Schlagrythmus

A

Anonymous

Guest
Hallo nach einiger Zeit melde ich mich auch mal wieder mit einer Frage.
Tabs findet man ja im Netz zu Hauf aber mir fehlt immer den Schlagrythmus. Ich weiß zwar welche Griffe ich zu dem Lied spielen soll aber in welchem Rhythmus bleibt im Verborgenen. Raushören ist ja auch nicht so einfach, denn z. B. bei Songs von Johnny Cash etc ist die Gitarre kaum zu hören. Wie macht ihr das denn oder gibt es irgendeinen Trick bei der ganzen Sache? Vielen Dank im voraus.
 
Hi Scorpion,

naja wenn du dir das Tab anschaust und dazu
den Song anhörst solltest du doch eigentlich
schon zurecht kommen oder?

Ansonsten eben eine geeignete Technik
selbst auschecken ;-)

Nils
 
Versuch einfach den Song als ganzes zu erfassen. Achte bewusster auf den Grundrhythmus und versuche dieses "GefĂŒhl" auf die Anschlagtechnik zu ĂŒbertragen. Kannst mit Deadnotes arbeiten, perkussive Elemente einfliessen lassen, etc. Du musst ja eigentlich die ganze Bnad mit der Gitarre erfassen. Wichtig fĂŒr gutes, rhytmisches Spiel ist eine gute rechte Hand ( bei LinkshĂ€ndern die linke) Da sollte man sich auf jeden fal mal mit auseinandersetzen.. so chromtische Übungen,Scales,...alles im Wechselschlag geĂŒbt,... alternative Pickingmuster ausprobieren,..und vor allem,..nichts ĂŒberstĂŒrzen,...das dauert seine Zeit...
 
Hallo,

Ich klinge mich einfach mal in das Thema ein. @ Luk Das hier sind doch Deadnotes z.B
44
**
22

Aber wie spiele ich die genau???

Ciao TAKING BACK S-
 
TBS":1lhto3m5 schrieb:
Hallo,

Ich klinge mich einfach mal in das Thema ein. @ Luk Das hier sind doch Deadnotes z.B
44
**
22

Aber wie spiele ich die genau???

Ciao TAKING BACK S-

Hi

Schwierig wird es wie in diesem Beispiel mit den Dead oder auch Ghostnotes, wenn nur eine Saite abgedĂ€mpft angespielt wird, wĂ€hrend der Rest eben noch klingen soll. Technisch geht es in etwa so, daß Du mit dem weichen Fleisch des Handballens auf den bzw. der einen Saite ganz leicht "aufliegst", wĂ€hrend Du sie dann mit dem Plek anschlĂ€gst. Der Clou ist einfach, daß diese abgedĂ€mpften Saiten noch ein wenig Schwingung benötigen, Du darft es also auch nicht ĂŒbertreiben mit dem Handballen. Experimentiere mal ein wenig auf diese Art und Weise und versuche herauszufinden, wo Du wie und wie doll mit dem Handballen ins Geschehen eingreiffen must, damit diese perkussiven Töne entstehen.

Gruss
Arvid
 
Ich persönlich bevorzuge eine Mischung aus DÀmpfung mit der Greifhand, durch anheben der Finger und durch die Haltung/Lage der Finger die nicht benötigten Saiten ebenfalls zu dÀmpfen, und durch dÀmpfen mit der Schlaghand... ist eine Koordinationssache... muss man am besten zeigen...in Worten lÀsst sich sowas nicht so toll beibringen....
 
Luc":397uqjml schrieb:
Ich persönlich bevorzuge eine Mischung aus DÀmpfung mit der Greifhand, durch anheben der Finger und durch die Haltung/Lage der Finger die nicht benötigten Saiten ebenfalls zu dÀmpfen, und durch dÀmpfen mit der Schlaghand... ist eine Koordinationssache... muss man am besten zeigen...in Worten lÀsst sich sowas nicht so toll beibringen....

hallo zusammen!
klingt witzig, ist es aber nicht:
eine gute ĂŒbung dazu (und wohl nicht jedermanns sache) ist oberkrainer- spielen.....genau: die polka! gedĂ€mpfte eins, betonung auf zwei.
hört euch zur fortbildung ausnahmsweise einmal was oberkrainerisches an, und versucht es mitzuspielen.
gut auch fĂŒr die vielleicht nicht so geĂŒbte linke hand: die schönen tonarten wie Bb; Es, As, etc. pp. tolles barreetraining.
und hört auf so doof zu grinsen! ;-)

trompetenecho- gausö.

franz, second spring
 
normalerweise istÂŽs ja nicht mein stil :roll: , aber der franz hat schon recht. der volksmusik-schlager-sound ist fĂŒrÂŽs rythmus training schon ok.
aber pass auf dass du nicht kleben bleibst ;-)
die tonarten es und as und b kommen von den blĂ€sern (tuba, flĂŒgelhorn, ...). die spielen alles in dieser lage. drum ists beim zusammenspiel mit dem blech auch so schwierig (z.B. beim rum-jazzen). :lol:

Euer Rollo
 
die tonarten es und as und b kommen von den blĂ€sern (tuba, flĂŒgelhorn, ...). die spielen alles in dieser lage. drum ists beim zusammenspiel mit dem blech auch so schwierig (z.B. beim rum-jazzen).

