Skalen lernen: einfach, praktisch und in jeder Tonart.

H0wy
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Sehr beeindruckend Woody.

Dagegen ist im Grunde auch nichts einzuwenden. Es bringt anscheinend doch sehr viel bei diversen kritischen Äußerungen gleich den Baseballschläger auszupacken und alles niederzumähen. Wie sind hier alle keine "Sissis-Gerede" hin oder her aber...................Ich persönlich möchte mit Kritik was anfangen können um es zu bewerten und gegebenenfalls es dann besser machen zu können (siehe Andere die davon nicht viel halten). Mit Aussagen, das ist alles Bullshit und so'n Zeuch kann niemand was anfangen.

Ich muss niemanden mit Samthandschuhen anfassen müssen, wenn ich anderer Meinung bin aber ich weiß mich wohl vernünftig auszudrücken ohne gleich eine Arbeit niederzumachen.

Und damit halte ich die obige Methode für eine jener Sackgassen, in denen ich mich schon oft wiedergefunden habe.

Diese kritische Bemerkung würde ich als Threadersteller akzeptieren. Nur so als Beispiel was ich meine. :)
 
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Woody schrieb:
Mit Verlaub, das ist eine ziemlich aufwändige Werbung für ziemlichen Bullshit.

--> Vielen Dank für die konstruktive Kritik. ;-)

Mit Skalen macht man keine Musik.
Und ein System mit "41 Skalen in 109 Lagen" ist völlig praxisfern.

--> Du musst ja nicht alle 41 Skalen auf einmal lernen oder erst alle 41 Skalen drauf haben, um Solo spielen zu üben. Suche Dir die Skala aus, die für Dich gut klingt/interessant erscheint/... und vor allem verwerte sie gleich für ein Solo. Sonst ist es wirklich nur Theorie.

Was für mich zählt, ist ein verläßliches, überschaubares System, was mir in den meisten Fällen eine grobe Orientierung gibt.

--> Jede Skala für sich beim FretGuide gibt Dir diese Orientierung. Und wie gesagt, Du musst Dir ja nicht alle Skalen auf ein Mal anschauen.

Mit soviel Theorie, wie auf einen Bierdeckel passt kann man Deinen Ansatz um 95% einkochen.

--> Wenn es mir um die Theorie ging, hätte ich nur folgendes geschrieben: Ionische Skala: 1-2-3-4-5-6-b7. Auf diese Weise bekomme ich vielleicht sogar alle Skalen auf einen Bierdeckel :lol:. Mir geht es aber nicht um die Theorie, da gibt es viele gute Bücher. Mir geht es darum, wie ich die Theorie in die Praxis umsetzen kann und das möglichst einfach und schnell. Und wenn ich erst Transponieren muss, oder mir im Kopf anhand der Patterns die Töne überlegen muss, dann sage ich: Das muss doch einfacher gehen.

Diese "41 Skalen in 109 Lagen" kann sich doch so abstrakt kein Mensch merken, geschweige denn in der Bühnensituation abrufen.

--> Du hast es erfasst! Deshalb gibt es den FretGuide! Dann brauchst Du sie dir gar nicht alle zu merken. Die, die Du gerade brauchst, nimmst Du Dir vor. Übst damit Dein Solo ein bis es sitzt und legst sie wieder weg bis Du sie wieder brauchst.

Und wie man mit dem ganzen Krams, den man sich dann in Stunden Mühgevoller Arbeit draufgezogen hat dann Musik macht, dazu schweigt der FretGuide.

--> Bitte les' meinen Beitrag mal richtig: Ich habe nie behauptet, dass der FretGuide Dir "das Musik machen" beibringt. Er unterstützt Dich beim Lernen von Skalen und diese sind hilfreich zum Lernen und Entwickeln von Soli.

Einen lieben vorweihnachtlichen Gruß

Ulli
 
muelrich
muelrich
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Ulli":8jyh0t81 schrieb:
Suche Dir die Skala aus, die für Dich gut klingt/interessant erscheint/... und vor allem verwerte sie gleich für ein Solo.

Woody ? hast du DAS gelesen ? Na? Dann beherzige das doch endlich mal....
Du oller Jazzer spielst doch immer gleich drei Skalen pro Takt.....

They're coming to take me away haha hoho hihi.....

