Zurück zum ursprünglichen Thema:
Ich habe gestern bei der Band Seagull aus Mönchengladbach einen sehr schönen Jazz-Sound gehört, der sich lt. Auskunft des Gitarristen an Pat Metheny und Michael Sagmeister orientiert: warm, leichte harmonische Obertonverzerrung bei härterem Anschlag, genügend Höhen (überhaupt nicht dumpf), nicht matschig und wummernd in den Bässen.
Equipment:
Lab L5 (Transe)
Lab L7 (Transe)
Die Gitarren tragen natürlich auch dazu bei (
Gibson L5 Wes Montgomery, Herb Ellis,
Ibanez PM100 - mit normalen 12er Saiten, keine speziellen Jazz-Saiten), aber ebenso die Spielkunst des Gitarristen (er klingt auch mit anderen Gitarren so).
Auch mit einem
Koch Studiotone (Röhre) bekommt er übrigens 'seinen' Sound hin. Das wäre dann vielleicht eine Möglichkeit.
Ich selbst habe sowohl einen
Brunetti Singleman 16 als auch
Valvetech Thunderbolt 59. Mit meiner Gibson Howard Roberts (mit original Pickups), aber auch diversen anderen Gitarren klingt der Brunetti für Jazz subjektiv besser (es muss nicht die Smooth-Einstellung sein), zumal er variabler und einfacher einzustellen ist. Und er wiegt nur ca. 18 kg.
Der Headroom des Brunetti reicht, um clean ohne weitere Verstärkung mit Schlagzeug, Bass und Bläsern (Sax, Tr) mitzuhalten (wir spielen auch dynamisch-lauteres wie Latin und dezent Funk/Fusion). Ob 16 Watt oder 25 Watt ist ja eh kein großer hörbarer Unterschied.