potentielles pickup-problem

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Hallo,

ich habe mehrmals gelesen, dass die PUs, die in den günstigen Epiphone LPs drin sind besser klingen sollen, wenn man diese Metall-Kappen entfernt. Jetzt dachte ich mir, dass ich das einfach mal ausprobiere, stehe aber vor dem Problem, dass die Kappen einfach nicht abgehen wollen. Die sind quasi festgeklebt.

Da ich hier aber auch schon häufiger vom Wachsen der PUs gelesen habe, bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, ob es nicht sogar Wachs ist, dass da zwischen Kappe und Pickup klebt. Ich habe die Gitarre nämlich gebraucht gekauft und vielleicht hat mein Vorgänger da ja schon Hand angelegt.

Sind die Kappen normalerweise lose?

Falls die Beschreibung so nicht ausreicht könnte ich ggf. auch Bilder davon machen.

Bye, Holly
 
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Dübelhausen
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: Holly
Hallo,

ich habe mehrmals gelesen, dass die PUs, die in den günstigen Epiphone LPs drin sind besser klingen sollen, wenn man diese Metall-Kappen entfernt. Jetzt dachte ich mir, dass ich das einfach mal ausprobiere, stehe aber vor dem Problem, dass die Kappen einfach nicht abgehen wollen. Die sind quasi festgeklebt.

Da ich hier aber auch schon häufiger vom Wachsen der PUs gelesen habe, bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, ob es nicht sogar Wachs ist, dass da zwischen Kappe und Pickup klebt. Ich habe die Gitarre nämlich gebraucht gekauft und vielleicht hat mein Vorgänger da ja schon Hand angelegt.

Sind die Kappen normalerweise lose?

Falls die Beschreibung so nicht ausreicht könnte ich ggf. auch Bilder davon machen.

Bye, Holly
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Hallo Holly und willkommen im Forum!

Was ist "besser"? Meiner Freundin versuche ich zu erklären, sie sähe "besser" ohne Makeup aus. Sie behauptet das Gegenteil!
Wie geht’s weiter? Man nennt es Glauben. Wenn man nicht ablässt, entstehen Glaubenskriege, Kreuzzüge und verbrannte Erden.
Um ehrlich zu sein - und ich bitte darum, diese Aussage nicht auf Deine Person gemünzt zu sehen - es grellt mich nur im Moment....!
Das ganze schwachmatische Geschwafel vom "Besseren" ist die Keimzelle allen Übels auf diesem Planeten. Da laufen Gestalten über die Kugel, die mit enorm engem Fokus Dinge betrachten und behören und je enger der Fokus, desto größer die Auslassung der Umwelt. Leute, die nie ein Publikum gesehen haben, hören den Unterschied zwischen verschiedenfarbigen Kondensatoren. Gitarristen, die nie ein Publikum hatten, hören signifikante Unterschiede zwischen zwei Tonabnehmern...
Ja warum wohl? Weil sie keine Freunde haben, mit denen sie danach einen trinken gehen können? Weil sie sich immer nur alleine hören?
Ich will das nicht grundsätzlich zereißen. Ich würde meinen Beruf damit in Frage stellen. Sicherlich gibt es Unterschiede. Gerade darum regen mich halbgare Platitüden aber auf. Zu einem gehört zu einem "ist besser" ein "als" und zu einem "ist gut" auch ein "für"!!!
Sonst können wir uns hier über die "Qualitäten" von Blondinen und Brünetten unterhalten.
(...Und noch mal...Nicht Dein Schuh. Meine Schreiblaune!)
Zu Deiner Frage:
Bei teureren (ich schrieb nicht wertvolleren!) Pickups werden die Kappen an der Grundplatte angelötet. Bei den günstigen Pickups werden sie im Verbund verklebt. Beim Erhitzen lösen sich nicht selten die Spulen von der Grudplatte und taugen dann nur noch für den Physikunterricht. (Obwohl - nää, vermutlich gibt es selbst dort keine Verwendung...)
Bestimmte Verschaltungen von Humbuckern bringen unter der Kappe nur unzureichende Ergebnisse. Kappen verändern den Ton stark. Göldo und Rockinger bietet Umfassungsrahmen, die gut aussehen, und Schaltungen unverfärbt zulassen, da die Polepices nackt bleiben.
Aber auch geschlossene Kappen haben Liebhaber.
Gut so!
Und ich liebe Blondinen.