SCNR

ROTFL

P.S. Ich dagegen, als oller modaler-Vamp-Frickler.....kannn drei Stunden eine einzige Skala verwursteln.......aber ich singe ja auch nur unter der Dusche...
*PRUST*

Vielleicht wäre diese Methode ja auch was fürn Doc...irgendwer sagte mal, der spielt noch nicht so lange...... und nochmals: SCNR
 
A
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Guest
Hallo Pfaelzer,

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Du beschreibst die Skalen von den Intervallen her nur von Grundton aus, d.h. es ist keine musikalische Funktion über den zugrunde liegenden Akkord enthalten. Es sollte ja möglich und gängig sein, eine Skala mit ursprünglich anderer Root über einen Akkord zu spielen, also z.B. e-nat-moll (=aeolian) über einen am7, was dann einen dorian-Sound ergibt.
Hast Du recht, die Angabe des Akkordes hat gefehlt. Und dass man die Skalen nicht nur von seinem Grundton aus spielen kann, sondern auch von den anderen Tönen aus - und somit zu anderen Skalen kommt (siehe Aufbau von Kirchenskalen) - ist richtig. Nur das alles in einen Thread reinzupacken, wäre vielleicht doch ein bißchen zu viel gewesen. Dafür ist ein Forum ja gut: Jeder gibt seinen Beitrag zum Ganzen.

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Wie schon Woody schrieb, ist die Menge des tonalen Materials, dass man motorisch intus hat, nicht entscheidend, sondern die Menge des Materials, dass man auch hört...außer man macht mit den Händen Musik und nicht mit den Ohren. Scales rein nach Shapes bzw. Lagen aufzumalen und zu lernen, fördert imho nur die rein händische Spielweise.
Es muss beides in ausgewogenem Maße vorhanden sein: Die Spieltechnik und die Musikalität. Beides gilt es zu üben und zu schulen. Der FretGuide unterstützt Dich dabei, einen bestimmten Aspekt der Spieltechnik, nämlich den der Skalen, sinnvoll zu üben und somit zu verbessern.

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Das Soli nur zwischen dem 9. und 15. Bund klingen, ist mir ehrlich gesagt neu...
Stimmt, das war eine Situaltionsbeschreibung. Grundsätzlich klingen natürlich auch Soli in unteren Bünden. Es hängt eben von der Situation/dem Song ab in welchen Lagen ein Solo sinnvoll ist.

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
- Und, mit Verlaub, so originär ist das System auch nicht; habe dergleichen schon bei S. Henderson und anderen GIT-Publikationen gesehen, allerdings dort dann in Relation zum zugrundeliegenden Chord bzw. der zugrunde liegenden Progression.
Ich habe vorher sehr genau recherchiert und ähnliches bisher noch nicht gefunden. Hast Du da eine genauere Angabe? Sind die Abbildungen dann auch in jeder Tonart?

Pfaelzer":1752okxe schrieb:
Der geneigte Rocker wird sich weniger mit Scales beschäftigen (wozu braucht ein Rockmusiker z.B. Lydianb5, Penta reicht doch meistens)
Kennst Du das Lied "A Gipsy's Kiss" von Deep Purple? John Lord und Ritchie Blackmore spielen gemeinsam ein total starkes Solo. Dabei verwenden sie die Ziegeuner Moll Skala. Es gibt noch viele solcher Beispiele. Höre Dir die alten Led Zep Scheiben an und Du wirst immer wieder feststellen, dass gerade Jimmie Page sehr bemüht war, östliche/indische Klänge in die Musik zu integrieren. Es gibt aber auch moderne Beispiele: Die Band „Muse“ hat in ihrem Album „Black Holes & Revelations“ viele verschiedene Stilrichtungen zusammengebracht. Sehr eindrucksvoll kommt das im Song „City of Delusion“ oder „Hoodoo“ zum Ausdruck.
Was ich damit sagen möchte: Ich für meinen Teil möchte meinen musikalischen Horizont erweitern. Und da bieten solche Skalen wie Harmonisch oder Melodisch Moll eine echte Alternative zu den Pentatoniken oder Kirchenskalen und das auch in der Rockmusik.

Vielen Dank für Deine Anregungen.

Ulli
 
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Hallo Pfaelzer,

Pfaelzer":31ihrlqx schrieb:
Wird einem in dem ganzen Konzept eigentlich erklärt, welche Skala man für welchen Akkord/Progression einsetzt, oder dient der Fret-Guide nur zur Lokalisation der Skala auf dem Griffbrett?

