BLOG: Das verrĂŒckte Live/Kommerzbusiness...Erfahrungsbericht

Oha....da fiebern ja viele bei einem Musikertag ordentlich mit :) Ich nicht, ich wĂŒrde, wie schon gesagt, lieber die Musik hören, is aber auch nicht sooo wichtig.
 
Liebe Gitarrenfreunde und auch sonste Mitleser,

Es hat sich wieder einiges bewegt und ich hab leider grade nicht allzuviel Zeit hier weiterzuschreiben. Möchte aber trotzdem hier dranbleiben weils mir mittlerweile selber spassmacht nachzulesen. Mit dem iPad is das zwar ein bissl mĂŒhsamer aber ich hab hier in Bern (CH) nix anderes mit.
Freitag, 27.6. gings wieder ins Bierzelt. Diesmal beim Bezirksmusiktreffen in Grieskirchen. Das ist eine Zusammenkunft aller Blasmusiken aus einem Bezirk mit diversen Marsch- und Konzertwertungen und Abends gibts dann das Zeltfest. Der Vorteil war, dass das Zelt sofort zu beginn sehr gut gefĂŒllt war und so gabs auch gleich gute Stimmung mit Guat Drauf. Grosse BĂŒhne...

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....und besagte gute Stimmung

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Samstag war dann ein spannender Gig mit HoamspĂŒ am Plan. Wir feierten mitten in der Stadt Wels das 70 Jahr JubilĂ€um eines Traditionsgasthauses. Das Wetter hat GSD gut mitgespielt und mitten in der eigenen Fanbase zu spielen macht auch Spass. Der Wahnsinn war, dass die Musikkapelle die davor spielte sehr ĂŒberzogen hat und wir wirklich in Lichtgeschwindigkeit unsere Backline aufstellen und verkabeln mussten. Das ganze in einem Zelt mit gefĂŒhlten 40°C. Prompt gabs einen kleinen technischen Defekt beim Keyboard den wir aber schnell beheben konnten.

Um etwa 21:00 zog ein krĂ€ftiges Gewitter drĂŒber aber das Zelt war sehr stabil und wir konnten problemlos mit unseren Fans weiterfeiern. Um 23:15 war Schluss aufgrund der Gewerbeverordnung und da ich nicht Autofahren musste weil meine Liebste dabei war hab ich auch noch ein wenig mit meinen Kollegen mitfeiern können.

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Das Wochenende drauf war wieder mal ein Megawochenende welches mir viel Einsatz abverlangte. Es begann am Freitag mit einem Zeltfestgig am Aufest Sicking den wir unter dem Namen Guat drauf absolvierten. FĂŒr einen Freitag war die Stimmung recht gut aber dennoch spĂŒrt man auch die FussballWM die den ein oder anderen zu Hause bleiben lĂ€sst. Nichts desto trotz wurde bis 0200 gespielt und dann noch 1 Stunde heimgefahren.
Am Samstag wurde es dann richtig spannend. Wir hatten mit HoamspĂŒ einen Supportgig bei einem richtig grossen Open Air hier in der Gegend. Peter Cornelius spielte und da wir auch den Austropop featuren durften wir seine Vorband sein.
Peter Cornelius hatte 2 Stunden Soundcheck am Nachmittag. Er hat da eher geprobt als gecheckt aber er und seine Band groovten sehr erdig und professionell, dass es eine Freude zuzuhören war. Seine Cabs waren alle nach hinten gerichtet so konnte ich gut hören wie cool seine Sound und seine Groove waren.

Hier seine Setlist:

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Mit ganz witzigen Kommentaren drauf...

Die BĂŒhne war riesig und auch das Ambiente war sehr beeindruckend. Es ist schon ein Privileg so etwas auchmal machen zu dĂŒrfen. Daher gibts auch ein paar EindrĂŒcke:

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Der Auftritt war kurz (75') aber recht erfolgreich. Um 20:00 hatte ich mein Equipment wieder im Auto um rechtzeitig um 21:00 wieder in Sicking am Aufest alles auf der BĂŒhne zu haben. Dort spielten wir ab 21:30 unter dem Namen Pop7 dann das moderne Programm. Um 0200 war wieder Schluss und um 0330 kommte ich mich zu hause ins Bett legen. 3 Gigs in 2 Tagen sind viel aber es hat auch Spass gemacht und die Sache mit dem Supportgig war wirklich etwas besonderes.
Am Sonntag nachmittag bin ich dann nach Poysdorf gereist um am Jazz & Wine Workshop teilzunehmen. Ich bemerke, dass ich soetwas brauche um wieder ins wirkliche Musikmachen reinzukommen und den Kommerz ein wenig aus meinem Kopf zu bekommen.
Die Woche war wieder sehr inspirierend. Vor allem die Jamsessions sind einfach eine gute Gelegenheit Jazz wirklich zu erlernen und in der Improvisation weiterzukommen. Aber auch um wieder Ängste zu ĂŒberwinden, sich mit internationalen Cracks die wirklich gut sind auf eine BĂŒhne zu stellen und sich nicht zu schĂ€men, sein bestes zu geben und ĂŒber sich hinauszuwachsen. Das ganze fand jeden Abend auf einem anderen Weingut statt. TagsĂŒber gabs Lessons von Instrumentaltechnik bis Harmonielehre.
Auch hier ein paar EindrĂŒcke

