Bedroom Amp gesucht... wer kann was empfehlen?

A
Anonymous
Guest
Lepi J schrieb:
Zunächst mal zu den Hottehühs von Fender. Ich habe mich auch schon mal mit dem Gedanken beschäftigt so ein Pferdchen in meinen Stall zu holen. Jedoch fühlte ich mich von den Möglichkeiten des Modelings bei meinen bisherigen Begegnungen immer ein wenig überfordert.

Grüße Lepi

Hi Lepi,

du fühlst dich überfordert um den Mustang zu bedienen? Okay, dann ist das ein KO Kriterium für alle Modeller wobei der Mustang eigentlich supereinfach zu bedienen ist. Der Vorteil eines Modellers, er klingt flüsterleise oder mit Schmackes immer gleich. Das ist einer der großen Vorzüge und nicht zu verachten!

Die Yamaha THR sind auch sehr geil für Zuhause und dabei absolut simpel in der Bedienung. Die machen echt riesig Spaß. So etwas würde zumindest ich jedem Tubeamp für zuhause vorziehen!
 
A
Anonymous
Guest
Hi Magman,

also das mit den Modellern ist wie gesagt ein Erfahrungswert. Die Mustang hatte ich bis jetzt noch nicht am Kabel, will das aber in absehbarer Zeit noch nachholen. Und es ist jetzt auch nicht so, dass das Bedienpanel des Mustang ll V2 mir schlaflose Nächte bereitet. Das sieht es bei den Vertretern von Line 6 oder Roland schon anders aus.

Den Thread zum Thema Mustang habe ich auch fleißig mitgelesen und an der einen oder andern Stelle durchaus gedacht, dass das was für mich sein könnte.

Jedoch hatte ich bei meinen bisherigen Amps immer die Angewohnheit, mir den "Einen" Sound zu Basteln, mit dem ich halt problemlos leben konnte. Das einzige was dann am Amp noch bewegt wurde war das Master Volume oder sofern vorhanden der Channel Switch :).

Und da Mutti ihr Kind zur Sparsamkeit erzogen hat, kommt mir beim Gedanken an einen Modelling Amp mit schier unendlichen Möglichkeiten doch so ein bisschen der bittere Nachgeschmack der Verschwendung von Möglichkeiten, wenn ich an mein Nutzverhalten denke.

Klingt komisch ... ist aber so ;-)
 
A
Anonymous
Guest
Lepi J schrieb:
also das mit den Modellern
Tja, da musste halt irgendwann mal durch ('musste' ich auch) - um dann
widerum irgendwann zurück zum Ursprünglichen (Gitarre, Treter, Amp)
zu kommen.
Ich persönlich kann mich an Komplett-Sounds per Knopfdruck einfach nicht
gewöhnen. Ein Mustang klingt durchaus geil, aber...:kratz:


Gruß Peter
 
A
Anonymous
Guest
Also, wenn Du gängige Marshall Valvestate Sounds für gut befunden hast, dir diese aber für den Hausgebrauch zu laut waren, wäre das hier vielleicht etwas für dich:

http://www.ebay.de/itm/Marshall-Gitarrenverstarker-Lead-12-Modell-5005-/111148126872?pt=Amps&hash=item19e0f1d298

Der Marshall Lead 12 ist so ein kleiner Rotzamp auf Transistorbasis.
In einer der letzten Ausgaben der G&B war ein Artikel über diese "Kultkisten".
Inwieweit der Sound dieser Amps wirklich als qualitativ hochwertig eingestuft werden kann, kann ich dir leider selber nicht sagen.
Ich kenn diese Amps überhaupt nicht, der Artikel klang aber durchaus vielversprechend.
Wenn man ihm glauben darf/kann/soll/muss...

Aber vielleicht hat hier das ein oder andere Forenmitglied wirklich praktische Erfahrungen mit dem Teil.

