Koch Twintone II

physioblues
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Magman":knohii2y schrieb:
Ein Frage an die erfahrenen 'Köche' hier :lol:

Was sind eigentlich die Unterschiede zu TwinTone I+II? Über die Version I liest man ja über viele Defekte (meist schlechte Lötstellen und schwache Bauteile), ist der IIer denn besser verarbeitet?

Warum ich als Fenderamp-Player frage? Ich könnte zum Spottkurs nen TwinTone I Combo (mit Wackelkontakt) bekommen. Soweit meine Erinnerungen reichen, klingen die Kochs ja clean bis crunch gar nicht mal so übel. Nur der Hall klingt, naja, eher besch....eiden :)

Der TT 1 hat zwei Kanäle an Stelle der 2,5 beim Zweier und einen einfacheren FxLoop, den man nicht durch die Buchse mehr zwischen seriell und parallel zur Verfügung hat.
Qualitätsunterschiede ?
keine Ahnung.
Meine beiden laufen brav.
 
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moreblues
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Habe meinen gerade zerlegt, weil ich den hässlichen "Weihnachtsbaum-Lametta-Glitzer" Bespannstoff austausche.

Innen ist logischerweise alles auf Platine, aber wirklich sehr gut verarbeitet. Da kann man nicht meckern. Layout, Lötstellen usw., alles klasse. Sogar 2 Widerstände zum einfachen Messen der Gitterspannungen sind vorhanden. Macht einen zukünftigen Biasabgleich wirklich einfach.
 
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Danke für eure Antworten Jungs. Ich hab dann doch nen Rückzug gemacht und einem anderen Kollegen den Vorzug gegeben ;-)
 
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moreblues
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Twintone in schwarz :)

twintone_neu1.jpg
 
physioblues
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moreblues":3uq8pc2e schrieb:
Twintone in schwarz :)

twintone_neu1.jpg

Genauso hat es mein Co-Gitarrist mit seinem TT auch gemacht.
Ich finde es, diplomatisch ausgedrückt, sehr gewöhnungsbedürftig und sehr farblos.

Aber über Geschmack streiten ...... ;-)

Du musst damit glücklich sein.
 
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Also, mein TTII läuft bisher top, stabil und einwandfrei. Hatte ihn auch schon mal "auseinander" und war sehr zufrieden mit der "Aufgeräumtheit" des Innenlebens, das kann ich nur ebenfalls bestätigen.

Mein "Problem" ist, dass ich 3 "Presets" spiele (Clean mit Comp, Crunch ohne alles, Lead mit Rev+Del), die ich über den Koch (und die meisten anderen Amps) nur mit massivem "Stepptanz" hinbekomme. Daher spiele ich den Koch seit längerem Clean mit den Sounds vom Board; per Looperschaltung kann ich IMMER auf den Leadsound zugreifen (one step) etc.

Zur Sache: Ich steh total auf den (cleanen) Kochsound, allerdings werde ich jetzt doch die Ohren und Augen nach einem reinen Clean-Topteil im Bereich 18-50 Watt offen halten und damit dann meine Koch TS112 befeuern (die klingt für meine Musik besser als der halboffene TTII). Weil ich ja schlicht die OD/OD+ Section des TTII nicht nutze...

Frage also: Wenn man denn schon Koch verlässt :(, wo sollte man hin, wenn man einen amtlichen Einkanaler-Head im ähnlichen Preissegment sucht? Oder einen 4x10-Combo, so Super Reverb Style??? Hat jemand den Vergleich zu Hause?

Dank und Grüße!
o:dee
 
setneck
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Magman":3qxuv3uf schrieb:
Ein Frage an die erfahrenen 'Köche' hier :lol:

Was sind eigentlich die Unterschiede zu TwinTone I+II? Über die Version I liest man ja über viele Defekte (meist schlechte Lötstellen und schwache Bauteile), ist der IIer denn besser verarbeitet?

