moin,
also ich hatte ja so ca 1 1/2 jahre lang ne Special II von Epiphone, aber der Sound ist kaum zu vergleichen mit meiner LP Standart - kommt eher an ne Squire Fat Tele, die ich mal gleichzeitig zur Leihe hatte. Die waren sich wirklich recht ähnlich, wahrscheinlich durch Korpusdicke und Humbucker.

Ich würd eher versuchen, bei ebay was vernünftiges zu ersteigern.

So was zum Beispiel: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... %3AIT&rd=1

Hab ein ähnliches Modell, zwar schon alt aber ich sach nur: Oldies but Goldies.
 
A

Anonymous

Guest
Hihi kaum steht der Link da, schon bietet der Doc ganz eifrig mit :)

Naja mit den älteren Hohner-Teilen kann man meiner Meinung nach nix falsch machen - meine geb ich nie wieder her!

Schade, dass die nie ne Custom im Angebot hatten
 
A

Anonymous

Guest
Doc Guitarworld":19oips5d schrieb:
... es gab vor kurzen in der G&B einen interessanten Vergleichstest der angesagten Paula-Copies. Zieht Euch den mal.

Heft vergriffen :)

Zum Hals: was soll physikaisch gesehn an einer Leimverbindung so anders sein als an einer exakten Holz auf Holz Pressung mittels Schrauben?

Sollte das den Sound so beeinflussen, dass eine ansonsten baugleiche Gitarre soooo sehr anders klingt, dass man sagen kann "das ist keine paula mehr"?

Dann hätten auch die recht, die da sagen, dass eine Strat mit Palisander-Griffbrett eben nicht mit einer mit Ahorn-Griffbrett zu vergleichen sei.

Die Summierung vieler solcher Fakten mag ja grosse Unterschiede bringen. Nicht umsonst haben wir Paula und Strat als DIE Gegenstücke.

Aber EIN Faktor von vielen...

Dann wäre auch ne Paula mit Burstbuckern keine Paula mehr, die bringen schliesslich nen doch etwas anderen Sound rüber als die alten p90 auf den alten Gold Tops :)

Ne Paula aus Erle, mit Schraubhals, Tremolo und Singelcoils....dat wäre was anderes.

Ich glaub sowas nur, wenn Leute das blind raushören können. Und nicht selten gehen solche Blindtests (wie bei Wein) voll nach hinten los...
 
physioblues

physioblues

Well-known member
Ray":owbyc9u6 schrieb:
Zum Hals: was soll physikaisch gesehn an einer Leimverbindung so anders sein als an einer exakten Holz auf Holz Pressung mittels Schrauben?

Sollte das den Sound so beeinflussen, dass eine ansonsten baugleiche Gitarre soooo sehr anders klingt, dass man sagen kann "das ist keine paula mehr"?

Dann hätten auch die recht, die da sagen, dass eine Strat mit Palisander-Griffbrett eben nicht mit einer mit Ahorn-Griffbrett zu vergleichen sei.

Die Summierung vieler solcher Fakten mag ja grosse Unterschiede bringen. Nicht umsonst haben wir Paula und Strat als DIE Gegenstücke.

Aber EIN Faktor von vielen...

Dann wäre auch ne Paula mit Burstbuckern keine Paula mehr, die bringen schliesslich nen doch etwas anderen Sound rüber als die alten p90 auf den alten Gold Tops :)

Ne Paula aus Erle, mit Schraubhals, Tremolo und Singelcoils....dat wäre was anderes.

Ich glaub sowas nur, wenn Leute das blind raushören können. Und nicht selten gehen solche Blindtests (wie bei Wein) voll nach hinten los...

Hi,

ich kapier jetzt überhaupt nicht, worauf du aus bist.
Willst du jetzt behaupten eine One-Piece-Maple Strat klingt wie eine Les Paul?
Und seit wann gilt die 56er Gold Top als Inbegriff des LesPaul Sounds ?
Also alle Gitarren klingen gleich ???
Gut, wenn du bisher nur über einen 15 Watt Transistor Amp mit voller Zerre gespielt hast, mag sich dir dieser Eindruck aufgedrängt haben.
Ansonsten empfehle ich dir mal verschiedene Gitarren auf einem guten Amp zu spielen.

Ich trinke übrigens gerade einen 2001er Weissen Burgunder, und ich kann dir im Blindtest sagen, ob es ein 2001er oder ein 2000er ist !!!
 
finetone

finetone

Well-known member
physioblues":2c6hth9x schrieb:
... Ich trinke übrigens gerade einen 2001er Weissen Burgunder, und ich kann dir im Blindtest sagen, ob es ein 2001er oder ein 2000er ist !!!

