Stratfred


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Stratfred - Strat für Anfänger

Hi Forum, hi Strat-SpielerInnen,

seit ~8 Wochen befaß' ich mich (hobbymäßig) ersthaft mit stratmäßigen Gitarren, und habe mit meinem "customized" Fernost-Stratclone mind. so viel Spaß, wie am 3.000$ teuren, breiten Erlenholzbrett mit schmalem Ahorn- / Palisanderbrett und Original-Kopflogo.
Ein gutes Saxophonmundstück kost' etwa das 5-8fache meines Stratmodelles. Korrekter Preis-Spaßfaktor.
Meine Erfahrungen und Kampfberichte sind für Anfänger / Laien wie mich gedacht; wär erfreulich, wenn der Onkel gelegentlich mal kontrollierend 'reinschaut, um eventuelle Fehler anzuprangern (wenn man den roten ohne den grünen an den blauen Draht lötet, fliegt einem das Teil um die Ohren!).

M.E. eiget sich kaum ein Gitarrenmodell so gut zum Aufbohren und Experimentieren, wie eine ordentlich verarbeitete Billigstrat.
Unschlagbarer Vorteil einer Billig-Strat: Wenn's gut klingt, bist Du der Chef,
wenn's Scheiße klingt, sagst Du "Billig-Strat halt ... " ;-]


Mein Teil: Standard: Volume, Ton Hals, Ton Midde, 3 SCs mit vernickelten Eisensticks und (Keramik?)-Blockmagnet darunter.
Besonderheit: Jedes Ton-Poti hat seinen Kondensator.
Beim Leiserstellen wird's dünner und spitzer, m.E. werden Bässe und Mitten beschnitten.

Löten: Wer's noch nie versucht hat, sollte sich für 10$ im Baumarkt ein Eisen holen, und mit ein paar Kupferdrähten üben.
Halb so wild. Drähte zusammenlöten heißt leider nicht Schaltungen kapieren, und dem Interessenten sei verraten, daß auch scheinbar primitive Schaltungen Fehlerquellen bergen ;-]

Serienmäßige Strat-5-Gangschaltung für Anfänger:

Knife Switch - Pickups Selected - Wirksame Tonpotis
1 neck - neck tone
2 neck + mid - both
3 mid - mid tone
4 mid + bridge - mid tone
5 bridge - nix tone

Dem scharfsinnigen Gitarristen fällt (nach einiger Zeit) auf:
Die Hals&Steg und Hals&Midde&Steg-Kombinationen fehlen.
Vielleicht haben Experten in großangelegten versuchen ermittelt, daß diese Kombinationen völlig unbrauchbar sind, und widerlich und scheiße klingen, und man sie aus guten Gründen wegläßt. Vielleicht aber auch nicht, und ohne die Combos ist das Teil wie Porsche mit Dreigangschaltung.

Ich denk' mir: Wenn ich eine Strippe vom Hals-TA direkt zum Ausgang ziehe, und die mit simplem Mini-Schalter unterbreche,
ist eigentlich alles klar, und ich erhalte die Vorteile

- 7 Kombinationen verfügbar
- orig. Schaltung unverändert
- simpel: nur 2 Drähte nötig, Plan überflüssig
- billig: ~1€ für Standard-Miniswitch
- das Instrument unterscheidet sich vom Fließbandclone
- "Direct"-Schalter ist mir sehr sympathisch, auch von HiFi-Amps.
- Man kann nicht viel falsch machen.

Die "Schaltung" (Diagramm wohl nicht nötig):

Kabel vom HalsPU > "vor" dem 5-Gang-Schalter direkt zum Vol-Poti-Ausgang (verständlich?).

Das ~4mm-Loch für den Miniswitch habe ich mit dem Schweizermesser ins 3lagige Brett gebohrt (keine Satire).

Nach meiner Vorstellung hätte bei Miniswitch ON immer ein Signal am Ausgang liegen müssen, weil ich die Strippe ja HINTER dem Vol-Poti festgeschweißt habe.

Folgender unerwarteter, aber erfreulicher Effekt tritt ein:
Bei Vol. 0 ist Stille, bei ~1-2 ist der Halspickup voll da,
und man kann Midde / Middesteg / Steg dazumischen. Funktioniert hervorragend,
und ich staune, welch spannende Sounds im Gerät stecken. Es schmatzt und klingelt,
daß dem Stratfreund die Tränchen kommen ;-]
Der Minischalter taugt somit auch hervorragend als Preset.Schalter,
mit dem man Tele-Sounds zum Hals-Pickup mischen kann.
Die Mischung erfolgt tatsächlich von ~ Vol 2-10 erfreulich kontinuierlich:
Man kann es sehr gut testen, in dem man eine (schwingende) Stimmgabel über die PUs hält.

Diese Schaltung kann ich jedem Stratspieler empfehlen: Wenig Aufwand, halbwegs narrensicher, viel Effekt.

(Doofe) Frage an Ulf: Sollte das Hals-Signal dem Vol-Poti nicht egal sein, wenn ich es NACH dem Poti zum Ausgang schicke?
Ich freu' mich, daß es nicht so ist ("Direct source"), kapier's aber net so ganz. Ich dachte, ich hätte ALLES überbrückt.
(Hoffentlich verständlich ausgedrückt)

Grüße

Micha
_____

Tip: Solide, mögl. fette Stimmgabel:
Hochprofessionelles, absolut zuverlässiges, vielseitiges Profiwerkzeug.

Anm. zu Strat-Tonpotis.
Ich hab' lange Jahre gelegentlich auf 'ner sehr hübschen LUXOR (Ibanez-Japan) ES175D-Kopie 'rumgemacht, da war klar: Alle Knöppe auf 10, und Hals-Pickup ein. Seh' ich bei Strats jetzt anders.

Gibt's noch Gibson -> Fender-"Umsteiger"?
 
A
Anonymous
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Anmerkung zu Saiten:

Die besten Saiten für E-Gitarren, insb. Strats, sind "Optima - Electric Gold".

Begründung: Steht 'drauf: " .. simply the best". ;-]
24Kt. verg., SET .009 - .042
Scherz beiseite. Eigene Erfahrung mit 11er -12er auf der dicken Jazzgitarre: Sind ~doppelt so teuer wie Standards, und halten mind. 3-4mal so lange = sehr preiswert. Sehen gut aus, verzeihens, wenn man sie nicht laufend saubermacht, und sind für Nickel-Allergiker erste Wahl (bin zum Glück keiner).

Diese Elixier-Saiten scheinen jetzt angesagt zu sein, sind mit irgendner glitschigen Chemikalie beschmiert,
da ist mir Gold lieber.

Kritik:

>> von Roland Grundmann Datum: Samstag, 12. November 2005
angenehm zu greifen, brillianter Klang sowohl clean als auch crunchig gespielt.
Bewertung: 5 von 5 Sternen! <<

Firmentext; den letzten Satz würde ich durchaus unterschreiben.

>> E1, H2 und G3 bestehen aus einem hochwertigen, vernickelten Stahldraht und werden zusätzlich mit echtem Gold beschichtet, daher völlig korrosionsbeständig.
D4, A5 und E6, der Kern dieser Saiten ist verzinnter Sechskantstahl, der vergoldete Umspanndraht ist daher fester umwickelt und verhindert ein schnelles Ermüden der Saiten. Unempfindlichkeit gegen Handschweiß und Korrosion, ein brillantes Klangbild sowie lange Lebensdauer zeichnen diese Saiten aus
8,10 € inkl. USt. zzgl. Versandkosten*
<<

* Das ist der Haken an der Sache. So sind sie abzgl. Musikerrabatt beim local Dealer auch net teurer.