Dazu habe ich eine konkrete DAU-Frage: woher kommt das, sind die Blasinstrumente in ihrer Grundstimmung so ausgelegt? AnknĂŒpfend: könnte man Gitarre & Bass einen Halbon tiefer stimmen, um folglich mit offenen Akkorden dazu zu spielen?

Hoffe das sind keine s*udumme Fragen. Aber ich weiß es echt nicht besser! :? Habsch echt keine Erfahrung, wenn's um Blech geht.

Gruß
 
rockz":3rtbwb8w schrieb:
.....woher kommt das, sind die Blasinstrumente in ihrer Grundstimmung so ausgelegt? AnknĂŒpfend: könnte man Gitarre & Bass einen Halbon tiefer stimmen, um folglich mit offenen Akkorden dazu zu spielen?
Gruß

hallo rockz,
jo, die stimmung machts. C klingt B........also wenn der blĂ€ser C- dur hat ("spiel immer C- dur, da hast du kein kreuz dabei"), musst du B spielen, damit sich da nix reibt. blĂ€sertonart minus ein ganzton ist begleiter- tonart..........das umstimmen um einen halbton bringt dir also garnix. auch nicht um einen ganzton......denn blĂ€ser spielen ja nicht ausschließlich und nur C, sondern auch (mit möglichst wenigen vorzeichen eben G, D, A bzw F, B, Es........), und in die parallelen molligen gehts ja auch manchmal. spĂ€testens bei den B- tonarten kommst du bei tiefergelegter gitarre schon wieder nicht am barreegreifen vorbei..........

es hĂŒlft nĂŒx. ausserdem klingt ein Es- barree im 11. bund sicher schöner als ein heruntergestimmtes F gegriffen (schon wieder barree, verdammt! ;-) ........)

und schaden tuts auch nix, schnell transponieren zu können bzw einen sauberen barree spielen zu können. und wenn dus vernĂŒnftig anlegst, musst du selbst bei "extremen" tonarten, zB Des (also blĂ€ser- Es), keine bewegungsorgien vollfĂŒhren. I- IV- V greife ich barree immer am selben bund mit E, A, H7 grundgriff, also ich versuche, möglichst wenig am griffbrett herumzurutschen ( beamter, du verstehst...... :) )

so.......ich hoffe, ich habe alle klarheiten beseitigt............falls nicht, melde dich, gerne auch mittels pm.

oberkrainer-festwochen-gausö! franz, tk second spring, der dafĂŒr keine ahnung von vermindertem Gsus4 /13/9/ und all sowas hat.
 
univalve":sdwkk6aa schrieb:
franz":sdwkk6aa schrieb:
(mit möglichst wenigen vorzeichen eben G, D, A bzw F, B, Es........)

Bist Du Dir da so sicher?
Die BlÀser, die ich kenne, sind da aber anders drauf!

greetz
univalve

jo......die blÀser die du kennst, kenne ich nicht. dessen bin ich mir sicher........
f.

wenn du genau liest und dann noch nicht kapierst worums mir geht, erklÀr ichs dir gerne............achherrje.........
 
also wenn der blÀser C- dur hat musst du B spielen

Das stimmt nicht generell. Richtig bei z.B.: Tenorsax, das klingt 1 Ganzton tiefer als notiert. Bei Altsax sieht es anders aus: 3 Halbe höher (Eb).

Da kommt immer Freude auf, wenn ich auf der Gitarre gerade die Voicings fĂŒr Begleitung von Tenorsax zusammen habe und meine bessere HĂ€lfte am nĂ€chsten Tag meint: "Ich spiel das StĂŒck doch besser auf dem Alt."
 
Hans_3":384rwtek schrieb:
also wenn der blÀser C- dur hat musst du B spielen

Das stimmt nicht generell. Richtig bei z.B.: Tenorsax, das klingt 1 Ganzton tiefer als notiert. Bei Altsax sieht es anders aus: 3 Halbe höher (Eb).

hallo Hans, das weißt du....das weiß ich......aber zur erklĂ€rung fĂŒr den unbedarften, der seine gitarre lieber umstimmen möchte, denke ich, reicht die erklĂ€rung mit dem C und B zur verwirrung vollkommen.

gausö, franz
 
Hallöchen,

fĂŒr die, die's nicht drauf haben (und nicht gewohnt sind, das sich die Tonart schneller als das Wetter Ă€ndert) gibbet immer noch den "Irving Berlin- Hebel" fĂŒr Gitarre. Nennt sich Kapotaster. :idea:
 

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