programm zum komponieren


A
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Hallo erstmal!

also, ich suche schon seit längerem ein programm (od. gerät) mit dem das komponieren einem laien wie mir erleichtert wird. und zwar man gibt einen ton (mit stimme oder sonst was) an und das programm (bzw. gerät) zeigt einem dann, wo man bei der gitarre greifen muss für den ton oder den riff. das fände ich ziemlich genial, weiß da jemand was??
danke!
 
A
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Hallo!

Ich denke, das Programm, was du suchst, heißt Guitar Pro... Du kannst dir auf www.guitar-pro.com die Demo kostenlos herunterladen.
Die Vollversion kostet etwa 30-40Euronen, es lohnt sich aber auf jeden Fall. Du kannst sowohl Notenwerte als auch Tabulatur verwerten - sehr sinnvoll. Ich denke, das individuelle ist, dass das Programm zusätzlich die Songs per Midi-Player abspielen kann und der Cursor mitläuft.
Apropos, die Tabs gibts auf www.mysongbook.com.

Viel Spaß!

(Bitte fragt nicht, wie oft dieser Beitra von verschiedenen Usern schon geschrieben wurde, in dieser oder ähnlicher Form ;) :) )
 
cook
cook
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Ähm... ich weiß ja nicht, ob ich das richtig verstanden habe... aber so wie's aussieht, brauchst du kein Programm. Jede Tabulatur sagt dir, wo auf der Gitarre welcher Ton zu spielen ist. Zusätzlich kann ich nur raten, das Noten-Lesen zu erlernen.
 
A
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nee, nee, jungs ich mein das anders! :)
ich hab jetzt zum beispiel nen ton im kopf, aber weiß nich, wo der auf der gitarre is, weil ich mich da noch nich so richtig auskenne. und um jetzt nich alle bünde durchzuprobieren, wer halt so n programm geschickt, der mir meinen ton auf der gitarre anzeigt, den ich dann zb ins mikro singe.
kapito? :-D
 
A
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Hm wenn das so ist... Also du willst einen Ton ins Mikro singen, dann soll eine automatische Frequenzerkkenung stattfinden :) und letztendlich soll das alles auf Tabulatur umgewandelt werden - das schreit ganz nach PATENT!
Hehe, ne mal ganz ernsthaft, von so was habe ich noch nicht gehört. Ich finde, bis man den Ton eingesungen und aufgenommen hat und das Programm das alles umwandelt, hast du selbst durch Probieren den Ton schon herausbekommen...
lg
 
A
Anonymous
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:-D ha, der pc is doch schnellll :-D
und außerdem wär das ja auch anders gut zu gebrauchen. wenn ich ne melodie auf dem bass hab, spiel ich die ab, und schon weiß ich die tabs für die gitarre.
manno, will so n programm haben!!! :evil:
 
cook
cook
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Wozu brauchst du da ein Programm? Wenn du auf dem Bass eine Melodie hast, kannst du sie doch genau so auf den vier tiefen Saiten der Gitarre spielen. Und einen gesungenen Ton findet man aber nun wirklich in wenigen Sekunden auf dem Griffbrett...
 
A
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Hi,

stell Dir lieber ein "Programm" in Deinem Kopf zusammen. Lern Intervalle. Lern das Griffbrett, dazu hab ich mal woanders einen Tip gegeben. Ich bin so frei und zitiere mich selber:

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wenn Du schon mal die Grundtöne auf der E-Saite kannst, hast Du ja schon ein 1/3 des Griffbretts (wir erinnern uns: der E-Saiten gibt es zweie ). Hilfreich ist dann noch die Kenntnis der Töne auf der A-Saite bis zum 12. Bund (da sich danach eh alles wiederholt...). Dann hättest Du schon mal die Hälfte.

