Eigenen Kram "komponieren"

A

Anonymous

Guest
Jo hi, ich hab wahrscheinlich die bescheurtste Frage die man überhaupt stellen kann.
Und zwar wollt ich langsam mal ans "komponieren" rangehen und hab absolut keine Ahnung wie ich da ran gehen soll. Deswegen frag ich hier mal nach Tipps von Erfahreren.
Also wie macht ihr das so, und wie "funktioniert" das ganze?
 
A

Anonymous

Guest
Ich bin jetzt an einem dran, da hab ich einfach angefangen zu spielen. Und da hat mir einfach etwas gefallen und dann hab ich immer rauf und runter gespielt. Und jetzt bin ich am passende Akkorde für den Mittelteil suchen. Und weiter bin ich noch nicht [:eek:)]...

greetz :D
 
A

Anonymous

Guest
Ich schreibe zwar auch noch nicht lange, aber kann nur sagen, dass es keine richtigen Plan zum Songschreiben gibt. Enweder dir gefällt irgend eine bestimmte Tonfolge, Akkordreihe oder es fällt dir einfach zufällig ein Text/Inhalt ein, den du vertonen will (ist mir persönlich am liebsten).
Naja, weiß nicht ob dir das was hilft... Einfach ausprobieren!
 
A

Anonymous

Guest
Also die Uhrzeit zum komponieren hast du schon mal richtig gewählt. Nachts habe ich auch immer die besten Ideen.
Die einfachsten Songs bestehen meistens aus drei bis vier Akkorden. Mit denen kann auch am meisten Geld verdienen.
Wenn du keine guten Ideen hast, dann versuch dich mal am Schema Tonika, Dominante und Subdominaten zu halten. Also in C- Dur wäre die Tonika, C-Dur. Die Subdominante F-Dur und die Dominaten G-Dur. Aus der Dominaten kann man dann noch einen Septimakkord zum Auflösen machen (Also G7). Wenn du mehr Freiheiten haben willst, dann fürge noch die Moll-Parallelen hinzu. Bei C-Dur also: Die Tonika-Parallele am, die Subdominant-Parallele dm und die Dominant-Parallele em bzw em7. Mit diesen sechs Akkorden hast du eine unglaubliche Anzahl an Kombinationen und mit ein wenig Probieren hast du schon einen Hit.
Grüße
Simon
 
A

Anonymous

Guest
jo, also sowas klappt bei mir eigentlich schon ganz gut :)
also bestimmte akkordfolgen oder irgendwelche riffs, die sich auch nich sooo katastrophal anhören. Nur jetzt weiss ich nich wie ich da ne Melodielinie z.b. fürn Gesang bekomme.
 
A

Anonymous

Guest
Prinzipiell würde ich mich Simons Meinung anschliessen...versuche ´ne I - IV - V - Kadenz zu spielen und nimm´s dir auf...dann kannste die einzelnen Akkorde substituieren bzw. erweitern....eine Möglichkeit wäre in C-Dur...

C-major 7 / F-Major 7 / G 7 als etwas ruhigere poppige Variante...

dann kannste z.B. versuchen im 2. Durchgang z.B. folgendes zu spielen...

C-major 7- Em7 - Am7 / Dm7 - Fmajor7/ Hm7b5 - G7

...Em7 und Am7 funktionieren als Substitute für C-major 7
...Dm7 als Ersatz für F-major7
...Hm7b5 als Platzhalter für G7
...daraus kannst du dir eine einfache Formel ableiten...

Stufe I kann man ersetzen durch Stufe III und VI(und umgekehrt)
Stufe IV kann man durch Stufe II ersetzen (und umgekehrt)
Stufe V kann man mit Stufe VII substituieren (und umgekehrt)

...prinzipiell kann man auch an Stellen wo die V. Stufe steht als ein Dominantseptakkord eine II - V - Verbindung einsetzen also anstelle von G7 einfach Dm7 - G7 spielen...etc...

