Gitarre Ephiphone Les Paul Custom "Slash"


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gekauft:
599 Euro, MusicStore Köln

Ich mag:
Die Humbucker (designed by Gibson) klingen sehr sahnig und bringen dicke Bässe, wobei ebenfalls "dünne" Soli möglich sind, mit nicht so viel Dampf. Saitenlage ist sehr gut.
Die wunderschöne Decke mit dem "Slash- Zeichen" ist ein schönes Gimmick.

Ich mag nicht:
Gitarre ist nicht bundrein und recht schwer.

Verarbeitung:
Verarbeitung ist super, seinen Preis absolut wert. Einziges Manko wie gesagt die Bundreinheit

Support:
noch nicht gebraucht

Zusammenfassung:
Sein Geld auf jeden Fall wert, auch wenn man nochmal an die 30 Euro bei nem kleineren Gitarrenladen für die Feineinstellung der Gitarre ausgeben muss.
Eine gute und billige Alternative zum Original
 
A
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Du schreibst, dass eine Gitarre, die nicht bundrein ist, 600€ wert ist :?: :?: :?:
Was nützt dir ein sahniger Sound, wenn die Gitarre es dir unmöglich macht, saubere Töne zu spielen??? Ich hab das hier schon öfters gelesen, dass jemand schreibt, das an der Gitarre zwar gepfuscht wurde, sie aber einen "Hammer-Sound" hat. Es muss doch zumindest eine rein physikalisch korrekte Basis vorhanden sein, sonst ist das teil doch Schrott!! Wenn die Gitarre nicht so ganz den gewünschten Sound bringt, dann tausche ich die PUs (oder kauf sie erst gar nicht), aber wenn sie nicht bundrein ist, ist das doch verbranntes Geld.

Sorry, wenn ich jetzt Leuten auf den Fuß getreten bin, aber ich versteh euch einfach nicht!!! (lass mich bei bedarf aber gerne belehren ;-) )
 
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Crofty":2gpqkvjz schrieb:
Es muss doch zumindest eine rein physikalisch korrekte Basis vorhanden sein, sonst ist das teil doch Schrott!!

Als ich vor 3 Jahren meinen gebrauchten Wagen gekauft habe, war er vollkommen verstellt. Prächtig im Lack, roch innen noch neu, hatte nur 50.000 auf der Uhr - aber fuhr, wie ein Sack Muscheln.
Nach der Einstellung war er makellos und er ist es heute noch.
Die BASIS war gut. Nur die Einstellung war schlecht.
Gibt es auch. ;-)

(Allerdings würde ich mir nicht für Geld eine Slash Gitarre umhängen - aber das ist ja was anderes...)
 
frank
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Crofty":qpv7htu6 schrieb:
Es muss doch zumindest eine rein physikalisch korrekte Basis vorhanden sein, sonst ist das teil doch Schrott!!

In Anbetracht der Tatsache, dass die Bundreinheit einer Gitarre ein normale Wartungsarbeit ist und immer wieder mal justiert werden muss und vor allem, dass diese Tätigkeit nun wirklich ein jeder mit einem absoluten Minimum an technischem Verständnis und Aufwand selbst erledigen kann, ist mir Deine Aussage unverständlich und zeugt von Unkenntnis.

Anders ausgedrückt: Wenn die Basis stimmt, kann man die Klampfe kaufen; denn die Bundreinheit ist Einstellungssache. Dagegen sollte man eine bundreine, aber nicht klingende Gitarre besser im Laden lassen.

Diese Einstellung zu erledigen ist so simpel, dass z.B. der Stratmann, ein hannöverscher Gitarrenbauer, so was in 5 Minuten kostenlos erledigt. Dafür 30 € zuverlangen, finde ich schon unverschämt.
 
muelrich
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Solrac":1k7c2ztl schrieb:
...Bundreinheit.... auch wenn man nochmal an die 30 Euro....

Also:

Ich bin technisch und handwerlich vollkommen unbegabt.
Alles was mehr als zwei Drähte hat, ist Elektrotechnik
Ich schraube weder an Auto noch an Fahrrad
IKEA Möbel aufbauen bringt mich an den Rande eines Nervenzusammenbruchs....(naja: inzwischen sehe ich das auch schon mal als Meditationsübung an ;-) )

ABER: die Bundreinheit an meinen Gitarren kann ich selber einstellen. Wo ist das Problem. Das wird doch auch sicher hier (oder in einem anderen Forum) beschrieben sein, wi man das macht. Mehr als einen Schraubenzieher und ein Stimmgerät brauchst dafür ja nicht.

merkwürdige Grüße ......
 
muelrich
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Upps, erwischt ! :roll:

Da sieht man wieder mal, wie genau man lesen sollte.....
Aber Bundreinheit ????????? Viele Fragezeichen vor meiner Stirn....
 
grommit
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Aus Wikipedia:
Der Begriff Bundreinheit beschreibt in der Instrumentenkunde bei Saiteninstrumenten mit Griffbrettern (z.B. Gitarre, E-Bass, Laute, Cister, Banjo, Mandoline, Bouzouki, Zither), die korrekte Platzierung der einzelnen Bünde.