Wenn Du jetzt spontan auf die E-Saite grapschst, sagen wir mal der 7. Bund (na, was isses? Genau, ein H ;-) ), dann kannst Du von der tiefen E-Saite zwei Bünde hochgehen und eine Saite überspringen. Und schon hast Du das H eine Oktave höher auf dem 9. Bund der D-Saite. Und nun greif das H auf der hohen E-Saite (Überraschung, siebter Bund ), wieder eine Oktave höher. Stell Dir zwischen den drei Punkten nun ein Dreieck vor, das kann man sich visuell gut merken (zwei Ecken auf den E-Saiten, die Spitze auf der D-Saite, zwei Bünde höher). Greif mal willkürlich ein paar Töne auf einer E- und dann auf der D-Saite und leite Dir mit dem System die Töne ab. Auf der E kannst Du es ja schon auswendig, und mit dem System lernst Du die Positionen der Töne auf der D-Saite in Sekundenbruchteilen zu erkennen.

Jetzt die übrigen drei Saiten: lerne die Töne auf der A-Saite auswendig (Tip dafür: einfache Songs so transponieren, daß möglichst viele A-Typ-Barrés darin vorkommen). Wenn Du die Töne drauf hast, geht es wieder zwei Bünde nach oben und eine Saite wird übersprungen. Nehmen wir wieder den 9. Bund (genau, ein F#). Auf der G-Saite demnach auf dem 11. Bund. Jetzt fehlt nur noch die H-Saite: von der G-Saite 4 Bünde zurück, also auf den 7. Bund. Wieder hast Du nun drei Punkte, zwischen denen Du Dir ein Dreieck vorstellst.

Jetzt hast Du das Rüstzeug für alle Töne des Griffbretts. Nun folgende Übung:

Alle Cs spielen. Also erst im 8. auf der E-Saite anfangen. Dann "Dreieck 1" nachspielen. Jetzt das C auf der A-Saite suchen (3. Bund) und jetzt nach "Dreieck 2" alle Cs spielen.

Jetzt kennst Du alle Cs. Nun ein Metronom auf sagenwirmal 50 BpM einstellen und alle Cs hintereinander spielen, also diesmal auf der E-Saite (8), dann die A (3), die D (10) etc. bis zur hohen E. Das machst Du am gleichen Tag möglichst mehrmals.

Dann am nächsten Tag nen Kaffee aufsetzen und den nächsten Ton drannehmen. Aber bitte nicht einen benachbarten, das wär zu easy. Lieber eine Quinte hochgehen. Also wieder alle Gs mit den Dreiecken "suchen" und dann mit Metronom alle Saiten hintereinander einmal den Ton anschlagen.

Am nächsten Tag kommt das D dran usw. Merk Dir den Spruch "Geh Du Alter Esel Hole FISch", und schon kannst Du den Quintenzirkel in die eine Richtung. Nach dem D lernst Du also das A, dann E usw.

Danach merkst Du Dir den Spruch "Frische Brötchen ESsen ASse DES GESangs", rückwärts sind das die Quinten, die nach dem ersten Spruch kommen. (Fis und Ges sind identisch bzw "enharmonisch verwechselt", weiter gehts mit Des, As, Es, B, F). Bei manchen Tönen mußt Du etwas improvisieren; das "B" zB läßt sich per "Dreieck" nicht so schnell auf der H-Saite finden, denn es wäre im "-1." Bund. Hier nimmst Du einfach den 11., also eine Oktave höher.

Wenn Du alles richtig gemacht hast, bist Du nach 12 Tagen am F angelangt. Jetzt hast Du alle Töne mal gespielt. Nächster Schritt: Metronom schneller einstellen. Wenn Du nach ein paar Wochen nach dem System übst, solltest Du bald die Tempo-100 Schallmauer durchbrechen.

Nun bist Du Deinem Ziel einen entschiedenen Schritt weiter ;-).

-----------------------------------

Gruß
burke
 
A
Anonymous
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Aber da gibts so ein Gerät, glaub ich.
Ist meist nicht vielgrößer wie ne Kippenschachtel und ist nicht teuer vielleicht so 23€.
Echt geiles Teil! Ich glaube das es da garantiert 20 verschiedene Modelle gibt.
Aber wie war nochmal der Name...
...
(denk,grübel)
...
achja Chromatisches Stimmgerät.