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Leider musste ich die Woche etwas verfrĂŒht abbrechen weil am
Samstag unser grosses Heimspiel am Plan stand. Das Wetter war mehr als unsicher und wir konnten erst gegen 1600 mit Sicherheit verkĂŒnden, dass wir durchfĂŒhrten.
Das sog. Gösser OpenAir findet in einem Gastgarten alter Schule (Hohe BĂ€ume usw.) i Herzen von Wels statt und ist unsere einzige Eigenveranstaltung die etwa 850 GĂ€ste anlockt (immer ausverkauft) so auch heuer. Das schlechte Wetter, ein nachmittĂ€glicher Gewitterregen und ein ungeschickter Roadie liessen uns beim Soundcheck fast verzweifeln weil unser iLive112 Stagebox plötzlich eigenartige GerĂ€usche produzierte. Beim genaueren hinsehen sahen wir, dass Wasser aus den unteren KanĂ€len kam. Ein Riadie hatte ĂŒbereifrig die Deckel des Racks bereits abmoniert und obwohl das Rack unter dem BĂŒhnendach stand muss wohl einiges an Wasser drangekommen sein. Es wurde iimmer schlimmer mit den GerĂ€uchen (Beim iLive ist die Stagebox im Prinzip gleichzeitig der Mischer. das Mischpult steuert nur noch fern). In unserer Not beschlossen wir (1800 wars - Spielbeginn 1900) das Ding auszubauen zu zerlegen und mit Druckluft und Fön zu reinigen. Keiner glaubte daran, dass das funktionieren wĂŒrde. Aber es war so. TatsĂ€chlich. Um 1830 hat alles geklappt. Linecheck und um 1910 zu spielen begonnen. Ausverkauft von 850 echten Fans war es wie alle Jahre ein unglaubliches Gigerlebnis. Es gelang mir auch die talentierte hĂŒbsche Fotografin Xela (http://www.xela.at) zu engagieren und daher gibts mal richtig gute Bilder:

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Um 23:30 war Schluss und ich packte schnell meine Sachen weil ich mich noch in der Nacht samt Sohn, Freundin und Wohnwagen direkt vom Gigortauf den Weg richtung LIE machte. Der WW ermöglich es ja einfach wo zu nÀchtigen.
Letzte Woche waren wir dann im Urlaub. Zuerst beim Marco aus dem Forum in LIE und ab Montag in Bern bei guten Freunden. Auch dorthab ich zumindest einen kleinen unplugged Gig bestritten am Bundesplatz.

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Gestern auf heute FrĂŒh bin ich heimgefahren (750km) und heute gibts einen Gig bei mir im Ort mitten am Marktplatz mit der örtlichen Band. Es ist mein letzter Gig mit dieser Formation. Trotzdem wird es lustig werden.

Sodala. DemnÀchst wieder neues jetzt is aber Schluss im Moment.

Alles liebe

Auge
 
Moin Auge,

Vielen Dank fĂŒr den Besuch. Jederzeit gerne wieder. HĂ€ttet auf dem RĂŒckweg durchaus nochmals bei uns Halt machen dĂŒrfen. NĂ€chstes Mal könnte man zum Brauhaus-Genuss noch ein wenig musizieren...ich ĂŒbe dann schon mal.

LG, Marco
 
Hi Liebe Mitleser,

ich hab eine Weile keine Lust gehabt hier zu schreiben. Aber nun werd ich ein wenig nachholen.
Also am Samstag den 19.7. gabs das bereits erwÀhnte Fest im Heimatort mit der örtlichen Band. Es war der letzte gemeinsame Auftritt.
Das Wetter war (rĂŒckblickend betrachtet sehr glĂŒcklich) wunderschön und so konnten wir den schönen Marktplatz beschallen.

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Der Gig war einfach lustig schon alleine weil die Anzahl guter Bekannter im Publikum hoch war, das Auto stehen bleiben durfte, die Nacht sehr Hochsommerlich warm blieb.
Nichts desto trotz stellt sich eine gewisse Erleichterung ein das abhaken zu dĂŒrfen. Es war leider zu Anstrengend und musikalisch zu wenig befriedigend.

Gleich danach gings ab nach Lissabon. Da ich das Altsax mithatte hab ich ein wenig im Privatquartier geĂŒbt (Wimdu). ZufĂ€lligerweise war die Quartiergeberin eine recht gute Pianistin und so hamma a bissl jammen können. Ich wollte auch eine Session aufsuchen aber ich hab nicht recht was gefunden.

Nach einer Woche in Lissabon war es am
Samstag 26.7. wieder soweit einen Auftritt mit Rimix zu absolvieren. Die Sache war recht lustig da wir nicht wussten was uns erwarten wĂŒrde. Geburtstagsfeier war alles was wir wussten. Nun denn. Nach gefĂŒhlter ewiger Fahrt durch Niederösterreich kamen wir bei einem Feuerwehrhaus an in dem 2 Hofer (=Aldi) Kassiererinnen mit ihren Freundinnen Geburtstag feierten und sich einfach eine Liveband geleistet haben.
OK. Aufgestellt, gecheckt, gegessen und begonnen. Nach einer Weile die Anfragen ob wir etwas rockiger spielen könnten. WÀre nicht schlecht gewesen das vorher geklÀrt zu haben. GSD hatten wir einen hervorragenden SÀnger mit der Rock gut konnte und so haben wir mal wieder Songs gespielt die ich ewig nicht mehr gespielt habe. Manche dann gleich noch in anderen Tonarten. Eine Challenge aber es war lustig mal weniger Schlager spielen zu können. Und mit der V war ich dann auch gut ausgestattet.