Grüße aus dem milden Westen.

Walter
 
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Hallo Walter,

Du hast schon recht, was das "Besser" angeht. Worauf ich mich bezog, waren eher die bekannten Probleme der Epiphone Pickups. Hier im Forum wird ja nicht selten der Rat gegeben, sie auszutauschen oder zumindest zu wachsen. Und in diesem Zusammenhang habe ich halt auch mal etwas über die Kappen gelesen. Es sollte ja auch erstmal nur ein Versuch sein, vielleicht habe ich mich da etwas ungünstig ausgedrückt.

Da ich auf dem Gebiet alles andere als bewandert bin: Was wachst man da eigentlich genau? Könnte es denn sein, dass es Wachs ist, was da die Kappe festklebt? Denn die Konsitenz ist schon sehr ähnlich. Für Klebstoff kommt es mir zu weich vor.

Bye, Holly
 
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Um mich zu wiederholen,

Mein Grell! Ich muß manchmal etwas rumprööten.
Einfach garnich ignorieren!
Ich kann nicht mehr, als ausnehmen und abbitten[V]

Es besteht die Gefahr, daß die Pickups in Teile zerfallen. Dabei müssen sie nicht kaputt gehen. Vielleicht funktionieren sie noch in Teilen[;)] Man bekommt sie dann auch wieder zusammen. Dann ist man da, wo man vorher war. Aber sie sind dann mikrophonisch....
Kurz und knapp: Wenn man sie nicht liebt und es eh ein Experiment ist:
Lötkolben an die Kappe bis heiß ist und runter damit. [:0]
Ohne Geld, Experimentierfreude und Ersatz - Hmmmm Besser nicht.

Grüße aus dem milden Westen.

Walter
 
doc guitarworld
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Und wenn´s passiert ist und Du dann um die Qualiät der Epi-Humbucker..., dann Duesenberg Pickups in die Paula. Die Epi-Pickups, die in meiner The Dot waren, sind nicht mal schlecht, allerdings doch ziemliche Färber. Da habe ich die Duesenberg (einen P90 im Humbuckerformat am Hals) reingebaut und es taten sich Welten für dieses Instruimnet auf. Das Sustain war zB. trocken sehr schön mit gesundem Anschlagsschmatz ... die beiden Epi-Klumpen haben dann aber weder das eine noch das andere so übertragen, wie´s die Hölzer verlangten ...

Stratige Grüsse,

Doc

(der immer noch sehr gerne Blues hört)
 
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Was ist "besser"? Meiner Freundin versuche ich zu erklären, sie sähe "besser" ohne Makeup aus. Sie behauptet das Gegenteil!
Wie geht’s weiter? Man nennt es Glauben. Wenn man nicht ablässt, entstehen Glaubenskriege, Kreuzzüge und verbrannte Erden.
Um ehrlich zu sein - und ich bitte darum, diese Aussage nicht auf Deine Person gemünzt zu sehen - es grellt mich nur im Moment....!
Das ganze schwachmatische Geschwafel vom "Besseren" ist die Keimzelle allen Übels auf diesem Planeten. Da laufen Gestalten über die Kugel, die mit enorm engem Fokus Dinge betrachten und behören und je enger der Fokus, desto größer die Auslassung der Umwelt. Leute, die nie ein Publikum gesehen haben, hören den Unterschied zwischen verschiedenfarbigen Kondensatoren. Gitarristen, die nie ein Publikum hatten, hören signifikante Unterschiede zwischen zwei Tonabnehmern...
Ja warum wohl? Weil sie keine Freunde haben, mit denen sie danach einen trinken gehen können? Weil sie sich immer nur alleine hören?
Ich will das nicht grundsätzlich zereißen. Ich würde meinen Beruf damit in Frage stellen. Sicherlich gibt es Unterschiede. Gerade darum regen mich halbgare Platitüden aber auf. Zu einem gehört zu einem "ist besser" ein "als" und zu einem "ist gut" auch ein "für"!!!
Sonst können wir uns hier über die "Qualitäten" von Blondinen und Brünetten unterhalten.

