Probleme mit dem Triamp ....


A
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hallo,


habe mir vor 2-3 Monaten nen Triamp Mk1 gekauft. Vor nem Monat war die NetzteilSicherung raus woraufhin ich neue eingesetzt habe. Das ging gut bis sich die Prozedur nach nicht allzu langer Zeit wiederholte. Die Sache kommt mir komisch vor, weil auch der Klang Veränderungen aufweist. Im Clean Kanal ist alles Top, aber wenns in Kanal 2 und 3 mit Verzerrung geht klingt es nicht nach dem definierten Sound den ich eigentlich gewohnt war. Jetzt hätte ich als Leihe gesagt, könnten vielleicht die Vorstufenröhren sein, da der Clean Kanal ja läuft, wenn da bloß nicht das mit der Sicherung wäre.
Ich komm nicht von dem Gedanken los, dass das zusammenhängt.
(Endstufenröhren wurden vom Vorbesitzer auswechseln lassen)

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dem Triamp ? Ich denke mir gerade, weil ich schon den ein oder anderen Beitrag mit Problemen bei Triamps durchgeguckt habe, dass das Gerät gerne Altersschwächen zum Vorschein bringt.


Naja wenn ihr Tipps habt oder ähnliche Problem gehabt habt/gelöst habt immer her damit freue mich über jede ( konstruktive!!!) Antwort.
 
physioblues
physioblues
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Hi,

mein ernst gemeinter und konstruktiver Rat:

Nicht selber rumbasteln. Röhrenamps gehören zum Fachmann !
Da sollte man als Laie ( nicht Leihe ) die Finger ( im wahrsten Sinne des Wortes ) weg lassen.
 
Riddimkilla
Riddimkilla
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physioblues schrieb:
mein ernst gemeinter und konstruktiver Rat:

An der Stelle möchte ich mal drauf hinweisen, dass ich die Bodensee-Fraktion auf der Sessionliste vermisse :(

Ansonsten haste recht: Keine Ahnung - keine Kekse!

Grussssss

r
 
A
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Moin!

Wie Physio schon sagte, wenn man keine Ahnung von Röhrenamps hat, Finger weg!
Selbst wenn es "nur" die (Endstufen-) Röhren sind, müssen die nach dem Wechsel eingemessen werden.
Bei den Vorstufen-Röhren könntest du selber durch Austausch testen.
Sag mal, wo du her kommst, dann können wir dir bestimmt einen Tip geben,
wer in deiner Nähe so Reparaturen durchführt ...
 
frank
frank
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madler69 schrieb:
Bei den Vorstufen-Röhren könntest du selber durch Austausch testen.
Wo Madler recht hat, hat er recht.

Du brauchst dafür nicht mal neue Röhren zu kaufen.
Nimm einfach die Vorstufenröhre aus der V1-Position heraus, und versetze sie auf die nächste Position. Das nach und nach mit allen Röhren. Wenn sich nichts ändert, weißt Du, dass die Vorstufenröhren ok sind.

Aber das sagt Dir nichts darüber, ob z.B. die Röhrensockel in Ordnung sind.

Ergo: Bring das Ding zum Amp-Doc. Die Fehlersuche mit Kostenvoranschlag für die Reparatur ist zumeist preiswerter, als man denkt.
 
A
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madler69 schrieb:
Selbst wenn es "nur" die (Endstufen-) Röhren sind, müssen die nach dem Wechsel eingemessen werden.

Das genau (Endröhrenwechsel ohne Bias-Einstellung) hat bei mir mal häufigen Netzsicherungsraushau - äh - Dingens erzeugt (bei einem Boogie Satellite, nicht bei einem Triamp). Bias neu eingestellt, Ruhe war. Heißt aber eben auch: ab zum Fachmann.
Viel Glück!
 
A
Anonymous
Guest
Also schonmal danke für die Antworten.

Gut, dass der Fachmann besser dransollte is klar. Ich würde nur gerne alles probieren was man als Laie selber machen kann. Und der Techniker wird sich sein Wissen auch angeeignet haben. Ich hab schon beim Elektriker gearbeitet und weiß daher wo man besser die Hände wegnimmt.

