Pipper/Jäger-Paula : Amber Pickups


HanZZ
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Bevor die Frage vor lauter Knochenleim und Obertonreihenzählerei untergeht: In dem Bericht in der GB steht, dass in die Pipper/Jäger-Paula die neuen 59PAF Pickups von Amber verbaut wurden.

Dieselben hat U.P schon monats zuvor in der G&B ausgiebig gelobpreist. Gibt's in unserem erlauchten Kreise schon jemanden der sich da eigenohrig ein Urteil hat bilden können, ob die Teile wirklich der dermassene Überhammer sind? (Auf der Hompage von Amber sind die übrigens noch mit keinem Wort erwähnt)

Cheers

HanZZ
 
little-feat
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HanZZ":2fa1atz5 schrieb:
Gibt's in unserem erlauchten Kreise schon jemanden der sich da eigenohrig ein Urteil hat bilden können, ob die Teile wirklich der dermassene Überhammer sind?

Diese ganze Pickup-Hysterie ist auch ein Thema, aber BITTÄÄÄÄ..., nicht breit treten.

Auch ein Amber schmeißt nur das raus, was er reingesteckt bekommt. Durchnittsgitarre=Durchschnittssound, Amber hin, Kloppmann her.

Bridgestone-Slicks auf einem Polo machen ja auch keine Hamilton-Rundenzeiten.

Ein passiver Pickup ist das primitivste elektrische Bauteil vonne Welt. Materialwert=10,00 Euro. Kaum mehr.

Oben eine Platte, unten eine Platte, sechs oder zwölf Magnete in die Löcher und Draht drum, Anschluss rausführen. Das war´s.

Der Rest ist Glaube. Und Einbildung. Gut. Nicht ganz.

Ein wenig Draht mehr oder weniger, etwas dicker oder dünner, das ist schon ein Unterschied. Aber das sind keine Welten.

Ein Pickup ist nur so gut, wie die Gitarre. Grundgesetz. Mehr als 100,00 Euro für einen Pickup sind nur dann gerechtfertigt, wenn er speziell auf die akustischen Eigenschaften einer ganz bestimmten Gitarre fein abgestimmt wurde. In Einzelanfertigung.

Alles andere ist Stangenware und rausgeschmissenes Geld.

Tom
 
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erniecaster
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Hallo!

Das kann doch nicht stimmen..

Wo ich doch gerade in der aktuellen Gitarre&Bass gelesen habe, dass sich PRS alle Restbestände des Tonabnehmerwickeldrahts von 1959 gekauft hat.

Draht wird ja heutzutage gar nicht mehr hergestellt, das ist den meisten Gitarristen gar nicht bewusst!

Gruß

erniecaster
 
therealmf
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little-feat":1qq25atd schrieb:
Ein passiver Pickup ist das primitivste elektrische Bauteil vonne Welt. Materialwert=10,00 Euro. Kaum mehr.

Oben eine Platte, unten eine Platte, sechs oder zwölf Magnete in die Löcher und Draht drum, Anschluss rausführen. Das war´s.

Der Rest ist Glaube. Und Einbildung. Gut. Nicht ganz.

Ein wenig Draht mehr oder weniger, etwas dicker oder dünner, das ist schon ein Unterschied. Aber das sind keine Welten.

Hallo Tom,
also, so skeptisch ich bzgl. des Jäger-Lateins bin, so sehr muß ich Dir doch hier widersprechen. Wie "primitiv" ein solches Bauteil ist, sieht (oder besser: hört) man doch an den billigen Korea-PUs (wobei man heute wohl schon "China-PUs" schreiben muß). Auch die sind nur "oben eine Platte, unten eine Platte, Magnete...usw". Aber sie klingen völlig anders als ein guter PAF. Die Unterschiede zwischen verschiedenen guten Nachbildungen alter PAFs mögen klein sein und vielleicht auch eher hype als real, aber so wie du es geschrieben hast, isses echt Bullshit ;-)
Wenn Du das nicht so siehst, kann ich dir gern mal die zwei alten Korea-Humbucker aus meiner Cort-Jazzgitarre schicken und die zwei Ibanez Super 58 leg ich gleich dazu...;-)
 
little-feat
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erniecaster":3oe4ngmx schrieb:
Draht wird ja heutzutage gar nicht mehr hergestellt,

Draht!!