Blei dir selbst treu...
 
A

Anonymous

Guest
Falls du in Harmonielehre noch nicht so bewandert bist,...ich habe auf http://www.lucguitar.de einen Workshop mit diesem Thema begonnen,...er wird jeden Monat fortgesetzt,...für Einsteiger also geeignet...quasi als Online - Schule...kostet nix...natürlich...Werbefrei...

Blei dir selbst treu...
 
A

Anonymous

Guest
jo das ist auch alles klar mit dem Tonika und Dominatenkrams.
Hab mich auch schon nen bisschen mit Harmonielehre etc. befasst, nur ich weiss halt nicht wie man zu den Akkordfolgen die man dann hat eine Melodielinie macht. Da weiss ich kein bisschen den Ansatz den man da macht
 
A

Anonymous

Guest
Wenn du einen Text dazu hast geht das mit der Melodie wie von selbst...
Ansonsten wenn du ein Keyboard hast kannst du ja mal deine Akorde einspielen -> dann Endlos-Loop laufen lassen und einfach mal mit der passenden Tonleiter probieren bis dir was gefällt!
 
A

Anonymous

Guest
Gibt’s denn hier keinen, der das einfach macht wie ich:
Ich versuch einfach drauflos zu spielen! Also nicht ganz. Beim Spielen kommt ich normalerweise immer mal auf irgendwelche Riffs oder Licks, die ich geil finde und dann versuch ich die zu verbauen.
Nur wenn’s dann mal ans Aufnehmen geht, dann such ich mir passende Harmonien,..., das aber meist auch nach Gehör. Wenn ich zum Beispiel dann in der Grundharmonie einen gepickten Am hab, dann kann man z.B. auch gut einen genau andersherum gepickten Em leise im Hintergrund einspielen, und das auch auf anderen Instrumenten; das verdichtet unheimlich!
Aber das wie gesagt nur zur Aufnahme, alles andere nach Gefühl und Gehör!


Und wie? -Alle hie...
 
A

Anonymous

Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: daniel@devil-head.de
Gibt’s denn hier keinen, der das einfach macht wie ich:
Ich versuch einfach drauflos zu spielen! Also nicht ganz. Beim Spielen kommt ich normalerweise immer mal auf irgendwelche Riffs oder Licks, die ich geil finde und dann versuch ich die zu verbauen.
Nur wenn’s dann mal ans Aufnehmen geht, dann such ich mir passende Harmonien,..., das aber meist auch nach Gehör. Wenn ich zum Beispiel dann in der Grundharmonie einen gepickten Am hab, dann kann man z.B. auch gut einen genau andersherum gepickten Em leise im Hintergrund einspielen, und das auch auf anderen Instrumenten; das verdichtet unheimlich!
Aber das wie gesagt nur zur Aufnahme, alles andere nach Gefühl und Gehör!


Und wie? -Alle hie...
</td></tr></table>

Rischtisch!!! Harmonielehre ist schön und gut, aber ich denke, dass Musik in erster Linie aus dem Bauch kommen sollte- rocken, bis was gutes da ist!

Bis denne
 
A

Anonymous

Guest
...du denkst aus dem Bauch,andere gehen mit dem Kopf ran,...meistens ist es eine "Vermischung von beidem",...also bei mir ist es so...manchmal hat man ´ne Melodie und sucht dann Akkorde oder Riffs, manchmal umgekehrt...oft programmiere ich erst mal ´n Groove am Drumcomputer und suche dazu eine passendes Riff, dann Harmonien,..etc....also eigentlich gibt es doch keine feste Vorgehensweise...[?][8)]

Blei dir selbst treu...
 
A

Anonymous

Guest
apropos ( schreibt man das so? ) Drumcomputer.
Gibts nen guten Softwaredrumcomputer fürn PC oder sowas in der Art?
 
