Zwei Mal Les Paul


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Serben,
250000 Euronen für ne Gitarre die dann vielleicht nedmal gut klingt!
Ich werde das mit spannung verfolgen ob irgendjemand Reiches seinen G.A.S. -anfall bekommt und bietet.

zu dir Michael:
Vor ein paar Monaten war in der G&B etwas über die Gibson LP Special Faded (Doublecut mit P90 Pickups) drin.
Wenn de willst schick ichs dir. Schreib mir halt per PB dei email-Adresse wenn de willst.
 
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Christof
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Moin,

eine Doublecut LP klingt schon sehr anders als eine "richtige" Paula. Durch die nicht mehr vorhandene Holzmasse ist das, was eine Paula klanglich einzigartig macht, irgendwie einfach weg. Ich würde in jedem Fall zu Hamer, Baker oder PRS greifen, wenn ich denn zwei Cutaways bräuchte.

Und eine LP Junior aus Mahagonie mit P90 klingt wie , äääh, eine Junior.

300.000.- Buy it Now Preis? Wenn ich es richtig verfolgt habe, haben sich die Preise in den letzten vier, fünf Jahren für alte Paulas glatt verdoppelt. Wie heißt es immer? Die erste Million ist die Schwerste. Junge, Junge, ist das ein dickes Business geworden. Man kann sich nur noch wundern...

Christof
 
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Moin!

Ich hab die LP double cut, faded selber und muss sagen,
die klingt ganz gut. Mahagoni mit p90 klingt meistens gut.
Nur der Bridge-Pick ist ein wenig dünn. Der Bridge-Pick ist
erste Sahne.

Gruß Marius
 
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Wenn ich mir diese Ebay-Auktion anschaue, dann überlege ich mir, ob ich mal meine restlichen Kröten zusammen kratzen soll und irgendwo auf dem Gebrauchtmarkt ne Gibson LP kaufen, die Abnutzungserscheinung als tolle Besonderheit "Vintage"! hinstellen und ebenfalls eine Fantasiesumme für alten Gitarrenschrott fordern soll.
Wäre schnelles Geld.
Bliebe das Teil liegen, wäre das allerdings ärgerlich.
Naja, okay, lasse ich das mal lieber sein...
 
cook
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Nur wirst du keine 59er finden. :| Und dann bräuchtest du eben gar nichts mehr beschönigen.
 
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Reling":164jer90 schrieb:
Wenn ich mir diese Ebay-Auktion anschaue, dann überlege ich mir, ob ich mal meine restlichen Kröten zusammen kratzen soll und irgendwo auf dem Gebrauchtmarkt ne Gibson LP kaufen, die Abnutzungserscheinung als tolle Besonderheit "Vintage"! hinstellen und ebenfalls eine Fantasiesumme für alten Gitarrenschrott fordern soll.
Wäre schnelles Geld.
Bliebe das Teil liegen, wäre das allerdings ärgerlich.
Naja, okay, lasse ich das mal lieber sein...

In so Versuchen kommt man des öfteren :) ... Ebenso kann man eine Gute Flying-V-Kopie ergattern, eine schöne Gibsonglocke für 20 Euronen aufschrauben und ab ins Netz damit :).
Nein mal ersthaft: Das kann böse enden, Kenner wissen, was Qualität ist und was der Preis NICHT wert ist.
Ich würde die Klampfe bei dem Preis (wenn ich absoluter Kenner WÄRE) erst einmal anspielen und bei der Gelegenheit schauen, ob es dem Preis entspricht...

lg,
AlF
 
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Alf":zb4chw3g schrieb:
...........Nein mal ersthaft: Das kann böse enden, Kenner wissen, was Qualität ist und was der Preis NICHT wert ist.
Ich würde die Klampfe bei dem Preis (wenn ich absoluter Kenner WÄRE) erst einmal anspielen und bei der Gelegenheit schauen, ob es dem Preis entspricht...

lg,
AlF

hallo Alf, entschuldige..............entspricht? dem preis ENTSPRICHT?

für 250.000,00 dollar muss die geige von selbst spielen, da gehe ich nichtmal mehr mit auf die bühne...........

gausö franz (ders auch nicht versteht)..... :?
 