Wir brauchen Draht!!

PRS macht das aber schon richtig. 1959 war eines der ganz wenigen guten Drahtjahre, selbst wenn es noch Draht gäbe, könnte man den s o heute gar nicht mehr herstellen.

Tom
 
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erniecaster":22p7ofyn schrieb:
Draht wird ja heutzutage gar nicht mehr hergestellt, das ist den meisten Gitarristen gar nicht bewusst!

Sorry OT:

"...nicht mehr im Bewusstsein des Musikers vorhanden!" ;-)



HanzZ,


ich kenne die Amber PUs nicht , aber meine Erfahrung ist auch eher die, dass man immer einen konkreten PU in einer konkreten Gitarre probieren muss. Was hier langweilig klingt, klingt dort aufeinmal ganz spannend.

Und das auch erstmal unabhängig vom Preis des PU. Deswegen: Porbier´s aus, wenn es dich reizt!

Den Wert rational zu erklären ist müßig, den es gibt keine qualitative Maßeinheit für "Klang". Vom Materialwert her, dürfte kein Pickup mehr als 25 Euro kosten. Auch die "Handwickler", wickeln mit einer Maschine. 10.000 Wicklungen feinsten Drahtes per Hand , ergäbe sonst wohl 2 PUS per Woche. Etwas wenig. Was man jemadem dafür bezahlen will, dass er sich vor so´ne Maschine setzt und Draht um Kunstoff wickelt, bleibt jedem vermutlich überlassen.

Wenn man dann noch hingeht, das Prinzip physikalisch durchleuchtet, wie Lemme das z.B. tut und mit Zuhilfnahme billiger Kondesatoren feststellt, was man sich alles so "schön hören" kann, wird´s wirklich ernüchternd! Finde ich auch doof!
 
A
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Moin,
das wesentliche ist gesagt.
Beispiel - ich liebe die Staufer 57 als sehr offenen, outputschwachen PU.
In meiner Staufer selbst sind die drin und alles passt.
Die Gitarre ist vom Grundcharakter bei allem Twang doch mächtig.
Hier passen also luftige PAF´s extrem gut.
In meiner schwarzen Les Paul Std. wollte die Staufer gar nicht so gut funktionieren.
Ich hatte ein Exemplar erwischt das an sich sehr hell und knackig klang.
Da war es dann mit den Staufer, die den Klang nicht färben, sondern nur das Laut machen was ankommt schnell zuviel an Höhen und Luftigkeit.
Hier wären also 58er oder sowas wie die 59er Kloppmänner die bessere Wahl gewesen.
Nach dem Verkauf der Paula lagen hier die 57er ja nun arbeitslos rum - also mal aus Spaß in die McCarty geschraubt - die PRS ist auch wieder aus der Rubrik "dick und durstig" und siehe da - hier klangen sie wieder.
Reine "musst Du kaufen - unbedingt" Empfehlungen aus Fachmagazinen oder Foren sind daher wenig hilfreich, weil keiner weiß welchen Grundcharakter Deine Gitarre so hat.
Was in Geige A toll ist muss in Geige B lange nicht toll sein.
Wenn man das erstmal einsieht schützt das vor manchem GAS Anfall :)

Grüße
MIKE
 
HanZZ
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7enderman":3ao20rmr schrieb:
...
das wesentliche ist gesagt...

Jaaa..... aber noch nicht von jedem! :)

Nun ja, die Pickups kämen -wenn überhaupt- dann in meine 08er VOS 59 LP Standard Reissue,
also genau da hinein, wofür die Ambers (lt Pipper) gebaut und auch beim Jäger benutzt wurden.

Wo ich jetzt die Japan-Strat geschenkt bekommen habe muss ich doch -quasi als Wiedergutmachung für den Markt -
ein bisserl was für die Konjunktur tun. Vielleicht bestelle ich sie einfach und wenn's nicht passt,
verhökere ich sie wieder, oder probiere sie in der Ibanez Ar100 aus.