Vorteile des Amps sind wahrscheinlich:

Kultfaktor
Geringer Anschaffungspreis
Marshallsound
Wiederverkauf sollte problemlos und verlustfrei möglich sein
Verträgt sich angeblich gut mit Tretminen aller Art

Gruß
 
A
Anonymous
Guest
Hi DocBrown,

ja der Valvestate war schon ein angenehmer Zeitgenosse. Er hatte jedoch genau wie mein jetziger "Amp" (der Harley Benton Sch...) den Nachteil, dass es zwischen zu leise und zu laut trotz aller Feinfüligkeit eine Art Loch gab. Als ob jemand beim Poti ein Stück des Regelwegs rausgelassen hätte.

Zu doof nur das meine Idealvorstellung von Zimmerlautstärke in genau diesem Bereich lag.

Ansonsten befinden sich die zur Zeit in der Bucht schwimmenden Valvestate 8040 bereits in meiner Beobachtungsliste.

Ich hatte auch schon überlegt, etwas kleineres zu schießen und dass dan einfach in das 112er Gehäuse des HB Amps einziehen zu lassen.

Sollte ich da einen schießen, hoffe ich, dass diese auf Grund der niedrigeren Leistung vllt. keinen so starken Lautstärkesprung haben.

Falls doch geht die Such weiter... und weiter ... und weiter ...

PS: Vllt ist es einfacher auf die eigenen 4 Wände samt Ländereien zu sparen, auf denen man dann keine Rücksicht mehr auf Nachbarn nehmen muss (auch hierbei wäre mein Budget leicht überschritten :p)
 
A
Anonymous
Guest
Wizard schrieb:
Ein Mustang klingt durchaus geil, aber...:kratz:


Gruß Peter

....es ist halt ein verdammter Modeller, man sollte alle vernichten - Hexenwerkzeug :p

Kinners es gibt sooooo viel geiles Zeug in allen Preislagen heutzutage, wir können uns echt glücklich schätzen!
 
A
Anonymous
Guest
DocBrown schrieb:
Also, wenn Du gängige Marshall Valvestate Sounds für gut befunden hast, dir diese aber für den Hausgebrauch zu laut waren, wäre das hier vielleicht etwas für dich:

http://www.ebay.de/itm/Marshall-Gitarrenverstarker-Lead-12-Modell-5005-/111148126872?pt=Amps&hash=item19e0f1d298

Der Marshall Lead 12 ist so ein kleiner Rotzamp auf Transistorbasis.
In einer der letzten Ausgaben der G&B war ein Artikel über diese "Kultkisten".
Inwieweit der Sound dieser Amps wirklich als qualitativ hochwertig eingestuft werden kann, kann ich dir leider selber nicht sagen.
Ich kenn diese Amps überhaupt nicht, der Artikel klang aber durchaus vielversprechend.
Wenn man ihm glauben darf/kann/soll/muss...

Aber vielleicht hat hier das ein oder andere Forenmitglied wirklich praktische Erfahrungen mit dem Teil.

Vorteile des Amps sind wahrscheinlich:

Kultfaktor
Geringer Anschaffungspreis
Marshallsound
Wiederverkauf sollte problemlos und verlustfrei möglich sein
Verträgt sich angeblich gut mit Tretminen aller Art

Gruß

Hey Doc,

nix für ungut, aber warum empfiehlst Du einen Amp, den Du nicht kennst? ;-)

Das Ding hat bis vor kurzem 35-45€ aufgerufen; dank eines gewissen G&B-Artikels gehen die jetzt zwischen 100-150€ weg. So viel zum geringen Anschaffungspreis. Und die Teile sind in der Zwischenzeit nicht besser geworden...

Apropos: Ich hatte damals so'n Ding; das war einfach 'ne bessere Transe. Nix im Vergleich zu den entsprechenden Einsteiger-Amps heutzutage.

Klar kann man dennoch damit Spaß haben. In jedem Fall gibt es aber absolut keinen Grund, die derzetigen Preise zu zahlen; das sind die Dinger nicht wert, zumal es genügend davon gibt und diese Spekulations-Blase spätestens dann platzt, wenn die Zahnärzte eingedeckt sind und die Lead 12s weiterhin angeboten werden. Dann hat es sich auch mit den Wiederverkaufswert. ;-)

Sei mir bitte nicht grimm, mein lieber Doc, aber diesen Tipp halte ich für einen Bärendienst.