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Hehe... Klar, aber ne Ketarre kann auch gerade durch diesen Raritätswert unheimlich teuer sein. Gibt Leute, die das unheimlich "toll" und "anziehend" finden und sich so was finanzieren...
Aber wenns jetz wirklich nix besonderes wär und ein geschultes Auge das erkennen würde (in dem Fall des Anspielens) kann man ja drauf verzichten.
Ich persönlich stehe auch nicht besonders auf Vintage und kaufe mir lieber günstiger ein neues Modell!
Von daher sind wir uns ja einig ;)...
lg,
AlF
 
frank
frank
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Hi Cook,

ich habe mich selbst mal wegen der besseren Spielbarkeit in den höheren Lagen für die DC interessiert.
Nach meiner Erinnerung habe ich keine besonders auffälligen Klangunterschiede zur ursprünglichen Les erlebt. Auch die Spielbarkeit in den höheren Lagen fand ich nicht so bedeutend besser. Also sprach aus meiner Sicht schon deshalb nur wenig für die DC. Zusätzlich scheint die DC einen deutlich höheren Wertverfall aufzuweisen. Weil die Vorteile nur gering, dagegen der höhere Wertverlust einen erheblichen Nachteil darstellte, habe ich mich gegen einen Kauf entschieden. Fairerweise muss ich aber auch anmerken, dass ich nicht ständig "ganz oben" spiele und somit auch nicht einen ausgeprägten Bedarf für eine DC habe. Das mag bei Dir ganz anders sein. In diesem Fall könnte es sich lohnen, nach Alternativen zu schauen. Da fällt mir die SG, aber vor allem eine Strat ein, die ohnehin eine längere Mensur hat. Frei nach dem Motto: Wenn schon, denn schon...

Zur Versteigerung: Meine Les ist zwar erst 27 Jahre alt, aber die Alters-Differenz zur der Auktions-Les schafft sie auch noch. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Auktion auch erfolgreich abgeschlossen wird. Dann brauche ich mir über meine Altervorsorge nur noch wenig Gedanken zu machen. Es sei denn, die vernarrten Les-Liebhaber mit zuviel Geld sind bis dahin ausgestorben. :lol:
 
cook
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Hallo Frank,

der Auslöser für mein Interesse war, dass ich eine DC für unter 1000 $ gesehen habe. Ich träume ehrlich gesagt schon ein bisschen davon, im Sommer eine Gibson Les Paul - mein Traum, seit ich 11 war - aus den USA mitzubringen. Eine gebrauchte könnte ich mir vielleicht leisten, wenn ich das Geld zusammenhalte. Meine Freunde sind jetzt halt ohne mich zwei Wochen durch Californien getourt :| (wobei das nicht nur an meinen Gitarren-Überlegungen gelegen hat :!: ).

Die Bespielbarkeit in den hohen Lagen war natürlich eine weitere Überlegung. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll: der Double-Cut raubt der Gitarre doch schon ein bisschen die Magie.

Gleich noch eine Frage... du kennst dich doch da aus: für den Zoll macht es doch keinen Unterschied, ob die Gitarre neu oder gebraucht war, oder? Der Zoll berechnet sich einfach nach dem Kaufpreis...?

Gruß,
Michael
 
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cook":1bvhhleh schrieb:
Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll: der Double-Cut raubt der Gitarre doch schon ein bisschen die Magie.

Hi Cookie,

dann will ich auch mal ganz ehrlich sein. Mein ästhetisches Empfinden sagt mir, dass da nicht nur ein bisschen Magie geraubt worden ist. Auch deshalb mochte ich keine kaufen.

cook":1bvhhleh schrieb:
...für den Zoll macht es doch keinen Unterschied, ob die Gitarre neu oder gebraucht war, oder? Der Zoll berechnet sich einfach nach dem Kaufpreis...?