Du scheinst momentan sehr zufrieden zu sein, dass Du nun genüßliche ein Gläschen Wein schlürfst ... ;-)
 
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Guest
physioblues":10p1dm8b schrieb:
Aber EIN Faktor von vielen...
ich kapier jetzt überhaupt nicht, worauf du aus bist.
Willst du jetzt behaupten eine One-Piece-Maple Strat klingt wie eine Les Paul?

Nein :)

Ich meinte: wenn jemand sagt, dass der Unterschied von einem geschraubten Hals zu einem geleimten bereits so grossse Soundunterschiede bringt, dass man die Gitarre mit dem geschraubten hals als nicht mehr "authentisch" bezeichnen kann, dann wäre auch der Unterschied zwischen einer 54er one piece maple Strat und einer 60er Strat mit Palisander so gross, dass die zweite keine echte Strat mehr wäre...

Eine waschechte Paula, deren einziger Unterschied ein Schraubhals wäre, ob man das auf Anhieb raushören würde?

was wäre dann überhaupt eine typische Paula? Die legendären 58 59 60er Paulas können es ja nicht sein, die klingen ja keineswegs gleich, und die Pick Ups schwanken ganz enorm, von Serienfertigung kann da ja keine Rede sein.

Was ist dann typisch?

Typisch, das kann man bei der Gegenüberstellung einer Strat mit 3 SCs und einer Paula sagen. Aber nicht bei zwei identischen Gitarren, die sich nur in einem winzigen Merkmal unterschieden, das, für sich alleine genommen, nur unwesentlich den Sound beeinflusst.

Es gibt auch Leute, die immer noch dran glauben, dass ne Messingbrücke anders klingt als eine aus Stahl. Das Messgerät mag da vielleicht irgendwas anderes anzeigen, das eine Material mag ja anders schwingen als das andere.

Aber ob man das als Mensch hört...

Also alle Gitarren klingen gleich ???

So einen Unsinn schreibe ich nicht.

ich sag nur: bei Baugleiche möchte ich den sehen, der den geleimten hals raushört. Oder wer bei Aufnahmen, ohne die Gitarre gesehn zu haben, sagen kann, obs Palisander oder Ahorn auf dem griffbrett ist.

Und selbst wenn....

Im G&B Test von zwei Highway 1 Gitarren stand ja auch geschrieben, die mit Ahorn wäre noch etwas schärfer....mag sein. Wenns denn nicht auch am Body lag, denn zwei gleiche Gitarren sind ja noch lange nicht gleich. Aber auch wenns NUR das Griffbrett war, so waren doch, trotz des geringen Unterschiedes, beide Gitarren noch ne Strat.

Nur darauf will ich hinaus: ich denke, auch eine Puala mit Schraubhals kann einen Paula-Sound rüberbringen.

Ansonsten empfehle ich dir mal verschiedene Gitarren auf einem guten Amp zu spielen.

Mach ich. Ich spiel 5 e-Klampfen und pflege auch viele andere zu testen. Und meine beiden Strats, die sich sowohl im Holz, als auch dem Griffbrett, als auch den PUs unterscheiden, klingen in der Tat verschieden. Sogar an einem mistigen Amp.

Es sind aber soundmässig beides Strats...und zwar 100 Prozent. Und das würden sie wohl auch mit eingeleimtem Hals bleiben...

Ich trinke übrigens gerade einen 2001er Weissen Burgunder, und ich kann dir im Blindtest sagen, ob es ein 2001er oder ein 2000er ist !!!

Glückwunsch.

Ändert nix dran, dass auch bei Elite-Verkostungen a la Rodenstock des öfteren mal ein kleines Chateau einen premier Cru links liegen lässt.

Oder eine Squier Protone eine Fender Deluxe :)
 
A

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Guest
Fest zu halten bleibt, und da bin ich mir sicher, dass, egal welche Tonabnehmer in die Gitarre eingebaut werden, diese nicht aus einer Strat eine Paula machen werden.
 
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Marcello":3rxuid0o schrieb:
Fest zu halten bleibt, und da bin ich mir sicher, dass, egal welche Tonabnehmer in die Gitarre eingebaut werden, diese nicht aus einer Strat eine Paula machen werden.

Binsenwahrheit. Ein VW Käfer mit nem Monstertruck-Motor wird auch nicht zum Lastwagen :)
 
 
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