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Moin Moin!

Danke Walter. Du alter Ketzer! [;)] Das geilste finde ich echt die Sache mit den Tonabnehmern. Weil ein Kumpel vom mir von HSS auf SSS Bestückung umsteigen will, haben wir in seiner Strat mal diverse Pickups ausprobiert ... und ich kann nur sagen, die Unterschiede sind teilweise so gering - und das z. B. zwischen einem billigen Squier PU und nem teuren Markenprodukt ... und von besser und schlechter kann man meist kaum reden, es ist meist eher eine ganz kleine Volumen und EQ-änderung. Der eine PU ist vielleicht besser für cleanen Blues und der andere hat eben ein klein wenig mehr höhen und setzt sich so verzerrt besser durch, aber das sind Nuancen, die live kaum jemand hören wird. Wenn man mit den anderen PUs zwei Regler am Amp verdreht, hat man keine Chance mehr, eine Einschätzung abzugeben. Ohne ganz genauen AB-Vergleich mit Aufnehmen vor und nachher (nicht vergessen: Nichts an Mikroposition und Amp-einstellung ändern) kann man da überhaupt keine zuverlässige Aussage machen. Wir habens so gemacht ... ob das all die anderen Pickupwechsler so machen oder eher auf die Marketingtricks diverser Hersteller reinfallen, kann ich nicht sagen.

Marketing ist der entscheidende Faktor. Gibson könnte in jede Epiphone die originalen Gibson-PUs reinbauen lassen, und die Freaks würden immer noch behaupten, die in den USA-Gibsons klingen besser, wenn sie es nicht wüssten ... eine 500 Euro Klampfe darf nicht so gut klingen wie eine für 2000 ... vor allem wenn man sich die 2000 hart erarbeitet hat, auch das ist Psychoakkustik.

Ehrlich gesagt bin ich nicht nur bei den erwähnten Keine-Freunde-haben-und-zu-Hause-Saitenwichsen-Typen skeptisch, selbst dem 50jährigen erfahrenen Blueser glaube ich nicht alles, was er glaubt zu hören ... trotz (oder gerade wegen, hängt von der Lautstärke und Intensität des Trainings ab) jahrelangem Training ist sein Gehör altersbedingt im Normalfall physikalisch schlicht weg nicht in der Lage, die Frequenzen zu hören, die ein gesunder 16jähriger hört ... ja es ist traurig aber war: Wenn man sich mit über 50 endlich seine Traum-Gitarre oder seine High-End-Anlage leisten kann, hat bzw hört man nicht mehr so viel davon, wie als junger Kerl.

Ich höre zum Beispiel (noch) in vielen Fällen den Unterschied zwischen einem MP3 mit 160k Bitrate und ner CD ... aber beim Doppelblindtest würden das 90% der Probanden mit 90 % der aktuellen Musik nicht hören. Und noch 20 Jahre lautes Proben später höre ich das vielleicht auch nicht mehr.

