Mit 24 J. Gitarre lernen...ist es schon zu spät!?

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Soultrash":34eejpmc schrieb:
Wow, so viele Beiträge!
Ich habe jetzt eine Zeit lang nicht mehr gespielt,
und ich vermisse es sehr. Das grösste Problem
welches ich mir aber nicht eingestehen wollte,
bin wohl ich selbt und meine Faulheit,
das ist mir erst durch diesen Thread
rchtig bewusst geworden,
dafür möchte ich mich bei euch bedanken.

Mach' Dir übrigens nix aus Deinen 24 Jahren. Ich bin 44 und habe mir nach längerer Pause wieder einen Lehrer gesucht, insgesamt ist es der Dritte.

Einen Drummer für Zuhause, mit dem man nicht viel rumdiskutieren muß, habe ich mir auch gleich noch gegönnt. Denn eine Loop-Station wie die RC-2, gab's leider noch nicht, als ich 24 war ;-)

Gruß

Telly
 
ollie
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Hi Soultrash,

hast du Aufnahmen von deinem Spiel?
Was du brauchst sind konkrete Hinweise, Verbesserungsvorschläge, Hilfen, etc.

Ohne Diagnose befinden wir uns im rein theoretischen Raum und der wird dir nicht viel bringen....

So kann man sich nur mit grds. Regeln befassen, die da wären:
- langsam spielen
- mit Metronom üben
- Riffs aufnehmen
- Soli möglichst einfach gestalten (Pentatonik)
- Steigerung und Geschwindigkeit kommt von selbst durch Präzission

Man muss aufpassen, wenn man zu sehr nur Geschwindikgeit beübt, dass das Spiel nicht steril und technisch wird. Gitarre ist ein Musikinstrument und für selbiges entwickelt worden.

Ob der Fingersatz nun stimmt oder nicht, halte ich für nebensächlich. Man kann mit jeder X-beliebigen Haltung gute Musik machen (sh Django Reinhardt). Wenn jemand als Autodidakt in der Lage ist, Songs zu spielen, kann er nicht völlig untalentiert sein - selbst wenn, es muss eines: Spaß machen. Und wenn der Spaßfaktor passt: bitte weitermachen.

Viele Grüße
Ollie
 
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ollie":1ync2gmt schrieb:
Man kann mit jeder X-beliebigen Haltung gute Musik machen (sh Django Reinhardt).

Hi Ollie,


ich weiß, was du meinst, aber diese Aussage ist eigentlich gefährlich falsch, wie ich gerade mal selber feststellen muss.

Die falsche Haltung kann zu Problemen führen. Frag mal den Magman....ich habe gerade auch Probleme bekommen...es gibt da einige andere Kandiaten, die hat es bis zur Unfähigkeit des Spielens gebracht. Ich weiß, das passt nicht zum Rock´n´Roll, ein Image, das wir an jeder Ecke "verkaufen" müssen, aber Leute, die Haltung ist enorm wichtig... die Haltung im Kopf allerdings, die darf gerne Rock´nRoll sein. Wer die Gitarre so tief hängt, wie ein Slash oder Zakk Wylde, muss damit rechnen, dass er sich, je nach Veranlagung , zum Krüppel spielt. Ich habe diesbezügl. auch schon Kommentare gehört. Nachdem ich meine Position erläutert habe, war das Thema vom Tisch..es geht also.
 
ollie
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Marcello":1sdjn37h schrieb:
ollie":1sdjn37h schrieb:
Man kann mit jeder X-beliebigen Haltung gute Musik machen (sh Django Reinhardt).

Hi Ollie,


ich weiß, was du meinst, aber diese Aussage ist eigentlich gefährlich falsch, wie ich gerade mal selber feststellen muss.

Die falsche Haltung kann zu Problemen führen. Frag mal den Magman....ich habe gerade auch Probleme bekommen...es gibt da einige andere Kandiaten, die hat es bis zur Unfähigkeit des Spielens gebracht. Ich weiß, das passt nicht zum Rock´n´Roll, ein Image, das wir an jeder Ecke "verkaufen" müssen, aber Leute, die Haltung ist enorm wichtig... die Haltung im Kopf allerdings, die darf gerne Rock´nRoll sein. Wer die Gitarre so tief hängt, wie ein Slash oder Zakk Wylde, muss damit rechnen, dass er sich, je nach Veranlagung , zum Krüppel spielt. Ich habe diesbezügl. auch schon Kommentare gehört. Nachdem ich meine Position erläutert habe, war das Thema vom Tisch..es geht also.

man kann auch mit der perfekt antrainierten Haltung (der Hand und der Finger)nach MGI/GIT Lehrbuch Probleme bekommen, wenn man es übertreibt und sich nicht aufwärmt.