OP2028EL.jpg
 
A
Anonymous
Guest
Hatte ich neulich interessantes Gespräch: "Loaded Pickguards".
Wär'n guter Job für aufstrebende junge Gitarrenbauer: Ordentlich bestückte Strat-Pickguards schnitzen, mit interessanten Schaltungsoptionen und guten Teilen, die NICHT 350$ kosten.

Nach dem Schweißen muß ich leider immer überstehende Schnüre und Aggregate mit dem Meißel unter das Pickguard klopfen. Neidvoll zugegeben: Sieht sehr sauber und handwerklich korrekt aus (Passive Schaltung!):

vdm_fullelec_600.jpg

Fundort: http://www.guitar-mod.com/rg_prewired.html

Wiring Options for S-S-S Configurations:
http://www.guitar-mod.com/rg_prewire_options.html

Anmerkung zum StegPU: Die Rothsteiner hatten offensichtlich keine vernünftige ~ +8cm Messerklinge aus Stahl zur Hand, und mußten so eine primitive Eisenplatte nehmen, die NICHT übersteht, und das Magnetfeld zu kleinflächig reflektiert (vgl. Tele-StegPU).
stratklinge.jpg

Eigene Strat-Steg-Erfahrung: Ohne eine ~8cm-Edelstahlklinge unter dem StegPU hört man nur die Hälfte! Voodoo?Gibt's nicht.
 
A
Anonymous
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Strat-Tuning, Anmerkung zum Claptonmäßigen Holzblöckchen, mit dem man das Vibrato stilllegt:

Ich hatt' unlängst leihweise 'ne mörderschwere Strat-Kopie (S-S-H, 3x Vol.-Poti, Ahornhals&Brett, Preßholzkorpus; muß nicht so verwerflich sein) vom jungen Kollegen testweise hier, hab' meine auf den Holzfußboden danebengelegt, beide über korrekte JBL-Monitore mit 30cm TIeftöner und Arbeitslautstärke direkt verglichen: Meine mit und ohne, die andere mit und ohne Holzblock.
Höreindruck: Der Unterschied ist marginal bis null. Gefühlsmäßig fand ich den Block besser auf der schweren, und meine (leichte, Erle) besser ohne. Voodoo: Dem Tremolosystem sagt man ähnliche Effekte nach, wie dem Trapezsaitenhalter auf der Jazzgitarre. Bei der Jazzgit. hör ich's.

Meinungen und Links zum Thema:

>> Da Du, wie Du selbst sagst, das Tremolo aber nicht verwendest, würde ich es schlicht mit einem Stück Holz fixieren. Das macht Eric Clapton übrigends auch. Also hinten Federkammer aufschrauben und das Tremolo in die Lage bringen, in der Du's dann haben möchtest (durch eventuelles Anziehen bzw. Lockern der Schrauben in der Federkammer). Dann mit einer Schieblehre den Abstand des Metallblocks zum hinteren Rand ausmessen und die Tiefe bzw. Breite des Tremolofachs. Schließlich ein Stück Kantholz mit den zurechtgesägten Maßen einsetzen und die Federn lockern. Nun wird das Kantholz nur durch die Saitenspannung gehalten. <<

http://www.musiker-board.de/vb/technik- ... ckbox.html


>> Den Tremoloblock (3 Federn) habe ich fixiert, ich setze ihn nie ein und dadurch wird die Gitarre stimmstablier,
wenn auch dieser "legendäre" Sound, der durch die gespannten Federn bedingt sein soll, wegfällt.
<<
http://www.guitarmaniacs.de/html/users/ ... nder.shtml

Rory's:
>> ... Schlußendlich wurde noch die elektronische Schaltung der Strat geändert: Der Volume-Regler sollte für alle drei Pick`s, der mittlere Tone-Regler außer Funktion und der untere Tone-Regler ebenfalls für alle drei Pick`s geschaltet werden (Telecaster-Schaltung). Der Tremoloblock war überflüssig und konnte mit einem Holzblock festgesetzt werden (ich habe aber einfach nur den Hebel herausgeschraubt, das genügte) ... .

http://www.rorysfriends.de/fan_joachimm.php
http://www.wolfgang-jaeger-nienburg.de/ ... uitars.htm

___

Strat-Tuning, erste Schritte, hab ich neulich auf Englisch gelesen; aus dem Gedächtnis: Zunächst den Tremolodeckel abschrauben (hatte ich schon), alle Schrauben korrekt festziehen, (insb. die Hals- und Tuner-Sechskantschrauben!), überflüssige Lack unter Deckel und Pickguard entfernen*, und 's unvermeidliche Abschirmen ;-]

Abschirmen is' nu wirklich Voodoo. ;-]

* "Atmet" so besser, das Holz kann trocknen.
Dazu steht meine Strat gerne in der Sonne, im Raucherzimmer. :cool:
Nach ~8 Wochen ist's Olympic White zum zarten Nikotinweiß mutiert. Sieht man gut unter'm Pickguard. Tip von mir zum "Agen": Viel spielen, dann in die Nähe guter Lautsprecher stellen. Mein Teil wird jede Woche besser.

Grüße

Micha
_____

Strat-Test (Arctic White ;-]) , Auszug:

>> ... Mit der Strat-Ausgangsbuchse funktioniert das Instrument als ganz normale Gitarre.

Super. Meine auch.

>> Die Tonabnehmer sind ganz in Ordnung - nicht aufregend, aber auch nicht schlecht. ...

PUs scharfgestellt? Bei Keramikmagneten: So dicht wie möglich an die Saiten.

>> Nach knapp drei Stunden hatte ich sie auch soweit. Das Pickguard hatte eine Macke an der oberen Seite und ist dann einfach auf die Gitarre draufgeschraubt worden. Mit ein wenig Schleifarbeit war das wieder weg, aber muß ich das denn bei einem neuen Instrument erledigen? Das Griffbrett wies Verunreinigungen (Kunststoff) auf. Der Elektrikfachdeckel paßt nicht richtig. Die Intonation ist auch nicht toll gewesen, für die tiefe E-Saite musste das Federchen weichen.

Muß nicht unbedingt. Hals nachgestellt?

>> Das Vibrato ist nicht zu benutzen, da nicht stimmstabil. ... Die Pickguard-Schrauben drehten zum Teil durch, nachdem mir beim ersten Herausdrehen ordentlich Holzmehl entgegengekommen ist.

Normal. Tropfen Kleber oder so ins Schraubenloch.

>> Für 800 Euro sollte man eine spielbereite Gitarre erwarten.

Holzmehl aus den Schraubenlöchern gibt's wesentlich preiswerter.

http://www.wolfgang-jaeger-nienburg.de/ ... tratrr.htm

___

(edited)
http://www.wolfgang-jaeger-nienburg.de/ ... ratrr5.jpg
Zitat: "Da muß der Mexikaner noch nachlegen." :cool:
 
A
Anonymous
Guest
Test (mein erster): 15$ Single-Coil Pickup "Daemon jr."

