Skalen lernen: einfach, praktisch und in jeder Tonart.


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Hallo Pfaelzer,

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Du beschreibst die Skalen von den Intervallen her nur von Grundton aus, d.h. es ist keine musikalische Funktion über den zugrunde liegenden Akkord enthalten. Es sollte ja möglich und gängig sein, eine Skala mit ursprünglich anderer Root über einen Akkord zu spielen, also z.B. e-nat-moll (=aeolian) über einen am7, was dann einen dorian-Sound ergibt.
Hast Du recht, die Angabe des Akkordes hat gefehlt. Und dass man die Skalen nicht nur von seinem Grundton aus spielen kann, sondern auch von den anderen Tönen aus - und somit zu anderen Skalen kommt (siehe Aufbau von Kirchenskalen) - ist richtig. Nur das alles in einen Thread reinzupacken, wäre vielleicht doch ein bißchen zu viel gewesen. Dafür ist ein Forum ja gut: Jeder gibt seinen Beitrag zum Ganzen.

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Wie schon Woody schrieb, ist die Menge des tonalen Materials, dass man motorisch intus hat, nicht entscheidend, sondern die Menge des Materials, dass man auch hört...außer man macht mit den Händen Musik und nicht mit den Ohren. Scales rein nach Shapes bzw. Lagen aufzumalen und zu lernen, fördert imho nur die rein händische Spielweise.
Es muss beides in ausgewogenem Maße vorhanden sein: Die Spieltechnik und die Musikalität. Beides gilt es zu üben und zu schulen. Der FretGuide unterstützt Dich dabei, einen bestimmten Aspekt der Spieltechnik, nämlich den der Skalen, sinnvoll zu üben und somit zu verbessern.

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Das Soli nur zwischen dem 9. und 15. Bund klingen, ist mir ehrlich gesagt neu...
Stimmt, das war eine Situaltionsbeschreibung. Grundsätzlich klingen natürlich auch Soli in unteren Bünden. Es hängt eben von der Situation/dem Song ab in welchen Lagen ein Solo sinnvoll ist.

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Und, mit Verlaub, so originär ist das System auch nicht; habe dergleichen schon bei S. Henderson und anderen GIT-Publikationen gesehen, allerdings dort dann in Relation zum zugrundeliegenden Chord bzw. der zugrunde liegenden Progression.
Ich habe vorher sehr genau recherchiert und ähnliches bisher noch nicht gefunden. Hast Du da eine genauere Angabe? Sind die Abbildungen dann auch in jeder Tonart?

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
Der geneigte Rocker wird sich weniger mit Scales beschäftigen (wozu braucht ein Rockmusiker z.B. Lydianb5, Penta reicht doch meistens)
Kennst Du das Lied "A Gipsy's Kiss" von Deep Purple? John Lord und Ritchie Blackmore spielen gemeinsam ein total starkes Solo. Dabei verwenden sie die Ziegeuner Moll Skala. Es gibt noch viele solcher Beispiele. Höre Dir die alten Led Zep Scheiben an und Du wirst immer wieder feststellen, dass gerade Jimmie Page sehr bemüht war, östliche/indische Klänge in die Musik zu integrieren. Es gibt aber auch moderne Beispiele: Die Band „Muse“ hat in ihrem Album „Black Holes & Revelations“ viele verschiedene Stilrichtungen zusammengebracht. Sehr eindrucksvoll kommt das im Song „City of Delusion“ oder „Hoodoo“ zum Ausdruck.
Was ich damit sagen möchte: Ich für meinen Teil möchte meinen musikalischen Horizont erweitern. Und da bieten solche Skalen wie Harmonisch oder Melodisch Moll eine echte Alternative zu den Pentatoniken oder Kirchenskalen und das auch in der Rockmusik.

Vielen Dank für Deine Anregungen.

Ulli
 
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Hallo Pfaelzer,

Pfaelzer":31ihrlqx schrieb:
Wird einem in dem ganzen Konzept eigentlich erklärt, welche Skala man für welchen Akkord/Progression einsetzt, oder dient der Fret-Guide nur zur Lokalisation der Skala auf dem Griffbrett?

