Schon mal "Thorn" Gitarren gesehen?

Daniel
Daniel
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... wunderschön...!!! Nur leider etwas überhäuft mit Inlays... weniger ist in meinen Augen mehr...
 
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Also ich find das sind bis jetzt so die schönsten Modelle, die ich gesehn hab hab bis jetzt. guckt euch mal die anderen dinger an - nicht schlecht.
 
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Sevus!

Mir persönlich gefällt die #009 von Thorn am besten:

Brook-1.jpg


Die Lackierung ist so dermaßen geil!!! :shock:
 
A
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Mmmh..schöne Gitarren. Sehr viel Eyecandy dabei, aber dat is ja Geschmackssache.

Interessant finde ich, dass, wenn man heutzutage eine gute PRS kaufen will, keinesfalls mehr bei PRS kaufen sollte. Alle anderen, die nachbauen, orientieren sich am früheren Hals/Korpus-Übergang, nur PRS selbst scheint die Hälse mit ´ner Axt aus ´nem Stamm zu kloppen. Da bin ich froh, dass ich noch ´ne "alte" pre ´94er habe.
 
Daniel
Daniel
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Hi

Ich finde es einfach zu überhäuft und schon fast kitschig... aber wem's gefällt... aber ansonsten davon finde ich deren Arbeit echt klasse...!!!

Auf der Homepage von Thorn www.thornguitars.com steht noch folgendes geschrieben...
Custom inlay begins here. Many of the guitar industry's best known custom shops come to us to have their inlay work done. Why? Because we are the best.
Auch der Fender Custon-Shop gehört zu deren Kundschaft... was ich als Frechheit empfinde. Im 7-Custom-Shop wird mit geworben, dass alles von ein und demselben Master-Builder gebaut wird... aber Inlays gehen auswärts... und die Hälse...? Kommen die aus Japan... und die Pickups aus Mexiko...???
 
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Christof
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Marcello,

Geschmackssache würde ich sagen. Die "neuen" PRS-Hälse sind stabil in Form und Ton. Im Vergleich dazu sind die alten Teile wie aus Gummi.
Ganz abgesehen von den berüchtigten Dead-Spots... Ich hatte schon eine ganze Reihe älterer PRS, die alle irgendwie "nicht richtig" waren. Ok, die Artist I von 1991 war klasse, die hatte aber auch einen echten Prügel als Hals. Wie gesagt: Geschmackssache.

Aber eines ist tatsächlich so: die USA-Fans extremer Decken lassen jetzt gern bei Driskill, McNaught, Thorn, Heatley etc.. bauen. Noch mehr optischer Schnick-Schnack für sehr viel weniger Geld als im Private-Stock Programm. An dieser Stelle hat sich PRS leider, leider bei Fender/Gibson eingereiht. Idiotische Preise für eine schicke Decke.

Oh, und Gene Baker wird ab sofort auch wieder Gitarren bauen. Allein, als One-man Custom Shop. Wer also eine richtig tolle Gitarre braucht.... vielleicht ein Robben-Ford Modell oder so.

Gruss
Christof
 
Daniel
Daniel
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Hallo nochmals...

Ach ja noch... Preise und Custom Shop...

Meine Neue... diese hier...
andrea-front1.jpg

...ist aus massiven einteiligem gequilltem Mahagoni gemacht. Nix Decke 1-2 cm oder so... 4.5cm...!!! Ich weiss was ich für bezahlt habe... war teuer, aber dieser Preisunterschied rechtferigt nicht eine Gitarre 1000€ teurer zu verkaufen...!!! So teuer war's wiederum auch nicht und das Herstellen geht genau gleich, ob mit Mahagoni oder teuren gequilltem Mahagoni...!!!

Lasst Euch nicht über den Tisch ziehen, nur weil ein bestimmter Name auf der Kopfplatte stehen tut, oder schönes Holz verwendet wurde. Mein Tip: Der Gitarrenbauer in Eurer nähe ist garantiert billiger und flexibler als ein Custom-Shop von PRS oder Fender...!!! ...!!!
 
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Christof
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Hi Daniel,

das einzige Problem beim "Gitarrenbauer um die Ecke" ist nur zumeist der Wiederverkaufswert. Zeiten und Geschmäcker ändern sich und irgendwann will oder muss man verkaufen. Man muss dann schon Glück haben, dass der Holzmeister inzwischen einen guten, gewachsenen Namen hat, ansonsten wird es schwierig. Man muss nur mal bei E-Bay schauen, wieviel die Leute für ihre "No-name" Custom-Gitarren denn so bekommen. Meistens kriegen sie "gegen null", selbst wenn die Gitarre möglicherweise der Hammer ist.
Ich habe hier in Berlin einen Typen, der wirklich gute Sachen baut, aber ich scheue mich, bei ihm viel Geld für ein handgemachte, genau nach meinen (heutigen) Vorstellungen gebaute Gitarre hinzulegen. Selbst wenn der Preis deutlich unterhalb aller Ami-Niveaus angesiedelt ist.