In meinem Pickg. sind drei Keramik-Blockmagnete; zu Studienzwecken hätt' ich gerne einen PU mit 6 Alnico-Sticks am Halse gehabt. Ein alter Ibanez (?) vom Kumpel war leider tot.Bei ebay habe ich den hier gesehen:

36_0.jpg
[

Die etwas unseriöse geschwätzige Beschreibung (sollte seine Texte besser von seiner Sekretärin verfassen lassen):

>> deXtrem Daemon-Junior Single Coil
Hier wird nix verschenkt, diese 6x 10mm Hexagon-Magneten geben dem Klang eine bemerkenswerte Komplexität Wärme und Detail.

Sein Sound sollte man erleben !!! weil er sich doch so deutlich von anderen Pickups unterscheidet.

* Position: Bridge, Mitte* oder Neck 6.2 K
* Farbe weiß
* Absolut neuer moderner Sound
* Bestqualität deXtrem acoustic germany

<<

Gestern hab ich das Teil bekommen. Wie ich mir schon dachte, waren die 6 "Hexagon-Magneten" simple schwarzlackierte Eisenschrauben, die nur gesteckt sind. Der Keramikblockmagnet ist etwas kürzer, und wesentlich dicker und massiver als die vorhandenen. Ich hab' den Riegel mal angeworfen, Halsposition, versteht sich. (*Meinen korrekten knackigen Middlpickup laß' ich unbedingt drin, auch, weil er annersrum rewoundet ist, und somit humbuggert.) Spielt. Mittellaut, angenehm mittig, keineswegs bassig, "Absolut neuer moderner Sound" ist wie erwartet Unsinn, er klingt am Hals auf eine erfreuliche Art altmodisch, klar und rund, mit einem deutlichen Jazzgitarren-Appeal, der mir persönlich sehr gut gefällt, und den man auch bei Kombinationen hört. Er macht sich sehr gut solo und mit dem StegPU.. Für meinen Geschmack ein interessanter Ersatz, für den ~+10€ bei ebay korrektes Angebot sind. Originelles Teil, mit mäßiger Verarbeitung und interessantem Sound. Produktbeschreibung: Für die Tonne. Ich laß ihn erstmal drin. ;-]
Die Eisenschrauben hab ich am Abziehstein blank gemacht. Sieht angemessener aus.
Wg. 'Rausschrauben / Einstellen von Ferrit-Polepieces: Einen habe ich versuchsweise ganz entfernt (!). Der Unterschied ist verblüffend gering bei der tiefen E-Saite. Die hohe klingt leiser und dünner.

Grüße

Michael
_______

Ich find' Singlecoils auf der Strat schon ganz OK.
Wer sich für Strat-Humbucker interessiert:
M.E. qualifizierter, zitierfähigert Text zum Geheimtip:

>>
TBH60-6.jpg

Perceived output level: Higher than Stock
Tone: Extremely Well Balanced
Sonic evaluation: These pickups are exactly as described by Carvin: "Higher output with more midrange than stock Strat pickups. Tonally, the Carvin Twinblades are ideal for punchy clean tones and for hot overdriven leads."
They won't give you a vintage Strat tone...more of an overwound Texas sound. The low-end on this pickup is amazing!
I have them wired for series/parallel via a toggle switch. In parallel mode, the bass and midrange output drops and they sound more like single coils. You can also wire them for coil tap.
These are my favorite low-cost pickup. They are great for the neck and middle positions. I haven't tried one in the bridge.
You won't find a better sounding hum-cancelling single-coil replacement at this price point!

For which styles and positions is this pickup suitable:
Sounds great for neck and middle. It would be good for all styles, especially with its wiring options.

Overall Rating : 10

* If it was destroyed or stolen, would you buy it again or get something else?

Comments: I would buy these again in a heartbeat. They cost about 1/2 as much as other twinblades I was considering and the four-wire connection really sold me. It allows for a lot of wiring options.
I wish Carvin would sell pre-wired pickguards using these pickups as they do with their AP-11 single-coils. I think it would be a great seller!

___

Fundort:
http://reviews.harmony-central.com/revi ... ckers/10/1

http://www.carvin.com/products/group.php?CID=PU

___

20$, mit vielen bunten Drähten dran:
pu906ws_150.jpg

SP-005 Hot Blade WH Single Coile Nail Type Ceramic bar, 7,6K Inductance. Für Neck, Middle und Bridge verwendbar. 19,95 EUR

Fundort: http://music-toolbox.de/

___

Kennt sich jemand mit richtigen Lipsticks aus?
Hatte leider noch nie Gelegenheit, auf 'ner kultigen Danelektro zu soielen.
Angedachtes mittelfristiges Projekt: Chrom-Lipsticks auf dem verchromten Pickguard. Allerdings erzählen sie bei ebay Widersprüchliches zu Daten und Einbaumaßen (9cm Lochabstand?!).


pu941_150.jpg

pu941 Lipstick in chrom Type Ceramic bar, 4,4K Inductance. Für Neck, Middle und Bridge verwendbar. 21,50 EUR (musik-toolbox)
 
A
Anonymous
Guest
Kurze Vorbemerkung:
... ich finde spielen, sich ggf. mit Funktionsharmonik befassen,
musikalisch sinnvoller als Löten und an Knöppen drehen.
Allerdings: Mancher kennt das Gefühl, JETZT gerade seinen Sound getroffen haben,
der beim Solo* inspiriert, und / oder bei Akkorden spannend und überzeugend klingt.
*Gilt genauso für z.B. 's 115er BergLArsen auf dem JK Toneking, oder's OttoLink 8* auf'm Mark VI.
Sein Equipment zu verstehen, bringt einem Instrument und Musik näher; persönlich habe ich dann eher die Einstellung, daß ich nicht "bediene", sondern entscheide und nutze. Maß der Dinge: Spieltechnische Qualifikation, sicherer Geschmack.

Gedanke zum Anteil des Halses am Klang: Der Anteil des Halses am Grundsound der Gitarre ist unbestritten. Der der Pickups am Stromsound auch.
Folglich werden die elektromagnetischen Eigenschaften der Gitarre /des Pickguards im Verhältnis zum Hals wichtiger, je höher die gespielte Lage ist.
Mittelfristig werde ich in die 'Strat" einen Messingsattel einbauen lassen, für 10er Saiten gesägt, 9er gespielt.
Sollte für ~35$ beim Gitarrenspezi zu machen sein; machte sich auch gut auf dem dicken Jazzbaby (13-12er), insb., wenn man mal offene Griffe spielt.

___


Anmerkung zur oben vorgestellten Schaltiung:
Dort schrieb ich, daß mit der Schaltung gleichmäßiges Dazumischen der gewählten M-N-Kombinationen möglich ist. Ergänzung (Hals ein, Steg dazugemischt): Beim letzten Stück des Vol.-Regelweges ~8-10 fällt der Hals-PU-Anteil bei gleichmäßiger Zunahme des Steganteiles ab, somit hat das Vol.-Poti hier, wie bei Bässen üblich, eine "Blender"-Funktion !
Mit einer Stimmgabel, dicht über die Saiten / PUs gehalten, läßt sich das sehr gut verifizieren.