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Um 0200 wares zu ende und wir irrten wieder nach Hause. Ich wusste nicht, dass NÖ so gross ist.
Am Samstag 2. August war dann wieder ein Auftritt mit Guat Drauf dran. In der NĂ€he von Salzburg was eine 1,5h Anreise nötig machte. Wildes Fest mit in den Wald gebauter BĂŒhne.

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Das hochsommerliche Wetter bei der Ankunft verdĂŒsterte sich schnell und ein Mords Gewitter schob heran. Das war beĂ€ngstigend da es eine brĂŒchtigte Hagelgegend ist.

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nachdem das Gewitter beĂ€ngstigend drĂŒber gezogen ist (ohne Hagel) konnten wir erst aufbauen und uns um den Soundcheck kĂŒmmern. Leider hat es rapid abgekĂŒhlt und so waren wenige Leute bei uns vor der BĂŒhne. Trotzdem gings bis 0130 und ich war um 0330 zu hause im Bett. Um 0930 wieder aufgestanden und mit Familie und Wohnwagen 1700 km nach Griechenland gefahren. Also war mal doch eine Weile ein wenig Ruhe.

der nÀchste Gig war dann
am Freitag den 22.8. mit Rimix. Eine Hochzeit eines MusikaliengrosshĂ€ndlers in Vorarlberg. Leider wieder eine lange Fahrt (500km) die wir aber im neuen Vivaro Bandmobil gemeinsam betreiten konnten. Ausserdem ist der GrosshĂ€ndler auch Generalvertreter fĂŒr QSC was mir einen netten Deal fĂŒr eine 10er Monitorbox verschaffte. Leider konnte ich Marco nicht besuchen der unweit des Gigs wohnt weil das Zeitkorsett sehr eng war. Das Highlight fĂŒr mich bei diesem Gig waren die Showbarkeeper die unglaublich leckere Caipis zauberten denen ich aufgrund der NĂ€he des Hotels recht eifrig zusprach. Ausserdem war das Essen sensationell. Die Location fast perfekt. Manchmal passts halt wirklich.
Ein paar EindrĂŒcke des Gigs...

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nĂ€chster Tag ĂŒber den lĂ€ngsten Parkplatz Deutschlands wieder heim (A8).

Am Freitag, 29.8. war endlich wieder mal HoamspĂŒ am Zug. Am Volkfest in Wels in der Eggenberger Halle. Das spannende daran war, dass wir eigentlich keine Bierzeltband sind mit HoamspĂŒ und so nicht recht wussten was draus wird aber es war unglaublich. NatĂŒrlich hat der Heimvorteil krĂ€ftig geholfen aber wir hatten wirklich tolle Stimmung im gossen Zelt.

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Durch die hohe Anzahl guter Bekannter und das Unbedingte Verlangen noch das Welser Nachtleben zu geniessen wurde es leider 0630 bis ich daheim war. Wegen dem Auto zwar alkoholfrei aber sowar ich dann am
Samstag, 30.8. doch etwas lÀdiert da ich bereits um 1200 wieder nach salzburgh starten musste. Da gings dann mit dem Bandmobil ins schöne Kaprun wo mit Rimix eine Hochzeit in der Burg Kaprun anstand. Bei der Ankunft stellten wir fest, dass das Equipment durch den kompletten geschotterten Burghof in den 2. Stock zu schleppen war. Ohne Roadies. Regen, KÀlte, Schlafmangel...entschÀdigt durch gutes essen und schönes Ambiente.

Hier ein Bild vom Ort der Location zum Auto (der ganz kleine schwarze Bus dort unten...pffff)

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Schöne Location...

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Wirklich schlimm war das wegrÀumen mitten in der Nacht. Ich bereute meinen Schlafmangel sehr. Durch die weite Fahrerei kam ich dann gegen 0400 daheim an. Sonntags gings dann nur mit PKW (und ich musste nicht fahren) um 1100 bereits wieder nach Verona ein wenig italienfeeling und sommer abzubekommen.

ZurĂŒck am Donnerstag, 4.9. gabs wieder einen Auftritt am Welser Volksfest. Diesmal mit Guat Drauf dafĂŒr wieder im gleichen Eggenberger Zelt. Die Stimmung war nicht ganz so gut was zum Teil wohl am Wochentag lag. Was ich beim HoamspĂŒ Auftritt gar nicht geschrieben habe ist, dass mittlerweile der Volksfestveranstalter ganz restriktiv betreffend Zufahrt ins FestgelĂ€nde ist. Das hatte zur Konsequenz, dass ich einen ziemlich weiten Weg mit meinem Zeug zurĂŒckzulegen hatte. Dank meiner Bierrodl (Dt. Sackkarre) ist das aber kein Problem. Das ganze Zeug musste nur kurz am Strassenrand parken.... :)

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Walters Österreichgitarre kommt ganz schön ran diese Saison...