Ja, auf jeder Skala ist der zur Skala passende Akkord notiert (siehe http://www.worldofscales.de/skalen)

Pfaelzer":31ihrlqx schrieb:
Ich finde es nett, in die Griffbildern auch die Intervalle miteinzubeziehen (auch wenn das am GIT seit ca. 20 Jahren gemacht wird), aber wird auch deren musikalische Funktion (Tension, Release, passing note, outside) erklärt?
Nein, mir geht es ausschließlich um den praktischen Aspekt des Erlernens der Skalen. Welcher Ton in welchem Zusammenhang welche Wirkung hat, das will ich nicht vermitteln. Dazu kommt man (ohne die obigen Begriffe zu kennen) dann automatisch, wenn man anfängt mit den Skalen zu spielen und sie im Gesamtzusammenhang klingen hört. Wer das gerne noch weiter (theoretisch) analysieren will, der kann dies anhand theoretischer Literatur machen.

Pfaelzer":31ihrlqx schrieb:
Und bezieht sich der Fret-Guide auch Triads und Arpeggios mit ein?
Nein, bisher noch nicht. Ich habe aber schon verschiedene Erweiterungen im Kopf. Eine davon sind die Arpeggios.

Gruß von Ulli
 
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Guest
Dafür, dass hier umsonst ein paar Hilfsmittel gegeben werden, die für einige möglicherweise interessant sind, wird hier ganz schön rumgepoltert.

Wer Wunder-Tools erwartet, die tolles Gitarrenspiel plötzlich ganz einfach möglich machen, kann hier nur enttäuscht werden.

Nur wer wirklich versucht, etwas Positives aus den kostenfreien Ansätzen von ULLI herausziehen zu wollen, wird dies auch tun. Wer schlechtes, unzureichendes Material, was auch noch unvollständig ist sehen will, wird dies auch sehen.

Ich hab mich heute Nachmittag - nach Inspiration durch diesen Thread - mit verschiedenen Scales beschäftigt und hatte meinen Spass damit. Es hat mich sicher einen kleinen Schritt weiter gebracht das alles mal wieder zu üben.

@ Ulli: Das Stück Gipsys Kiss http://www.youtube.com/watch?v=h5ObDOM-NpM fand ich früher schon geil, ist hier aber gnadenlos schlecht am Limit gesungen. Das Solo hierzu hab ich vor Jahren mal mit nem umgebauten Cassettendeck (langsamer) komplett rausgehört. Das hat mich damals ne Menge Nerven gekostet.
 
Woody
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Hallo Howy,
kannst Du bitte mal in klaren und einfachen Worten formulieren, was Dein Anliegen an mich ist?
Ich kann das aus Deinen Postings beim besten Willen nicht entnehmen.
Ich habe meine Meinung zu dem angepriesenen Produkt geäußert, und ich habe sie auch im ersten Posting begründet.
Anstelle klarer Fragen oder Hinweise darauf, was Du von mir erwartest, kommst Du mit pauschaler Polemik (Baseballschläger) und nebulösen Anschuldigungen (...haben drauf gewartet...schnippische Bemerkungen...)
Ich bin ein einfach strukturierter Mensch, also versuch es doch mal in einfachen und verständlichen Sätzen,

Gruß,
Woody

PS Sorry, sehr OT
 
Woody
Woody
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Hallo Ulli, Danke für Deine Antwort.


Ulli":2983ikwt schrieb:
--> Wenn es mir um die Theorie ging, hätte ich nur folgendes geschrieben: Ionische Skala: 1-2-3-4-5-6-b7.

Hmm, das ist mal ein Tippfehler, gell? :lol:
Naja, passiert.

Ulli":2983ikwt schrieb:
Und wenn ich erst Transponieren muss, oder mir im Kopf anhand der Patterns die Töne überlegen muss, dann sage ich: Das muss doch einfacher gehen.
[…] Deshalb gibt es den FretGuide! Dann brauchst Du sie dir gar nicht alle zu merken. Die, die Du gerade brauchst, nimmst Du Dir vor. Übst damit Dein Solo ein bis es sitzt und legst sie wieder weg bis Du sie wieder brauchst.

Das hier ist genau der Punkt, den ich am meisten kritisiert habe.
Transponieren können gehört für mich zu meinen (fast) täglichen Musikeraufgaben. Sobald ich mit Sängern zu tun habe, muß ich in Sachen Tonart flexibel sein.
Wenn ich dann im Proberaum oder gar auf der Bühne stehe, und erst nochmal meinen FretGuide konsultieren muß, dann sehe ich alt aus.
Und wer transponieren kann, der kann das ganze System auf fast ein Zwölftel eindampfen.



Ulli":2983ikwt schrieb:
Nein, mir geht es ausschließlich um den praktischen Aspekt des Erlernens der Skalen. Welcher Ton in welchem Zusammenhang welche Wirkung hat, das will ich nicht vermitteln.

