Suhr Badger zickt bei nicht verwendetem FX-Loop - hat jemand eine Idee?


V
volatil
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Hallo Zusammen,
ich habe einen Suhr Badger 18 aus der 1. Serie.
Eigentlich will ich den Amp gerade verkaufen und hab deshalb nochmal alle Funktionen getestet. Mit belegtem FX-Loop läuft er einwandfrei. Wenn ich allerdings die Kabel aus dem Send/Return entferne schwankt der Sound zwischen extrem, dünn/fizzelig, leise oder Rauschen/Knistern/Stille oder "normalem" Sound hin und her.
Auch nach mehreren Versuchen Amp an/aus und Kabel ein-/ausgestöpselt immer das gleiche Ergbniss.

Hat jemand eine Ahnung was da dahinter stecken könnte? Kann ich selber was probieren (Elektro-Technik Laie, kein Basteltalent) oder muss der Amp zum Techniker?

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe/Anregungen!

Schöne Grüße,
Wolfram

P.S.: ich hab schon mal im WWW geschaut aber nichts gefunden. Hat jemand zufällig den Schaltplan eines Badgers. Der wird zwar mir mutmaßlich nix bringen aber vielleicht dem Techniker...
 
Lösung
Dr.Dulle
Als erstes das Patchkabel die ganze Zeit drin lassen egal ob du ihn benutzt oder nicht.
Grund ist meistens einzig und allein der Schaltkontakt des FX Loops. H&K und Marshall
haben das z.B. auch öfter. Bei meiner H&K Transe hat sich nach ein paar Wochen das Problem
von alleine gegeben. Wenn nicht, würde ICH den Amp trotzdem ohne Reparatur verkaufen......

LG
bebob
bebob
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Ich hatte einen ähnlichen Fall, habe auch hier im Forum gefragt. Ist aber schon Jahre her, irgendwo ist der Thread warscheinlich noch. Bei mir wurde der Amp mal leiser oder lauter, während des Spielens gab es eine Lautstärkeschwankung.
In solchen Fällen wird geraten, die FX Send und Return mit einem Kabel "kurzzuschließen".
Du solltest noch mal in die Richtung recherchieren, ich will da jetzt auch nix falsches erzählen.
Wenn der Amp sonst gut läuft, sollte an der Schaltung nichts kaputt sein.
 
V
volatil
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Hallo Bebob,
danke für die Rückmeldung.
Den FX-Loop mit einem Patch-Kabel "kurzschließen" hab ich schon gemacht. Funktioniert auch, Amp klingt "normal" - nur verkaufen kann ich den Amp so halt nicht...
 
Dr.Dulle
Dr.Dulle
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Als erstes das Patchkabel die ganze Zeit drin lassen egal ob du ihn benutzt oder nicht.
Grund ist meistens einzig und allein der Schaltkontakt des FX Loops. H&K und Marshall
haben das z.B. auch öfter. Bei meiner H&K Transe hat sich nach ein paar Wochen das Problem
von alleine gegeben. Wenn nicht, würde ICH den Amp trotzdem ohne Reparatur verkaufen......

LG
 
bebob
bebob
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...weil immer die Rede von Patchkabel ist, ist das ein besonderes Kabel, oder einfach ein Instrumentenkabel?

ed: wie ist eigentlich die genaue Vorgehensweise, das Kabel vor dem Einschalten rein, oder nach dem Einschalten.
Ich musste das nicht machen, bei mir ware es die Potis, deshalb die Frage.
 
asatmann
asatmann
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Ich glaube, das Problem Sind Schaltbuchsen die etwas oxidiert sind. Mehrmaliges ein und ausstöpseln könnte helfen weil die Kontaktflächen mechanisch gesäubert werden. Im Prinzip ist ein eingestecktes patchkabel ja nur ein Umgehen des schlechten Kontakts..
 
E
erniecaster
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Hallo,

das erinnert mich an eine Werkstatt, in die ich mal meinen Amp gebracht habe. Es war exakt das gleiche Problem: Die vollkommen unbenutzte Insertbuchse machte Zicken. Ein Mitarbeiter riet mir den Austausch, ich stimmte zu und bezahlte. Als ich den Amp holte, meinte ein anderer Mitarbeiter, dass er das nicht gemacht hätte. Stecker drinlassen und gut.

So richtig fröhlich bin ich damals nicht weg gefahren...

On topic: Stecker rein und gut, so lange die Kiste nicht verkauft werden soll. Willst du verkaufen, muss der Amp in Ordnung sein oder der Mangel muss benannt werden. Alles andere ist nicht anständig.

Gruß

erniecaster
 
bebob
bebob
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das erinnert mich an eine Werkstatt, in die ich mal meinen Amp gebracht habe. Es war exakt das gleiche Problem: Die vollkommen unbenutzte Insertbuchse machte Zicken. Ein Mitarbeiter riet mir den Austausch, ich stimmte zu und bezahlte. Als ich den Amp holte, meinte ein anderer Mitarbeiter, dass er das nicht gemacht hätte. Stecker drinlassen und gut.
verrückt, dass es dieses Problem öfters gibt.
Ja, gibt es sehr oft, auch sind es tatsächlich unterschiedliche Ursachen. Ich habe meinen Amp als Jungspunt auch in die Werkstatt gebracht. Der Techniker hat mir die Endröhren getauscht und meinte, ist jetzt gut. War aber nicht. Nach einem Weilchen war wieder das Symptom (leiser, lauter). Es waren schlicht korridierte Potis.
Der Techniker wollte die "kaputten" Endröhren nicht rausrücken, er hätte sie weggeworfen. Habe ich so hingenommen. Ich hatte damals auch irgendwie Vertrauen in diese "Werkstatt", weil es ein Musikhändler ist, der in Berlin heute noch über 5 Etagen Instrumente und Zubehör anbietet, in Hamburg wurde dicht gemacht. Nur so als Anhaltspunkt.

Ich hatte vorher AEG Endröhren drin, die mit dem Fall nichts zu tun hatten, weiss ich heute. Er hat mir TAD Röhren reingesetzt. Womöglich sind AEG Röheren begehrt, weiss ich nicht, die er wohl selbst verwendet hat, Mutmaßung, aber denkbar.

Gut, wenn man im Forum fragt, es wird schon viel Unsinn erzählt, von sogenannten Fachleuten.
 
 


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