InEarEmpfehlung gesucht

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InEarEmpfehlung gesucht

So, mir reicht es. Am Wochenende war es der 4. Gig in Folge, bei dem ich mich entweder gar nicht höre, viel zu laut war oder den Sound nicht "gefühlt" habe.

Daher möchte ich in einem Ohr ausschließlich meine Gitarre hören. Und da ist guter Rat gefragt.

Ich stelle mir das folgendermaßen vor:

InEar Sender in einen Ausgang vom AxeFX und dann per Sender in mein Ohr.

Geht so etwas? Könnt Ihr mir da etwas empfehlen?
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Und wie weißt du dann was die anderen gerade so treiben?
 
Ein Bass hat 4 Saiten. - Alles andere ist Schnullibulli.
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Prima, das ist der beste Weg seinem Ohrenarzt ein neues Haus zu finanzieren.
 
Ein Bass hat 4 Saiten. - Alles andere ist Schnullibulli.
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Vielleicht kannst Du konstruktivere Hilfestellung geben.

Ich kann auch weiter ausführen, dass ich mit nichts im Ohr eigentlich nichts im Ohr außer einem Gehörschutz habe.

Momentan habe ich in beiden Ohren einen Gehörschutz und den nehme ich raus, wenn nur Müll am Ohr ankommt. Das ist für mich der bedenklichere Weg.
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

bwalde schrieb:
Ich kann auch weiter ausführen, dass ich mit nichts im Ohr eigentlich nichts im Ohr außer einem Gehörschutz habe


...wenn du diese Info unterschlägst, musst du auch mit Antworten, wie die von Armint, rechnen Nichts ist nichts. Wie soll man denn wissen, dass nichts bei dir 'mit Stöpsel' heisst? Geht sicher auch freundlicher...

Grz, Marco
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Mannomann....

Freundlicher geht es, aber 2 Mal einfach nur einen Satz rauszuhauen, der belegen soll, wie schlau Armint ist und wie doof ich bin, ist bei dem Thema nicht hilfreich.

In der Sache komme ich so leider nicht weiter. Das hatte ich mir erhofft.


Zuletzt bearbeitet von bwalde am 12.11.2013, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

bwalde schrieb:
Die höre ich doch übers das Ohr, in dem kein Knopf ist.

Nochmal: in einem Ohr nur meine Klampfe, im anderen nüscht. Will ja auch etwas vom Publikum mitbekommen.


Ganz gefährlich, einohrig zu hören. Hängt irgendwie mit den Eigenschaften des Ohres zusammen und mit psychoakustischen Eigenheiten.

Google mal danach. Hab schon oft darüber gelesen, dass man davon die Finger lassen soll.
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Das Hauptproblem scheint der nicht optimal auf die Bedürfnisse der Band abgestimmte Monitormix (oder Mixe, geht ja auch mit mehreren AUX-Wegen) zu sein. Aber daran möchtest Du ja scheinbar nicht arbeiten.

Wenn Du wider besseren Wissens nur ein Ohr abtöten möchtest, reicht in der Regel ein Monosender aus. Da die räumliche Abbildung des Gesamtsounds mit fehlendem Ambience-Mix und Stereooption wegfällt, würde ich mir beim großen T einen günstigsten Marken-Mono-Sender kaufen mit guten Bewertungen (dB, Fisheramps, Sennheiser etc.).

Wir waren auch mal in so einer Situation. Auf Dauer helfen nur die Empathie-Fähigkeit der Mitmusiker und ein guter FOH-/Monitor-Mann. Damit wären wir wieder beim Hauptproblem....


P.s.: Manchmal hilft es auch, den Text vor dem Absenden noch mal in Ruhe durchzulesen. Damit vermeidet man Kommunikationsprobleme.


Zuletzt bearbeitet von rittertrio am 12.11.2013, insgesamt einmal bearbeitet
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

http://www.shure.de/supportdownload/tipps_grundlagen/in-ear-monitoring/in-ear-monitoring-weitere-hinweise

"...Aufgrund dieser Starken Isolierung tragen einige Musiker nur einen Ohrhörer. Damit wird mit dem freien Ohr immer noch der Bühnensound und das Publikum wahr genommen. Auch eine kurze Absprache mit Bandkollegen ist dadurch möglich. Allerdings kann auf diese Weise nicht die ganze Klangqualität des In-Ear Monitoring genutzt werden. Auch tendieren diese Musiker wieder dazu das In Ear Signal so laut zu machen, dass der normale Bühnensound des anderen Ohrs kräftig übertönt wird. Unterm Strich wird es dann noch lauter - und beansprucht die Ohren..."
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Genau der Bühnensound ist das Hauptproblem. Den liefern ja nun einmal der Mann hinterm Pult. Der wechselt ja mit jeder Location, so wie auch das Stageequipemnt wechselt.

