Der Crunch Sound

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Larryboogie
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Na das klingt doch - für meine Ohren - alles durchaus nach crunch:mrgreen:...aber viel wichtiger: richtig gut!:banana:
 
Keef
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Rhoihesse
Es is - imo - einfach zu leise um wirklich den den Crunch zu hörn.
If u know what I mean… aber die Richtung stimmt schon.
 
ollie
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ja, Rolf, das klingt schön crunchy…..
am besten gefällt mir der Crunch im 2. Video....weiß nicht warum genau, aber klingt für mich am rundesten....

Noch mehr Crunch gibt es natürlich bei aufgedrehter Endstufe, da kommt er erst richtig zur Geltung...

Aber deine Videos haben mir gezeigt, wir reden vom gleichen......
 
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erniecaster
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Hallo zusammen,

so richtig schräg wird es ja, wenn einem ein Drummer an der Gitarre aus den Schuhen haut. Mit dem Volumenpoti von fast akustisch zum Brett zu regeln, ist die eine Sache. Aber nur mit dem Anschlag...

Es wird zu Anfang in diesem Video viel erzählt, man hört aber, was ich meine. Zum ersten Hören bei 6:00 und dem Song zu starten, ist völlig okay.

https://www.youtube.com/watch?v=_u1SW0s9Hig

Crunch ist auch dazwischen.

Gruß

erniecaster
 
michabekman
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Mit dem Anschlag geht das sehr gut, wenn man einen guten Röhrenamp hat und (wichtig) diesen weit aufreißt. Also Endstufenzerre ist das Zauberwort, was bei einem solchen OpenAir wohl kein Faktor ist. Mit meinem AC30 ging das wirklich 1a genauso, nur war er dann halt unspielbar laut :)

Das Video schaut mir schon was älter aus. Duesenberg hat Dave schon sehr sehr lange nicht gespielt. Ich meine das war noch vor der Zeit als er seine Signatures von Gibson für den Liveeinsatz bekam. Ich würde daher mal vermuten, dass das was man auf dem Video hört/sieht noch sein Ampsetup aus AC30 und Rectifier ist. Also höchstwahrscheinlich dass man dort ebenfalls einen Vox AC30 hört. Später hat er stattdessen einen Fender Tonemaster (das Röhrentop!) für diese Sounds eingesetzt.

Dazu spielt Dave wohl sehr sehr dicke Saiten (12er oder gar 13er).
Möglich dass die das begünstigen, da sie bei leichtem Anschlag eben auch nicht viel schwingen können.
 
groby
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erniecaster schrieb:
Mit dem Volumenpoti von fast akustisch zum Brett zu regeln, ist die eine Sache. Aber nur mit dem Anschlag...
Das ist nichts besonders.
Das weiß ich, weil ich das auch kann.

Das ist aber eine Disziplin die digitale Geräte seltener beherrschen und von der man sich entwöhnt, wenn man eher digitale und Transistor-Technik fährt. Und man entwöhnt sie sich mehr, je mehr man ... ähm... digitale Mittelklasse spielt.

Diese Interaktion zwischen Spiel und Amp gehört für mich zu den Dingen, die einfach viel zu schnell verloren gehen und die nicht zu vernachlässigbaren Kleinigkeiten gehören, die man der Pragmatik opfern muss oder die egal sind weil (so das Klischee) "das keiner mehr hört wenn der Drummer einzählt" .

Es gehört für mich zur wesentlichen Substanz des Gitarrespielens.
 
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erniecaster
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Hallo!

groby schrieb:
Das ist aber eine Disziplin die digitale Geräte seltener beherrschen und von der man sich entwöhnt, wenn man eher digitale und Transistor-Technik fährt. Und man entwöhnt sie sich mehr, je mehr man ... ähm... digitale Mittelklasse spielt.

Diese Interaktion zwischen Spiel und Amp gehört für mich zu den Dingen, die einfach viel zu schnell verloren gehen und die nicht zu vernachlässigbaren Kleinigkeiten gehören, die man der Pragmatik opfern muss oder die egal sind weil (so das Klischee) "das keiner mehr hört wenn der Drummer einzählt" .

Es gehört für mich zur wesentlichen Substanz des Gitarrespielens.