Ich werde allerdings vorerst vom Auswechseln des Lacks, des Griffbretts, der Decke und der Potipositionen absehen :)

Cheers

HanZZ
 
A
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Das lieber Hans würde aber doch voraussetzen das ALLE R59 VOS Std Reissues absolut gleich klingen würden oder :)) ?
Wie gesagt.. ich hatte in meinem Leben bisher 3 Paulas, die alle deutlich anders klangen

Aber Konjunkturpaket starten is immer gut ;-)

grüße
MIKE
 
A
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therealmf":3nuubgi0 schrieb:
aber so wie du es geschrieben hast, isses echt Bullshit ;-)
Keineswegs er hat da vollkommen recht. Dass es neben den guten
Tonabnehmern auch welche gibt, die eben noch billiger zusammen-
gezimmert werden ist ja trotzdem kein "Gegenbeweis"/Argument.
Irgendwann hört es dann aber auch auf. Ich hatte Amber Pickups
ohne es zu wissen in meiner alten Mayones Strat.. also es sind auch
nur Tonabnehmer, ich kann gar nicht verstehen wieso man da so eine
Welle drum macht.
 
S
Schnabelrock
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UncleReaper":1rl213h2 schrieb:
Ich hatte Amber Pickups
ohne es zu wissen in meiner alten Mayones Strat.. also es sind auch
nur Tonabnehmer, ich kann gar nicht verstehen wieso man da so eine
Welle drum macht.

Weil Du die zwei Lehrsätze der Psychoaksutik nicht kennst!

1. Wenn Du es nicht weißt, klingt es nicht.
2. Wenn es klingt, liegt es am hohen Preis für Holz und Strom.
 
JerryCan
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therealmf":tv7b0kbe schrieb:
...Wie "primitiv" ein solches Bauteil ist, sieht (oder besser: hört) man doch an den billigen Korea-PUs ...

Wie hört sich denn ein primitiver Pickup an - von Rückkopplungsanfälligkeit, weil er mikrofonisch ist, einmal abgesehen?

MfG

JerryCan
 
therealmf
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JerryCan":2vbpbk77 schrieb:
therealmf":2vbpbk77 schrieb:
...Wie "primitiv" ein solches Bauteil ist, sieht (oder besser: hört) man doch an den billigen Korea-PUs ...

Wie hört sich denn ein primitiver Pickup an - von Rückkopplungsanfälligkeit, weil er mikrofonisch ist, einmal abgesehen?

MfG

JerryCan

Er klingt z.B. (in diesem Fall) blechern, wird schnell scharf, hat keine Wärme. Die Holzigkeit des akustischen Klangs (es handelte sich um ein Joe Pass-Modell, also ne fast-Vollresonanz-Jazzgitarre) kam elektrisch überhaupt nicht rüber. So hört sich in meinen Ohren primitiv an.
 
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Etwa seit einem Jahr habe ich nun ein Pärchen von Ambers "59 CrossPoint" in meiner Paula. Ich kann nur sagen: Toller PU, klasse Sound!

Ob die nun besser sind als die irgendeines anderes Herstellers, ist eine Frage, die sich - zumindest mir - so gar nicht stellt. Zum einen müsste man ja sämtliche Modelle dieser Welt in jeweils einer bestimmten Gitarre ausprobiert haben. Und verschiedene Gitarristen kämen natürlich auch zu völlig unerschiedlichen Ergebnissen. Glücklicherweise!

Dennoch bin ich überzeugt, dass gerade in der Liga der Output-schwachen PU die Güte der verwendeten Materialen und die Qualität der Herstellung große Auswirkung auf das musikalische Potential eines solchen Teils hat. Ob dem Einzelnen nun dieses oder jenes Ergebnis einer solchen Bemühung besser gefällt, ist dabei völlig unerheblich.

Oben eine Platte, unten eine Platte, sechs oder zwölf Magnete in die Löcher und Draht drum, Anschluss rausführen. Das war´s.
Der Rest ist Glaube. Und Einbildung. Gut. Nicht ganz.
Ein wenig Draht mehr oder weniger, etwas dicker oder dünner, das ist schon ein Unterschied. Aber das sind keine Welten.