Warum ich als Fenderamp-Player frage? Ich könnte zum Spottkurs nen TwinTone I Combo (mit Wackelkontakt) bekommen. Soweit meine Erinnerungen reichen, klingen die Kochs ja clean bis crunch gar nicht mal so übel. Nur der Hall klingt, naja, eher besch....eiden :)

Mein Twintone II Combo fing unlängst - natürlich während des Gigs - an, im Clean-Kanal zu Krächzen oder nahezu unhörbar zu werden, das alles in unstetigem Wechsel :shock: . Habe dann den Rest des Auftritts mit dem Overdrive-Kanal und dem Volume-Poti bestritten, auch mal eine Erfahrung! Repariert wurde er dann von Jochen Koeckler (exef), an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Jochen für schnelles Handeln!
Das Ersatzteil (defektes Relais) kostete nur ein paar Euro, war aber lt. Aussage von Herrn Koeckler derart schwer zugänglich, daß er das gute Stück quasi in seine Einzelteile zerlegen mußte (wurde mit Fotos belegt) und anschließend wieder komplett zusammen bauen, was dann die Repakosten leider nicht in der Größenordnung des Ersatzteils verbleiben ließ. Soweit meine Erfahrungen mit Problemen des kleinen Kochs.
Bezüglich der Midischaltung melde ich mich in Kürze, momentan läuft noch die Betaphase, aber soviel sei verraten: es funktioniert!

Gruß,
Thomas
 
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o:dee":3rueu9f7 schrieb:
Also, mein TTII läuft bisher top, stabil und einwandfrei. Hatte ihn auch schon mal "auseinander" und war sehr zufrieden mit der "Aufgeräumtheit" des Innenlebens, das kann ich nur ebenfalls bestätigen.

Mein "Problem" ist, dass ich 3 "Presets" spiele (Clean mit Comp, Crunch ohne alles, Lead mit Rev+Del), die ich über den Koch (und die meisten anderen Amps) nur mit massivem "Stepptanz" hinbekomme. Daher spiele ich den Koch seit längerem Clean mit den Sounds vom Board; per Looperschaltung kann ich IMMER auf den Leadsound zugreifen (one step) etc.

Zur Sache: Ich steh total auf den (cleanen) Kochsound, allerdings werde ich jetzt doch die Ohren und Augen nach einem reinen Clean-Topteil im Bereich 18-50 Watt offen halten und damit dann meine Koch TS112 befeuern (die klingt für meine Musik besser als der halboffene TTII). Weil ich ja schlicht die OD/OD+ Section des TTII nicht nutze...

Frage also: Wenn man denn schon Koch verlässt :(, wo sollte man hin, wenn man einen amtlichen Einkanaler-Head im ähnlichen Preissegment sucht? Oder einen 4x10-Combo, so Super Reverb Style??? Hat jemand den Vergleich zu Hause?

Dank und Grüße!
o:dee

Vielleicht wäre stattdessen das G-major was für dich. Das hat auch einen Kompressor - der sitzt dann zwar im Loop, aber für Cleansounds sollte das gehen. ODER du packst Reverb&Delay in den Effektloop und stellst den Compressor dicht an den Footswitch... Aus Erfahrung würde ich immer sagen: Wenn du mal einen Amp hast, der dir soundmäßig richtig gefällt - gib ihn nicht wieder her.
 
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Ja, da hast du schon Recht: das (ständige ;-)) Ampwechseln kostet Nerv, Zeit und Geld... Allerdings habe ich (wie viele Musiker? ;-)) eine Maxime (wollte zuerst "Dachschaden" schreiben ;-)) - nämlich, dass ich keine Multis oder Modelings (mehr) spielen werde... Alles schön einzeln als Pedale... Das soll keine Grundsatzdiskussion auslösen (ich bin mir um den Dogmatismus sehr bewusst) - ich möchte das halt schlicht so machen... :cool: und das bedeutet dann Bi-/Multiamping oder eben alles VOR den Amp aufs Bord oder "Halblösungen" (Haze, Coreblade, Alchemist... mit built-in FX...).

Alles mal nicht so einfach... mit dem Sound... :(.

Was ich tatsächlich andenke, ist, einen 2. TT als Head zu kaufen... Nur brauche ich dann Ampselector, 2. Abnahmemikro und mal eben 1179 (oder so) um den 3. Kanal zu ermöglichen... Ganz nebenbei ist dann nix mit "kleines Besteck"... Cool wäre es allerdings... ;-).

Alle Grüße
o:dee
 
muelrich
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Hast Du schon mal an ein T.C. G-System gedacht?