Das war aber nicht das um was es mir geht.
Mir geht es darum, ob man nun mit dem kleinen Finger Saiten zieht oder mit dem Ringfinger, ob man den kleinen Finger bei den Fingersätzen immer korrekt einbaut, oder ob man in diesem Sinne schlampige Fingersätze benutzt, etc....
beste Beispiele dafür (wie es nach heutiger Lehrmeinung nicht optimal ist): Eddie Van Halen, Michael Schenker, Gary Moore oder der neueste Virtuose auf dem Instrument: Guthrie Govan..... Der hat seinen Kleinen auch nur zur Zierde....und das Oberbeispiel natürlich Django R. der hat mit 2 Fingern besser gespielt, wie 99 % der noch heutigen Gitarrenwelt.

Haltungsbeschwerden in der Schulter und im Kreuz bekommt ohnehin jeder Gitarrist....und auch an einer Tendovaginitis wird er nur dann vorbeischrammen, wenn ihn die Sucht des Spielens nie wirklich packt...aber dann wird er auch kein Guter....
 
juergen2
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Hi Marcello,

du sprichst von "zum Krüppel spielen", also vermute ich mal Bandscheibenprobleme (oh Mann, jetzt mutierts zum AH/Koronarsportselbsthilfe-Fred :roll: ).

Wie ist denn die orthopädisch sinnvollste Haltung? Sowohl im Sitzen als auch Stehen.

Ich mein wer klassisch gelernt hat (sitzend mit Bänkchen) belastet ja ganz anders als stehend im Status-Quo-Ausfallschritt, zumal ja E-Gitarre rein gewichtstechnisch schon ne andere Liga ist.

Grundsätzlich ist mir schon klar daß es für den Körper in keiner Haltung gesund sein kann sich u.U. 6-7 Stunden (bei Karnevalmucke) 3-4 kg um den Hals zu hängen.

Aber gibts Tips wie man das Problem klein halten kann bei dennoch bequemer Spielhaltung?

Da ich mit meinen 37 Lenzen gerade wieder anfange mit konsequenterem Üben könnte ich ja da gleich evtl. Fehler korrigieren.

BTW, übt ihr E-Gitarre daheim im Sitzen oder Stehen?

Gruss

Juergen2 (noch ohne Bandscheibenprobleme)
 
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Also ich für meinen Teil übe nur im sitzen. Ist auch viel bequemer und ich muss den Gurt nicht an meine Gitarre heften ;)

Ich denke mit etwas Sport der dem Rücken auch ganz gut tut, wie z.B. schwimmen kann man solchen Problemen auch vorbeugen. Wer in die Muckibude geht kann dort auch gezielt trainieren.

Soll ja auch Frauen mit mega Oberweite geben die keine Rückenschmerzen haben =) bzw das behaupten. Hiermit gilt mein Dank an die Talkshows dieser Welt :D (als Zivi ist es schon recht langweilig...hehe)

gruss
 
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tommy_d":3towqqgk schrieb:
Ich denke mit etwas Sport der dem Rücken auch ganz gut tut, wie z.B. schwimmen kann man solchen Problemen auch vorbeugen. Wer in die Muckibude geht kann dort auch gezielt trainieren.

In der Tat!

Die Musiker, die zum Ausgleich Sport treiben, sind weniger anfällig. Wer dann auf seine Haltung achtet und sich nicht extrem belastet, hat in den seltesten Fällen Probleme. Kontrabassist geht fast überhaupt nicht ohne Extrembelastung. Ich bin fast der Meinung, da ist die Stärkung der Rückenmuskulatur Pflicht!

Ich vermute schwer, dass sehr viele Muaikerleiden aus dem dem Rücken resultieren. Ich werde mal mehr im Stehen üben, weil ich da weniger "einsacke"! Eventuell schmeiß ich den Stuhl raus und hole ich mir auch mal so´n Dreibeinhocker wie Drummer ihn haben. Oder so´n Gesundheitsstuhl. Da ist man ja gezwungen gerade zu sitzen.

@juergen: Ich denke, da muss man individuell schauen. Orthopäde, Physiotherapeut, wären die Experten. Ein Gitarrenlehrer hat zu weilen auch Plan, wäre aber sicher bei konkreten Problemen als "Berater" nicht vor zu ziehen.
 
auge
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Ich persönlich mag Sport gar nicht und trotzdem gehe ich in der Woche 3-5mal 10km laufen. Um genau die angesprochenen Probleme nicht zu bekommen. Zusätzlich kommt ja noch die Belastung von 5Std. Gigs in sehr ungesunder Athmosphäre und zu sehr ungesunder Zeit. Ausserdem ist es cooler wenn man nach dem Hüpfen auf der Bühne auch noch Luft bekommt und Singen/Sprechen kann.
Auch meine Gitarrenposition habe ich von "cool" auf "ergonomisch" geändert.

Alles vorbeugend zT. auch Aufgrund de berichte hier im GW.

Ich probe im Schnitt 3 mal die Woche und hab im Jahr etwa 60-70 Gigs unterschiedlichster Art. Da möchte ich trotz meinem Alter keine Probleme bekommen und bisher ist das auch gelungen.