Das bin ich bis auf eine Kleinigkeit völlig bei dir. Die Kleinigkeit ist, dass das mit meinem transistorisierten Tech21 FlyRig tatsächlich auch kann. Sogar in einem pragmatischen Setup in Zimmerlautstärke.

Ich benutze das nämlich auch.

Für mich als hauptsächlichen Akustikgitarristen ist es selbstverständlich, fast alles mit dem Anschlag zu machen. Vermutlich komme ich deshalb mit Compressorpedalen überhaupt nicht klar.

Gruß

erniecaster
 
diet
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groby schrieb:
erniecaster schrieb:
Mit dem Volumenpoti von fast akustisch zum Brett zu regeln, ist die eine Sache. Aber nur mit dem Anschlag...

Das ist aber eine Disziplin die digitale Geräte seltener beherrschen und von der man sich entwöhnt, wenn man eher digitale und Transistor-Technik fährt. Und man entwöhnt sie sich mehr, je mehr man ... ähm... digitale Mittelklasse spielt.

Moin,

sorry, aber das ist ein schon lang überholtes Klischee, jedenfalls meiner Meinung nach.
Auch die digitale Mittelklasse kann das mittlerweile bestens und schränkt einen da nicht ein.
Manchmal sogar besser als so mancher Röhrenamp. Denn die können das auch nicht alle zwingend, bloß weil Röhre.
Und oft genug liegt dabei vor dem Röhrenamp auch ein Zerrpedal, das das dann umsetzt.
Und auch da gibt es schon ewig jede Menge, die das bestens tun.

Aber da sind wir schwupps wieder drin im uralten sinnlosen Thema Röhre oder nicht Röhre ^^

Gruß Diet
 
gitarrenruebe
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erniecaster schrieb:
so richtig schräg wird es ja, wenn einem ein Drummer an der Gitarre aus den Schuhen haut. Mit dem Volumenpoti von fast akustisch zum Brett zu regeln, ist die eine Sache. Aber nur mit dem Anschlag...
DAS will ich so gar nicht, dann fehlt mir nämlich die Möglichkeit, mit hartem Anschlag bei relativ wenig Gain einen Rhythmussound a la Malcolm oder Diesel parat zu haben. Insofern wäre für mich mindestens die Arbeit mit dem Volumepoti noch wichtig, das erweitert die dynamischen Möglichkeiten ungemein.

Ein JTM45 bzw. ein AC30 haben OHNE Mastervolume bei bandkompatiblem Pegel deutlich weniger Gain, als DG im Video. Und MIR würde das weniger auch besser passen, bei Mehrbedarf dann halt OD Pedal oder Booster davor.
 
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erniecaster
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Hallo,

das Schöne ist ja, dass man das gleichzeitig haben kann. Entweder für (fast) clean sehr sanft anschlagen oder Volumepoti runter und weiter mit Schwung in die Saiten oder tatsächlich das Umschalten auf einen (fast) cleanen Sound. Diese drei "Cleans" klingen bei mir auch unterschiedlich.

Mit mildem Lächeln erinnere ich mich daran, dass ich geflucht habe wie ein Kesselflicker, als ich das erste Mal eine E-Gitarre in der Hand hielt und einen - wie ich damals fand - tollen Zerrsound hatte, jemand mich bat, etwas leiser zu machen und ALLES anders wurde, als ich am Volumenpoti drehte.

Die Beschriftung Volume auf dem Poti ist so typisch Fender-falsch wie Vibrato und Tremolo. Da müsste doch Gain draufstehen... (Wobei es das Wort Gain zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gab. Gab ja nix.)