Tolle Erfindung, ne? ;-)

Und wenn man den Ton weiß dann kannst du ihn bei GuitarPro eingeben(oder man weiß halt wo der Ton liegt! :-D
 
A
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ja, das problem is nur, dass ich theoretisch nich so bewandert bin. sprich ich weiß auch nicht, wie der ton heißt, den ich im kopf hab. :-D

@dennis: aha, ich schau mal danach
 
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rockz
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ja, das problem is nur, dass ich theoretisch nich so bewandert bin. sprich ich weiß auch nicht, wie der ton heißt, den ich im kopf hab.

Öhm, wie lange machst du denn aktiv Musik? (Instrument ist dabei völlig schnuppe!)

Bitte nicht falsch verstehen, aber soweit ich einschätze, willst du bereits Hürdenlaufen und hast dabei noch nicht das Gehen gelernt.

Therrorie ist beim Musizieren nicht _unbedingt wichtig, aber einige Erfahrungen - z.B. beim Nachspielen bekannter Songs und Gassenhauer - solltest du erstmal machen, bevor du dich an deine eigenen Kompositionen machst. Der Vorteil liegt auf der Hand: Du lernst Noten und Akkorde kennen und bekommst ein Gespür für Songstrukturen. Mit ein wenig Gehörbildung findest auch schon bald die richtigen Töne auf dem Griffbrett (...und findest heraus, dass kostenlose Tabulatoren aus dem Internet oftmals reichlich schrottig sind!).

BTW: Ich kenne Musiker, die sich keinen Deut für Theorie interessieren und trotzdem atemberaubende Musik machen!

Für alle, die nicht so viel Zeit haben: Da gibbet diese DJ-Programme (Music-Mak*r o.ä.) - Mausklick hier, Knopfdruck da und fettich ist der näxte Top-Ten Hit. ;-)

O.k., hoffe das hilft etwas.

Gruß
 
A
Anonymous
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stimmgerät sagt mir natürlich schon was! heißt chromatisch nich, dass es irgendwie alle töne hat oder so, keine ahnung... aber dass man da auch ein mikrofon einstöpseln kann, sorry, das wusste ich nich. :roll:

@rockz: ich halte das für ziemliches gelaber, um ehrlich zu sein. um musik zu machen braucht kein mensch den ganzen theoriekram. im gegenteil, so was schränkt dich nur ein.
ich spiele seit nem halben jahr gitarre, singen tu ich schon länger.
ich weiß auswendig wo ich welchen akkord greife und songs nachspielen tu ich mit tabs.
die gehörbildung, die du ansprichst ist das eigentlich einzige problem, ich hab keine ahnung wie die töne heißen. wo die dann sind, gut das is nich so schwer. einfach die tonleiter der saite durchgehen... :)
 
cook
cook
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Sorry, das so drastisch ausdrücken zu müssen: aber ich halte es für ziemlich arrogant, rockz Tipps als Gelaber abzutun, wenn du augenscheinlich noch nicht einmal mit musikalischen Grundlagen an der Gitarre zurechtkommst. Solche flotten Sprüche ("Theoriekram schränkt nur ein") kann man sich vielleicht als Wunderknabe à la Mozart leisten. So wie es aussieht, spielst du aber nur Sachen nach und hast große Probleme, etwas eigenständiges zu erschaffen. Das würde ich "eingeschränkt" nennen...

Nix für ungut,
Michael
 
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rockz
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@rockz: ich halte das für ziemliches gelaber, um ehrlich zu sein.

O.k., wenn du meinst! :| Liegt ganz in deiner Entscheidung. Gut, dass du so offen warst.

@ cook

Danke!

Aber nun Schwamm drüber!