Lieben Gruß und bis in Bälde,

Batz. :cool:
 
A
Anonymous
Guest
Magman schrieb:
Wizard schrieb:
Ein Mustang klingt durchaus geil, aber...:kratz:


Gruß Peter

....es ist halt ein verdammter Modeller, man sollte alle vernichten - Hexenwerkzeug :p

Kinners es gibt sooooo viel geiles Zeug in allen Preislagen heutzutage, wir können uns echt glücklich schätzen!
Da haste verdammt Recht, Martin. Als wir noch jung waren, konntest du
billig aber trotzdem gut vergessen. Von der Auswahl ganz zu schweigen...

Zum Mustang(welchen auch immer): Du wirst lachen, aber ich trag mich
durchaus mit dem Gedanken, mir einen zuzulegen. Bei den Preisen und
dann quasi so als Spielzeug für den baldigen Herbst und Winter ;-)
Ich möchte mich nur nicht allzu sehr dran gewöhnen.
Schaun mer mal :cool:

Gruß Peter
 
A
Anonymous
Guest
Batz Benzer schrieb:
DocBrown schrieb:
Also, wenn Du gängige Marshall Valvestate Sounds für gut befunden hast, dir diese aber für den Hausgebrauch zu laut waren, wäre das hier vielleicht etwas für dich:

http://www.ebay.de/itm/Marshall-Gitarrenverstarker-Lead-12-Modell-5005-/111148126872?pt=Amps&hash=item19e0f1d298

Der Marshall Lead 12 ist so ein kleiner Rotzamp auf Transistorbasis.
In einer der letzten Ausgaben der G&B war ein Artikel über diese "Kultkisten".
Inwieweit der Sound dieser Amps wirklich als qualitativ hochwertig eingestuft werden kann, kann ich dir leider selber nicht sagen.
Ich kenn diese Amps überhaupt nicht, der Artikel klang aber durchaus vielversprechend.
Wenn man ihm glauben darf/kann/soll/muss...

Aber vielleicht hat hier das ein oder andere Forenmitglied wirklich praktische Erfahrungen mit dem Teil.

Vorteile des Amps sind wahrscheinlich:

Kultfaktor
Geringer Anschaffungspreis
Marshallsound
Wiederverkauf sollte problemlos und verlustfrei möglich sein
Verträgt sich angeblich gut mit Tretminen aller Art

Gruß

Hey Doc,

nix für ungut, aber warum empfiehlst Du einen Amp, den Du nicht kennst? ;-)

Das Ding hat bis vor kurzem 35-45€ aufgerufen; dank eines gewissen G&B-Artikels gehen die jetzt zwischen 100-150€ weg. So viel zum geringen Anschaffungspreis. Und die Teile sind in der Zwischenzeit nicht besser geworden...

Apropos: Ich hatte damals so'n Ding; das war einfach 'ne bessere Transe. Nix im Vergleich zu den entsprechenden Einsteiger-Amps heutzutage.

Klar kann man dennoch damit Spaß haben. In jedem Fall gibt es aber absolut keinen Grund, die derzetigen Preise zu zahlen; das sind die Dinger nicht wert, zumal es genügend davon gibt und diese Spekulations-Blase spätestens dann platzt, wenn die Zahnärzte eingedeckt sind und die Lead 12s weiterhin angeboten werden. Dann hat es sich auch mit den Wiederverkaufswert. ;-)

Sei mir bitte nicht grimm, mein lieber Doc, aber diesen Tipp halte ich für einen Bärendienst.

Lieben Gruß und bis in Bälde,

Batz. :cool:

Wenn schon Marshalltranse dann diesen da !

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=XNz9gPzIBww[/youtube]
 
S
steve_d
Well-known member
Beiträge
341
Lepi J schrieb:
Und da Mutti ihr Kind zur Sparsamkeit erzogen hat, kommt mir beim Gedanken an einen Modelling Amp mit schier unendlichen Möglichkeiten doch so ein bisschen der bittere Nachgeschmack der Verschwendung von Möglichkeiten, wenn ich an mein Nutzverhalten denke.