So gesehen ist eine Stromgitarre ja insgesamt nichts anderes als ein gespannter Metalldraht, der schwingend über einer Spule Strom induziert (könnte von jedem hier für ganz wenige Euro schnell selbst gebastelt werden). Doch wer schon mal den Hersteller seiner Saiten gewechselt hat, weiss, dass dies ganz erhebliche Auswirkungen auf den Klang haben kann.

So ein Instrument ist eben von Resultat her betrachtet doch ein äußerst komplexes System. Ein kleine Modifikation hier oder da ändert noch nicht das Ganze, doch in der Summe können die Auswirkungen schon ganz erheblich sein. Auf Grund dieser Komplexität kann niemand alles überschauen, es bilden sich also Spezialisten, die sich in ihrer Disziplin in die Tiefe bohren. Dort werden dann Erkenntnisse gewonnen, die uns Musikern im Detail oft haarspalterisch und unnütz erscheinen. Doch im Ergebnis kommen PUs mit großen musikalischem Potential heraus, die uns - bei Gefallen - durchaus nach vorn bringen können.

Schließlich und endlch freue ich mich, dass wir hier Deutschland mittlerweile ein paar PU-Hersteller haben, die wirklich erstklassige, in der internationalen Top-Liga angesiedelte Produkte anbieten (war ja nicht immer so). Bedauerlicherweise haben solche Klein- und Kleinstserien häufig einen nicht unerheblichen monetären Anschaffungswiderstand.
 
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erniecaster
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Hallo!

Frank_Heritage":3or797fh schrieb:
Doch wer schon mal den Hersteller seiner Saiten gewechselt hat, weiss, dass dies ganz erhebliche Auswirkungen auf den Klang haben kann.

Ist das so? Ganz erhebliche Auswirkungen?

Was ihr immer alle hört, ist phänomenal.

Mit was für Gitarrenmodellen wurden Stairway to heaven und Samba Pa Ti eingespielt? Das zu hören, dürfte doch überhaupt kein Problem sein. Komischerweise werden dafür irgendwelche Zeitzeugen aufgerufen.

Na, wer hört was?

Ich tippe ja bei Stairway to heaven: Fender Jazzmaster über nen Vox AC 30, halb aufgedreht, das SM 58 war auf den von vorne gesehen linken Speaker gerichtet, gerade auf die Kalotte mit Abstand von 30 cm. Page spielte 010er Ernie Ball, die eine Woche alt waren und ein Dunlop Nylon 1,0mm Pick. Hört man doch. Oder nicht?

Gruß

erniecaster
 
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erniecaster":1lwsvc00 schrieb:
Ich tippe ja bei Stairway to heaven: Fender Jazzmaster über nen Vox AC 30, halb aufgedreht, das SM 58 war auf den von vorne gesehen linken Speaker gerichtet, gerade auf die Kalotte mit Abstand von 30 cm. Page spielte 010er Ernie Ball, die eine Woche alt waren und ein Dunlop Nylon 1,0mm Pick. Hört man doch. Oder nicht?

...vor allem war das Zeug, das die Jungs sich damals eingeworfen haben, noch echt vintage.

Das wäre doch mal einen Pipper'schen Test wert, oder? Welches Gras klingt am besten :-D
 
little-feat
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Ganz generell:

Ich finde es bedauernswert, dass man hier kaum noch eine Aussage tätigen kann, ohne dass sich ein Grüppchen von Kleinholzhackern und Haarspaltern drauf stürzt, das Geschriebene seziert, natürlich das berühmte Haar in der Suppe findet,dieses dann triumphierend in die Höhe streckt und brüllt: "Ich hab was gefunden".

Selbstverständlich gibt es Qualitätsunterschiede bei Pickups. Muss das noch extra erwähnt werden?

Ein guter Hersteller plant natürlich, für welchen Gitarrentyp sein Produkt geeignet sein soll. Kurze Mensur, lange Mensur, Strat oder Paula, Mahagoni oder Erle/Esche usw. usw.

Er wird sorgfältig wachsen, oder vielleicht auch ganz bewußt nicht, er wird abgeschirmte Kabel verwenden, er wird speziellen Draht verwenden und eine Kappe aus Neusilber.