Meine Abhilfe ist ein Monitor, nur mit meiner Gitarre. Aber den möchte ich nicht immer mitschleppen und dachte, es gibt einen bequemeren Weg.

Wieso möchte ich mein Ohr abtöten? Kannst Du das aufklären. Ich schütze meine Ohren.

Nocheinmal:
Ich trage jetzt in beiden Ohren einen Gehörschutz.
Meine Idee war es, einen Gehörschutz rauszunehmen und dafür einen InEar Kopfhörer einzusetzen. Darüber sollte nur meine Gitarre kommen.
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Ich hatte das geschilderte Problem früher auch oft.
Ich habe das vor 3 Jahren mit einem beidseitigen in - ear system in Doppelmono gelöst. D.h. ein Ohr Bandmix, ein Ohr nur meine Stimme und Gitarre und per Balance Regler am Sender kann ich so selbst nachregeln. Da fällt das klassische "mach mich bitte mal eben lauter" an den Tonmeister weg.
Um auch was vom Publikum und der Stimmung im Saal mitzubekommen gibt's ein Saalmikro im Mix, das jeder nach Lust und Laune zu seinem Monitormix dazubekommt. Diese Lösung praktizieren übrigens auch Drummer und Keyboarder so, Sänger und Bassist nicht.

Angenehmer Nebeneffekt: der Bühnensound ist aufgeräumter, da weniger Monitore und auch weniger Abstrahlung in den Saal. Unser Mischer ist auf jeden Fall auch sehr zufrieden und meinte erst neuerdings wieder, das habe seine Sache erheblich vereinfacht.
 
Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Ich habe mal auf eure Website geschaut (die übrigens gut gemacht ist) - Heavy-Metal... ok.

Wenn ihr schon über In-Ear nachdenkt, dann schließt sich der Gedanke an, eure Halfstacks nach hinten zu drehen, abzumiken und nur den Mix zu hören. Entweder aus einer guten Monitoranlage oder eben über In-Ear. Die Musik braucht den Druck, die Bühne nicht. Das könnte ein Problem sein.

Viel Spaß beim Grübeln
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

riliho schrieb:
Die Musik braucht den Druck, die Bühne nicht. Das könnte ein Problem sein.

Gut gesagt und ganz meiner Meinung. Siehe dazu auch den parallel laufenden Thread:
http://www.guitarworld.de/forum/proberaumbeschallung-2-1-system-oder-monitore-t43910,start,18.html#380941
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

riliho schrieb:
Wenn ihr schon über In-Ear nachdenkt, dann schließt sich der Gedanke an, eure Halfstacks nach hinten zu drehen, abzumiken und nur den Mix zu hören. Entweder aus einer guten Monitoranlage oder eben über In-Ear. Die Musik braucht den Druck, die Bühne nicht. Das könnte ein Problem sein.


Hmm... das Optimum wäre wohl, einen eigenen Mann am eigenen Mischpult für den Bühnensound zu haben.

Die Idee mit dem Umdrehen der Halfstacks klingt einleuchtend, scheitert aber wohl an der Praxis, dass sich meist 3-5 Bands die Boxen teilen und die Abnahme mehr oder weniger fix installiert ist und in den 10 Minuten Umbau und Linecheck nicht die Zeit vorhanden ist, das Optimum auszuleuchten.

Ehrlich gesagt denke nicht "wir" über unseren Sound, sondern ich über meinen Sound nach. Hört sich egoistisch an, aber ist aufgrund Beratungsresistenz bei den Mitmusikern so.
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RE: InEarEmpfehlung gesucht

Ok, dann hast Du nicht nur ein Soundproblem... Wenn Ihr euch sonst gut versteht ... Ich kann das sachlich nachvollziehen, aber zwischenmenschlich klingt es, als wenn es noch viel Luft nach oben gibt.

Billigerer Vorschlag. Redet offen und ehrlich - vor allem sachlich - miteinander. Kostet erst mal eine Runde Bier.

Wenn ihr dann auf einem Nenner seid, holt Euch einen Bandcoach oder sucht das Web nach Tipps ab. Die "Soundcheck" aus dem PPV-Verlag hat viele Serien zum Thema veröffentlicht.

"Endlich guter Livesound"
"Anti-Matsch-Therapie"
"Gehörpsychologie"
"Kleiner Mann im Ohr"

... und viele mehr.
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