Zum Edelstahl-Reflektor unter dem Steg-PU: Der Stimmgabel-Test ergab deutlich höhere Lautstärke als bei den anderen beiden. Beim nächsten Aufschrauben werde ich einen Reflektor unter dem Hals anbringen. Wenn dann der mittlere PU danach im Verhältnis leiser ist, betrachte ich die beschriebenen Eigenschaften des Metall-Reflektors (lauter, "trockener" / klarer) soweit als bewiesen.

stratklinge.jpg

___


Die beliebteste Strat-Schaltung, ohne Einfluß auf Vol.

Der Sinn des Ganzen: Die N-M-B-Kombination ergab bei mir eine nette, unspektakuläre Ergänzung zu N-M, M-B.
Die N-B-Kombination ist eine echte Bereicherung, div. Sample-Hörvergleiche bestätigen:
Man kann sagen, es wird, äh, "tele-mäßig", der Klang unterscheidet sich deutlich von den anderen Kombinationen.
Wg. der N-B-Kombination lohnt sich die Sache.

In einfachen Worten:
Man zieht eine Strippe vom Hals-PU zum Vol.-"Ausgang" des 5-Gang-Schalters; Mini-Switch dazwischen.
Von mir getestet. Funktionierte tatsächlich beim 1. Versuch!
Sehr erfolgserlebnisträchtig. ;-]
switch_1128.jpg


Zitat:

>> Adding a "Neck-On" Switch

This is a very simple way to achieve the Neck/Bridge and Neck/Middle/Bridge combinations. If you use a push/pull switch on one of the pots it won't even alter the appearance of your guitar. I've seen this one so many different places that I won't even try to attribute it to anyone.

allpickups.gif

Switch shown may be a SPST, SPDT (on-none-on), or 1/2 of a DPDT (on-none-on) as shown.
http://www.guitarnuts.com/wiring/menu.php

Switch Knife Switch Pickups Selected - Wirksame Tonpotis
off 1 neck - neck tone
off 2 neck + mid - both
off 3 mid - mid tone
off 4 mid + bridge - mid tone
off 5 bridge - nix tone

on 1 neck - neck tone
on 2 neck + mid - both
on 3 neck + mid - mid tone
on 4 neck + mid + bridge - mid tone
on 5 neck + bridge - nix tone


A simple variation of this is a "bridge on" switch (simply move the red line from the "N" terminal to the "B" terminal below).
That variation offers the advantage of tone control in the neck/bridge position.
<<

Anm.: Wer mit dieser Schaltung glücklich ist, sollte sich diese Ergänzung anschauen.
Funktionierte bei mir leider nicht (Switch sieht anders aus, ggf. falsche Kondensatorkapazität):

>> Andrew Rogers sent me e-mail describing this modification. It's so elegant I wish I'd thought of it. If you like the way the stock tone controls work in the neck/middle position (I don't) but you would still like to have a tone control on the bridge, this is how you can do it. The small capacitor MUST go on the "tone half" of the knife switch. [??]

simplebtone.gif


The tone controls work completely normally in positions one through four,
but in the bridge-only position which normally has no tone control,
the tone knob for the middle pickup will now control tone for the bridge.

The added capacitor is of small value and is in series with the normal tone capacitor (decreasing total capacitance)
so you don't lose the high tones, either.
Neat solution, Andrew! << (Quelle: s.o.)
 
A
Anonymous
Guest
Fundstück:
http://aampselectricguitarstore.com
bietet "loaded Pickguards" in unzähligen möglichen Kombinationen an.
Informativ für Stratspieler sind m.E. die Optionen, die sie auf der klassischen S-S-S-Seite anbieten.
http://aampselectricguitarstore.com/fen ... index.html
Der TBX-Knopp soll ja nicht so der Bringer sein (hat das nicht "Doc" Ulf überzeugend dargelegt)?

Persönl. Anmerkung: Jeder, der 'was davon versteht, rät zu einem aktiven System.
Ich bin überzeugt, das dies vorteilhafter ist,
aber aus irgendwelchen puristischen Gefühlen oder so sollte die (meine) Gitarre (auch) ohne Stromversorgung spielen.


>> ...
AAMP'S CUSTOM WIRED PICKGUARDS • FENDER PICKUPS
Single • Single • Single - Prices start at $189.00
...
Tone Pot Wiring and Active Circuit Options
Standard Strat (Tone 1-Middle Pup • Tone 2-Neck Pup)
Clapton (Tone 1-Bridge Pup • Tone 2-Middle / Neck Pups)
Aamp's (Tone 1-Bridge Pup • Tone 2-Neck Pup)
Eric Clapton Mid Boost Kit (includes TBX tone pot) - Add $149.00
...
Wiring Extras
Treble Bleed Circuit - Add $10.00 (no treble loss/volume pot)
Tele Switch - Add $25.00 (on/off for neck pup)
Tele Push/Pull - Add $25.00 (on/off for neck pup)
Series / Parallel Push/Pull - Add $25.00 (neck/mid & mid/bridge - series)
...
Pots
All 250K
All 500K
2-250K Tone, 1-500K Volume
2-250K w / TBX Tone-1 - Add $25.00
2-250K w / TBX Tone-2 - Add $25.00 (clapton style)
1-250K w / 2 TBX Tone Pots - Add $50.00 (yngwie style)
1-500K Volume, 1-250K Tone w / TBX Tone-1 - Add $25.00
1-500K Volume, 1-250K Tone w / TBX Tone-2 - Add $25.00
1-500K Volume w / 2 TBX Tone Pots - Add $50.00
...
Diamond Plate Aluminum - Add $35.00
You may also send us your pickguard. << (s.o.)

pickguard_dually_white2.jpg

bill_lawrence_wired_pg_pearloid.jpg


btw: Wenn jemand Interesse an massiven, sauschweren +2mm Stahlblechpickguards hat, ggf. mit Sonderwünschen, kann ich ihm 'ne Mailadr. von einem Spezialisten zuschicken (gibt's auch in nichtmagnetischem verchromten Blech; sind m.E. für Nichtmetaller eher zu empfehlen ;-] ).
 
A
Anonymous
Guest
Micha":2n3ay7y5 schrieb:
Der TBX-Knopp soll ja nicht so der Bringer sein (hat das nicht "Doc" Ulf überzeugend dargelegt)?

Ulf ist der "Onkel", der "Doc" ist Sven.

Aber ich wollte Dich nicht unterbrechen. ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Simple "Fatstrat-Schaltung"

Zu Studienzwecken habe ich die Steg-Variante der oben beschriebenen simplen "direct"- Schaltung auf den 2. Miniswitch gelegt, der somit der PU ist, zu dem bedarfsweise dazugemischt werden kann.
strat_1263.jpg

Als eher jazzmäßig Herumzupfender ist mir die Hals-Variante lieber,
aber m.E. ist das eine interessante Schaltung für die SSH-Kollegen, die einen Steg-Humbucker auf der Strat haben.

Hier die Fatstrat-Schaltung:

Kabel vom STEG-PU > "vor" dem 5-Gang-Schalter direkt zum Vol-Poti-Ausgang.
Switch dazwischenlöten.