Aber grundsätzlich hast Du natürlich recht: für eine E-Gitarre mal eben ACHT TAUSEND Eier -oder sogar mehr- aufzurufen, ist schlichtweg idiotisch. Aber an dieser Stelle trägt Gibson ohnehin die wenig ruhmreiche Krone. Ich sage nur: Murphy-Aging....

Moin
Christof
 
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Naja, wenn ich mir ´ne Gitarre zulege, dann denke ich eigentlich nicht über den Wiederverkaufswert nach. Decken und Einlegearbeiten sind für mich auch nur zweitrangig. Gut klingen muss Sie und ich muss damit zurechtkommen. Wenn´s noch gut aussieht, dann ist das o.k, aber Sammler schöner Kunstobjekte bin ich zu allerletzt. PRS sind meiner Meinung nach ziemliche Weihnachtsgitarren geworden, genau wie Gibson. Nicht das die Gitarren prinzipiell schlecht wären, aber ich bekomme beim Gitarrenbauer, der halt nicht den "Namen" hat das Instrument günstiger. Oder es kann durchaus sein, dass die Mexico-Strat deutlich besser klingt als die Custom-Variante. Es ist nur so, dass wir Musiker uns gerne verarschen lassen. Die Psyche spielt halt immer mit. Mit ´ner echten ´59 Les Paul kommt man sich halt mehr vor wie Gary Moore, oder wer auch immer, als mir dem gleichwertigen Tokai Nachbau, der eventuell sogar besser klingt. Oder die Relic Serien von Fender.Nicht das die schlecht wären, aber für Macken bezahlen? Ich weiss nicht. Wir Gitarristen sind halt Idioten und bei Ebay scheinen Sie sich alle zu treffen, wenn´s darum für mehrere tausend Euro ´ne 68 335 Gibson zu ersteigern. Ungesehen, ungespielt!!! Ich nehme mich da selber nicht raus. Gerade überlege, ob ich nicht für 400!! Tacken dass Betavibe von T-REX brauche. Klingt schweinegeil! Aber ein Effekt, 400 Tacken? Nur weil da handmade draufsteht? Weihnachtseffekte halt! Wenn ich´s mir holen sollte, dann ham´se mich auf jedenfall verarscht und ich hab´s gerne mit mir machen lassen. Achso...Wiederverkaufswert ist wahrscheinlich hoch...
 
physioblues
physioblues
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Oh ja,

was hatte ich nicht schon alles für Gitarren. Strats von Rockinger bis Fender CS, LPs verschiednster Art und Jahrgänge von Gibson und mehrere ES Typen, von der Früh-Siebziger 335 bis zur neuen Lucille.
Mittlerweile bin ich von dem GAS-Trip ziemlich runter und übrig geblieben sind :
Bingenheimer & Kortmann Les Paul
Tommys Special Guitars Light Vintage Strat
Tokai ES 120

Das sind also zwei deutsche Gitarren vom "Gitarrenbauer um die Ecke " und eine Japan Kopie. Und diese blieben nur übrig, weil sie alles Andere hinter sich ließen. Das Äußere war drittrangig, aber schön sind sie trotzdem.

ALLERDINGS :

Billig waren die Gitarren auch nicht, habe jedoch keine neu gekauft sondern jede bei eBay. ( Wie die vielen andere Gitarren, siehe oben. Aber ich habe ausnahmslos alle Gitarren mit Gewinn auch wieder bei eBay verkauft und damit die jetztigen Drei finanziert. Geduld ist das wichtigste bei ebay, obwohl mir die wirklich guten eBay-Zeiten vorbei zu sein scheinen ).

Die PUs der beiden HB-Gitarren sind Tom Holmes HBs. Nachträglich eingebaut, schweineteuer aber schlicht und einfach das Beste was der Markt hergibt. Ich habe die PUs sehr günstig ersteigert, wäre aber bereit auch viel Geld dafür zu zahlen.( Wenn also jemand Holmes PUs übrig hat, melden !! )
Die Strat hat Aero PUs, auch nicht billig, aber dermaßen gut.

Was will ich damit sagen ?

1. Die deutschen Gitarrenbauer brauchen keinen Vergleich mit den Amis zu fürchten !!!

2. Wieso nicht viel Geld für PUs, Kabel oder Effekte hinlegen, wenn sonst die supergute und teure Gitarre nicht mehr original gut durchkommt.

3. eBay ist super ! Vor allem, wenn man am muskalien-merkantilen Arsch der Welt wohnt ( der aber andere Vorzüge aufweist!! )


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