Ja, auf jeder Skala ist der zur Skala passende Akkord notiert (siehe http://www.worldofscales.de/skalen)

Pfaelzer":31ihrlqx schrieb:
Ich finde es nett, in die Griffbildern auch die Intervalle miteinzubeziehen (auch wenn das am GIT seit ca. 20 Jahren gemacht wird), aber wird auch deren musikalische Funktion (Tension, Release, passing note, outside) erklärt?
Nein, mir geht es ausschließlich um den praktischen Aspekt des Erlernens der Skalen. Welcher Ton in welchem Zusammenhang welche Wirkung hat, das will ich nicht vermitteln. Dazu kommt man (ohne die obigen Begriffe zu kennen) dann automatisch, wenn man anfängt mit den Skalen zu spielen und sie im Gesamtzusammenhang klingen hört. Wer das gerne noch weiter (theoretisch) analysieren will, der kann dies anhand theoretischer Literatur machen.

Pfaelzer":31ihrlqx schrieb:
Und bezieht sich der Fret-Guide auch Triads und Arpeggios mit ein?
Nein, bisher noch nicht. Ich habe aber schon verschiedene Erweiterungen im Kopf. Eine davon sind die Arpeggios.

Gruß von Ulli
 
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Dafür, dass hier umsonst ein paar Hilfsmittel gegeben werden, die für einige möglicherweise interessant sind, wird hier ganz schön rumgepoltert.

Wer Wunder-Tools erwartet, die tolles Gitarrenspiel plötzlich ganz einfach möglich machen, kann hier nur enttäuscht werden.

Nur wer wirklich versucht, etwas Positives aus den kostenfreien Ansätzen von ULLI herausziehen zu wollen, wird dies auch tun. Wer schlechtes, unzureichendes Material, was auch noch unvollständig ist sehen will, wird dies auch sehen.

Ich hab mich heute Nachmittag - nach Inspiration durch diesen Thread - mit verschiedenen Scales beschäftigt und hatte meinen Spass damit. Es hat mich sicher einen kleinen Schritt weiter gebracht das alles mal wieder zu üben.

@ Ulli: Das Stück Gipsys Kiss http://www.youtube.com/watch?v=h5ObDOM-NpM fand ich früher schon geil, ist hier aber gnadenlos schlecht am Limit gesungen. Das Solo hierzu hab ich vor Jahren mal mit nem umgebauten Cassettendeck (langsamer) komplett rausgehört. Das hat mich damals ne Menge Nerven gekostet.
 
Woody
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Hallo Howy,
kannst Du bitte mal in klaren und einfachen Worten formulieren, was Dein Anliegen an mich ist?
Ich kann das aus Deinen Postings beim besten Willen nicht entnehmen.
Ich habe meine Meinung zu dem angepriesenen Produkt geäußert, und ich habe sie auch im ersten Posting begründet.
Anstelle klarer Fragen oder Hinweise darauf, was Du von mir erwartest, kommst Du mit pauschaler Polemik (Baseballschläger) und nebulösen Anschuldigungen (...haben drauf gewartet...schnippische Bemerkungen...)
Ich bin ein einfach strukturierter Mensch, also versuch es doch mal in einfachen und verständlichen Sätzen,

Gruß,
Woody

PS Sorry, sehr OT
 
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Hallo Ulli, Danke für Deine Antwort.


Ulli":2983ikwt schrieb:
--> Wenn es mir um die Theorie ging, hätte ich nur folgendes geschrieben: Ionische Skala: 1-2-3-4-5-6-b7.

Hmm, das ist mal ein Tippfehler, gell? :lol:
Naja, passiert.

Ulli":2983ikwt schrieb:
Und wenn ich erst Transponieren muss, oder mir im Kopf anhand der Patterns die Töne überlegen muss, dann sage ich: Das muss doch einfacher gehen.
[…] Deshalb gibt es den FretGuide! Dann brauchst Du sie dir gar nicht alle zu merken. Die, die Du gerade brauchst, nimmst Du Dir vor. Übst damit Dein Solo ein bis es sitzt und legst sie wieder weg bis Du sie wieder brauchst.