Genau das ist aber (in meinen Augen) das wirklich einzig wirklich Wichtige.

Zunächst stellt sich mir die Frage, nach welchen Kriterien ich als (hypothetischer) Soloneuling mir denn die Skalen aussuche, die ich dann üben will.

Dann brauche ich doch genau das Wissen darüber, welchen Ton ich wo gebrauchen kann?
Welcher Ton ist safe?
Welcher Ton ist interessant?
Und welcher nur mit Vorsicht zu genießen?
Das lernt man nicht (imo), indem man nach bunten Bildern exotische Skalen fingert.

Eine Methode des Solierenlernens muß (in meinen Augen) eine Schule des Hörens und des Vereinfachens mittels Theorie sein.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Gruß,
woody
 
H0wy
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Wie Bitte? Ich erwarte gar nichts. Das betrifft den Umgang an sich. Fokussiere bitte nicht alles auf Deine Person. Der Großteil des Threaderstellers hat sich doch geklärt. Ich werde jetzt auch nicht in eine dermaßen überzogene Diskussion eingehen, weil man sich jetzt auf mich eingeschossen hat. Mein Anliegen war klar und deutlich dargelegt. Mehr gibt es von mir dazu nichts mehr beizutragen. :)
 
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Woody":u8be1bdm schrieb:
Ulli":u8be1bdm schrieb:
Nein, mir geht es ausschließlich um den praktischen Aspekt des Erlernens der Skalen. Welcher Ton in welchem Zusammenhang welche Wirkung hat, das will ich nicht vermitteln.

Genau das ist aber (in meinen Augen) das wirklich einzig wirklich Wichtige.

[...]
Das lernt man nicht (imo), indem man nach bunten Bildern exotische Skalen fingert.

Eine Methode des Solierenlernens muß (in meinen Augen) eine Schule des Hörens und des Vereinfachens mittels Theorie sein.

Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Gruß,
woody

He, warum so bescheiden?
Wir machen doch beim Gitarrespielen nicht Malen nach Zahlen, sondern Musik für die Ohren. Du hast es schön auf den Punkt gebracht.
Bescheiden sollte nicht der Fachmann, sondern der Laie sein...
...aber das ist in einem Gitarrenforum zu viel verlangt ;-)

Grüße
 
mr_335
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Hi Woody, sorry - habe heute wieder Freigang:

Ich spiele Gitarre nicht erst seit gestern, und habe in so ähnliche Konzepte, die mir versprochen haben mich schnell und sicher zum Superdupergitarristen zu machen viel Geld und viel Zeit versenkt.
Und gebracht haben sie praktisch nichts.

es gibt Mensch die fahren dann ein Downgrade und werden Basser :eek:)
SCNR

Schönes Fest...
 
A
Anonymous
Guest
Klasse, einfach Klasse, auf sowas habe ich gewartet..... :evil:
Genau das was jetzt hier abläuft habe ich schon in einigen Foren mitgemacht und habe darauf keinen bock mehr. Im ersten Moment dachte ich " DJ Bodo Ballermann is back....."

Jung's kommt mal alle wieder runter..... es ist bald Weihnachten... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Grüße aus der kalten Eifel, Rainer.
 
little-feat
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mad cruiser":1r016myq schrieb:
Ich könnte schon wieder meine Mütze fressen! :shrug:
Keine Ahnung, wovon Ihr hier redet, aber macht ruhig weiter. :lol:

Ich trage niemals etwas auf dem Kopf. Aber ich werde etwas anders finden.

Großer Gott, was ist das, wovon redet ihr hier. Wird hier "erklärt" wie Musik "funktioniert"? Und dann mit dieser Verbissenheit, mich schüttelt´s.

Kaum ist die akademische "Les Paul mit Löchern-Diskussion " vorbei, geht die mathematische Diskussion um um eine der schönsten Nebensachen der Welt los.

Mich beunruhigt zutiefst, daß der Autor angedroht hat, weitere Folgen folgen zu lassen. Dann war das ja nur die erste Lektion.

Ich will hier raus, aber schnell.