Gruß

erniecaster
 
michabekman
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Ganz davon abgesehen, dass man sowieso nicht weiß, was da zu mindest bei Dave Grohl so passiert.
Eventuell regelt da ein Rodie mit nem Volumenpedal.
Zu mindest umschalten wird ihm das teilweise jemand. Denn er spielt ja schon sehr lange 2 Amps. Einen für die Clean bis Crunch-Geschichten und einen für die "Volle-Kelle"-Sounds. Da muss ja zwingend umgeschaltet werden. Habe die Foos schon oft Live gesehen und der läuft so viel herum (oder als er halt nicht laufen konnte), dass er nicht selbst schalten kann...
Ich glaube da hat er in der Konstellation aber auch einfach den Luxus dass er nicht viele Sounds braucht.
Für die Spezialfälle hat er ja noch zwei weitere (echte) Gitarristen :D

Ich finde ob man das so umsetzen kann mit rein dem Anschlag ist auch immer eine Sache der geforderten Sounds in der Band.
Das geht nicht immer gleich gut. Manches efordert halt feste, umgeschaltete Sounds.
Ich bin ebenfalls lange der Philosophie gefolgt, so gut es geht das Ganze möglichst variabel mit wenig Pedalen umzusetzen, viel mit Anschlag und Vol-Poti zu machen. Irgendwann ist dann doch eine Grenze erreicht.
Bei mir war das die, dass es einfach zu viele Pedale wurden, die für mich einfach nicht mehr in der Form praktikabel waren (Aufwand, Soundverlust, zu viele potenzielle Fehlerquellen...), sodass Modelling, gerade in so einem Semi-Professionellen-Umfeld total Sinn ergibt.
Und ich bekomme damit sogar den voll aufgedrehten AC30-Sound ziemlich gut hin, in jeder Lautstärke und der lässt sich wie andere beschreiben auch noch ganz gut mit Anschlag und Volume regeln. Sicher nicht so interaktiv wie den richtigen Röhrenamp, aber auf den meisten Bühnen auf denen ich so unterwegs bin, will das da auch keiner (Stichwort Lautstärke). Da habe ich lieber eine Lösung, die nicht ganz so gut ist - die ich aber wenigstens nutzen kann.
Beim echten AC30 ging das leider fast nie - denn abgewürgt klingt es dann eben gar nicht mehr. Und der Frust sitzt tief.
 
ollie
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diet schrieb:
sorry, aber das ist ein schon lang überholtes Klischee, jedenfalls meiner Meinung nach.
Auch die digitale Mittelklasse kann das mittlerweile bestens und schränkt einen da nicht ein.
Manchmal sogar besser als so mancher Röhrenamp. Denn die können das auch nicht alle zwingend, bloß weil Röhre.
Und oft genug liegt dabei vor dem Röhrenamp auch ein Zerrpedal, das das dann umsetzt.
Und auch da gibt es schon ewig jede Menge, die das bestens tun.

Je mehr Zerre auf dem Amp, desto weniger Dynamik....ist so meine Grundregel....
Beim Röhrenamp nur mit Volumenpoti runterregeln (das geht auch nur richtig gut mit Treble bleed!) funktioniert schon bei vielen Röhrenamps gut.
Aber: bei sehr vielen Modellinggeschichten auch. Meine UADs im Studio können das alle sehr gut. Mach ich ständig.

Wie das nun laut auf ner Marshallbox mit so einem Digitalen Werkzeug tut, keine Ahnung....

Ist auch egal, wie man sein Zeugs einstellt ...Hauptsache es klingt.

Nur am Rande:
War gestern bei ProMusicTool in München und habe zum ersten Mal in meinem Leben eine Patrick James Eggle gespielt....
hab sie dann mit allen möglichen Suhr und div. HSS Strats verglichen......war mir wieder eine Lehre, wie sehr das ganze in der Tonkette von der Gitarre abhängt (Wärme im Ton, trotzdem Twang und ein schnelles Attack, kaum zu glauben)......wäre aber ein anderer Thread.....

Wenn man mal die Chance hat, diese Instrumente zu spielen, sollte man es tun!
 
falk_couffer
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Irgendwie hat mir das Thema keine Ruhe gelassen.... Heute kam ich endlich seit längerem mal wieder in´Proberaum und ich konnte mal zwei Soundfiles aufnehmen - quasi als Crunch Versuchl nur Riff-Gitarre mit ein bisschen Drums aus der Logic-Dose. der "Rock-Crunch" ist ein Marshall 6100 mit Les Paul (rechts) und Telecaster (links). Der "Crunch-Smooth" ist ein Voc AC4HW1 mit Telecaster.

https://soundcloud.com/the-buzzies/crunch-smooth


https://soundcloud.com/the-buzzies/crunch-rock-sound-1
 
 


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