Steg-
Miniswitch - Knife Switch - Pickups Selected - Wirksame Tonpotis

on - 1 - bridge + neck - neck tone ab Vol.5
on - 2 - bridge + neck + mid - beide ab Vol. 5
on - 3 - bridge + mid - mid tone ab Vol. 5
on - 4 - bridge + mid - mid tone ab Vol. 2
on - 5 - bridge - nix tone


Anm. zu 1. bis 3. Gang: Bis ca. Vol. 5 klingt der Steg-PU mehr oder weniger alleine,
danach kommen die eingestellten "Presets" dazu.
Die Soundvielfalt ist wirklich verblüffend;
mit halben Vol.-Poti-Regelweg deckt man eine große einstellbare Soundpalette ab,
wahlweise von Gläsern-Twäng bis jazzigweich oder umgekehrt, mit allen "Zwischentönen",
und überwiegend (relativ) brummfrei.

Zum Vergleich, die "gegenüberliegende" Schaltung:

Hals-
Miniswitch - Knife Switch - Pickups Selected - Wirksame Tonpotis

on 1 neck - neck tone ab Vol. 2
on 2 neck + mid - beide ab Vol.2
on 3 neck + mid - mid tone ab Vol. 5
on 4 neck + mid + bridge - mid tone ab Vol. 5
on 5 neck + bridge - nix tone

strat_1200.jpg
 
A
Anonymous
Guest
mad cruiser":3p21ihsi schrieb:
Micha":3p21ihsi schrieb:
Der TBX-Knopp soll ja nicht so der Bringer sein (hat das nicht "Doc" Ulf überzeugend dargelegt)?

Ulf ist der "Onkel", der "Doc" ist Sven.

Aber ich wollte Dich nicht unterbrechen. ;-)

Kein Problem (fühl' mich gelegentlich einsam hier).
Dazu: Wer austeilt, muß einstecken können.

Bin noch neu hier. "PU-Doc" für Ulf käm' mir irgendwie plausibel vor,
vielleicht daher die Verwechslung.

Allgemeine strattige Gedanken:

Zur 5-Gang-Schaltung, unter uns Experten:
Als Jazzlatinrockbluessoulfunkpunkmusiker sollte man bis 4 zählen können.
Beim 3-Weg-Gibsonschalter hat der Mucker noch intellektuellen "Headroom" für musikalische Feinheiten,
bei 5 Möglichkeiten brauchts für manchen für deren Verwaltung zuviel geistige Kapazität,
um dann noch komplexere musikalische Formen verdauen zu können.
Meint: Strat-Spieler sind entweder intellektuelle Crème unter Gitarristen, oder spielen platten Kram.
Oder beides.



Beste Grüße

Micha
_____

Zum +2mm Stahlplatte-Pickguard (~+500g?):Auch auf kurze Entfernung (Bühnenrand z.B.) hält sie einem 'ne .22er vom Hals ;-]

Hab' mir heute von der netten Nachbarin mal 'ne Küchenwaage geliehen:
~2,8kg wiegt's Instrument ohne Stahlpladde ;-]
Unter 3 kg wollt' ich bei der Strat auf jeden Fall bleiben.

Mal so zum Vergleich: Sopransax: ~1.5kg, as ~2.5, ts ~3.5kg + Mundstück (Edelstahl (BergLarsen London 115-2-SMS), Glockenmessing verg. (Lawton 10*BB), Ebonit (für Schüler und Kinder)).
 
A
Anonymous
Guest
Bemerkenswert: Das häßlichste Strat-Pickguard (Quelle: EBucht):
2d9e_1.JPG

Klingt sicher schwer interessant, aber sieht m.E. deplaziert aus.
Offenbar sind auch Hobbygitarreros traditionsbewußt-wertekonservative Leute ;-]

Mischung aus Propaganda und Information: Produktbeschreibung (Auszug):

>> Spezialanfertigung von Rockinger
klingt wie Stratocaster on steroids: :cool: megafett und facettenreich, der P90 ist halt immer noch der beste Singlecoil.
... passt ohne Modifikation auf Strats mit Wannenfräsung ...
5-Way-Megaswitch (wie Strat, nur in der Mittelposition werden Bridge- und Neck-Pickup à la Telecaster zusammengeschaltet), ... << (127€)
3188_1.JPG


___


Strat-Super-Mega-Tele-Direct-SCHALTUNG; etwas speziell, aber der Vollständigkeit halber, die letzte Verbliebene:

Beide PU-Schalter Hals und Steg ON

Knife Switch - Pickups Selected - Wirksame Tonpotis
1. neck + bridge - neck tone
2. neck + mid + bridge - beide
3. neck + mid + bridge - mid tone ab Vol. 5
4. neck + mid + bridge - mid tone ab Vol. 5

5. neck + bridge - nix tone

Interessant sind hier bes. der 3. und 4. Gang.
Vol. wirkt als effektiver Mid-Booster, und bietet div. unterschiedliche "Tele"-Varianten.

Die Schaltung:
Je eine Strippe von Hals- und Steg-PU zum Vol.-Ausgang, jeweils Miniswitch dazwischen

Anm.: In dieser Form hab' ich die Schaltung nirgends gesehen,
von daher scheint sie meine genialische Erfindung zu sein.
Somit erkläre ich sie gemeinnützigerweise zu public domain ;-]


Grüße

Micha
 
A
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Designstudie: Vol. - Tone - Tone - Knöppe
_1210.jpg

Ergonomisch & optisch halte ich die Miniswitch-Plazierung zw. den Potis für die optimale Lösung;
zylindrische Knöppe scheinen mir griffiger als konische, bes. bei kurzen Wegen.

Designstudie II:
picguard6.jpg

Weißblech (?, nichtmagnetisch), 1mm*, verchromt, Gewicht: 255g mit 2 Miniswitches
(*ggf. sind wg. der geringeren Dicke Rundkopf(?)- statt Senkkopf-Schrauben erforderlich.)
 
A
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Wg. Designstudie: Bemerkenswerte, geschmackvolle Lösung, hier im Forum gefunden:
http://www.guitarworld.de/gwpages/gear, ... nnabe.html
265.jpg


Zitat:

>> ...Messingteile von Rockinger
...
habe ich ziemlich viele Schaltungsvarianten eingebaut, z.B. den Halstonabnehmer parallel zu den anderen beiden oder nur zum Stegtonabnehmer, was sehr nach Telecaster klingt.

Ebenfalls sehr gut klingt die Serienschaltung von mittlerem und Stegtonabnehmer, sehr druckvoll und trotzdem noch mit dem typischen Sound der normalen Zwischenposition.

... <<
 
DerOnkel
DerOnkel
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Micha":1uj3vkgf schrieb:
(Doofe) Frage an Ulf: Sollte das Hals-Signal dem Vol-Poti nicht egal sein, wenn ich es NACH dem Poti zum Ausgang schicke?
Nein, und nun folgt die Erklärung:

Wenn das Volume auf 100% steht, wird auch der Neck-PU mit der in der Gitarre üblichen Belastung betrieben. Dreht man das Volume jedoch runter, dann verringert sich der Widerstand vom Schleifer gen Masse. Das Signal des Neck-PU wird also langsam kurzgeschlossen.

Man kann damit in gewisser Weise beide Signale mischen. Optimal ist das jedoch keinesfalls. Das ganze ist in gewisser Weise mit dem Verhalten eines rückwärts angeschlossenen Volume vergleichen. Die Resonanz geht dabei ruckzuck flöten!