Das hier ist genau der Punkt, den ich am meisten kritisiert habe.
Transponieren können gehört für mich zu meinen (fast) täglichen Musikeraufgaben. Sobald ich mit Sängern zu tun habe, muß ich in Sachen Tonart flexibel sein.
Wenn ich dann im Proberaum oder gar auf der Bühne stehe, und erst nochmal meinen FretGuide konsultieren muß, dann sehe ich alt aus.
Und wer transponieren kann, der kann das ganze System auf fast ein Zwölftel eindampfen.



Ulli":2983ikwt schrieb:
Nein, mir geht es ausschließlich um den praktischen Aspekt des Erlernens der Skalen. Welcher Ton in welchem Zusammenhang welche Wirkung hat, das will ich nicht vermitteln.

Genau das ist aber (in meinen Augen) das wirklich einzig wirklich Wichtige.

Zunächst stellt sich mir die Frage, nach welchen Kriterien ich als (hypothetischer) Soloneuling mir denn die Skalen aussuche, die ich dann üben will.

Dann brauche ich doch genau das Wissen darüber, welchen Ton ich wo gebrauchen kann?
Welcher Ton ist safe?
Welcher Ton ist interessant?
Und welcher nur mit Vorsicht zu genießen?
Das lernt man nicht (imo), indem man nach bunten Bildern exotische Skalen fingert.

Eine Methode des Solierenlernens muß (in meinen Augen) eine Schule des Hörens und des Vereinfachens mittels Theorie sein.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Gruß,
woody
 
H0wy
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Wie Bitte? Ich erwarte gar nichts. Das betrifft den Umgang an sich. Fokussiere bitte nicht alles auf Deine Person. Der Großteil des Threaderstellers hat sich doch geklärt. Ich werde jetzt auch nicht in eine dermaßen überzogene Diskussion eingehen, weil man sich jetzt auf mich eingeschossen hat. Mein Anliegen war klar und deutlich dargelegt. Mehr gibt es von mir dazu nichts mehr beizutragen. :)
 
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Woody":u8be1bdm schrieb:
Ulli":u8be1bdm schrieb:
Nein, mir geht es ausschließlich um den praktischen Aspekt des Erlernens der Skalen. Welcher Ton in welchem Zusammenhang welche Wirkung hat, das will ich nicht vermitteln.

Genau das ist aber (in meinen Augen) das wirklich einzig wirklich Wichtige.

[...]
Das lernt man nicht (imo), indem man nach bunten Bildern exotische Skalen fingert.

Eine Methode des Solierenlernens muß (in meinen Augen) eine Schule des Hörens und des Vereinfachens mittels Theorie sein.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Gruß,
woody

He, warum so bescheiden?
Wir machen doch beim Gitarrespielen nicht Malen nach Zahlen, sondern Musik für die Ohren. Du hast es schön auf den Punkt gebracht.
Bescheiden sollte nicht der Fachmann, sondern der Laie sein...
...aber das ist in einem Gitarrenforum zu viel verlangt ;-)

Grüße
 
mr_335
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Hi Woody, sorry - habe heute wieder Freigang:

Ich spiele Gitarre nicht erst seit gestern, und habe in so ähnliche Konzepte, die mir versprochen haben mich schnell und sicher zum Superdupergitarristen zu machen viel Geld und viel Zeit versenkt.
Und gebracht haben sie praktisch nichts.

es gibt Mensch die fahren dann ein Downgrade und werden Basser :eek:)
SCNR

Schönes Fest...
 
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Klasse, einfach Klasse, auf sowas habe ich gewartet..... :evil:
Genau das was jetzt hier abläuft habe ich schon in einigen Foren mitgemacht und habe darauf keinen bock mehr. Im ersten Moment dachte ich " DJ Bodo Ballermann is back....."

Jung's kommt mal alle wieder runter..... es ist bald Weihnachten... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Grüße aus der kalten Eifel, Rainer.
 
little-feat
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mad cruiser":1r016myq schrieb:
Ich könnte schon wieder meine Mütze fressen! :shrug:
Keine Ahnung, wovon Ihr hier redet, aber macht ruhig weiter. :lol:

Ich trage niemals etwas auf dem Kopf. Aber ich werde etwas anders finden.