Gruß
 
A
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@cook: also, ich bitte dich! was hat meine meinung zum thema musik damit zu tun, wie gut ich mit den musikalischen grundlagen an der gitarre zurecht komme. ich habe lange erfahrung im songschreiben, ohne je eine note geschrieben oder gelesen zu haben. und spiele eigentlich hauptsächlich eigene sachen auf der gitarre (woher du deine "großen probleme beim erschaffen" her hast, hab ich nich so ganz verstanden...). und dass theorie nur einschränkt ist kein flotter spruch, sondern eine (für einen theoretiker vielleicht bittere) wahrheit. da kannst du jeden künstler fragen, der halbwegs was drauf hat.
dass theorie völlig unnötig ist, sag ich natürlich nicht, sonst würde dieser thread hier gar nich stehen.


@rockz: ganz so war das natürlich nich gemeint. ich schätze deinen tipp, nur kommt mir jeder zweite von wegen, ich hätte ja keine ahnung von theorie, und sollte deshalb lieber gleich aufgeben und meine band auflösen. ich bin nun mal der überzeugung, dass man mit jeder harmonielehre, jedem notensystem und jeder tonleiter nur weiter eingeschränkt wird. frei von jeglichen systemen hat man viel mehr möglichkeiten.
aber ich weiß, das siehst du und die meisten anderen anders, also ich brauch erst handfeste beweise (sagen dir radiohead was?)... :-D
 
A
Anonymous
Guest
pinguin":luaxr1uq schrieb:
und dass theorie nur einschränkt ist kein flotter spruch, sondern eine (für einen theoretiker vielleicht bittere) wahrheit.
Hallo pinguin,

Das mag deine Meinung sein, es wird damit aber nicht automatisch zur Wahrheit. Um das Beispiel des Notenlesens und -schreibens (welches ich ohnehin eher unter Grundlagenwissen als unter Theorie einordnen würde) auf andere Felder künstlerischen Schaffens zu übertragen: Wenn man deiner Logik folgen würde, wäre ein Schriftsteller, der außer Geschichten erzählen auch lesen und schreiben kann, in seiner Kreativität eingeschränkt, genauso wie ein Maler, der weiß was Kontraste und Komplementärfarben sind. Natürlich kann man ohne dieses Wissen kreativ sein, aber wie es einen einschränken soll, will mir nicht einleuchten.

Gruß,

Jan
 
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Anonymous
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"Wenn man deiner Logik folgen würde, wäre ein Schriftsteller, der außer Geschichten erzählen auch lesen und schreiben kann, in seiner Kreativität eingeschränkt"

sorry, aber das ist quatsch

"wie es einen einschränken soll, will mir nicht einleuchten."

ganz einfach: wenn du was kreieren willst, denkst du sofort: "ah, jetzt muss ich in der tonleiter bleiben, danach kommt der harmonische schwenk nach moll..blalblabla" du denkst in in einem strengen system, in dem nur bestimmte sachen möglich sind. würden sich alle musiker an diese regeln halten, wäre musik langweilig... :(
 
Rat Tomago
Rat Tomago
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Braunschweig
da kannst du jeden künstler fragen, der halbwegs was drauf hat.

Mir kommen die Satrianis, Vais, Zappa oder Keneallys dieser Welt nicht grade in ihrer Kreativität eingeschränkt vor...

Und auch wenn man die Theorie kennt, zwingt einen doch niemand sich komplett daran zu halten, oder?
 
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pinguin":lvswfs0j schrieb:
"Wenn man deiner Logik folgen würde, wäre ein Schriftsteller, der außer Geschichten erzählen auch lesen und schreiben kann, in seiner Kreativität eingeschränkt"
sorry, aber das ist quatsch

Danke für diese Erläuterung. Damit ist natürlich vollkommen klar, warum dieser Vergleich nicht zutrifft.

du denkst in in einem strengen system, in dem nur bestimmte sachen möglich sind. würden sich alle musiker an diese regeln halten, wäre musik langweilig... :(
Letztendlich verwendest auch du Regeln, nach denen du entscheidest, was für dich gut klingt und was nicht. Nur haben sich diese bei dir über Hörgewohnheiten entwickelt und sind dir deshalb nicht bewusst. Regeln sind es trotzdem.