Der Mensch hat gegenüber Messgeräten und Computern folgenden Nach- bzw. Vorteil: Er kann die Psyche beim Hören nicht abschalten. Deshalb ist menschliches Hören immer Psychoakkustik, deshalb hört jeder zu einem gewissen Grad, was er zu hören erwartet, zu hören gewohnt ist oder hören will. Das ist auch gut so, sonst könnte mensch Musik nicht so genießen - ein wenig mehr Bewußtsein dafür, was wirklich hör- und meßbar ist, und wo die Grenzen menschlichen akkustischen Beurteilungsvermögens liegen, würde einigen selbsternannten Experten aber ganz gut tun. Dann gäbe es auch weniger dämliche Pauschalurteile und Empfehlungen ...denn dafür sind die Unterschiede oft zu fein. So fein, dass ich jedem Anfänger mit beschränktem Geldbeutel definitiv vom PU-Wechsel abraten würde.

Und richtig: Immer an das "für" denken ... also z. B. Blondinen sind gut fürn Sommer und Dunkelhaarige eher fürn Winter. [;)]

... Ach so, mit der Farbe der Kondensatoren: Wir haben jetzt mal nen roten genommen, und lauter rote Kabel für Innen, machts zwar ein wenig schwieriger, zwischen Masse und heissem Draht zu unterscheiden, aber ich sage Dir, Rot klingt einfach wärmer ... die Klampfe klingt jetzt wie der Tuefel![}:)]


Grüße

billion

--- billion guitar horror ---

all i got is a red guitar,
three chords and the truth.

---------------------- xxx
 
Jamalot
Jamalot
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Hi!

Klar! Rot ist sowieso das Beste!!! Obwohl ich für meinen Teil mehr auf Rot mit weißem Karomuster stehe!
Aber ganz bin ich da nich mit dir einig.
Die sache, dass Tonabnehmer tatsächlich unterschiedlich klingen ist meine ich doch etwas gravierender als du beschreibst, billion. Ich hatte zum Beispiel in meiner Washburn zuerst einen SH-4 JB in der Brückenposition. Mir persönlich hat der nur zu beginn gut gefallen, weil ich doch einen mächtigen Unterschied zum Std-PU gehört habe. Hinterher habe ich den SH-4 dann gegen einen SH-1 ausgetauscht. Und wieder habe ich einen Unterschied festgestellt. Zwar nicht so gewaltig, da der SH-4 ja als "Power-PAF" durch geht und der SH-1 ja als ’59 mehr wie ein Classic-PAF ist.

Ich bin seit kurzem nun auch besitzer einer Strat. Und auch da habe ich mich über die Tonabnehmer her gemacht. Ich habe mir dort Custom 69’ reingemacht und wieder konnte ich einen Unterschied feststellen.

Ich bin aber nach wie vor nicht der Meinung, dass ich Flöhe husten hören kann.

Aber im Grunde ist doch das das Beste was einem persönlich gut gefällt. Man muss nur von sich und seiner Meinung überzeugt sein.

stay tuned
 
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Moin!

@Jamolot: Ich habe nicht gesagt, dass es keine Unterschiede gibt. Bei den Humbuckern sind die nach meiner erfahrung auch noch ein wenig deutlicher zu hören ... vielleicht weil sich unterschiedliche Materialien und Wicklungszahlen bei 2 Spulen einfach mehr auswirken.
Bei einzelnen Single Coils sind die Unterschiede IMHO teilweise erschreckend gering, vor allem hinsichtlich der Preisunterschiede zwischen 15 (Squier Set auf ebay, gebraucht) und 300 Euro (Fender Custom Shop, Häusel oder was weiß ich) Dass einem erfahrenen Spieler, der weiß, welchen Sound er will, der auch weiß, welche Musik er mit der Gitarre machen will, ein PU-Austausch weiterhelfen kann, stelle ich nicht in Frage.
Dass das Pickuptauschen so oft wirklich nötig ist, wie es gemacht wird, bezweifle ich eben stark. Ein Grund (außer dem Klang) dafür, dass es soviel an Gitarren getunt wird, ist eben der Coolness und Repräsentationsfaktor: Eine customized Guitar wirkt halt irgendwie individueller und professioneller. (Und man hat ein thema mehr für Foren- und BiernachmKonzert-Gespräche.)
Dabei gibt es lustigerweise einen Haufen Profis, die ihre Gitarren von der Stange kaufen, Dave Navarro (RHCP/Jane’s Addiction/Porno for Pyros) hat es gerade im Interview wieder zugegeben.
Wenn Anfänger also den Eindruck vermittelt bekommen, erst irgendwelche Spezial-PUs machen eine gewisse Gitarre zu einem vollwertigen Instrument, nützt das in erster Linie den Pickupherstellern. Den Anfängern nützten vielleicht andere Dinge mehr ...