A

Anonymous

Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: premutos
apropos ( schreibt man das so? ) Drumcomputer.
Gibts nen guten Softwaredrumcomputer fürn PC oder sowas in der Art?
</td></tr></table>

fruity loops, kann so manches für normale anwendungen, ist auch einfach zu bedienen. würde mal bei gewissen peer2peer anbietern gucken, aber nat. nicht runterladen:Dnur gucken...

Bis denne
 
A

Anonymous

Guest
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: the beast
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: daniel@devil-head.de
Gibt’s denn hier keinen, der das einfach macht wie ich:
Ich versuch einfach drauflos zu spielen! Also nicht ganz. Beim Spielen kommt ich normalerweise immer mal auf irgendwelche Riffs oder Licks, die ich geil finde und dann versuch ich die zu verbauen.
Nur wenn’s dann mal ans Aufnehmen geht, dann such ich mir passende Harmonien,..., das aber meist auch nach Gehör. Wenn ich zum Beispiel dann in der Grundharmonie einen gepickten Am hab, dann kann man z.B. auch gut einen genau andersherum gepickten Em leise im Hintergrund einspielen, und das auch auf anderen Instrumenten; das verdichtet unheimlich!
Aber das wie gesagt nur zur Aufnahme, alles andere nach Gefühl und Gehör!


Und wie? -Alle hie...
</td></tr></table>

Rischtisch!!! Harmonielehre ist schön und gut, aber ich denke, dass Musik in erster Linie aus dem Bauch kommen sollte- rocken, bis was gutes da ist!

Bis denne
</td></tr></table>
Hey, natürlich kommt die Musik auch bei mir hauptsächlich aus dem Bauch. Aber ab und zu hilft mir die Theorie dann doch weiter.
<table border="0" width="90%" align="center"><tr><td class="quote">Zitat:Original erstellt von: premutos
jo das ist auch alles klar mit dem Tonika und Dominatenkrams.
Hab mich auch schon nen bisschen mit Harmonielehre etc. befasst, nur ich weiss halt nicht wie man zu den Akkordfolgen die man dann hat eine Melodielinie macht. Da weiss ich kein bisschen den Ansatz den man da macht
</td></tr></table>
Schön wäre es, wenn es auch dem Bauch kommt. Aber auch hier kann die Harmonielehre helfen.
Nimm doch für die Melodie einen der Drei Dreiklangsakkorde-Töne und versuche sie mit den entsprechenden Tonleiter-Tönen zu verbinden. Du musst dir nur im klaren sein, ob du Pentatonik, Moll- oder Dur-Tonleitern spielst.

@Alle
Bei Improvisationen haben vor allem Gitarristen, wie z.B. ich, die von der klassischen Gitarre kommen, erhebliche Schwierigkeiten. Es gibt da jede Menge Ausnahmen. Aber das ist mir nicht nur bei mir aufgefallen, sondern auch bei anderen. Und Noten-Nicht-Lesen können, heißt noch lange nicht, dass man keine Klassik spielen kann: Ich sach nur: Paco De Lucia!!!
Und Gary Moore spielt auch nur aus dem Bauch und ist zum Glück bekannter als ich es bin.

Grüße
Simon
 
A

Anonymous

Guest
Okay, einfach so aus dem Bauch heraus ist natürlich nur begrenzt sinnvoll- am besten ist es, wenn man sich ein technisches und harmonisches fundament schafft, um dann, ohne groß nachzudenken sein solo oder den song spielt/komponiert, ohne in einem buch nachlesen zu müssen oder sich im geiste den quintenzirkel aufzusagen. aber davon bin ich auch noch weit entfernt, weil ich zu faul bin, mir harmonielehre anzueignen-wird wohl mal zeit...

Bis denne
 
A

Anonymous

Guest
Hallo!

Also zwecks Drum-computer ...
da kann ich den LeafDrum 2.0 empfehlen!

Is total einfach und klingt (mit`n bissl herumprobieren)
toll!

Greetz :)
 
 
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