Andererseits kann sich jemand, der die Regeln ganz genau kennt, bewusst über diese hinwegsetzen. Dann wird es meist erst wirklich interessant, und das gilt wiederum für alle Bereiche künstlerischer Betätigung. Um auf die von dir genannte Gruppe der Künstler, die "was drauf" haben zurückzukommen: Leute wie Stravinsky, Shakespeare, Picasso oder Beuys hatten alle eine Ausbildung, durch die sie die Konventionen ihres Faches genauestens kannten, und du wirst ja wohl nicht ernsthaft unterstellen wollen, dass diese Leute unkreativ waren.

Soll mir aber letztlich egal sein, ob du dich mit Theorie beschäftigen willst oder nicht. Solange du nicht einmal bereit bist, dir die "Mühe" zu machen, die Töne, die du im Kopf hast, auf dem Griffbrett zu finden, ist alles weitere ohnehin vergebene Liebesmüh.
 
A
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Ich wusste doch, dass ich etwas falsch mache! Wozu wissen welche Note man spielt? Der Höhrer weiß es ja auch nicht! Die Tonart muss man ja innerhalb eines Stückes auch nicht wechseln, merkt ja eh keiner. Und improvisieren? Quatsch, muss man ja auch nicht wirklich können...gibs ja MP3 und so...cool

Vielleicht mach' ich doch meinen Weg weiter...

Gruß

NordFisch

- oder bei obi
 
A
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Das muß man sich mal langsam auf der Zunge zergehen lassen:

pinguin":1st6p04b schrieb:
ich habe lange erfahrung im songschreiben, ohne je eine note geschrieben oder gelesen zu haben.
:roll: :roll: :roll: Wie, ist mit ein Rätsel.
 
Wu-Lee
Wu-Lee
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Hi Pinguin
Wenn man die Theorie nur halbwegs aunschaut/lernt, dann kann sie ein Hindernis sein. Wenn man sich aber aktiv mit Theorie befasst, ist es eine Bereicherung.
Ich hab mal in G&B von Satriani ein Interview gelesen. Dort hat er ungefähr gesagt, er habe alle Töne, Skalen und weiss ich was alles auswendig gelernt und konnte mit der zeit eine Melodie die ihm im Kopf schwirrte direkt umsetzt und weiss genau im voraus wie was klingen wird. Als er so weit war, konnte er dies alles wieder quasi vergessen und hatte eifach das Griffbrett, das wie ein Teil seines Körpers wurde frei zur Verfügung. So weit muss man es natürlich nicht treiben (schön wärs man könnte). Aber auch ich war bis vor kurzem allem Theoriekram, welcher über meinen leicht beschränkten Harmonischen Kenntnissen war, eher abgeneigt. Nun habe ich mir auch vor genommen mich dort einzuarbeiten. Viel Spass dabei!!

Grüsse
Christian
 
A
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Mr. G":139sjagn schrieb:
Danke für diese Erläuterung. Damit ist natürlich vollkommen klar, warum dieser Vergleich nicht zutrifft.

ok, ich erleutere es dir: das lesen eines autors kannst mit den ohren eines musikers vergleichen und schreiben ist gleich musikmachen. da ich hab aber sowohl ohren habe, als auch musikmachen kann, ist dein vergleich leider daneben!

Mr. G":139sjagn schrieb:
Andererseits kann sich jemand, der die Regeln ganz genau kennt, bewusst über diese hinwegsetzen.

das kann schon richtig sein. jemand, der die regeln perfekt beherrscht UND sich auch völlig von ihnen lösen kann, der ist sicher am ebsten dran. nur können das eigentlich alls theorieheinis, die ich kenne, nicht. oder sie glauben es zu können, tun es aber nicht.

und dass die regeln eben nicht immer notwendig sind für gute musik sieht man an bands wie radiohead.