Grüße

billion

--- billion guitar horror ---

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Jamalot
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Moinsen!
Im Grunde läuft doch alles auf die Suche nach dem heiligen Gral aus. Zu Dumm, dass der nicht immer da bleibt wo er gerade ist...

Dass PU-Wechsel für Anfänger nichts ist, da stimm ich dir zu. Es ist ja auch oft so, dass manche gar nicht wissen, ob sie überhaupt Gitarre spielen wollen...
Ich kenn wen, der hat ne menge Zeit & Geld in Equipment investiert und hat nun alles wieder verkloppt, nur weil er keinen Bock mehr hatte. Er nannte es Hobbyaufgabe.

stay tuned
 
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Tach auch,

es soll ja auch nicht darum gehen, den begeisterten Suchern und Sammlern das Hobby zu vergällen. Wir sind ein großes Forum und haben Platz für (fast) jede Auffassung und Glaubensrichtung.

Die E-Gitarre ist mit all dem, was damit zusammenhängt einer Modelleisenbahn eher verwandt, als einer Konzertgitarre.
Und auch bei den Modelleisenbahnern gibt es gewiss die, die lieber fahren und die, die lieber basteln.
Und dazwischen gehört ein tiefer Graben und auf beiden Seiten glühende Vertreter ihrer Glaubensrichtung, die sich mit geballten, erhobenen Fäusten grimmig anschauen und anzischen...[;)]:D
(Hilfe, meine Faust zischt!)

Sonst haben wir hier nix zu schreiben!

Grüße aus dem milden Westen.

Walter
 
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Hallo!

Ja hobbyaufgabe ... es gibt diese Typen die holen sich für 5000 Euro ne Surfausrüstung vom feinsten, dann surfen sie einen Urlaub, dann wird alles verkauft, dann kaufen sie sich ne Mountan-Bike Ausrüstung für 5000 vom allerbesten, nachm halben Jahr wird der Kram verkauft, und irgendwann ist dann der Gitarrenkram dran, wieder ausgesuchteste Ausstattung fürn Haufen Geld, doch am Ende wird auch dieses Hobby wiederaufgegeben.
Für mich ist die Musik mehr als ein Hobby, obwohl ich seit Jahren recht viel Zeit und Geld investiere und eher wenig Geld rausbekommen und mein Geld also mit nem stinknormalen 8h-job verdienen muß. Also wirds auch nie eine Hobbyaufgabe geben ... außer ich werde irgendwie dazu gezwungen.

Und so kann auch ich weiter nach dem heiligen Gral suchen, der sich leider wirklich öfters auf einmal nicht mehr da ist, wo er gestern noch war, und den fast jeder in einer anderen Ecke sucht. Aber irgendwann kommen manche dann doch zu der Erkenntnis, dass es einen Riesenspaß macht, danach zu suchen, dass man den holy grail of tone aber vielleicht doch nicht unbedingt braucht und man auch mit weniger gute Musik machen kann. Dann stellt sich eine gewisse temporäre Zufriedenheit ein, doch irgendwann schlägt G.A.S. sowieso wieder zu ...

Grüße

billion

--- billion guitar horror ---

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