Wer das nur mit einem Schraubenzieher korrigiert ist gut ;-) Den Unterschied zwischen Bundreinheheit und Oktavreiheit habe sogar ich begriffen :)
 
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Eine nicht bundreine Gitarre ist Schrott. Da kann eigentlich auch kaum was "ausgebessert" werden, und schon gar nicht kann das mal eben fix selbst gemacht werden.
Ist eine Gitarre nicht bundrein, muss meines Wissens das Griffbrett ausgewechselt werden, bzw ein neuer Hals eingesetzt werden ( was in der Regel günstiger ist als ein neues Griffbrett).
Mag sein, dass es einem Gitarrenbauer möglich ist, ein nicht bundreine Gitarre in einen spielbaren Zustand zu versetzen, aber für den Normalo ist das vergleichbar mit einem Auto bei dem der Rahmen verzogen ist - ein Fall für den Schrott oder den Spezialisten der die Spezialwerkzeuge und die Zeit dazu hat.
 
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frank":1c0vaoda schrieb:
Diese Einstellung zu erledigen ist so simpel, dass z.B. der Stratmann, ein hannöverscher Gitarrenbauer, so was in 5 Minuten kostenlos erledigt. Dafür 30 € zuverlangen, finde ich schon unverschämt.

Naja, ich find die 30 Euro weniger schlimm als die Tatsache, dass er das tatsächlich in 5 Minuten erledigen kann. Wenn er wirklich nicht länger braucht...
 
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Reling":lv8z9atb schrieb:
Eine nicht bundreine Gitarre ist Schrott. Da kann eigentlich auch kaum was "ausgebessert" werden, und schon gar nicht kann das mal eben fix selbst gemacht werden.

Genau deshlbl habe ich über diese "Einstellmöglichkeit" auch gar nicht erst nachgedacht.

Danke auch für den Verweis auf Wikipedia. Klar weiß ich, was Bundreinheit ist......Meine Fragezeichen bezogen sich eher dadrauf, wie man das a) in fünf Minuten und b) für 30 Euro korrigieren soll....

Auch diese genannten Sachen deuteten für mich daruaf hin, dass der ursprüngliche Schreiberling das, meinte, was ICH auch selber kann ;-)
 
frank
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muelrich":1nd8un9y schrieb:
Auch diese genannten Sachen deuteten für mich daruaf hin, dass der ursprüngliche Schreiberling das, meinte, was ICH auch selber kann ;-)

Darauf bin ich auch "reingefallen".

Aber Banger sei Dank, fühle ich mich jetzt korrigert, von diesem Rechtschreibnazi, der zunehmend zum Ausdruckskorrektor mutiert.
:lol:
 
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Ich versteh ganz ehrlich nicht, wie ein Gitarrist Bundreinheit mit Oktavreinheit verwechseln kann!
Und der Gitarrenverkäufer von nebenan muss dann dumm tun und das auch "Bundreinheit" nennen (ich hoffe einfach, dass er es eigentlich besser wusste...) - wirklich traurig!
Wenigstens ein wenig sollte man sich doch mit seinem Instrument auskennen!
Der Drummer kann ja auch ne Snare vom China Ride unterscheiden, na gut der Bassist kann sowas auch nicht, aber wir sind doch eigentlich was "Besseres"... ;-)
Also bitte legt die Bursch-Bücher weg und beschäftigt euch mit eurer Klampfe!

MfG Frusciante

PS:
Ich hab noch nie jemanden gehört, der die Epi-PUs gut fand...
Verrückte Welt! :-D
 
frank
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Frusciante":244byzal schrieb:
Ich versteh ganz ehrlich nicht, wie ein Gitarrist Bundreinheit mit Oktavreinheit verwechseln kann!

Ich auch nicht Frusi, ich auch nicht. Einfach unverzeihlich, dieser Fehler, einfach unverzeihlich... Schande über mich, Asche auf mein Haupt, und was es sonst noch in dieser Richtung geben möge! :lol:
 
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Frusciante":37s38dtr schrieb:
Ich hab noch nie jemanden gehört, der die Epi-PUs gut fand...
Verrückte Welt! :-D

Stimmt! Aber viel Bass und weich beschreibt schon das, was andere als Mumpf bezeichnen... ;-)

Jeder hört was anderes!
 
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Was hab ich denn hier für eine Lawine losgetreten? :lol:

Um das noch mal klar zu stellen:
Auch ich kenne den unterschied zwischen Oktav- und Bundreinheit. Deswegen hat es mich ja so verwirrt, dass man eine nicht BUNDreine Gitarre überhaupt kaufen kann. An die Oktavreinheit hab ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht, weil das ja ein reines Einstellungs-Problem ist und mit der Gitarre ja nicht allzu viel zu tun hat. Aber wahrscheinlich hat Solrac das gemeint (was an einer schlechten Werkseinstellung so problematisch sein soll versteh ich dann aber auch wieder nicht :roll: ).