DUFF":139sjagn schrieb:
Das muß man sich mal langsam auf der Zunge zergehen lassen:

pinguin":139sjagn schrieb:
ich habe lange erfahrung im songschreiben, ohne je eine note geschrieben oder gelesen zu haben.
:roll: :roll: :roll: Wie, ist mit ein Rätsel.

spätestens jetzt dürfte ja wohl jedem klar sein, was ich mit eingeschränkt meine... :-D


außerdem ist die diskussion sowieso n bisschen in falsche richtung gelaufen. ich denke zwar dass theorie viel unwichtiger und einfache kreativität viel entscheidener ist, als hier so mancher glauben mag, aber trotzdem hab ich auch vor mich in der richtung n bisschen zu bilden. zb les ich jetzt mal michael sagmeisters jazzgitarre. oder wenn sonst noch jemand gute bücher in der richtung für anfänger wie mich kennt, bin ich da auch offen.
damit ich, bis ich sclauer geworden bin, aber auch schon schnell musikmachen kann, ohne jeden ton auf der gitarre suchen zu müssen (@mr.g: was ich bisher immer gemacht habe :roll: ), wollt ich nur geschwind fragen, ob es so´n gerät gibt.

:)

ps: @nordfisch: aaaah, das hat die diskussion jetzt aber voran gebracht... :roll:
 
A
Anonymous
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Hi,

Deine Vorstellungen von Umsetzung kreativer Energie sind etwas naiv. In Bezug auf Radiohead muß ich Dich enttäuschen, u.a. Greenwood (Gitarre) hat eine klassische Ausbildung genossen (wenn auch an der Viola, aber der Grundstock ist der gleiche).

U.a. sein Musikverständnis (er spielt ne Menge Instrumente) hat ihm folgenden Job eingebracht:

http://www.undercover.com.au/news/2004/ ... ohead.html

Das ist schon ganz schön hardcore. Vielleicht ist sein Wissen kein buchmäßiges Runtergeplappere von musiktheoretischen Dogmen. Das braucht allerdings auch kein Mensch. Er versteht die ANWENDUNG. Das hört man auch bei Radiohead. Die meisten Songs stehen harmonietheoretisch auf festem Boden (so "free" oder Regel- und Uferlos ist das gar nicht).

Aber dahin muß man erst mal gelangen. Der Normalsterbliche lernt mit einem Lehrer und evtl. Büchern über die Zusammenhänge, andere erschließen sich harmonietheoretischen Kontext "by doing"... der Erkenntniswert ist ist allerdings immer nur in der Anwendung wertvoll (Theorie um der Theorie willen macht für einen Musiker nur eingeschränkt Sinn). So oder so, die Ergebnisse sind "in eigene Regeln formulierbar" (zumindest unterbewußt), wie beim didaktisch aufgezogenen Studium.

Und das ist der feine Unterschied. Die Regeln beherrschen im besten Fall beide Lerntypen, nur der Weg dahin ist ein anderer.

Von fast ausnahmslos allen Theoriemuffeln hört man Deine Argumente als Ausrede, weil sie zu faul sind, sich ernsthaft mit den Basics auseinanderzusetzen (hey, ich spiel auch nicht nach Noten, jedenfalls Gitarre nicht. Aber ich kann Akkorde "konstruieren" und mit den Klangfarben spielen. Das lernt man in der Harmonielehre). Diejenigen, die dann qualitativ wirkliche Substanz bringen (dazu zähle ich Radiohead übrigens auch), ohne die Scheuklappen der "Regellosigkeit" (die es so gar nicht gibt, man benennt nur die Regeln nicht, aber das ist ein anderes Thema) abnehmen zu wollen, kann man an einer halben Hand abzählen. Zumindest im Ergebnis.

Gruß und nix für Ungut, aber ich halte Deine Aussagen stellenweise für irreleitend und -ich bin so frei das zu äußern- Deinen Ton für einen Neuling in dieser Community für ein wenig naßforsch. Lies Dir doch mal Deine Beiträge durch und versetz Dich in denjenigen, der Dich nicht kennt und _nur_ Dein Geschreibsel als Input bekommt. Das liest sich nicht immer sympathisch.

burke
 
 

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