Großer Gott, was ist das, wovon redet ihr hier. Wird hier "erklärt" wie Musik "funktioniert"? Und dann mit dieser Verbissenheit, mich schüttelt´s.

Kaum ist die akademische "Les Paul mit Löchern-Diskussion " vorbei, geht die mathematische Diskussion um um eine der schönsten Nebensachen der Welt los.

Mich beunruhigt zutiefst, daß der Autor angedroht hat, weitere Folgen folgen zu lassen. Dann war das ja nur die erste Lektion.

Ich will hier raus, aber schnell.

Tom

Ach ja, den dezenten Hinweis auf das bevorstehende Weihnachstfest möchte auch ich loswerden.
Leute, entspannt euch, und wenn´s nur einmal im Jahr ist........und legt die Gitarre weg, wenn das mit soviel Stress verbunden ist.
 
A
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Hallo,

ganz schön viel Aufregung für etwas, was ich seit ich Gitarre spiele mir immer mal wieder schnell selber mache: Griffbilder, Skalenbilder über das gesamte Griffbrett verteilt.
Ich suche neue Voicings: Papier her und ich fange an zu malen. Wie war noch mal die Composite Blues Skale - her mit dem Papier.
Mir, Autodidakt auf der Gitarre, bring das mehr, da ich mich selber damit beschäftigen muß wo der für mich wichtige Akkordton liegt, ich selber die Skala in der Tonart bewusst aufschreibe. Welche Skala zu welchem Akkord passt, dazu gibt es genügend Literatur und mein Gehör.
Das Selbermachen hilft mir immer besser als Vorgekautes ablzuesen.

Aber das mag jeder für sich entscheiden, den Heiligen Skalen Gral hat Ulli da sicher nicht gefunden. Wenn ´s jemanden hilft ist es auch schön.
 
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little-feat":7xlyystm schrieb:
Großer Gott, was ist das, wovon redet ihr hier. Wird hier "erklärt" wie Musik "funktioniert"? Und dann mit dieser Verbissenheit, mich schüttelt´s.

Kaum ist die akademische "Les Paul mit Löchern-Diskussion " vorbei, geht die mathematische Diskussion um um eine der schönsten Nebensachen der Welt los.

Mich beunruhigt zutiefst, daß der Autor angedroht hat, weitere Folgen folgen zu lassen. Dann war das ja nur die erste Lektion.

Ich will hier raus, aber schnell.

Merkwürdiges Volk hier. Ich dachte, ein Forum sei zum Diskutieren da? Statt dessen regen sich einige nur auf, ohne irgend etwas zum Thema beizutragen.
Wen ein Thema nicht interessiert, der kanns doch ignorieren?

Ich glaube, hier werd ich nicht alt.
 
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Hallo Marcello,


Marcello":12gfty7n schrieb:
du hast da ein System entwickelt, was es schon lange gibt! Das sind die "5 Boxes/Positions".
Ich habe nicht behauptet, dass ich ein neues System entwickelt habe. Das, was bei mir neu ist, ist die Darstellung der Skalen: In einem Schaubild werden nicht nur die Patterns wie in vielen Lehrbüchern und nicht nur die Intervalle wie in vielen Theoriebüchern abgebildet, sondern beides zusammen, da ja schließlich auch beides zusammen geübt werde sollte.
Marcello":12gfty7n schrieb:
Klever ist der Ansatz, jede Saite einzeln als "Instrument" zu betrachten. Das führt davon weg, dass man visuell musiziert. Viele orientieren sich bei ihren visualisierten Formen vornehmlich an Startpunkten auf der E- und A-Saite auch wenn sie dort keinen Ton spielen wollen. Teile ich mir die Saite aber horizontal auf, komme ich weg vom der visualisierten Anwendung von Mustern, hin zu der tatsächlichen Anwendung von Intervallen und decke dabei das ganze Griffbrett ab und kann gleichzeitig den unterschiedlichen Klang der Töne an unterschiedlichen Griffbrettpositionen mit ins Spiel einbauen. Die Struktur des gesamten Griffbretts wird so auch klarer.
Ich finde diesen Ansatz auch sehr gut und er sollte beim Üben der Skalen auf alle Fälle mit geübt werden. Aus diesem Grund gibt es beim FretGuide den Saitenfokus. Damit können alle Saiten bis auf eine, zwei oder drei Saiten ausgeblendet werden. Damit hast Du die horizontale Aufteilung.
Ich bin ein eher visueller Lerntyp, d.h. Lernen tu ich am besten zunächst über Bilder. Das Ohr darf dabei natürlich nie ausgeschaltet werden. Und wenn ich es kann, entscheidet ausschließlich der Klang. Die Frage ist, wie kann ich möglichst einfach und effizient mein Spiel verbessern.
Marcello":12gfty7n schrieb:
Den geneigten Interessierten wird die schiere Flut visueller Information in den Schaubildern "erschlagen".
Wie gesagt, mit dem Saitenfokus können bestimmte Informationen ausgeblendet werden und wenn Du die Lage über die Skala legst, so liegt Dein Fokus automatisch auf der Lage in Kombination mit den Intervallen.
Marcello":12gfty7n schrieb:
Ob es jedoch eine praxis-orientierte Form ist, die effektiv funktioniert, da habe ich Zweifel.
Der FretGuide ist bisher in zwei Musikschule und bei zusätzlich drei Privatlehrern im Einsatz. Die Rückmeldungen sind sehr positiv.