Das mit den BIAS hab ich auch schon vermutet. Das komische dadran ist, dass der Amp ja davor bei der Session in Walldorf war und neue Endstufenröhren bekam. ( Bin aus Nähe Heidelberg )
Bei ner 160 euro Rechnung, bin ich davon ausgegangen dass die gematchte Röhren und ne Bias Einstellung spendiert haben.

Vielleicht weiß jemand nen guten Rat zu wem man in meiner Umgebung gehen kann ? (Schade, dass der TubeAMPDoctor keine Reperaturen mehr durchführt , der hat den Triamp ja für Hughes and Kettner entworfen )

Weiß zufällig jemand wie die Vorstufenröhren beim Triamp1 belegt sind ? ( welche Positionen für welche Kanäle ? hab im Internet nichts dazu gelesen und aus dem Schaltplan kann ich das auch nicht recht entziffern )
 
Bierschinken
Bierschinken
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Hi,

vage Vermutung; Der Bias wurde eingestellt, dann sind die Röhren gedriftet, sprich haben ihre Betriebswerte während des Betriebes schleichend verändert und ziehen jetzt zuviel Strom.

Ferndiagnosen sind da wirklich schwierig.
Vll. hat der Amp auch nen Heissleiter als Einschaltstrombegrenzung und der ist hinüber, weiss man alles nicht, muss man nachgucken.

Falls du keinen Tech in deiner Umgebung finden solltest, kannst du dich gerne mal bei mir melden und ich schaue mir den Amp an.

Grüße,
Swen
 
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DirtyDozen schrieb:
?...Schade, dass der TubeAMPDoctor keine Reperaturen mehr durchführt , der hat den Triamp ja für Hughes and Kettner entworfen )


Wer hat dir das denn erzählt? Ttztztztztz... :lol:

Ich denke der Swen liegt richtig mit seiner Vermutung. Der Amp gehört zum H&K Service, oder einem Amptech. Durchchecken lassen und sich freuen ;-)
 
A
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Guest
@ Bierschinken

Vielen Dank schonmal für die Einschätzung. Eine Frage hab ich dazu, ich habe gelesen zur Grobeinstellung kann man den Trimmer einfach nach unten drehen und dann per Ohr einstellen. Ist sowas zu empfehlen ?

http://ampservice.de/searchfiles/tipps_tubes.php

Schade, dass du soweit weg wohnst, sonnst hätte ich dein Angebot gerne angenommen.

@ Magman

Also wenn du das auf Reperatur beziehst, das stimmt auf jeden Fall.
Wenn du das mit dem entworfen meinst, soweit ich weiß hat der TubeAmpDoctor den Schaltplan für den Triamp Mk1 gemacht!?
Aber kann auch sein, dass das nicht stimmt.So wurds mir vom Vorbesitzer erzählt.
 
Bierschinken
Bierschinken
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Hi,

Bias-Einstellung nach Gehör würde ich ausschliesslich Leuten empfehlen, die das schon ein paar mal gemacht haben und wissen was sie tun!
Und auch da; lieber nochmal nachmessen und vergewissern, dass alles in Ordnung ist.

Achja, der TAD macht Reparaturen, kleine, sonst machen die es wie jeder andere: "Outsourcing"


Grüße,
Swen
 
Blues-Verne
Blues-Verne
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Peetown @ SP
Triamp hatte ich schon mehrfach in der Werkstatt. Reparieren, tunen, aufrüsten, abrüsten (auf 50 Watt) etc.
Wenn dir der Weg in die schöne Palz nicht zu weit ist, kontakte per PN.
 
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Guest
So war jetzt bei Blues-Verne,

Amp läuft wieder ein geplatzter Kondensator und 2 kaputte ( neue ) Röhren sind das Resultat. Also ab jetzt geh ich nur noch zum Werner. Ich kann es auch jedem im Raum Ludwigshafen/Mannheim/Heidelberg empfehlen.

Hier noch Bilder :

http://s14.directupload.net/file/d/2887/ifjkahw5_jpg.htm

http://s14.directupload.net/file/d/2887/z2ajb5yj_jpg.htm
 
A
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Guest
Na, ist doch super, daß das mal wieder "foren-intern" geregelt werden konnte!

:clap:

Viel Spaß mit dem TriAmp!
 