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Der Gig und die Fahrzeit waren sehr viel angenehmer diesmal und so war ich bereits um 0300 wieder zu Hause.

Am Samstag, 6.9. war dann ein Sportfest mit Guat drauf zu bestreiten. Angenehmer Vernanstalter und sauberes Zelt. Guter Besuch mit guter Stimmung und um 0115 war wieder Schluss. Recht unspekatkulÀr.

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Also der Sommer war nicht langweilig. Jetzt gehts dann richtig zur Sache. Bis Jahresende stehen noch etwa 20 Gigs ins Haus. Das meiste Sept. und Okt. dabei auch ziemlich weite fahrereien oder Fliegereien wie nach Wildeshausen (Bremen) oder Cannstatt (Stuttgart). Auch Wien (Wiesn) ist am Programm.
Ich spiele derzeit wieder komplett ohne IEM da es mir einfach keinen Spass mehr gemacht hat. Derzeit dient meine dB als Monitor aber ich bekomm ja noch die schöne QSC die kleiner, leichter und besser ist.
Bei HoamspĂŒ bin ich jetzt ĂŒberhaupt in den Genuss einer Martin Monitorbox gekommen die dermassen fein auflöst, dass es nur so eine Freude ist damit zu spielen. IEM ist bei mir ab jetzt nur noch eine Notlösung bis ich das schlauer geworden bin. Bei Guat Drauf ist jeglicher LĂ€rm auf der BĂŒhne weg (V Drums) somit ist auch die Monitorbox recht leise eingestellt. Und Feeling kommt ja auch von der PA zurĂŒck. Also alles in allem lĂ€ufts Momentan gut. Die Ferien sind nun rum und ich muss schauen wie cih das in meine (Mittlerweile halbierte) Lehrverpflichtung integrieren kann. Aber das wird schon werden.

Freu mich ĂŒber eure Kommentare oder auch nur ĂŒbers mitlesen.

Lg
Auge
 
therealmf schrieb:
Hi Auge, danke fĂŒr den langen und ausfĂŒhrlichen Bericht. Was du an km abspulst ist schon der Oberhammer. Vielleicht solltest du die Band umbenennen (AbspĂŒln...).
Krass auch die Nummern mit den weiten Fahrten in den Urlaub dazwischen...Respekt! ;)

Ja. Die KM sind ein Wermutstropfen. Mit dem CNG Auto ist das wenigstens gĂŒnstig. Der Urlaub dazwischen ist fĂŒr Familie und auch persönlich eine wichtige Sache, da muss der eigene Schlaf mal zurĂŒckstehen um das FamilienglĂŒck zu wahren wobei meine Freundin eher stolz ist, dass ich so gut im GschĂ€ft bin als herumzunörgeln. War frĂŒher anders ;-)

Gerrit schrieb:
Auge, spielst Du auf dem Canstatter Wasn?
Wenn ja, wo (Zelt)? Wann? Wie oft?

Cannstatt ist 9. und 10. Oktober. Das Zelt und die Uhrzeiten muss ich dir rausfinden kann ich aber gerne noch posten...
 
Hi,

ich find's klasse dass Du kurze Berichte ablieferst- ich lese es wirklich gern.
Es erinnert mich an meine frĂŒheren Tage, da habe ich das mal 3 Jahre lang auch so durchgezogen - ich war jung, brauchte das Geld und es hat mir einen riesigen Spaß gemacht trotz der vielen km, und nicht zu vergessen, ich habe eine Menge gelernt.

Das mit der Restriktion der Einfahrterlaubnis kenne ich nur zu gut - ich habe einfach solange verschiedene "Verantwortliche" gefragt bis mir einer die Einfahrt erlaubt hat - normalerweise war das spÀtestens beim dritten den ich gefragt habe der Fall.:)

Auf dem Canstatter Wasen hĂ€tte ich auch mal spielen können, das war bei der Band von Joe Schwarz, der auch beim Circus Roncalli gespielt hat. Nur sollte das fĂŒr 1 Woche gehen und das war mir dann wegen meines Daytime Jobs doch zu viel....Und 1 Woche Cannstatter Wasen ist wirklich hart, ein Bekannter von mir hat in der Band dort mehrere Jahre hintereinander Trompete gespielt.

Alle Gute und good luck fĂŒr die kommen gigs.

Gruß
DerNominator
 
Kurze Zwischenbemerkung.

Durch die höhere Giganzahl merkt man am Equipment auch mehr Verschleiss.

Beim letzten Gig sind der Gitarrenfunk und das 2. Expressionpedal (fĂŒr Wah) ausgefallen und auch diverse Schrauben an der GerĂ€tschaft mĂŒssen nachgezogen werden. Vom Reinigen ganz abgesehen.

Ich bin froh, dass ich aus Gewohnheit immer ein Gitarrenkabel neben das Rack lege falls der Funk mal ausfÀllt.