Danke für die Anregungen und Gruß

Ulli
 
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Hallo Lois Lane,

Lois Lane":ujb07evu schrieb:
Aus der Website:
"Der FretGuide® ist für folgende Instrumente geeignet:

* 6- und 12-seitige elektische Gitarre,
* 6- und 12-seitige akustische Gitarre,
* 6-seitige Konzertgitarre,
* 4-seitiger elektrische Bass mit Bünden,
* 4-seitiger akustischer Bass mit Bünden. "

Eine wirklich vielseitige Methode. Da muss ich doch gleich mal meine Gitarren checken, ob eine davon die passende Seitenzahl hat, und dann wird bestellt!

Yeah.
Du wirst Dich vielleicht wundern, aber solche Anfragen habe ich wirklich: "Meine Tochter spielt Westerngitarre und ich möchte wissen, ob es dafür auch geeignet ist" oder "Ich suche für mein Patenkind ein besonderes Geburtstagsgeschenk. Er spielt klassische Gitarre. Eignet sich der FretGuide auch dafür?"
Aus diesem Grund steht es auf der Seite.

Gruß Ulli
 
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Hallo Muelrich,

muelrich":19sp2kbn schrieb:
Dieser ist bei mir wie folgt angekommen:

Hallo Leute, ich bin ein langjährig erfahrener Gitarrist und habe nunmehr endlich "das" Problem aller Probleme gelöst, sozusagen die Quadratur des Kreises im Ei des Kolumbus. (Mit Copyright und und richtig wichtig und so).
Wenn es bei Dir so angekommen ist, so tut es mir leid. Das war nicht meine Absicht. Das mit dem Copyright ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Schließlich möchte ich den FretGuide verkaufen und Produktpiraterie wird heut zu Tage - und das wirst Du als Musiker leider auch schon erfahren haben - schneller betrieben als man hingucken kann.

muelrich":19sp2kbn schrieb:
Und dann kommt da was bei raus, was im italienischen wie folgt beschrieben wird: hai scoperto l'aqua calda - du hast warmes Wasser entdeckt. (also: kalter Kaffee).

Für einen Anfänger sind die Schaubilder sicherlich ganz hilfreich, aber was neues ist das auch nicht.....
Dann sage mir doch bitte ganz konkret, wo Du solche Abbildungen schon gesehen hast.