Klingt komisch ... ist aber so ;-)

Die nicht genutzten Sounds müssen aber nicht täglich gefüttert oder gegossen werden und verbrauchen auch nicht mehr Strom. Aber im Ernst: Vielleicht hilft ja die Überlegung, dass Modeller in der Regel nicht so konzipiert sind, dass jeder alle Sounds nutzen muss, sondern so, dass jeder (mindestens) einen Sound für sich finden kann. Wenn man also am Ende nur zwei von ein paar Dutzend Sounds nutzt (ich selbst neige auch bei Modellern dazu), muss man deshalb kein schlechtes Gewissen haben. Es wurde nichts verschwendet.
 
A
Anonymous
Guest
Batz Benzer schrieb:
DocBrown schrieb:
Also, wenn Du gängige Marshall Valvestate Sounds für gut befunden hast, dir diese aber für den Hausgebrauch zu laut waren, wäre das hier vielleicht etwas für dich:

http://www.ebay.de/itm/Marshall-Gitarrenverstarker-Lead-12-Modell-5005-/111148126872?pt=Amps&hash=item19e0f1d298

Der Marshall Lead 12 ist so ein kleiner Rotzamp auf Transistorbasis.
In einer der letzten Ausgaben der G&B war ein Artikel über diese "Kultkisten".
Inwieweit der Sound dieser Amps wirklich als qualitativ hochwertig eingestuft werden kann, kann ich dir leider selber nicht sagen.
Ich kenn diese Amps überhaupt nicht, der Artikel klang aber durchaus vielversprechend.
Wenn man ihm glauben darf/kann/soll/muss...

Aber vielleicht hat hier das ein oder andere Forenmitglied wirklich praktische Erfahrungen mit dem Teil.

Vorteile des Amps sind wahrscheinlich:

Kultfaktor
Geringer Anschaffungspreis
Marshallsound
Wiederverkauf sollte problemlos und verlustfrei möglich sein
Verträgt sich angeblich gut mit Tretminen aller Art

Gruß

Hey Doc,

nix für ungut, aber warum empfiehlst Du einen Amp, den Du nicht kennst? ;-)

Das Ding hat bis vor kurzem 35-45€ aufgerufen; dank eines gewissen G&B-Artikels gehen die jetzt zwischen 100-150€ weg. So viel zum geringen Anschaffungspreis. Und die Teile sind in der Zwischenzeit nicht besser geworden...

Apropos: Ich hatte damals so'n Ding; das war einfach 'ne bessere Transe. Nix im Vergleich zu den entsprechenden Einsteiger-Amps heutzutage.

Klar kann man dennoch damit Spaß haben. In jedem Fall gibt es aber absolut keinen Grund, die derzetigen Preise zu zahlen; das sind die Dinger nicht wert, zumal es genügend davon gibt und diese Spekulations-Blase spätestens dann platzt, wenn die Zahnärzte eingedeckt sind und die Lead 12s weiterhin angeboten werden. Dann hat es sich auch mit den Wiederverkaufswert. ;-)

Sei mir bitte nicht grimm, mein lieber Doc, aber diesen Tipp halte ich für einen Bärendienst.

Lieben Gruß und bis in Bälde,

Batz. :cool:

Ohhh warte du Unhold! Das nächste Mal beim heiligen King Ralph... Da werde ich dich aber sowas von... Kannste gar nicht glauben wie... Aber Hallo !!!

;-)

Nee mal ernsthaft:
Das war ja nicht wirklich eine Empfehlung, sondern bloß eine Idee.
Der User scheint ja die alten Valvestate Sounds zu mögen. Und da gibt es ja auch unterschiedliche Meinungen zu. Es gibt Leute, die hassen die Dinger und es gibt Leute, die lieben sie. Ich zähle zu denen, die sie mögen. Zumindest die Serie mit dem abgechrägten Panel, die bis Mitte der 90iger gebaut wurde. Ich habe erst gestern wieder so eine alten 8040 gespielt.
Von daher war einfach meine Überlegung, wenn Marshall früher gut klingende Transen gebaut hat, vielleicht trifft das auch auf den Lead 12 zu.

Und durch deine Wortmeldung hat unser "Patient" nun Informationen aus erster Hand, das ist doch auch schon mal was...