GSD hat sich das Problem des Funkes als Kabelproblem herausgestellt (Gitarre zum Sender) und das Expressionpedal muss auch nur neu verlötet werden. Alles halb so wild aber der Shure Stecker am Funk is nur was fĂŒr Lötprofis daher hab ich das heute einem Techniker gegeben.

Mittwoch bis Sonntag stehen ja 3 Gigs in grösserer Entfernung an...

So long...werde weiterberichten...
 
Liebe Freunde,

hier gibts wieder einen Zwischenbericht...

Samstag, 13.9. gabs einen schönen Auftritt mit HoamspĂŒ wieder in Wels. Eine 90er Jahr Feier einer grossen Welser Firma.

Es war wieder das gleiche (nun zum 3. Mal bespielte) Zelt am Welser FestgelÀnde. Fast schon heimelig ;-)

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Da viele Welser dabei waren war auch die Stimmung wieder gut auch wenn eine Firmenfeier einfach reservierter ablÀuft als ein Volksfest.

In der Zwischenzeit hab ich auch mein "back to Stage" Programm gestartet und begonnen Gitarren aus dem Fundus zu reaktivieren und wirklich live zu spielen.

Daher hab ich meine BC Rich US aus Anfang der 80er..

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Und meine CCG#1...

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aufbereitet. Macht auch Spass.

Gleich am Mittwoch 17.9. gings wieder mit RIMIX weiter. Eine Firmenveranstaltung in KitzbĂŒhel. In Rosis Sonnberstubm einem dieser PromihĂŒtten dort in der Gegend. Es war ein wunderschöner Tag.

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Leider waren nur MĂ€nner da bei der Veranstaltung. Nach einem langen Incentive Outdoortag waren alle mĂŒde und so war bereits um 23:00 Schluss.

so war die Heimreise viel frĂŒher und ich konnte wieder bei meiner Schwester nĂ€chtigen um etwas Nachtfahrzeit zu retten.

Bereits in der Nacht des Donnerstags ging es mit einem grossen Crafter Bus nach Wildeshausen bei Bremen (11 Stunden Fahrzeit) um dort 2 Tage ein Oktoberfest mit Guat Drauf zu spielen. Das Zelt war sehr fein aufgebaut und die Pa war eine Meyer Sound allerhöchster GĂŒte.

BĂŒhne war gross und die BC Rich kam endlich zum Einsatz..

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Der Freitag war bereits ein grosser Erfolg obwohl das Zelt nicht ganz ausverkauft war.

Den Samstag nutzen ein Teil der Band um Bremen zu besichtigen was ich sehr genoss. Diese Stadt an der Weser hatte einiges zu bieten. Das Schnoorviertel ist entzĂŒckend und es gab lecker FischspezialitĂ€ten zu essen.

Am Samstag war das Zelt mit 1400 VVK bereits ausverkauft und so war auch die Stimmung ziemlich gut.

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Sonntags war dann wieder die 11 StĂŒndige Heimfahrt anzutreten. Den grossteil bin ich mit dem Bus gefahren, da vergeht die Zeit schneller. Trotzdem war es eine Anstrengende Tour die aber mit Erlebnissen belohnt wurde. Das Norddeutsche Publikum hab ich als angenehm und diszipliniert empfunden. Sehr positiv.
Beim Ausladen des Crafters vermissten wir unser Mischpult. Das verblieb in Deutschland aber eine Spedition konnte es wieder richten. Man kann nicht genug aufpassen.

Bereits am Donnerstag, 25.9. ging es ab nach Wien zur Wiener Wiesn. dort durften wir 3 Tage im 2. grössten Zelt die Leute unterhalten. Das ganze war sehr professionell aufgezogen. Die Spielzeit wurde exakt auf 19:45 bis 22:45 (mit einer Pause) festgelegt. Das war ĂŒberschaubar hatte aer den Nachteil, dass die Versuchung danach noch fortzugehen recht gross war.

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NatĂŒrlich hat eine Stadt wie Wien ihren Reiz....

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Drei Tage hintereinander sind nicht zu unterschÀtzen. Einerseits stellt sich eine gute Routine ein andererseits ist man geneigt das ganze Volksfestgedöns zu hassen.

Ein paar EindrĂŒcke....

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Am letzten Tag fuhr ich noch nĂ€chtens nach Hause da am Sonntag ein BlasmusikfrĂŒhschoppen am Programm war und die erste Saxophonistin krank war.

Ich erinnere mich an meine selige Tanzmusikzeit ende der 80er. Da hatten wir auch mehrtÀgige Engagements und am dritten Tag ar meistens ein tief. Danach gings wieder besser. Das empfand ich auch diesmal so. Die ersten Tage ist man noch euphorisch aber dann...

So hatte ich wieder eine gigreiche Zeit. Die BC Rich stellt sich als ĂŒberraschend vielseitig und gut benutzbar heraus. Die wird jetzt mal eine Weile mitfahren. Die CCG wartet noch auf ihren Einsatz aber das wird auch bald mal passieren. Die Österreich Kraushaar, die Shark und die Musicman passen ja sowieso immer.

NĂ€chste Woche gibts 2 Gigs in der Gegend und dann gehts nach Cannstadt (Welche Location dort werde ich noch berichten)

Danke fĂŒrs Mitlesen. freue mich ĂŒber eure Kommentare, ErgĂ€nzungen oder sonstiges.

