Stahlzungen bei Mustangbass

diet
diet
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Moin,

das hat mich auch interessiert, deshalb gleich mal bei Wiki geschaut.

Zitat:
Technisch interessant ist die Brücke des Mustang Bass. Leo Fender war in dieser Zeit, als Fender schon zu CBS gehörte, noch bis 1970 als Berater tätig, und er arbeitete auch am Mustang Bass mit. Die Brückenkonstruktion mit doppelt gewinkelter Grundplatte, von hinten im Korpus fixierten Saiten und per Rändelschraube individuell einstellbaren Moosgummidämpfern fand sich fast genau so auch auf dem Music Man StingRay Bass, Fenders erster Konstruktion nach dem Auslaufen des vertraglichen Wettbewerbsverbots im Jahr 1975.


Ich denke mal, bei dem Mustang Bass im Foto fehlt das Moosgummi.


Gruß Diet
 
Sharry
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diet schrieb:
Moin,

Ich denke mal, bei dem Mustang Bass im Foto fehlt das Moosgummi.

Gruß Diet

Danke für die Antworten, jetzt muss ich mir nur Infos über besagte Moosgummi und deren Befestigung besorgen.
Ich vermute, dass diese zur Dämpfung der Saite eingesetzt werden.

Auf Wiki fand ich den Ausdruck "per Rändelschraube individuell einstellbaren Moosgummidämpfern".
Wenn ich mir das Foto so ansehe, entzieht sich meiner Phantasie die Vorstellungsgabe über eine Befestigungsmöglichkeit dieser Schrauben zu erahnen.

Wenn man "Trump" bei Google eingibt erhält man entschieden mehr Treffer als bei "Moosgummidämpfer für Fender Mustang Bass" :shrug:
 
E
erniecaster
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Hallo,

vergiss das mit dem Gummi. Es gibt gute Gründe, warum das niemand einsetzt.

Gruß

erniecaster
 
Sharry
Sharry
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Also wenn jemand Konstruktives beitragen kann, wäre es sehr nett.
Aufforderungen zum Vergessen sind in meinem Alter eigentlich nicht mehr nötig!
 
J
JohnnyT
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Hallo,

Die 4 Schrauben an den Blechen, da müssten imho Rändelschrauben hin und fertig. Muss man halt nur checken, wie lang die sein müssen, Gewinde kannst Du ja von den alten abmessen .


Alles Gute!
 
martin
martin
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Hallo Sharry,

das Moosgummi dient zum Abdämpfen der Saiten und sorgt für einen kurzen "poppige" Ton, der für seichte Soul Balladen gerne genommen wird.

Gruß Martin
 
Sharry
Sharry
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Danke - nun bin ich ev. doch schlauer geworden.
D.h. jemand hat die Funktion außer Kraft gesetzt und Rändelmutter sowie Moosgummi entfernt.
Ob's da nicht gescheiter gewesen wäre die Bleche vollkommen zu entfernen?
Das mit dem dämpfen kann ich mir klanglich vorstellen - so eine Art palm muting am Bass.

In einer Band, bei der ich Anfang der 70iger spielte, hatte der andere Gitarrist eine Hagström, bei der man mittels eines Hebel eine Dämpfung (in der Stärke einstellbar) anstellen konnte.
War aber direkt bei der Bridge und nicht pro Saite verschieden weit weg von der Bridge entfernt.

vG Harry
 
juergen2
juergen2
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Hallo,

"Palm muting" beim Bass beschreibt es eigentlich ganz gut.

Die 60er sind voll mit dem Sound.

Viele nehmen auch einfach ein seifengrosses Stück Schaumstoff.

Siehe hier: (btw eine hammergeile Band).

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=0rmOg4_8wD0&list=RDQMVtQVvSaJ1w4&index=12[/youtube]

Übrigens gab es dieses Feature (bei Bedarf zuklappbare Dämpfung) auch bei Gitarren.

Ich erinnere mich dass mein Gitarrenlehrer eine Fender Jaguar aus den 60ern hatte bei dem man ebenfalls Dämpfer von unten hochfahren konnte.

Ventures, Shadows und Spotnicks lassen grüssen.

Viele Grüsse

Michael
 
Sharry
Sharry
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Den Trick mit dem Schaumstoffstreifen kenne ich .
Bin in 60er mit dem erwachsen werden konfrontiert geworden. :)

BTW: Eine geile Fassung von

https://www.youtube.com/watch?v=POCUgBSVENQ
 
L
left-to-do
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Mal eben kurz weg vom Muting. Ich frag michgrad beim Betrachten des Fotos, ob man diese Zungen nicht zur Erzeugung sitarähnlicher Klänge nutzen kann, indem man die Zungen mit nur geringem Abstand zu den Saiten einstellt, so dass die beim Schwingen dort anschlagen. Für Gitarren gibt es ja Solche Brücken zu kaufen, aber für Bass hab ich das noch nie gesehn. Wär ein Experiment wert.
 
 

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