Ja, das hast Du richtig erinnert. Ob gebraucht oder neu, das ist dem Zoll völlig egal. Du zahlst Zoll und zusätzlich MWSt auf die Gitarre, ggfls. das Zubehör wie Koffer pp. und sogar auf die Frachtkosten, wenn Du die Gitarre mit UPS e.c.t. transportieren lässt. Beim Gebrauchtkauf und Privatleuten sind Rechnungen ja unüblich. Wenn Du keine vorlegen kannst, dann schätzt der Zoll den Warenwert. Ich rate immer 25 % auf den Warenwert für den Zoll hinzuzurechnen. Dann bist Du auf der sicheren Seite. Wenn Du es genau wissen willst, schau mal auf
zoll.de nach. Gehe dort zu "Zolltarif (Taric). Du musst dort den richtigen Taric-Code heraussuchen.

Cookie, ich glaube Du hast mehrere Gitarren dort drüben. Besorg Dir für Deine Rückkehr schon mal Eigentumsbestätigungen oder lass Dir die alten Rechnungen zusenden. Sonst mag es sein, dass der Zoll nicht glaubt, dass das in Deutschland gekaufte Gitarren sind und nochmals Zoll dafür verlangt. Mißtrauen ist bei denen eine Art Berufskrankheit. :lol: Im besten Fall könnte es sein, dass sie diese Gitarren festhalten, bis Du diese Bestätigungen vorlegen kannst. Lauferei, Ärgerei, Mühen, erspare Dir das alles.
 
cook
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Frankie, das stimmt nur halb. Ich hab mir hier zum Zeit-Überbrücken eine Ibanez für 150 $ und eine Western+Mandoline für zusammen 70 $ gekauft. Die werden am Schluss wieder verkauft. Ich importiere keine Thomann-üblichen Mengen. :roll: Bisher eher gar nichts...
 
frank
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Cookie,

das ist aber schade. Ich hatte immer die Hände voll mit irgendwelchem us-Kram, den ich toll fand und in Deutschland nicht oder nur deutlich teuer bekommen konnte.
Da will ich Dir mal beide Daumen drücken, dass Du etwas Schönes für Dich findest. Wie wäre es mit einer richtig tollen Gitarre?
 
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Sicher... gar keine Frage. Wenn ich mal ein geregeltes Einkommen habe, werde ich mich an deine Worte erinnern. Ein schöne Hollowbody könnte mich gerade z.B. auch reizen. Zur Zeit ist das aber leider nicht drin...
 
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Hallo nochmal,

ich schicke noch eine dritte Les Paul Frage hinterher: Ich bin ja auch ein Freund der harten Klänge. Zudem hat mich an den Les Pauls, die ich bisher in der Hand hatte, meist der dicke Hals gestört. Sollte ich da nicht vielleicht eher nach einer Classic Ausschau halten? Die Reviews bei Harmony Central klingen ja ganz hervorragend. Nun habe ich aber in den Guitarworld-Testberichten gelesen, dass die Classics 1 - 1,5 Kilo leichter sind als die Standards. Da frage ich mich doch, ob sie wirklich noch nach Paula klingen.
 
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cook":1v0piveo schrieb:
Hallo nochmal,

ich schicke noch eine dritte Les Paul Frage hinterher: Ich bin ja auch ein Freund der harten Klänge. Zudem hat mich an den Les Pauls, die ich bisher in der Hand hatte, meist der dicke Hals gestört. Sollte ich da nicht vielleicht eher nach einer Classic Ausschau halten? Die Reviews bei Harmony Central klingen ja ganz hervorragend. Nun habe ich aber in den Guitarworld-Testberichten gelesen, dass die Classics 1 - 1,5 Kilo leichter sind als die Standards. Da frage ich mich doch, ob sie wirklich noch nach Paula klingen.

Hallo!

Die Classic ist mir ihren Keramik-Humbuckern nicht jedermanns Sache - die geht schon sehr in die Heavy-Richtung.
Es gibt die Les Paul Standard auch mit 60er Halsshaping (wobei das etwas dicker ist als der Slim-Taper Neck der Classic).

Zum Thema "Gewicht": jede Gibson Les Paul Standard oder Classik (einzige Ausnahme sind die Custom Shop Historic Reissues) sieht unter der Ahorndecke aus wie ein schweizer Käse. Ich glaube 16 "weight relief holes" werden in den Body gefräst, um das hohe Gewicht der "minderwertigen" Hölzer zu kompensieren. Das hat einer "Les Paul" nicht mehr so viel gemeinsam...