Ausserdem kann Ausgleichssport auch sehr kreativitätsfördernd sein wenn man den iPod mal zuhause lässt.

Beim üben schwöre ich auf das Konzept das AVR vertritt (2/3 Aktiv 1/3 Pause) und bringe seither wesentlich mehr weiter als bei früheren Übungsmarathons. Ausserdem versuche ich auf einen Zweck hin zu üben und nicht zum Selbstzweck. Das hält meine Motivation höher.
 
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Abgesehen von sportlichen Aktivitäten...
Ich denke eine korrekte Haltung gibt es nicht, da feste Positionen im allgemeinen für unseren Körper Gift sind. Also ruhig mal im Sitzen, im Stehen spielen, zwischendurch rumlaufen, Abwechslung suchen.
Bei euren Gigs wirds da wohl schon schwerer... wenn man sich vorstellt, daß sich Slash mal eben nen Stuhl holt und dann sein Solo im Sitzen spielt... naja... nen Hingucker wärs sicher mal *g
 
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Jetzt will ich auch noch meinen Senf dazugeben. Also, ich bin auch "schon" 50. Vor einem Jahr mit einer LIDL Gitarre für 50 Euro angefangen. Ich wollte schon immer mal... Aber irgendwie keine Zeit, Familie usw.... Aber dann war wieder das "Zucken" in den Fingern.... Nun ja. Lidl steht seit 11 Monaten im Schlafzimmer.... Jetzt eine Cort Akustik u. eine E Git. mit Peavy Amp. Hab mitterweile 2 Cd´s "herausgegeben" .... Es macht einen Riesenspassssss. Auch ich habe meine Probleme..... der verdammte C Akkord- oder Barree. Und wenn ich dann sehe wie andere mit 4 Finger über 4 Bünde spielen... Nun ja. AAber.... trotz allem. Ich will. Es macht Spass. Ich höre mir oft andere Git. Spieler an. Die Akkorde .... die gängisten habe ich mittlerweile gut drauf. Manchmal "scheppert" es zwar noch... Aber was solls. Das wird bestimmt noch. Ich übe wenn ich Zeit habe 1-2 Stunden am Tag. Ob morgens um 6 oder abends um 11 .Einfach mal ausprobieren wie es sich anhört wenn man die Handstellung leicht verändert.... Mit der Zeit wird es immer besser.
Ich hab mir ja auch ein Ziel gesetzt...... Mit 80 ausverkauftes Wembleystadion..... Als Vorgruppe die Stones..... Die wird es dann wohl immer noch geben..... Nun ja, es macht einfach nur Spass!!!

Grüße
Peter
 
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Hallo...

ich hab nur den ersten Eintrag gelesen, keinen Peil, was ihr geschrieben habt...

Irgendwann mal im Radio, habens erzählt, dass sich eine 80-jährige Dame einen Kindheitstraum erfüllt hat, nämlich das Klavierspiel... Sie hat dann tatsächlich noch mit 90 ihr erstes Konzert geben... (Abgesehen davon, dass sie täglich 4 Std übt(e)... Sie war/ist aber noch topfit. Also ich würd sagen man ist nie zu alt für ein Instrument, ausser Geige, da spielt man sich die Finger wund, ehe das klingt... Auf den ganzen Kinderspielen, steht doch auf drauf von 6-99 Jahre geeignet... Auf meinen Gitarre hab ich diese Einschränkung noch nicht gefunden.

Mfg Gitarrero100
 
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vielen dnak leute!
ich habe jetzt folgende dinge für mich festgelegt:

-mehr sport bzw. überhaupt mal sport :mrgreen:
-diät, fürs allgemeine wohlbefinden
-öfter gitarre spielen/üben
-einen lehrer aufsuchen/ versuchen meine fehler auszubessern

ich denke das könnte mir helfen:)

mfg
Soultrash

PS: hab heute wieder mal gemerkt das die stimmung eine wichtige rolle spielt, vielleicht sollte ich auch dafür sorgen das ich nicht immer so mieß drauf bin :-D
 
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Soultrash":3m1kohfl schrieb:
PS: hab heute wieder mal gemerkt das die stimmung eine wichtige rolle spielt, vielleicht sollte ich auch dafür sorgen das ich nicht immer so mies drauf bin :-D

das kann ich bestätigen. ich bin ja eher als frohnatur einzureihen aber im november kann schon mal alles anders sein ;-)
mir hilft dann halt mein glaube.
aber die letzte probe hab ich mein spiel nicht ausstehen können weil ich eben so mies drauf war.
ghört aber auch dazu.
da beneid ich einen profi wenn man gute arbeit an so einem tag abliefern sollte ;-)
laufen gehen hilft mir übrigens stimmungsmässig auch sehr. is halt auch sehr schön hier entlang der donau.
gitarre kaufen hilft auch (importier mir grad wieder eine TCM, diesmal eine mit 2 P90s) ;-), der USD kurs muss genutzt werden)
 
 

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