LG
Auge
 
Weil gefragt wurde wann und wo ich am Cannstatter Wasen spiele:

Do, 9.10. abends und Fr. 10.10. Nachmittags in der Schwabenwelt.

Wer hinkommt soll sich zu erkennen geben. Ich kenn ja einige nicht in real.

Lg
Auge
 
Moin,
schöner Bericht, danke schön! Es ist echt interessant, deine EindrĂŒcke zu verfolgen. Geregelte Arbeitszeiten, gesundes Essen sowie isotonische Drinks werden mMn völlig ĂŒberschĂ€tzt...

Wie kommt denn die BCR beim Publikum und den Bandkollegen an? Die ist ja schon ziemlich grell...

Wo das Thema gerade im anderen Thread aktuell ist: Hast du eigentlich ein Ersatz Multi dabei? Wie schnell könntest du umbauen, was wird erwartet? Ich könnte mir vorstellen, das die Band einfach den Song zu Ende spielt, und fĂŒr den nĂ€chsten Song erwartet, das du wieder bereit bist. Der Spruch ist dann obligatorisch. Oder liege ich da falsch?

Ciao
Monkey
 
Monkeyinme schrieb:
Moin,
schöner Bericht, danke schön! Es ist echt interessant, deine EindrĂŒcke zu verfolgen. Geregelte Arbeitszeiten, gesundes Essen sowie isotonische Drinks werden mMn völlig ĂŒberschĂ€tzt...

Wie kommt denn die BCR beim Publikum und den Bandkollegen an? Die ist ja schon ziemlich grell...

Wo das Thema gerade im anderen Thread aktuell ist: Hast du eigentlich ein Ersatz Multi dabei? Wie schnell könntest du umbauen, was wird erwartet? Ich könnte mir vorstellen, das die Band einfach den Song zu Ende spielt, und fĂŒr den nĂ€chsten Song erwartet, das du wieder bereit bist. Der Spruch ist dann obligatorisch. Oder liege ich da falsch?

Ciao
Monkey

Tja also geregelte Arbeitszeiten machen ja nur depressiv ;-)!

Das Publikum vor dem ich meistens spiele reagiert ĂŒberhaupt nicht offensichtlich auf Gitarren. Am ehesten noch auf die Österreichgitarre.

Ersatz zum AFX hab ich nix mit. Ich könnte das Tonelab mitnehmen aber das tu ich eigentlich nicht. Ich verlass mich einfach drauf, dass es funktioniert.
Nur Gitarren hab ich wegen dem Saitenriss immer 2 am Start.
Jetzt ist ein Expressionpedal kaputt geworden. Daher gibts grad kein Wah. Aber da bin ich grade am checken was vernĂŒnftig ist.

Lg
Auge
 
So long...es geht weiter!

Am Freitag, 3.10. stand mal wieder HoamspĂŒ am Programm. Die 70er (Überraschungs-)Feier eines honorigen Gewerbetreibenden aus der Gegend. Das Platzangebot war ziemlich klein und die Beschallung solcher Firmenevents ist nicht unproblematisch. Da ich am Freitag frei habe war ich bereits Mittags dort um beim Aufstellen zu helfen und die hyperventilierenden Wirtsleute zu beruhigen ("Warum spielts denn net unplugged...soviel Zeug..."). Ich bin gleich dort geblieben obwohls erst um 20:00 losging und konnte so beobachten wie die Mitabeiter eintrafen, die Chefleute, die Ansprachen, bisserl schĂ€kern mit feschen BĂŒrodamen :)... Gar nicht so unspannend eine Firmenkultur kennenzulernen als sog. Zaungast.
Der Spielbeginn war dann eher verhalten und es dauerte einige Zeit bis Stimmung aufkam allerdings dann so richtig und es wurde eine richtige Party draus. Abschliessend erhöhte der Chef die Gage betrÀchtlich einfach weil er es so geil fand. Das ist ja wirklich erfreulich.
Im Back to Stage Programm kam die CCG zum Einsatz. Gute Gitarre mit 2 feinen P90ern. Etwas einstreuungsempfindlich aber das ist verkraftbar.

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Durch die gute Stimmung wurde es recht spÀt was mir
am Samstag, 4.10. nicht zum Vorteil gereichte. Guat Drauf war wieder am Programm und diesmal nur 10' von meinem Wohnort entfernt. Am Urfahrahnermarkt waren wir fĂŒr die grosse Europahalle (Bierzelt) gebucht. Die Zufahrt ist fast unmöglich und so musste ich mein Zeugs ziemlich weit transportieren was mit der Bierrodl eh halbwegs geht aber trotzdem nervt. Dann musste ich das Auto weissgottwo hinstellen und wieder zurĂŒcklatschen. Fast schon Sport. Nachdem das Nachmittagstrio fertig war mussten wir ruckzuck die Backline aufbauen und konnten nur einen Linecheck machen. Die Halle war gut gefĂŒllt und die Stimmung war von Beginn an in Ordnung. Es lief dermassen gut, dass der Wirt (eher als extrem sparsam verschrien) tatsĂ€chlich eine Stunde draufzahlte und so gings dann wieder bis 01:00. Meine Equipment (exklusive Gitarren) konnte ich im LKW gleich mitgeben und so spazierte ich mit 2 Gitarren zurĂŒck zum Auto und war unerwartet zeitig zu Hause. Erfolgreiches Wochenende....