muelrich":19sp2kbn schrieb:
Ich zB. habe einen Lieblingsfingersatz. Ionisch. Punkt. Brauche ich nun lydisch, z.B. F, dann übersetze ich F lydisch in C ionisch und passe nur auf, dass ich auf der 1 veileicht beim F (oder beim A) lande.....
An dem Punkt war ich auch schon. Und dann wollte ich einfach mal ein Solo spielen, dass tonal nicht immer so klingt, wie alle meine anderen Soli. So habe ich angefangen, mich für andere Skalen als die Kirchenskalen, Pentatonische oder Blues-Skalen zu interessieren. Und ich muss sagen, mir gefällt es, meinen musikalischen Horizont erweitert zu haben.
muelrich":19sp2kbn schrieb:
Das ist zB EIN möglicher Ansatz, sich die Arbeit (als Nichtjazzer überfordern mich diese vielen Skalen sowieso haha) zu vereinfachen.
Es gibt genug Beispiele von Rock- und Bluesmusikern, die sich Jazzskalen oder exotische Skalen in der Rockmusik zu eigen gemacht haben (Deep Purple, A Gypsy's Kiss mit Zigeuner Moll, Led Zeppelin mit indischen Skalen, Robben Ford mit alterierten Skalen, Santana hat neuerdings für sich die Harmonisch Moll Skalen entdeckt). Die Stilrichtungen mischen sich immer mehr und was soll denn das Schubladen-Denken? Ich kann von allen Musikrichtungen was lernen, auch wenn es nicht meine Lieblingsmusik ist.
muelrich":19sp2kbn schrieb:
(und selbst mit diesen "Trick" sind es immer noch Skalen und keine Musik)
Genau, da sind wir einer Meinung.

Schönen Gruß

Ulli
 
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Hallo HOwy,
H0wy":36n5gqm8 schrieb:
Ich habe den Eindruck einige hier habe auf so einen Thread geradezu gewartet. Lieber Uli Deinen Einsatz in allen Ehren aber solche Threads sind hier ein gefundenes Fressen. Das habe ich seit meiner erst kurzen Mitgliedschaft hier festgestellt. Es sind fast immer die gleichen

Vielen Dank für Deine Einschätzung. Tut mir leid, dass Du jetzt dafür so viel Schläge einstecken musst. :oops:

Gruß und schöne Weihnachten

Ulli
 
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Hallo Magman,

Magman":11c72w22 schrieb:
Also, erst mal herzlich willkommen hier im Forum Ulli ;-)
Danke für die Begrüßung, das finde ich wirklich sehr nett von Dir.
Magman":11c72w22 schrieb:
Bei solch alten Bluesmännern wie Mad und meiner Wenigkeit hat das eh keinen Sinn mehr - da laufen die Fingerchen bereits seit einigen Jahrzehnten wie sie wollen :lol:
Kennst Du schon die 7-Tönige Blues-Skala oder die Voodoo Blues Skala oder die Hybrid Blues-Dorische oder Hybrid Blues-Mixolydische Skala? Das sind Skalen, die über einen 7er oder m7er durch die zusätzlichen "Bluenotes" echt klasse klingen. Und Robben Ford hat nicht nur einen super Ton sondern seine alterierten Licks, die er in seine Soli einbaut, klingen einfach klasse.

Dir auch schöne Weihnachten und viele Grüße

Ulli
 
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Hallo Quaktia,

quaktia":2dj8ue4v schrieb:
@ Ulli: Das Stück Gipsys Kiss http://www.youtube.com/watch?v=h5ObDOM-NpM fand ich früher schon geil, ist hier aber gnadenlos schlecht am Limit gesungen. Das Solo hierzu hab ich vor Jahren mal mit nem umgebauten Cassettendeck (langsamer) komplett rausgehört. Das hat mich damals ne Menge Nerven gekostet.
Danke für den Link, habe ich mir angesehen. Das ist nicht nur am Limit gesungen, die Qualität der Aufnahme ist leider sehr schlecht. Ich kenne nur die Studioversion und finde sie einfach nur klasse. Hut ab, dass Du Dir das Solo rausgehört hast und vor allem unter diesen alten technischen Möglichkeiten!

Schöne Weihnachten und lieben Gruß von

Ulli
 
physioblues
physioblues
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Ulli":32zu1yt9 schrieb:
Kennst Du schon die 7-Tönige Blues-Skala oder die Voodoo Blues Skala oder die Hybrid Blues-Dorische oder Hybrid Blues-Mixolydische Skala? Das sind Skalen, die über einen 7er oder m7er durch die zusätzlichen "Bluenotes" echt klasse klingen. Und Robben Ford hat nicht nur einen super Ton sondern seine alterierten Licks, die er in seine Soli einbaut, klingen einfach klasse.