Also, alles töfte!
 
A
Anonymous
Guest
Sowieso. ;-)

Und was die Valvestate-Serie anbelangt: Da bin ich wieder ganz bei Dir, da gibt es auch meiner Meinung nach ganz ausgezeichnet klingende Modelle, wie z.B. den ollen 8240.

Ich hatte 98 bei 'ner Produktion für einen Song mal 'nen Valvestate benutzt und bekam gezielt für diesen Sound viele Komplimente. :lol:

Grüz Ditsch,

Batz. :cool:
 
S
steve_d
Well-known member
Beiträge
341
Batz Benzer schrieb:
Valvestate-Serie [...] ganz ausgezeichnet klingende Modelle, wie z.B. den ollen 8240.

Mal kurz eingeklinkt: Ein Freund von mir möchte aktuell einen Valvestate 8280 (2 x 80 W, reicht also auch für größere Schlafzimmer) verkaufen. Ist wohl noch "Made in England" (später dann China, soweit ich weiß). Bei Interesse PM an mich. Und wieder ausgeklinkt...
 
A
Anonymous
Guest
Ich denke, daß ich sogar den meinte: Mit 2x12"-Bestückung...? - Das Ding jedenfalls.

Und mit 'nem 65R hatte ich seinerzeit den Song eingenudelt; fand den aber nicht so gut wie den 8280.

Gruß,

Batz. :cool:
 
S
steve_d
Well-known member
Beiträge
341
Batz Benzer schrieb:
Ich denke, daß ich sogar den meinte: Mit 2x12"-Bestückung...?

Ja, der. Ich hatte den auch eine Weile bei mir und fand ihn definitiv besser als der Ruf, der den Valvestates vorauseilt (so von wegen "Alibi-Röhre in der Vorstufe" etc.). Ist einfach nicht angesagt im Moment, aber kein schlechter Amp.
 
A
Anonymous
Guest
Ich hatte in den 90ern öfters auf Konzerten anderer Bands den Gitarrensound als überdurchschnittlich gut amp... äh, empfunden - das war stets dieser Valvestate! :cool:
 
M
mrguiliani
Well-known member
Beiträge
95
Magman schrieb:
Lepi J schrieb:
Zunächst mal zu den Hottehühs von Fender. Ich habe mich auch schon mal mit dem Gedanken beschäftigt so ein Pferdchen in meinen Stall zu holen. Jedoch fühlte ich mich von den Möglichkeiten des Modelings bei meinen bisherigen Begegnungen immer ein wenig überfordert.

Grüße Lepi

Hi Lepi,

Der Vorteil eines Modellers, er klingt flüsterleise oder mit Schmackes immer gleich. Das ist einer der großen Vorzüge und nicht zu verachten!

Das ist auch der Grund warum ich umgestiegen bin, die Lautstärke beeinfußt nicht den Sound. Mein Traum Amp ist der jmt 45, aber auf bedroom Lautstärke ist da nichts zu machen, bzw es ist ein kompett anderer Sound als einen Tick lauter. Deshalb hab ich mir einen Pod 500 zugelegt, dessen Ampsimulation des jmt 45 ist schon fast nah bei Gott. Eine kleine Lösung für die Ferien habe ich dann noch mit dem Micro Spider, das ist doppelt praktisch, im Hotel kann man leise üben und wenn meine Frau shoppen geht, bessere ich die Urlaubskasse währendessen mit Straßenmusik auf.
Wenns um bedroom Lautstärke geht ist ein Modeller jedenfalls klar im Vorteil.
 
T
tommy
Well-known member
Beiträge
2.340
Ort
Norderstedt SH
Moin,

stehe ich mit meiner Meinung alleine da, wenn ich mit der Modeling/Bedroom Geschichte nicht wirklich klar komme?