Und danke an banger, dass er uns alle dran erinnert hat was wir meinen :lol:
 
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Eiko
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Erstmal neue Saiten drauf und dann nochmal schaun. Wenn die Schnuere schon ein Bisserl aelter sind, kann das auch zu schlechter Intonation fuehren.

Und was Bundreinheit angeht (nein, nicht die Oktavreinheit... :) ) Heutzutage werden Fernostgitarren weitgehend automatisiert sprich computergestuetzt produziert, da isses eher unwahrscheinlich, dass eine Gitarre tatsaechlich "bundunrein" ist.
Also neue Saiten druff und Oktavreinheit eingestellt...

Ausserdem, so zumindest meine Erfahrung, harmoniert nicht jede Gitarre mit jedem Satz Saiten. Da gilt es also auch den richtigen zu finden.

Ich hab uebrigens auch ne Epi Paula, und die ist sowohl bund- als auch oktavrein.
 
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Also rein vom optischen Gesichtspunkt fand die ich die Slash Epiphone immer recht cool, weil es mal kein typisches Sunburst oder so is (ich bin bekennender Burst-Hasser). Nur was nun Epiphone und Qualität angeht wurde ich schon einige male eines besseren belehrt und aus dem Grunde wäre ich eher skeptisch mir sowas anschaffen zu wollen. Denn 7 von 10 Gitarre sind fast immer Gurken..sowas ist ebend nicht so ausser Acht zu lassen. Habe auch in Sachen Restaurationsobjekte Marke Epiphone eher schlechte Erfahrungen erlebt. Sollte mal eine fürn Kumpel wieder richtig Fit machen (Sah nach scheisse aus das Ding bevor ich sie in die Finger kriegte). Das Problem war aber wirklich das mich das Eckel so richtig befiel wo ich komische schwarze Stellen im Holz fand und zwar im Elektrikfach...Tja dies zwar Holzfäulnis welche unter der Lackversiegelung mit eingeschlossen wurde. Heisst also das dass Holz schon bei der Verarbeitung so aussah. zudem war im Elektrikfach so ne art Dämmwolle angebracht die auch etwas Feuchtigkeit besass (kann mir eventuell jemand sagen was dieser Schwachsinn da zu suchen hat?). Im Übrigen war es auch kein Mahagoni Korpusholz sondern Erle (war da auch eher am Rätseln beim anspielen warums nicht den typischen Paula Sound hat). Naja sind so kleine Erfahrungen die mich von nem Kauf einer Epi eher abbringen würden.
 
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Eiko
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Naja, Epis gibts aber auch in Mahagoni... Meine ist auch aus Erle, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Mag sein, dass sie nicht wie ne Mahagoni-Paula klingt, aber sie ist definitiv keine Gurke, sondern im Gegenteil, sie klingt gut, spielt sich bestens, ist gut verarbeitet. Glueck gehabt? Weiss ich nicht.
Ich brauchte damals auf die Schnelle ne Paula (und auch wenn ihr der letzte Rest an Authentizitaet fehlt, sie klingt natuerlich schon nach Paula, alleine schon wegen der Mensur und den 2 Humbuckern), und da ich weder in der Lage noch bereit dazu war, das zehnfache auszugeben, hab ich mir halt fuer £400 die Epi gekauft. Neue PUs drauf, neue Bridge, neue Mechaniken, ein paar Schaltungsspielereien, und das ist ne richtig gute Gitarre.
Meine anderen Gitarren sind allesamt aus einer anderen Preiskategorie (da hatte ich noch mehr Kohle :) ) aber die Epi kann trotzdem ganz gut gegenan stinken...
 
A
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Ja hatte vergessen mit bei zu schreiben das Epiphone diese Gitarre immer als Mahagoni angepriesen hatte. Dies tun die allerdings seit längerem nicht mehr. Es ist halt nicht nur zu der Zeit in meinen Augen Betrug gewesen. Da man ebend nicht das kriegt wofür man auch bezahlt hat, bzw. was angepriesen wurde.

Eiko die Frage ist aber: Wieviel hast du denn insgesamt nun für diese Epiphone ausgegeben? Wird ja weil du ja so ziemlich alles ausser dem Holz ausgetauscht hast fast das doppelte gewesen sein oder?
 
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Eiko
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Thrasher":15pxevt0 schrieb:
Eiko die Frage ist aber: Wieviel hast du denn insgesamt nun für diese Epiphone ausgegeben? Wird ja weil du ja so ziemlich alles ausser dem Holz ausgetauscht hast fast das doppelte gewesen sein oder?

Nee nee, Ebay is your friend. So schlimm wars nicht :)

Aber dass Epi Mahagoni behauptet hat, wo kein Mahagoni drin war, das war mir nicht bewusst... Halunken elendige!
 
 


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