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Bereits am Donnerstag, 9.10. gings weiter mit der Tour. Ich musste um 9:00 beim Tontechniker sein und wir sind dann gemeinsam mit dem Sprinter nach Stuttgart (500km) gefahren um dort gegen 14:30 den Rest von Guat Drauf zu treffen und unser Equipment in die Schwabenwelt am Cannstatter Wasen zu tranportieren. Auch hier wieder eher mĂŒhsames herumtragen da die Zufahrt nicht ordentlich möglich war. Bereits beim einrĂ€umen war ich ziemlich geplĂ€ttet von der Dimension dieser Halle am Wasen. Auf Nachfrage wurden mir exakt 1055 Biergarnituren genannt die drinnen Platz finden was bei ausverkauftem Haus auf ĂŒber 8000 GĂ€ste hoffen liess. Wahnsinn.
Die Nachmittagsband spielt bis 17:00 und wir mussten dann unsere Backline bis 18:00 gestellt und gecheckt haben. In dieser Zeit brĂŒllte ein DJ wie verrĂŒckt durchs Zelt. PĂŒnktlichst um 18:00 begann unsere Show und lief bis exakt 23:00. Drei Pausen (DJ) inklusive.
Ab etwa 21:00 war die HĂŒtte restlos voll und es war schon ein geiles Feeling vor einer derartig grossen Menge zu spielen und zu feiern.

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Die BĂŒhne ist ĂŒberraschend hoch ĂŒber den Köpfen der Leute was auch ganz ein eigenes Feeling war. Da Stuttgart nicht Bayern ist wurde auch viel geraucht im Zelt was nicht durchgehend angenehm war. Faszinierend fand ich das wohlverhalten der GĂ€ste die trotz hohem Alkpegel sehr diszipliniert blieben. Das ist hier bei uns leider nicht ganz so. Speziell der Urfahranermarkt war da fast unertrĂ€glich.

PĂŒnktlich um 23:00 war Schluss (Gab einen Riesenzammschiss weil wir 1' ĂŒberzogen) und ab gings ins Hotel. Da noch Hunger war schnell eine Tankstelle aufgesucht und gelernt: Ab 22:00 gibts in D an der Tanke kein Bier mehr. Das ist arg! Ok. Halt geschlafen weil
am Freitag, 10.10. gings bereits um 11:00 (Ja! Elf!!) in der Schwabenwelt wieder weiter. Vor fast leerer Halle starteten wir unser Programm und spielten bis 17:00 mit 2 x 30' Pause. Ab 14:00 war dann wieder etwas Stimmung aber alles in allem war es sehr mĂŒhsm und die Zeit verging ĂŒberhaupt nicht. Das war harte Arbeit! Kommt GSD nicht sehr oft vor.
Um 17:00 in Lichtgeschwindigkeit gepackt um der nÀchsten Band platz zu machen die bereits um 18:00 wieder spielen musste.
Heimfahrt problemlos in 5 Stunden und noch vor Mitternacht eingetroffen.

Der grösste Teil der Tour ist geschafft. Guat Drauf fĂ€hrt nach Quatar und spielt dort eine Woche Oktoberfest allerdings bin ich nicht dabei da sich das mit dem Schuldienst nicht so gut vereinbaren lĂ€sst. Bin nicht unglĂŒcklich weil mir fast zuviel wĂ€re. Aber nĂ€chste Woche gibts eine nette kleine Hochzeit und im November hab ich mal wieder einen Sax Sologig (zumindestens schauts im Moment danach aus) und auch auf die Big Band freue ich mich bereits wieder.

Ich hoffe euch hats Spass gemacht mitzulesen. Auf FB gibts sogar ein kurzes Video vom Wasen (Guat Drauf FB Site (Kann jeder schaun) oder mein Account (Wenn befreundet)).
 
auge schrieb:
Da noch Hunger war schnell eine Tankstelle aufgesucht und gelernt: Ab 22:00 gibts in D an der Tanke kein Bier mehr. Das ist arg! Ok.

Der VollstĂ€ndigkeit halber: Das ist nur bei den komischen SĂŒddeutschen so - in good old NRW fließt das Pilsbier rund um die Uhr :cool:
 
Hi Auge,

persönliche Meinung: Ich finde es richtig gut, dass Du Deinen Bart gestutzt und schlussendlich abrasiert hast.
Gepflegtes Aussehen und damit auch der erste Eindruck ist besonders fĂŒr einen Dienstleister und Freiberufler mMn. wichtig und spricht fĂŒr ProfessionalitĂ€t.

VG, Gerrit
 
Moin,

wo ich auf dem einen Bild die Monitorbox sehe, das ist ja deine eigene. Bekommst du da auch die anderen Musiker drauf oder lĂ€uft das ĂŒber eine separate Box? Und wenn du nur ein Signal in Form eines XLR Kabel bekommst, wie bringst du deine Signale zusammen? Kleines Mischpult? Oder gehst du den einfachen Weg, und dein Gitarrensignal geht ĂŒber das Front-/Monitormischpult zusammen mit allen anderen auf deine Box?