Tom

Ach ja, den dezenten Hinweis auf das bevorstehende Weihnachstfest möchte auch ich loswerden.
Leute, entspannt euch, und wenn´s nur einmal im Jahr ist........und legt die Gitarre weg, wenn das mit soviel Stress verbunden ist.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo,

ganz schön viel Aufregung für etwas, was ich seit ich Gitarre spiele mir immer mal wieder schnell selber mache: Griffbilder, Skalenbilder über das gesamte Griffbrett verteilt.
Ich suche neue Voicings: Papier her und ich fange an zu malen. Wie war noch mal die Composite Blues Skale - her mit dem Papier.
Mir, Autodidakt auf der Gitarre, bring das mehr, da ich mich selber damit beschäftigen muß wo der für mich wichtige Akkordton liegt, ich selber die Skala in der Tonart bewusst aufschreibe. Welche Skala zu welchem Akkord passt, dazu gibt es genügend Literatur und mein Gehör.
Das Selbermachen hilft mir immer besser als Vorgekautes ablzuesen.

Aber das mag jeder für sich entscheiden, den Heiligen Skalen Gral hat Ulli da sicher nicht gefunden. Wenn ´s jemanden hilft ist es auch schön.
 
A
Anonymous
Guest
little-feat":7xlyystm schrieb:
Großer Gott, was ist das, wovon redet ihr hier. Wird hier "erklärt" wie Musik "funktioniert"? Und dann mit dieser Verbissenheit, mich schüttelt´s.

Kaum ist die akademische "Les Paul mit Löchern-Diskussion " vorbei, geht die mathematische Diskussion um um eine der schönsten Nebensachen der Welt los.

Mich beunruhigt zutiefst, daß der Autor angedroht hat, weitere Folgen folgen zu lassen. Dann war das ja nur die erste Lektion.

Ich will hier raus, aber schnell.

Merkwürdiges Volk hier. Ich dachte, ein Forum sei zum Diskutieren da? Statt dessen regen sich einige nur auf, ohne irgend etwas zum Thema beizutragen.
Wen ein Thema nicht interessiert, der kanns doch ignorieren?

Ich glaube, hier werd ich nicht alt.
 
A
Anonymous
Guest
Hallo Marcello,


Marcello":12gfty7n schrieb:
du hast da ein System entwickelt, was es schon lange gibt! Das sind die "5 Boxes/Positions".
Ich habe nicht behauptet, dass ich ein neues System entwickelt habe. Das, was bei mir neu ist, ist die Darstellung der Skalen: In einem Schaubild werden nicht nur die Patterns wie in vielen Lehrbüchern und nicht nur die Intervalle wie in vielen Theoriebüchern abgebildet, sondern beides zusammen, da ja schließlich auch beides zusammen geübt werde sollte.
Marcello":12gfty7n schrieb:
Klever ist der Ansatz, jede Saite einzeln als "Instrument" zu betrachten. Das führt davon weg, dass man visuell musiziert. Viele orientieren sich bei ihren visualisierten Formen vornehmlich an Startpunkten auf der E- und A-Saite auch wenn sie dort keinen Ton spielen wollen. Teile ich mir die Saite aber horizontal auf, komme ich weg vom der visualisierten Anwendung von Mustern, hin zu der tatsächlichen Anwendung von Intervallen und decke dabei das ganze Griffbrett ab und kann gleichzeitig den unterschiedlichen Klang der Töne an unterschiedlichen Griffbrettpositionen mit ins Spiel einbauen. Die Struktur des gesamten Griffbretts wird so auch klarer.
Ich finde diesen Ansatz auch sehr gut und er sollte beim Üben der Skalen auf alle Fälle mit geübt werden. Aus diesem Grund gibt es beim FretGuide den Saitenfokus. Damit können alle Saiten bis auf eine, zwei oder drei Saiten ausgeblendet werden. Damit hast Du die horizontale Aufteilung.
Ich bin ein eher visueller Lerntyp, d.h. Lernen tu ich am besten zunächst über Bilder. Das Ohr darf dabei natürlich nie ausgeschaltet werden. Und wenn ich es kann, entscheidet ausschließlich der Klang. Die Frage ist, wie kann ich möglichst einfach und effizient mein Spiel verbessern.
Marcello":12gfty7n schrieb:
Den geneigten Interessierten wird die schiere Flut visueller Information in den Schaubildern "erschlagen".
Wie gesagt, mit dem Saitenfokus können bestimmte Informationen ausgeblendet werden und wenn Du die Lage über die Skala legst, so liegt Dein Fokus automatisch auf der Lage in Kombination mit den Intervallen.
Marcello":12gfty7n schrieb:
Ob es jedoch eine praxis-orientierte Form ist, die effektiv funktioniert, da habe ich Zweifel.
Der FretGuide ist bisher in zwei Musikschule und bei zusätzlich drei Privatlehrern im Einsatz. Die Rückmeldungen sind sehr positiv.

Danke für die Anregungen und Gruß

Ulli
 

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