Ich finde, dass sehr viele digitale Ampsimulationen irgendwie wie eine über HiFi Anlage abgespielte CD klingen. Man erkennt bei einer CD sofort, dass bei -z.B. ACDC- Marshalls am Start sind aber es sind halt Marshalls aus einer HiFi-Wiedergabe. Sie wirken genau in diesem Kontext zwar absolut authentisch, m.E. liegt das aber an der eigenen, jahrelangen Hör Konditionierung. Wir alle hören Musik schließlich häufiger aus der Konserve als live. Ich merke die o.g. Einflüsse eigentlich auch immer dann, wenn ich mal zu einer CD versuche, live Gitarre zu spielen oder zu singen. Das passt nie authentisch zusammen. Auch nicht laut.
Ich hatte bislang auch immer Probleme mit einem Modeling Amp im Live Betrieb richtig Fuß zu fassen, was bei den Originalamps (Marshall, Fender, Vox, Engl, Mesa) kein Problem war.

Spielt man nun einen Modeling Amp (womöglich noch einen kleinen) auch noch in "Bedroomlautstärke", verstärkt sich m.E. der Effekt noch. Ich klinge wie auf CD aufgenommen und dann abgespielt. Ggf. zwar auch klanglich hochwertig aber eben Hifi mäßig.

Fazit:
HiFi ist toll (erst recht laut) und man erkennt durchaus, welcher Amp am Start ist.
Originalamp in "vorgesehener" Lautstärke ist auch toll.
Beides hat im entsprechenden Kontext seine Vorzüge aber m.M.n. relativ wenig gemein.
Insofern resümiere ich, dass "Bedroomlautstärke" eigentlich nur im hochwertigen HiFi Bereich funktionieren kann. Einen Live-Amp Sound ala Gig wird man niemals hinbekommen.

Ach ja, sagte ich schon, dass ich bei geringer Lautstärke am liebsten eine hochwertige Hardware- oder Softwaresimulation über meine Hifianlage spiele? ;-)
 
Dr.Dulle
Dr.Dulle
Well-known member
Beiträge
1.570
Ort
Berlin-Wedding
tommy schrieb:
Moin,

stehe ich mit meiner Meinung alleine da, wenn ich mit der Modeling/Bedroom Geschichte nicht wirklich klar komme?

Ich finde, dass sehr viele digitale Ampsimulationen irgendwie wie eine über HiFi Anlage abgespielte CD klingen. Man erkennt bei einer CD sofort, dass bei -z.B. ACDC- Marshalls am Start sind aber es sind halt Marshalls aus einer HiFi-Wiedergabe. Sie wirken genau in diesem Kontext zwar absolut authentisch, m.E. liegt das aber an der eigenen, jahrelangen Hör Konditionierung. Wir alle hören Musik schließlich häufiger aus der Konserve als live. Ich merke die o.g. Einflüsse eigentlich auch immer dann, wenn ich mal zu einer CD versuche, live Gitarre zu spielen oder zu singen. Das passt nie authentisch zusammen. Auch nicht laut.
Ich hatte bislang auch immer Probleme mit einem Modeling Amp im Live Betrieb richtig Fuß zu fassen, was bei den Originalamps (Marshall, Fender, Vox, Engl, Mesa) kein Problem war.

Spielt man nun einen Modeling Amp (womöglich noch einen kleinen) auch noch in "Bedroomlautstärke", verstärkt sich m.E. der Effekt noch. Ich klinge wie auf CD aufgenommen und dann abgespielt. Ggf. zwar auch klanglich hochwertig aber eben Hifi mäßig.

Fazit:
HiFi ist toll (erst recht laut) und man erkennt durchaus, welcher Amp am Start ist.
Originalamp in "vorgesehener" Lautstärke ist auch toll.
Beides hat im entsprechenden Kontext seine Vorzüge aber m.M.n. relativ wenig gemein.
Insofern resümiere ich, dass "Bedroomlautstärke" eigentlich nur im hochwertigen HiFi Bereich funktionieren kann. Einen Live-Amp Sound ala Gig wird man niemals hinbekommen.

Ach ja, sagte ich schon, dass ich bei geringer Lautstärke am liebsten eine hochwertige Hardware- oder Softwaresimulation über meine Hifianlage spiele? ;-)

äh eventuell im falschen Fred gelandet :?: ........ :roll:

http://www.guitarworld.de/forum/bedroom-amp-gesucht-wer-kann-was-empfehlen-t42997,start,36.html#373296
 
 

Oben Unten