Gruß
Björn[/b]
 
frank
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Hi Cook,

meinetwegen kannst Du mir ein Loch in den Bauch fragen. Solange ich Antworten habe, sollst Du sie bekommen.

Björn hat`s schon richtig beschrieben. Die Keramik Humbucker muss man sich vorher anhören. Dann weiß man, ob sie einem liegen.

Ich habe beide Halsformen und komme mit beiden gut klar, wobei mir der schlankere auch mehr liegt. Da hilft nur ausprobieren. Ich weiß allerdings nicht, ob die Classic überhaupt mit beiden Halsformen angeboten wird. Bei der Standard ist das der Fall.

Björns Aussage, alle heutigen Les Pauls hätten ohne Ausnahme zur Gewichtsreduzierung unter der Ahorndecke Löcher, vermag ich nicht zuzustimmen. Richtig ist, dass Gibson 1982 diese Löcher in das Mahagoni bohrte, was reisende Musiker aber bei den Röntgenkontrollen entdeckten und heftig kritisierten. Diese Technik wurde bald wieder aufgegeben. Von 1987 bis 1989 wurde die Custom Lite gebaut. Zur Gewichtsreduzierung wurde der Body konturiert. Ab 1988 bis 1990 gab es die Studio Lite, ebenfalls mit konturiertem Body. Ab 1990 wurde die Studio Lite mit unkonturiertem, also von der Form her normalen, Body gebaut. Ins Mahagoni wurden Taschen gefräst, die anschließend mit Balsa ausgefüllt wurden (Balsa soll ein ausgesprochenes teures, aber gutes Tonholz sein, leicht, aber leider sehr teuer). Ob die Studio Lite heute noch angeboten wird, weiß ich im Augenblick nicht. Alle anderen Les haben einen "unangetasteten" Mahogoni-Block unter dem Ahorn. Alles andere dürfte dem Bereich der "Legenden und Gerüchte" zuzurechnen sein. Mal abwarten, ob die Gitarrenbauer unter uns andere Erfahrungen haben.

Cook, vielleicht solltest Du Dir das Les Paul Book von Bacon/Day zulegen. Nicht nur das oben Geschriebene, sondern noch viel mehr Wissenswertes wurde von den Autoren zusammengetragen.
 
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frank":1ep36syp schrieb:
Björns Aussage, alle heutigen Les Pauls hätten ohne Ausnahme zur Gewichtsreduzierung unter der Ahorndecke Löcher, vermag ich nicht zuzustimmen.

Hallo!

Lies mal bitte das hier durch:

The bottom line is that there are nine (9) weight relief holes in Normal production LP Standards and seventeen (17) in the Class 5 Les Paul, and there is a difference between "dynamic sound chambers" and "weight relief holes".
1.The Les Paul Class 5 is the only Custom Shop model Les Paul that has weight relief holes (17 of them).

2: The Custom Shop Historic 58' & 59' Les Paul's DO NOT ! have weight relief holes (the lightest mahogany available is used for these guitars).

3: The Custom Shop Historic Reissue 57' Les Paul Goldtop models Do Not ! have weight relief holes.

4: The Les Paul Elegant has the dynamic sound chambers, not weight relief holes. The Les Paul Class 5 has the weight relief holes, and not dynamic sound chambers.

5: Gibson U.S.A. does drill weight relief holes in their Les Paul models. They drill 9 holes, versus 17 for the Les Paul Class 5.
According to Gibson, they have done extensive testing and as long as the holes are not near the bridge or tailpiece (which would affect sustain), they do not have an adverse impact on tone.


In einer älteren Ausgabe von G&B gab es mal einen Werksbericht von Gibson. Dort waren die Löcher eindeutig zu sehen.

Gruß
Björn
 
frank
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Hi,

meiner Meinung nach hilft ein solches Statement nicht weiter.

Ohne Quellenangabe kann es allenfalls als aktiver Beitrag zur Legendenbildung betrachtet werden.
 
 

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