Ulli

Hi Ulli,

mich würde jetzt einfach mal interessieren, was bei dir jetzt musikalisch dabei herausgekommen ist, nachdem du sämtliche Skalen ja so quasi rückwärts furzen kannst.
Hast du Aufnahmen von dir ?
 
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Hallo Woody,


Woody":25bak4pc schrieb:
Ulli":25bak4pc schrieb:
--> Wenn es mir um die Theorie ging, hätte ich nur folgendes geschrieben: Ionische Skala: 1-2-3-4-5-6-b7.

Hmm, das ist mal ein Tippfehler, gell? :lol:
Naja, passiert.
Ups, stimmt, tut mir leid. Es muss natürlich j7 statt b7 am Ende heißen.
Ich fände es toll, wenn Du in Deiner Antwort gleich die Korrektur mitliefern würdest, dann müsste der Nutzer nicht erst in dem Zitat vom Zitat des Zitates nachschauen, wie es richtig ist.


Woody":25bak4pc schrieb:
Ulli":25bak4pc schrieb:
Und wenn ich erst Transponieren muss, oder mir im Kopf anhand der Patterns die Töne überlegen muss, dann sage ich: Das muss doch einfacher gehen.
[…] Deshalb gibt es den FretGuide! Dann brauchst Du sie dir gar nicht alle zu merken. Die, die Du gerade brauchst, nimmst Du Dir vor. Übst damit Dein Solo ein bis es sitzt und legst sie wieder weg bis Du sie wieder brauchst.

Das hier ist genau der Punkt, den ich am meisten kritisiert habe.
Transponieren können gehört für mich zu meinen (fast) täglichen Musikeraufgaben. Sobald ich mit Sängern zu tun habe, muß ich in Sachen Tonart flexibel sein.
Wenn ich dann im Proberaum oder gar auf der Bühne stehe, und erst nochmal meinen FretGuide konsultieren muß, dann sehe ich alt aus.
Und wer transponieren kann, der kann das ganze System auf fast ein Zwölftel eindampfen.
Ich bitte Dich nun schon zum zweiten Mal darum, mein Posting richtig zu lesen. Ich habe nie gesagt, dass sich der FretGuide für den Einsatz auf der Bühne oder im Proberaum eignet. Ich jedenfalls übe weder auf der Bühne noch im Proberaum Skalen.
Und nun zum Thema Flexibilität: Hier sind wir einer Meinung, auch ich habe schon oft ein Lied transponieren müssen, weil es für den Sänger dann besser ist zu singen. Die entscheidene Frage ist doch: Wie komme ich schnell und effizient dahin, solche Transpositionen on the fly durchzuführen? Und wer die Skalen sowieso schon in allen Tonarten kann, für den ist der FretGuide nicht geeignet. Es sein denn, er möchte seinen Horizont erweitern und mal Skalen lernen, die er bisher nocht nicht kennt.
Woody":25bak4pc schrieb:
Zunächst stellt sich mir die Frage, nach welchen Kriterien ich als (hypothetischer) Soloneuling mir denn die Skalen aussuche, die ich dann üben will.
Deswegen steht bei jeder Skala der Akkord mit allen Erweiterungen, der zu dieser Skala passt (siehe http://www.worldofscales.de/skalen, Abbildung oben)
Woody":25bak4pc schrieb:
Dann brauche ich doch genau das Wissen darüber, welchen Ton ich wo gebrauchen kann?
Welcher Ton ist safe?
Welcher Ton ist interessant?
Und welcher nur mit Vorsicht zu genießen?
Genau, die sicheren Töne sind alle in der Skala enthalten. Welche von denen die interessanten Töne sind, ergibt sich durch das Spielen und hinhören, ebenfalls die Töne, die mit Vorsicht zu genießen sind.
Woody":25bak4pc schrieb:
Das lernt man nicht (imo), indem man nach bunten Bildern exotische Skalen fingert.
Vielleicht ist das nicht DEIN Weg, Skalen zu lernen, aber glücklicherweise gibt es viele unterschiedliche Lerntypen. Die verschiedenen Farben helfen Dir, Dich schneller zu orientieren. Und die Farbgebung ist in meinen Abbildungen konsistent. Grundton immer rot, Terz immer gelb, .... Das hilft Dir dann auch schnell bei Deiner obigen Einteilung der Töne in safe/interessant/... Und: exotische Skalen klingen(!) echt klasse - im richtigen Zusammenhang. Probier es doch einfach mal aus.