Ich würde diese Erweiterung direkt am "Eingang" des Volume anschließen, um die Resonanz mehr zu erhalten. Soweit die schöne Theorie, aber letztendlich ist der Klangeindruck entscheident. Wenn Du damit zufrieden bist ist alles ok und zum Teufel mit der Theorie! ;-)

Micha":1uj3vkgf schrieb:
Hatte ich neulich interessantes Gespräch: "Loaded Pickguards".
Wär'n guter Job für aufstrebende junge Gitarrenbauer: Ordentlich bestückte Strat-Pickguards schnitzen, mit interessanten Schaltungsoptionen und guten Teilen, die NICHT 350$ kosten.
Wenn man als Gitarrenbauer einigermaßen überleben will, sind pro Stunde rund 60 Euro anzusetzen. Nun die große Frage: Wie lange benötigt man, um ein Pickguard mit einer Abschirmfolie zu versehen, und die Elektronik einzubauen und sauber zu verdrahten?

Eine Stunde ist da mit Sicherheit nicht zu wenig. Also lautet die Rechnung 350 Euro minus 60 Euro abzüglich Material. Ach ja, ich vergaß die Zeit- und Materialaufwendungen für den Versand und eventuelle Fehlersuche. Viel "Luft" wird da vermutlich nicht sein, sonst wären schon andere auf diese Idee gekommen.

Die für mich optimalste Lösung hat Helmuth Lemme schon vor Äonen in seinem ersten Buch vorgeschlagen. Ich habe sie dann um Out of Phase erweitert. Hier die Schaltung:

Git_SSS.gif


Wie das ganze in meiner Cimar-Strat aussieht? Kein Problem:

CimarStrat02.jpg


Ich kann jetzt schon wieder die Einwände bezüglich der drei Minischalter hören und gebe dazu schon mal vorweg meine Standardantwort: Brian May hat in seiner Red Special 6 Schalter und scheint trotzdem gute Musik machen zu können! ;-)

Ach ja, da ist ja noch ein Schalter (schuldigung!). Der dient der Aktivierung des aktiven Modus.

Ulf
 
hans-jürgen
hans-jürgen
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Micha":3i6uif79 schrieb:
Wg. Designstudie: Bemerkenswerte, geschmackvolle Lösung, hier im Forum gefunden
Dankeschön... ;-) Ich habe in der Galerie noch ein bißchen dazu geschrieben, außerdem fiel mir gerade auf, daß ich den zusätzlichen Kondensator als Höhen-"Bypass" am Volumen-Poti bisher nicht erwähnt habe.

Was wahrscheinlich auch sehr gut klingt, aber nicht in meiner Strat eingebaut ist, wäre die Serienschaltung von Hals- und Steg-Tonabnehmer - dabei müßte dann ein ziemlich rotziger Tele-Knüppel-Sound rauskommen. Bei der Serienschaltung zweier Singlecoils hilft es natürlich, wenn sie einzeln eine niedrige Impedanz haben und eher höhenreich als mittig klingen. Bei mir sind wie gesagt Seymour Duncan SSL-1 drin.
 
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DerOnkel":18c5wfkc schrieb:
...

Wenn das Volume auf 100% steht, wird auch der Neck-PU mit der in der Gitarre üblichen Belastung betrieben. Dreht man das Volume jedoch runter, dann verringert sich der Widerstand vom Schleifer gen Masse. Das Signal des Neck-PU wird also langsam kurzgeschlossen.

Man kann damit in gewisser Weise beide Signale mischen. Optimal ist das jedoch keinesfalls. Das ganze ist in gewisser Weise mit dem Verhalten eines rückwärts angeschlossenen Volume vergleichen. * Die Resonanz geht dabei ruckzuck flöten! **

Ich würde diese Erweiterung direkt am "Eingang" des Volume anschließen, um die Resonanz mehr zu erhalten. Soweit die schöne Theorie, aber letztendlich ist der Klangeindruck entscheident. Wenn Du damit zufrieden bist ist alles ok und zum Teufel mit der Theorie! ;-)
...
Die für mich optimalste Lösung hat Helmuth Lemme schon vor Äonen in seinem ersten Buch vorgeschlagen. Ich habe sie dann um Out of Phase erweitert. Hier die Schaltung:

Git_SSS.gif


Wie das ganze in meiner Cimar-Strat aussieht? Kein Problem:

CimarStrat02.jpg


Ich kann jetzt schon wieder die Einwände bezüglich der drei Minischalter hören ... ;-)

Ach ja, da ist ja noch ein Schalter (schuldigung!). Der dient der Aktivierung des aktiven Modus.

Ulf

Hi Ulf, merci für die informative, interessante Belehrung.



* Äh, verstehe (so langsam).

>> Die Resonanz geht dabei ruckzuck flöten!

Beim Umschalten vom Standard-Mode ist keinerlei Höhenabfall ferstzustellen* (amtliche JBL-Abhöre, ordentlich eingestellt).
Könnte ggf. mit den beiden Ton-Kondensatoren, und dem Wert der Potis zusammenhängen (?; noch nicht gemessen).

Vor'm Vol: Werd' ich mal testen. Noch mein Problem: Für jeden Test: Saiten 'runter, Pickguard, ab, Schweißen, alles zusammenbauen, überstehende Schnüre und Aggregate usw. ...und plug & pray ... ;-]
Ich kann nur für meiinen Stratclone sprechen: Die Schaltung ist einen Versuch / Swidsch wert.
Vorteil: Swiitsch OFF bringt den Urzustand (Reset ;-]).
Irgendwie kommt mir so'ne Stratschaltung wie 'n Rechner vor: Man weiß nie genau, was 'rauskommt. :cool:



CimarStrat02.jpg

Sieht korrekt aus.
Ich halte Minischalter grundsätzlich für eine dezente, technisch (haptisch oder so) und designmäßig ausgesprochen elegante Lösung,
kann' aber Leute verstehen, die jahrelang den 5Ganghebel gewohnt sind (bin ich gerade dabei).
Mir persönlich gefällt die Lösung zw. den Potis eigentlich ganz gut, erstmal als Ergänzung zum Standard (Strat-Anfänger und so ...); mittelfristig werd' ich das 'mal angehen, danke für den Plan.

Beste Grüße

Micha
_____

P.S.: Um meine wilden Spekulationen ggf. durch harte Fakten zu untermauern, hab' ich mir auf meine alten Tage ;-] ein sog. Multimeter verschafft; das offensichtlich beliebte Billigmodell DT-830B spielte dank eingebauter Batterie sofort los.
Das Ergebnis meiner Bemühungen:

Hals: 5.75KOhm (ausgebaut)
Midde (rew.) 5.80 (eingebaut)
Steg: 5.77 (eingebaut)

btw. Der relativ leise, schön mittige 15$- "Daemon jr." Germany (?) gefällt mir wirklich gut:
6.1K (eingebaut), was der Beschreibung entspricht (6.2).
 
A
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hans-jürgen":1cb51y9g schrieb:
Micha":1cb51y9g schrieb:
Wg. Designstudie: Bemerkenswerte, geschmackvolle Lösung, hier im Forum gefunden
Dankeschön... ;-) Ich habe in der Galerie noch ein bißchen dazu geschrieben, außerdem fiel mir gerade auf, daß ich den zusätzlichen Kondensator als Höhen-"Bypass" am Volumen-Poti bisher nicht erwähnt habe.

Was wahrscheinlich auch sehr gut klingt, aber nicht in meiner Strat eingebaut ist, wäre die Serienschaltung von Hals- und Steg-Tonabnehmer - dabei müßte dann ein ziemlich rotziger Tele-Knüppel-Sound rauskommen.