A
Anonymous
Guest
Na siehste, das ist doch mal ein positives Musterbeispiel eines guten Forums :top:

PS: und wir konnten auch mal Wännä's Wörkstatt sehn :lol:
 
Blues-Verne
Blues-Verne
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Peetown @ SP
Bleibt noch anzumerken, dass bei Session/Walldorf ein Satz teure Svetlana 6L6 reinkamen, die offensichtlich recht fragwürdig "ge-matched" waren.

Bei Nachprüfung auf meinem Röhrentester zeigten zwei 6L6 nur noch 60% Leistung. Solch ein heftiges driften nach nur wenigen Betriebsstunden hatte ich bisher noch nie.
Dass die Bias-Einstellung völlig daneben war spielt dabei noch nicht mal die ausschlaggebende Rolle.

Meine Empfehlung: niemals einer Werkstatt vertrauen, die keine Möglichkeiten hat, Röhren zu prüfen oder Parameter zu messen.

Dieses unsäglich dämliche, ja, um nicht zu sagen Kunden-verladende Röhrentauschen muss doch mal ein Ende haben.
 
A
Anonymous
Guest
Wow, der Hinweis von Blues-Verne auf die festgestellten 60% Leistung gibt mir doch sehr zu denken.

Wenn ich irgendwo Röhren kaufe, kann ich die Qualität der gekauften Ware doch gar nicht selbst prüfen.
Und auch wenn der Lieferant die technischen Möglichkeiten hätte, glaube ich kaum, daß er jede eingekaufte Röhre von Hand vor dem Weiterverkauf einzeln testet, das kann doch keiner bezahlen.

Wie kann ich mich denn vor solchen Qualitäts-Aussetzern schützen? Gar nicht?
 
A
Anonymous
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Das zeigt mal wieder, wie gut man dran ist wenn man in Nähe eines wirklich guten Amptechs wohnt und man solche Sachen besser nicht in jedem x-beliebigen Musikgeschäft machen lässt!
 
A
Anonymous
Guest
Da klinke ich mich mal ganz frech ein hier.

Werde mir am Wochenende einen triAmp Mk1 anschauen/hören.
Jetzt hat der gute Besitzer aber seinen Geschmack am Bluesrock entdeckt und den TriAmp mit KT66-Endröhren versorgt.

Leider habe ich bewusst noch nie eine KT66 gehört. Laut seiner Beschreibung klingt der Amp voller und im Bassbereih fetter, sowie insgesamt wärmer. Ihm selbst war er zuvor zu grell.

Da ich jetzt nicht so der Endstufenspezi bin drängt sich bei mir nun natürlich die Befürchtung auf, dass mir die KT66 nicht Gainfest genug sein könnte, da ich normalerweise mit hohen Gaineinstellungen - vor allem im Amp 3B spiele.

Mein ursprünglicher TRiAmp (vor 10 jahren verkauft) war von Anfang 1997 direkt vom H&K-Vertrieb originalverpackt. Soweit ich es richtig rekonstruiert habe müssten in meinem Head daher wohl die damaligen 6L6GC(?) verbaut gewesen sein?

Ist es korrekt, dass KT66 eine Art Verwandschaft zur 6L6 haben?

Meine Frage bezieht sich nämlich auf den Aufwand beziehungsweise den zu erwarteten Kostenpunkt, wenn ich die Endstufenröhren auswechseln und ein Bias durchführen lasse.

Kann mir da jemand weiter helfen?
 
A
Anonymous
Guest
Der Klangcharakter der KT66-Röhren ist m.E. sehr gut beschrieben.

Eine direkte klangliche Verwandtschaft zur 6L6 kann ich nicht bestätigen.

Alle KT-Amps, die ich bislang hören (und ggn ihre EL34-Version, bzw. 6L6-Version testen konnte, z.B. Engl Savage 120, bzw. Thunder Top) durfte, klangen in meinen Ohren definitiv besser und vor allem durchsetzungsfähiger! - Ist natürlich Geschmackssache, aber gib der Variante ruhig mal'ne Chance. ;-)

Zur Rückbestückung kann ich Dir leider nichts viel sagen.
 