Einen schönen Gruß

Ulli
 
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Hallo little-feat,

little-feat":3pz9zgm0 schrieb:
Mich beunruhigt zutiefst, daß der Autor angedroht hat, weitere Folgen folgen zu lassen. Dann war das ja nur die erste Lektion.
Das habe ich nicht angedroht, ich habe es angeboten. Das ist ein Unterschied. Wenn ihr es nicht wollt, dann lass ich es einfach.

Gruß Ulli
 
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Guest
Hallo physioblues,

physioblues":1ilmr54u schrieb:
mich würde jetzt einfach mal interessieren, was bei dir jetzt musikalisch dabei herausgekommen ist, nachdem du sämtliche Skalen ja so quasi rückwärts furzen kannst.
Hast du Aufnahmen von dir ?
Ich kann nicht alle Skalen vorwärts und rückwärts spielen. Das brauche ich auch nicht. Wenn ich ein Solo übe, dann verwende ich den FretGuide bis ich das Solo spielen kann. Bei der Musik, die ich bisher gemacht habe, war musikalische Flexibilität immer angesagt. Rockmusik mit Jazz-Elementen oder einem orientalischer Zwischenteil, ... Mittlerweile mache ich ein Gemisch aus Latin, Jazz, Blues, Rock und Pop. Ja, das ist bei mir aus rausgekommen: Musikalische Vielfalt. Und der FretGuide hat mich dabei unterstützt, Skalen zu lernen. Aber üben und hören musste ich natürlich trotzdem.
Wenn es Dich interessiert, schicke ich Dir Aufnahmen zu. Du kannst mir dann ja Deine Adresse an kontakt@worldofscales.de schicken.

Gruß Ulli
 
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Guest
Hi Ulli,


eigentlich wollte ich nichts mehr dazu sagen! Ich sehe aber , dass ausgerechnet du , als Verfasser auch derjenige und einer der wenigen bist, die das ganze "sportlich" nehmen.

Das finde ich entsprechend Lobenswert! Ich würde hier als Vorschlag einbringen, dass ihr euch nicht gegenseitig über dieses "Zitat-Antwort-Zitat-Antwort" -Spielchen zerflückt.

Ich bin übrigens auch eher ein visueller Typ. Aber mir persönlich sind die 5 Anfangsbeispiele von dir schon zu viel. Zu viel Farben, zu viel Symbole. Abgesehen davon, dass ich eher visuell veranlagt bin, bin ich auch noch extrem einfach strukturiert. Für mich muss Punkt 1 klar sein, damit ich Punkt 2 verstehe. Von daher mache ich erst Intervalle und anschließend den Schritt von dort zu den Skalen. Und ich Unterscheide lediglich zwischen 2 Tongeschlechtern , mit ein paar Ausnahmen, wie in der sprachlichen Grammatik auch. Das dann motorisch unter die Finger zu bekommen und mit dem musikalischen Kontext fertig zu werden, reicht mir schon als weitere Herausforderung .

Das ist im Prinzip mein Feedback an dich und deine Idee, ergänzend hast du ja mein erstes Statement!

Ich bin aber schwer dafür, dass wir es dabei belassen, und uns nicht auseinander nehmen. Wenn ihr hier wirklich so einen Kurs über´s Internet abhalten wollt, dann sollte euch der Platz hier zu Verfügung stehen. Das Engagement finde ich gut! Sehr gut!

P.S: Wer jetzt denkt, ich meine das nicht so und halte den Ulli trotzdem für ein Arschloch und lediglich versuche ihn nieder zu machen, der soll mir das demnächst bitte klipp und klar per PN zu kommen lassen, damit dieses alberne Geschwätz mal ein Ende hat.
 

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