Bei der Serienschaltung zweier Singlecoils hilft es natürlich, wenn sie einzeln eine niedrige Impedanz haben und eher höhenreich als mittig klingen.

Bei mir sind wie gesagt Seymour Duncan SSL-1 drin.

Hi Hans-Jürgen,

zum Thema, gelungenes Design:
513.jpg

Wäre ich an Deiner Stelle ;-], würd' ich mir ernsthaft überlegen, den / die Kandidaten "zu Studienzwecken" in einem passenden Schlachbrett anzutackern:
pu943.jpg

pu943 Lipstick in gold Type Ceramic bar, 4,4K * Inductance.
Für Neck, Middle und Bridge verwendbar.
(music-tolbox.de), 25$

Für die Knete muß man nicht bluten, und's gibt (mind.) zwei Möglichkeiten:
Es ist die clean-soundmäßige Offenbarung,
es klingt zum Weglaufen. Dann gibt's zum. 'n paar schicke Fotos.


btw: Auf Deiner Goldstrat kämen Optima Golds sicher gut. S.o. Die sind tatsächlich gut.
Macht ja nix, wenn's auch cool aussieht: Das Auge hört mit! :cool:

Beste Grüße

Micha
_____

*P.S.: Schnall 'ne Edelstahlklinge darunter. ;-]

P.S.II: Hab' neulich bei Rockinger 'rumgeklickt. Satte 85$ haben sie Dir für's Messingbrett aus der Tasche gezogen. Z.T haben die echte Voodoopreise. WEnn ich Dir erzähl', was ich für meinen (korrekten) Stratclone bezahlt habe, sprichst Du wahrscheinlich gar net mehr mit mir ;-]

Würd' mich am Rande interessieren,
Du kennst Dich ggf. aus, wg. Produktbeschreibung:

0705c.jpg

Rocki: "Verchromtes Plastik, mit Löchern."

Verchromtes Plastik? Oder chromfarbig lackiertes Plastik.
__


" ... fiel mir gerade auf, daß ich den

zusätzlichen Kondensator als Höhen-"Bypass" am Volumen-Poti

bisher nicht erwähnt habe."


Was hältst Du davon, alternativ "größere" Potis einzubauen?
~+500K
 
A
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Guest
(edited)

Ist zwar aus dem Humbuckerfred, find' ich aber schwer zitierfähig:
___

... Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist ganz einfach:

Alleine durch die schmalere Bauart kann der Einzelspuler fast doppelt so hohe Frequenzen übertragen!

Ich habe vor Jahren einmal einen Verkäufer zum Klang der schmalen Humbucker im Single-Coil-Format befragt.
Die Antwort war: "Diese ganz crispen Höhen eines Single-Coils fehlen!"

Da diese Tonabnehmer im Vergleich zu einem echten Single-Coil eine leicht vergrößerte magnetische Breite haben,
läßt sich diese Aussage jetzt auch aus technischer Sicht bestätigen. - Ulf "


http://www.guitarworld.de/forum/das-kla ... 10766.html
__


Erinnert an den Hififreak-Röhren-Transistorglaubenskrieg. So'n finnischer Bastler hat dann transintermodulare oder so (schnelle) Verzerrungen entdeckt: Die Röhrenfreaks hatten recht.

M.E nicht zu unterschätzen für Teile des "Strat-Sounds": Die Mensur / strafferen Drähte, je nach Lage.

___

Die Firma CARVIN (s.o.) kannt' ich garnet; bauen seit 1946 Singlecoils, sind dann echte Pioniere,
ohne Deutschen Vertrieb. Mussik-Schmid hat ein Produkt im Angebot,
schlichte, puristische Variante:
carvinagw1w.jpg

(foto, Text: musik-schmidt.de)

three AP11 single coil pickups. Electronics include master volume and tone.
A 5-way pickup selector plus a mini switch allows all seven pickup combinations.


Since 1946 Carvin has been building and selling high quality and highly regarded musical instrument products direct to the consumer. Founded in 1946 by Lowell Kiesel, Carvin started by selling guitar pickups that became the favorites of country and guitar instrumental heroes of the day. Surf music legends, The Ventures, used Carvin pickups in their Moserite guitars in the ?60s. The product line also include Hawaiian lap steel guitars as well as unique double neck designs, guitar amps and bass amps. Carvin is a true part of American musical history as the company predates the invention of rock n? roll!
___


Spannender find' ichs ja eigentlich schon, PUs verschieiedener Herkunft zu kombinieren, und's Umfeld zu optimieren.
(Ich wollt ggf. mal Potis mit höheren Werten einbauen, ~500K wg, noch "crisperer Höhen".) :cool:
 
A
Anonymous
Guest
Ulf":1i9ku7ke schrieb:
"Wenn das Volume auf 100% steht, wird auch der Neck-PU mit der in der Gitarre üblichen Belastung betrieben.

Dreht man das Volume jedoch runter, dann verringert sich der Widerstand vom Schleifer gen Masse. Das Signal des Neck-PU wird also langsam kurzgeschlossen.

Man kann damit in gewisser Weise beide Signale mischen. *

Optimal ist das jedoch keinesfalls. Das ganze ist in gewisser Weise mit dem Verhalten eines rückwärts angeschlossenen Volume vergleichen. ...

Hi Ulf,

ich hab' mir Deine analytischen Worte 'mal zu Herzen genommen, 's Multimeter hochgefahren,
und die Schaltungen durchgemessen. Fazit: Drastische Änderungen der Werte ergeben drastische Klangveränderungen, aber "nichtlinear", wobei wahrscheinlich hier auch Musikpsychologie, subjektive Wahrnehmung und Geschmack mitspielen.

Zumind. verstehe ich jetzt meine "eigene" Schaltung besser ;-],
und kann jedem E-Gitarrero die Anschaffung eines Multimeters empfehlen,
auch Nichtlötern.

In Vol.-50%-Stellung erscheint als Maximum ~der Nominalwert des einzelnen PUs, "trotz" (brummarmer!) Schalterstellungung.
(bei den hervorgehobenen Einstellungen)

* Eine Beschädigung des Obertongehaltes / der Brillanz ("Glanz") findet bei meinem Exemplar nicht statt.
Interessant ist die Möglichkeit, zum "cleanen" Hals-PU z.B. einen leicht geregelten Mid dazuzumischen (oder umgekehrt), was wesentlich subilere Klangbeeinfussungen zuläßt, als die Standard-Tone-Knöppe.


Die Meßergebnisse:


Neck Msw. ON

Stratschalter - KOhm

1 - 6.01 > 0 - N
2 - 2.98 > 0 - N+M
3 - 2.97 > 5.56 > 0 - N+M
4 - 1.97 > 5.53 > 0 - N+M+B
5 - 2.93 > 5.48 > 0 - N+B




Bridge Msw. ON

1 - 2.91 > 5.22 > 0 - B+N
2 - 1.93 > 5.20 > 0 - B+N+M
3 - 2.83 > 5.20 > 0 - B+M

4 - 2.82 > 0 - B+M
5 - 5.46 > 0 - B


Einer geht noch (beide Msw. ON)

1 - 2.89 > 0 - N+B
2 - 1.92 > 0 - N+B+M
3 - 1.91 > 2.77 > 0 - N+M+B
4 - 1.91 > 0 - N+B+M
5 - 2.87 > 0 - N+B

_________



Als experimentelle Schaltung finde ich diese "directPU"-Kurzschlußschaltung sehr empfehlenswert
(bzw. eine der beiden Varianten),
lehne aber jede Verantwortung für Schäden an Mensch und Material ab ;-]
strat1340.jpg

Spannend könnte eine Kombination mit einer Seriell-Parallelschaltung werden,
ggf. meßtechnisch UND soundmäßig.