Fragen ĂŒber Fragen... ;-)

Das Zelt in Stuttgart ist schon beachtlich, Respekt! Und extra Gage oder VerlÀngerung ist schon gerne genommen... :cool:

Ciao
Monkey
 
Gerrit schrieb:
Hi Auge,

persönliche Meinung: Ich finde es richtig gut, dass Du Deinen Bart gestutzt und schlussendlich abrasiert hast.
Gepflegtes Aussehen und damit auch der erste Eindruck ist besonders fĂŒr einen Dienstleister und Freiberufler mMn. wichtig und spricht fĂŒr ProfessionalitĂ€t.

VG, Gerrit

Hi Gerrit, naja. Zu guter letzt fand ich den Bart selber nimmer schön aber wenn man es nicht ausprobiert....? Aber auch die Familie hat insistiert :)

Monkeyinme schrieb:
Moin,

wo ich auf dem einen Bild die Monitorbox sehe, das ist ja deine eigene. Bekommst du da auch die anderen Musiker drauf oder lĂ€uft das ĂŒber eine separate Box? Und wenn du nur ein Signal in Form eines XLR Kabel bekommst, wie bringst du deine Signale zusammen? Kleines Mischpult? Oder gehst du den einfachen Weg, und dein Gitarrensignal geht ĂŒber das Front-/Monitormischpult zusammen mit allen anderen auf deine Box?

Fragen ĂŒber Fragen... ;-)

Das Zelt in Stuttgart ist schon beachtlich, Respekt! Und extra Gage oder VerlÀngerung ist schon gerne genommen... :cool:

Ciao
Monkey

Betreffend Monitoring: Auf der Monitorbox ist ein Monitormix den ich mir mit dem iPad selber erstellen kann. Der ist relativ ausgewogen nur die Keys sind etwas reduziert. Also kein reines Gitarrensignal.

therealmf schrieb:
Auge, schreib doch mal ein bißchen was zum Programm dazu: was spielst du mit den einzelnen Bands so fĂŒr Zeug? Ist das alles "stehendes Repertoire" oder kommen da ad hoc immer nochmal Songs dazu? Wie gitarren-lastig ist das so?

HoamspĂŒ ist klar denke ich. Klassischer Austropop. Da kommen halt pro Saison 5-6 neue (alte) Songs) und das bleibt dann ĂŒbers Jahr ziemlich konstant.

Guat Drauf hat ein richtiges Oktoberfest/Partyprogramm. Das geht von Oberkrainer und Schunkelzeug ĂŒber Hitparade, Schlager, Oldies und Rockklassiker.
Bei Guat Drauf ist erwĂŒnscht mit der Gitarre Druck zu machen also sehr rockig zu spielen auch wenns nicht original ist. Das heisst, dass ich auch die Oberkrainer- und Schlagersachen eher TroglauermĂ€ssig spiele (Google "Troglauer Buam") also fett mit Marshallsound. Durch die relativ ungeplanten Umstellungen zu Saisonbeginn (Hab ich im BLOG geschrieben) ist hier das Programm noch recht gewachsen ĂŒber die Wochen und Monate. Seit ende August ist das jetzt recht konstant bis auf einzelne SonderwĂŒnsche die halt aufkommen.
Bei Rimix kommts sehr stark auf die Art der Veranstaltung an. Das geht vom Guat Drauf Programm ĂŒber echtes Galazeugs (Das spiele ich dann viel Sax) bis zur modernen Avicii usw. Coverband. Je nach SĂ€nger auch viel klassischer Rock ala Bon Jovi und Co. Tendenziell ist es nicht ganz so Gitarrenlastig vor allem wenns Ball/Gala/Hochzeit ist. DafĂŒr singe ich mehr und spiele mehr Sax.

Alles zusammen komme ich wohl derzeit auf etwa 400 Songs die ich mehr oder weniger gut spielen kann.

Lg und danke fĂŒr euer Interesse!
Auge
 
auge schrieb:
...
Alles zusammen komme ich wohl derzeit auf etwa 400 Songs die ich mehr oder weniger gut spielen kann.

Lg und danke fĂŒr euer Interesse!
Auge

Moin Auge,

das ist ein Haufen Zeugs. Und dann auch noch stilistisch unterschiedlich, Respekt!
Ich gehe davon aus, das du das meiste auswendig spielst. Mich interessiert dabei, wie merkt man sich sowas, da gibt es ja unterschiedliche Methoden.
Ich bin jemand, der hauptsĂ€chlich den Kram auswendig gelernt hat "G-D-Am-Break-etc". Das stĂ¶ĂŸt bei mir relativ schnell an Grenzen. Was immer mal wieder funktioniert, ist das "mein Kopf folgt einer Melodie, und meine Finger setzen das ohne weiteres Nachdenken um". Leider funktioniert das fĂŒr mich rationalen Charakter nicht allzu oft. Zudem fehlt mir die EtĂŒdenĂŒbung.
Wie ist das bei dir? Oder wie machen das andere?

Ciao
Monkey

P.S.: Ich weiß, Üben ist durch nichts zu ersetzen. Besonders nicht durch Equipment. Aber wer will das schon hören... ;-)
 

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