A
Anonymous
Guest
Die Chance wird er am Sonntag bekommen;)

Bin da grundsätzlich auch immer für Neues offen, aber ich hab leider auch einen sehr speziellen Geschmack. Der typische Marshall-Amp ist beispielsweise so gar nicht meine Welt :cool:

Die KT66 sollte meinen Recherchen zufolge wie gesagt wärmer, runder und dicker im Bass sein, aber anfälliger für Rückkopplungen bei hohen Gain-Leveln.

Ursprünglich musste ich bevor ich die Beschreibung hatte direkt an KT77 und KT88 denken, aber diese sollen ja wirklich komplett anders klingen.

Die Sache ist halt, dass der TriAmp in zwei Variante angeboten wurde EL34 und 6L6 (bei dem GC weiß ich es nicht genau) und da ich mich damals beim Verkauf meines alten TriAmps mit solchen Dingen nie beschäftigt hatte, weiss ich halt selbst nicht was drinne gewesen sein müsste - tippe aber auf die 6L6, da ich EL34 immer mit Endstufensättigung und Toneinbrüchen bei geringem Master verbinde.

Ich weiss ich glänze mit gefährlichem Halbwissen :oops: ;-)
 
T
tommy
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Moin und herzlich willkommen,

der Unterschied ist nicht sooo groß. 6L6 klingen recht knackig mit großem Bass.
KT 66 klingen m.E. insgesamt etwas harmonischer mit etwas mehr Blick auf die Mitten. Der Bass ist warm, die Höhen etwas weicher.
Das leicht prägende Mittenspektrum prädestiniert die KT 66 für Zerre. Zerrsounds empfinde ich bei ihnen als etwas harmonischer, ansprechender.

Aber Vorsicht. Es gibt KT 66, die sind nur getarnte 6L6. Bei JJ z.B. bist Du auf der sicheren Seite. Sie sind auch nicht ganz so groß von den Abmaßen (KT 66 sind deutlich größer als 6L6 und können in manchem Amp Platzprobleme machen).

Ferner kann die unbedingt notwendige Biasanpassung Probleme bereiten. Möglicherweise sind die entsprechenden Trimmer von ihren Widerstandswerten ausserhalb der Einstellrange. Das kann ein Techniker aber ohne großen Aufwand korrigieren.

Letztlich kann in seltenen Fällen ein ohnehin schwach bemessener Trafo nicht genug Spannung liefern.

Also am besten einen Amptech machen lassen.

Meinem Marshall Bluesbreaker hat der Wechsel von 6L6 auf KT 66 sehr gut getan (persönlicher Geschmack!) irgendwie rockt er mehr bei Bratsounds und klingt clean wärmer und größer (Nuancen).
 
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Ah ok, da ist nochmal ein wenig präziser :top:

Ich spiele beispielweise gerade mit eher gescoopten Mitten und recht heftigen Presence-Einstellung plus Treble.

Mir gefällt halt das Obertonverhalten des High-Gain-Kanals unheimlich gut. Werde also mal nächste Woche berichten, wie ich im Vergleich die KT66er fand.

Den Austausch würde ich aber eh von einem Amp-Tech machen lassen, sollte ich die KT66 nicht mögen.

Die Frage ist halt nur wo ich preislich liegen dürfte beim Röhrenwechsel plus Bias, denn mein Budget ist relativ begrenzt zur Zeit...
 
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tommy
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...bei Deinen bevorzugten Einstellungen (Scoop/viel Presence) könnte ich mir vorstellen, dass Du mit 6L6 besser bedient bist.

Kosten: 50.- bis 60.- die Röhren plus 30.- bis 50.- der Tech. Dazu ggf. 1 Widerstand für ca. 0,15.

Also roundabound 100,- bis 100,15 Euronen. :lol:
 
A
Anonymous
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Nur 50-60 Euro?

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt blamiere, aber ich dachte echt, dass würde ca. das doppelte kosten.

Wieviele Endröhren hat denn der MK1 eigentlich? Nur 2, oder 4?

Aber ich befürchte auch, dass die KT66, gerade wegen der Mittenbetonung ein wenig an meinen Vorlieben vorbei gehen könnte.

Aber wer weiss, vielleicht macht der Verkäufer unter den Umständen nochmal was am Preis, sollte er mir ansonsten zusagen...
 
 

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