Grüße

Micha
_____

P.S.:, @Ulf:
Da seh' ich doch noch Platz für'n Miniswidsch ;-]
CimarStrat02.jpg

Bei mir wird's langsam eng zw. den Potis. 'Ne 2. Strat wär schon cool:
eine für Sonn-/ Feiertags, eine für Werktags.
Schön' 1. Mai noch!
 
A
Anonymous
Guest
Nachtrag zum Pickup-Test Single Coil DJ-DX "Daemon jr.":

Nach ein- und warmspielen: Die Empfehlung kann ich bekräftigen. Das Teil wird mir immer sympathischer.
Kennt mancher ggf. von anderen klangbildenden Komponenten:
Zunächst nicht so spektakulär, gefällt einem mit der Zeit immer besser.
Ich könnt' mir sogar 'ne "Jazzstrat" vorstellen, mit dem Teil als einzigem (Hals) PU, und Vol auf dem Messingbrett, sonst nix.

Das Modell soll Made in Germany sein, ich hätte eigentlich eher auf Fernost getippt, wg. des niedrigen Preises.
Zufällig habe ich einen "handmade"-Humbucker von MGH, wohl einem kleinen Laden in Henningsdorf bei Berlin, gesehen,
der die gleichen auffälligen (gesteckten) Innensechskant-Eisenschrauben als Polepieces verwendet
Foto:
6919_1_b.JPG

Text:
"MGH PICKUP Bridge
absolutes Einzelstück und stammt aus der Customwerktatt.
F-Spaced-Format - Keramik-Blockmagnet - Gesamtwiederstand von 16,9kOhm.

(MBucht)



Wg. Made in Germany, wenn's stimmt: Ich setz' jetzt einfach mal das Gerücht in die Welt, daß der DX-DJ ein verkappter MGH-Singlecoil ist.

Platte, aber zutreffende Beschreibung: Er klingt so fett, wie er aussieht.
M.E. echter Geheimtip:
stratneck4.jpg

Anm.: Unter dem D ist eine ~0.5mm Distanzscheibe; die Schrauben lassen sich bedarfsweise herausziehen (nicht: -schrauben), was man hier gut an den Schatten der Köpfe sieht (staggered?).

_____



Wer's wirklich wissen will, kann sich seine PUs selber bauen.
http://www.der-trashcontainer.de/customshop.html
rollen.jpg

(Foto: customshop)

puz0013.jpg

Blockmagnet Alnico V
L 62 x B 13 x H 3mm
 
A
Anonymous
Guest
(Teil I)
Angedachte Schaltung bzw. Verkabelung zum "customizen" / Erweitern einer Standard-Strat:

Poti1= Mastervol (500KOhm)
Poti2= Steg-Vol.
Poti3=Mastertone

OnOff Minisw. 1 = Exp. Schaltung (s.o.)
OnOff Minisw. 2 = Seriell-Parallel-Schaltung (TEil II)


Das sollte eine noch halbwegs übersichtliche Konfiguration abgeben*,
um die Möglichkeiten einer Standard-Strat mit vertretbarem Aufwand zu erweitern.
(*von der unkalkulierbaren Specialteleblender-Kurzschlußschaltung abgesehen.)

Alle 7 PU-Kombiationen sind (mischbar) verfügbar,
wenn alles funktioniert, lassen sich (nach meinem Verständnis) Hals+Midde zum Quasi-Halshumbucker, Midde+Steg zum Steghumbucker mit zu erwartenden typischen ~12KOhm zusammenschalten.


Die m.E. für Nichtexperten(wie mich) verständlichsten Pläne und Vorschläge habe ich hier zusammengefaßt.


___

Übersichtlich: Master-Tone

strat-m-tone.jpg

Quelle (Auch mit Tele- und Humbuckerschaltungen):
http://www.deaf-eddie.net/pushpull/pushpull.html

Kern der Sache: Ein Kabel geht vom Mastertone zum Mastervol. in.

Nächster Schritt:

Kabel vom Hals- ODER Steg-PU zum 2. Vol, von da zum Mastervol. in.
Aufgrund meiner Erfahrungen mit dem Blender-Switch nehme ich den Steg-PU.

strat-blender.jpg

http://www.deaf-eddie.net/drawings/drawings.html
http://www.deaf-eddie.net/


Haupteffekt: Das mittlere Poti mischt zu 1., 2., 3. Gang den Steg-PU, was wohl alle denkbaren SC-Tele-und Strat-Kombinationen abdeckt. Master-Tone statt Strat-Standard-Tonregelung erscheint mir deutlich sinnvoller.

Viel Spaß.
___
 
A
Anonymous
Guest
(Teil II)
Parallel-Seriell

Junger Kollege von der Uni Karlsruhe verwendet Steuergelder sinnvoll,
und stellt div. anschaulich illustrierte SC- und Humbucker-Schaltungen ins Netz.

SSS.jpg


http://www.stud.uni-karlsruhe.de/%7Eutbxc/LLL/SSS.htm

Passendes Beispiel (Zitat):

>> Standard-Strat + Humbucker

Die Schaltung ist einfach. Sie ergänzt die normale Strat um ein paar Humbucker - Möglichkeiten.

Dabei wird der Steg-Humbucker per Schalter seriell zur „normalen“ Auswahl dazu geschalten.
Wir haben also 3 neue Möglichkeiten:

Steg + Mitte seriell
Steg + Hals seriell
Hals + Mitte parallel und Steg dazu seriell


Das alles passiert über nen einfachen 2-Weg Schalter, dafür kann man praktisch alles nehmen: Druckschalter, Kipphebel, P/P-Poti, blabla.
Ist ne sehr beliebte Schaltung, man erreicht mit wenig Aufwand viel.

Benötigte Teile: 3 Singlecoils, 1 Standard Fender 5-Weg-Switch, 1 2-Weg-Schalter (1 Ebene), 3 Potis, 1 Kondensator <<

verdrahtung_ray_strat_hb.jpg


Plan:
http://www.stud.uni-karlsruhe.de/%7Eutb ... rat_hb.jpg
 
A
Anonymous
Guest
Deaf Eddie's schärfstes Pickguard:

leftrite.jpg

(Grüße an Ulf ;-])

(Quelle) Interessante Site:
http://www.deaf-eddie.net/haze.html
http://www.deaf-eddie.net

Schwarz:

blackmagic.jpg


Zitat:

>> ... Carvin dual-blade in the neck spot, a Seymour Duncan JB Jr. in the bridge, and a Reverend RW/RP Strat pup I had just laying around in the middle...

I installed a SuperSwitch, wired for my "Five-Tone Tele" setup,
selecting five different series/parallel/phase combos of the humbuckers in the neck and bridge.

There's a master volume, a "blend/volume" for the middle pup, and a push/pull under the master tone pot for coil-shunt on the bridge and neck pups.

... <<

http://www.deaf-eddie.net/guitars/blackmagic.html
 
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