Das alles wird ein Massenhersteller in China, bei dem sich Epiphone & Co. bedienen, sicher nicht tun, mit entsprechendem Ergebnis.

Unterm Strich bleibt jedoch die Aussage:

Ein Pickup ist ein primitives elektrisches Bauteil, welches keinen Spielraum läßt für neue, revolutionäre und hoch-innovative Ideen, dafür aber um so mehr für jede Menge nicht beweisbaren Voodoo, der auch funktioniert......wenn man dran glaubt.

Man hört schließlich immer das, was man hören WILL. Hat man das mal verinnerlicht, hat man jede Menge Geld übrig für andere Dinge, die auch mächtig Spaß machen können.

Tom
 
gitarrenruebe
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Hallo HanZZ,

die Frage ist ja auch, was Du Dir erwartest ?

Dem einen gefallen die Low-Output-Unbucker, der nächste spielt ein bisschen mehr Gain und schon ist mit dem ungewachsten PAF nix mehr zu holen ...
 
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erniecaster":36n563gd schrieb:
Mit was für Gitarrenmodellen wurden Stairway to heaven und Samba Pa Ti eingespielt? Das zu hören, dürfte doch überhaupt kein Problem sein. Komischerweise werden dafür irgendwelche Zeitzeugen aufgerufen.
erniecaster

Gehört hab ich es nicht, gehört hab ich immer ne Paula und nen Marshall. Gelesen hab ich, es wäre eine Tele gewesen. "Das Gitarrensolo wurde auf einer 1958er Fender Telecaster auf einem Supro-Verstärker gespielt. Insgesamt wurden drei Soli aufgenommen, aus denen Page dann das passendste aussuchte."(Wikipedia)
 
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gitarrenruebe":idzr1eoh schrieb:
Hallo HanZZ,

die Frage ist ja auch, was Du Dir erwartest ?

Dem einen gefallen die Low-Output-Unbucker, der nächste spielt ein bisschen mehr Gain und schon ist mit dem ungewachsten PAF nix mehr zu holen ...

Ich habe (man vergebe mir) den Bericht von einem gewissen Herrn U.P. in der März-G&B gelesen. Der findet ja sonst immer ein oder mehrere Haare in der Suppe und hat den Amber über den grünen Klee zur Reinkarnation des original 59er erhoben.

Ich bin zurück zur Les Paul gekommen, nachdem ich vor Jahren schon mal eine LP Classic mit 496/498 Bratbuckern besass und die wegen Unerträglichem Sound wieder verhökert habe.

Dann wiederum haben mir die recht cleanen bis leicht angezerrten Sounds, die ein Gregor Hilden mit seinen Paulas macht sehr gut gefallen, und inzwischen bin ich wieder Besitzer einer R6 und R9. In letzterer würde ich die Ambers gern mal ausprobieren wollen.
 
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erniecaster
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Hallo!

pope":3ltienp5 schrieb:
Gehört hab ich es nicht, gehört hab ich immer ne Paula und nen Marshall. Gelesen hab ich, es wäre eine Tele gewesen.

Wenn der Unterschied zwischen Paula und Tele nicht zu hören ist, wie kann man dann den Unterschied zwischen zwei verschiedenen Saitenmarken hören?

Gruß

erniecaster
 
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Ich denke es ist schon realistisch, dass man Unterschiede der Saiten
hört und spürt (sofern man sie selbst spielt). Ich habe auch Saiten
die ich bevorzuge, weil sie eben was länger frisch klingen und sich
auch so anfühlen. Ich habe viele unterschiedliche Saiten ausprobiert
und da bin ich bei Pyramid's Nickel Plated Steel und den DR Nickel
Plated Round- und Hex Core Saiten hängen geblieben, während Daddario
und Ernie Ball dann doch eher auf der Stecke bleiben.

Aber Unterschiede auf Aufnahmen oder bei wem anders zu hören oder
dass sich mit anderen Saiten gleicher Stärke aufeinmal klanglich
ganz neue Welten auftun.. Das würde ich jetzt nicht behaupten.

Ich wechsele meine Saiten auch immer in "einem Rutsch" durch.
So Einzelsaitenkrams mache ich da nicht.
 
 

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