Da kannst Du mit der vier-Kabel-Methode Deine Vorstufe "einschlefien" und über entsprechend programmierte Schalter auch die kanalumschaltung programmieren.....
 
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muelrich":1puo70tu schrieb:
Hast Du schon mal an ein T.C. G-System gedacht?

Naja,

er wil ja ausschließlich analoge Pedale, wie ich ich das verstehe. Das G-System ist kompliziert in der Bedienung und digital. Ich weiß nicht...

Man würde mit Kanonen auf Spatzen schieben. Ein zweiter Koch ist nicht viel besser..

Aber dem Mann kann geholfen werden!

Es Bedarf eines midif-fähigen Loopswitchers..(wobei Midi wohl noch nichtmal zwingend ist. Es würde ein programmierbarer Looper mit Ampumschalter reichen..)

http://www.guitarworld.de/forum/teste-k ... 21938.html

oder hier:

http://www.glab.com.pl/gsc_en

Das System ist laut Hersteller ausdrücklich dazu in Lage, den Twintone II zu schalten.

Alternativ lassen sich Kochamps wohl auch midifizieren.

Dann könnte man die Pedale in ein Rack verfrachten , wenn man das will, und stattdessen einen midifähigen Racklooper nehmen und hätte lediglich eine Midileiste vor den Füßen.

Das kleine G Lab System würde dich wohl so rund 300-400 Euro kosten, aber alle Probleme wären gelöst.
 
physioblues
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Marcello":3em5lgzx schrieb:
muelrich":3em5lgzx schrieb:
Hast Du schon mal an ein T.C. G-System gedacht?

Naja,

er wil ja ausschließlich analoge Pedale, wie ich ich das verstehe. Das G-System ist kompliziert in der Bedienung und digital. Ich weiß nicht...

Man würde mit Kanonen auf Spatzen schieben. Ein zweiter Koch ist nicht viel besser..

Aber dem Mann kann geholfen werden!

Es Bedarf eines midif-fähigen Loopswitchers..(wobei Midi wohl noch nichtmal zwingend ist. Es würde ein programmierbarer Looper mit Ampumschalter reichen..)

http://www.guitarworld.de/forum/teste-k ... 21938.html

oder hier:

http://www.glab.com.pl/gsc_en

Das System ist laut Hersteller ausdrücklich dazu in Lage, den Twintone II zu schalten.

Alternativ lassen sich Kochamps wohl auch midifizieren.

Dann könnte man die Pedale in ein Rack verfrachten , wenn man das will, und stattdessen einen midifähigen Racklooper nehmen und hätte lediglich eine Midileiste vor den Füßen.

Das kleine G Lab System würde dich wohl so rund 300-400 Euro kosten, aber alle Probleme wären gelöst.

Sowas gibt´s z.B: von Voodoo Labs.


Genau das GLab Teil wäre auch meine Empfehlung gewesen.
Damit wird es aufgeräumt und man hat alles auf Knopfdruck ohne Tanz.
 
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Jungs, da werde ich mich mal einlesen! Ich hab mich da nicht richtig für interessiert, von wegen analog/digital/pedal/dachschaden ;-). War jetzt drauf und dran, meinen TTII (nochmals) zum Tausch gegen einen '59-Bassman oder Super Reverb anzubieten... mal gucken... Ich les' mich da mal ein... :cool:

Danke und Grüße!
o:dee
 
physioblues
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o:dee":2dxebbar schrieb:
Jungs, da werde ich mich mal einlesen! Ich hab mich da nicht richtig für interessiert, von wegen analog/digital/pedal/dachschaden ;-). War jetzt drauf und dran, meinen TTII (nochmals) zum Tausch gegen einen '59-Bassman oder Super Reverb anzubieten... mal gucken... Ich les' mich da mal ein... :cool:

Danke und Grüße!
o:dee

War in einer G&B in letzter Zeit im test.
Vielleicht has(s)t du diese Lektüre ja.
 
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Ja, danke, ich bin tatsächlich Abonnent, aber alles, was nach Midi etc. aussieht, lese ich mir gar nicht erst durch... :?
 
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tomcatbe":11gfkbhn schrieb:
Hey,
trifft meinen Geschmack! Schick mir doch mal 'ne Anleitung!
Vielen Dank,
Thomas

Sorry Thomas, habe keine Mitteilungen über neue Beiträge bekommen.
Anleitung braucht es da eigentlich nicht. Akkuschrauer mit Kreuzschlitzeinsatz, kleiner Schraubendreher/festes Messer zum Entfernen der alten Klammern, Tacker. Und los gehts :)

Habe bei Tubetown einen Rest Marshallbespannung für 10 Euro bekommen. Mehr wäre mir der Umbau wohl auch nicht wert gewesen. Soooooo wichtig finde ich die Optik denn doch nicht. Andererseits sieht das Koch Lamettazeug schon bissl albern aus ;-)
 
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Ist ja schon ein wenig her, dass wir in diesem Thread was geschrieben haben - jedenfalls habe ich HEUTE das G-Lab GSC-1 gekauft/bekommen und gerade mal auf die Schnelle angeschlossen - so viel steht fest: DAS ROCKT!

Die "Probleme" werden damit tatsächlich schlagartig gelöst. Mir viel eben nur auf, dass die FX teils lauter (Phaser), teils leiser (OCD) werden, dadurch, dass sie mit einem gebufferten Signal gefüttert werden - das lässt sich aber durch "Einstellarbeiten" gut in den Griff bekommen.

Das GSC ist hammersolide gebaut und total intuitiv bedienbar (1x kurz in die Anleitung geschaut). Mein Setup (gut, bin auch bescheiden...) lief nach ca. 30 Minuten. Jetzt muss ich noch das ganze Board neu verkabeln... aargh... ;-)

OK, werde die Tage mal nach einer Probe oder einem Gig noch einen ausführlicheren "Bericht" posten.

Aso: Jetzt weiß ich es auch wieder: Das zugehörige Koch-Steuerkabel war nämlich letztes Jahr nicht (gleich) lieferbar. Jedenfalls ist das abgefahren, wie man den Amp mit dem GSC steuern kann - alle Funktionen wie auf dem Footswitch sind abrufbar.

Grüße
o:dee
 
setneck
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tomcatbe":pipt40ji schrieb:
physioblues":pipt40ji schrieb:
HI,

geh doch mal mit der Suchfunktion hier auf die Suche nach einem Thread vor etwa einem jahr oder so. Da gibt es von Koch für ein paar Euro einen Schalter oder ein Schalteradapter.
Dann brauchst du nur noch eine Nobels MidiLeiste mit der Switch Funktion ( das MF 8 oder so. Kann das das Behringer FC 1010 nicht auch ? ) und fertig ist die Laube.
Hab' ich gefunden. Das Ding nennt sich schlicht DJ-1 und ist die Übersetzung von 4 (warum nicht fünf?) Klinkenbuchsen (Schaltfunktionen ohne Reverb) auf den Koch-Stecker. Den Switcher braucht's dann noch, aber auch 4 Klinkenkabel, und man hat 5m zusätzliches Kabel am Wickel (!). Kostet 79,- plus Switcher plus Patchkabel. Werde also Ausschau nach günstigem Switcher halten und versuchen, ein passendes (5-fach) Kabel (max. 80cm) löten zu lassen (freiwillige vor!).
Danke für den Tip!
Gruß,
Thomas

Hallo,

habe ein gebrauchtes MS-8 erstanden (jetzt hab' ich sogar noch Schaltmöglichkeiten in Reserve). Zusammen mit dem o.g. DJ-1 kann man damit tatsächlich alles am Twintone schalten! :banana: Für die drei Kanäle hätten es auch zwei Switchfunktionen (Pro GAP hätte also gereicht) getan. Da das Rocktron-Urviech aber gefühlte 10kg wiegt und quasi die gesamte Racktiefe ausnutzt, wird es sich bald hier in den Kleinanzeigen finden.
Jedenfalls läßt sich die ganze Geschichte jetzt bequem mit einem Fußtritt umschalten :-D !
Außerdem habe ich den Amp mit zwei Klappgriffen versehen und den Koffergriff entfernt. In der zugehörigen 2x12er Box sitzen jetzt Marshall-Griffe, Koffergriff ebenfalls eliminiert.

Hat jemand Verwendung für die abmontierten Teile (gratis zzgl. Versand)?

Gruß,
Thomas
 
 

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