Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

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Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Hi zusammen!

Seit langer Zeit bin ich eigentlich gut bedient mit D'Addario 10 auf 46.
Was mir so auffällt ist, dass sie eine Woche top klingen, dann ein.bis zwei Monate recht gut und dann zumindest die hohen Saiten ziemlich nachlassen.

Damit komme ich zurecht, aber jetzt, wo der Vorrat nachlaesst, könnte ich ja mal Alternativen antesten, die vielleicht laenger Top sind.

Ich hatte schon mal Ernie Ball, die halten sich eine Weile, stürzen dann aber für mein Empfinden total ab. Nichts für mich...

Was sind so eure Lieblingssaiten und wie verhalten die sich während ihrer Lebenszeit?

Habt ihr Tips, die ich antesten sollte?
Preisklasse sollte im Rahmen der D'Addario sein.
 
Viele Grüsse
Ulilala
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

N'abend,

Saiten sind meiner Meinung nach immer eine sehr persönliche Voodoo-Sache.

Bin nach vielem Ausprobieren bei Pyramid hängengeblieben und sehr zufrieden:

Pyramid NPS Light/Jazz Rock

und

Pyramid Performance Pure Nickel

Mit der Lebensdauer bin ich mehr als zufrieden, und das, obwohl ich die Saiten nach dem Spielen weder trockne, abreibe oder sonst wie pflege.

Irgendwelche Angaben bezüglich der Lebensdauer in Betriebsstunden oder so anzugeben halte ich für äußerst unseriös; dazu sind die Einflußgrößen zu unterschiedlich.

Gruß

Ha.Em
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Hallo, die nehm ich auch (EXL110) - sehr zufrieden eigentlich.
Für meine 620 Mensur habe ich jetzt mal EXL+ gekauft (.0105 auf .048).
Noch nicht getestet.
Was ich früher paar mal für die E-Git hatte, waren Fender Rock'Roll
.010 auf .046 . Damals waren die was Neues und sehr lange drauf.

Also keine echten Alternativen.
V.H.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

joa Ernie Ball find ich jetzt auch nicht sooooo toll was die längere Leistungsdauer an Ton angeht. Meine meistbenutzten Saiten seit 1999 (hatte mir damals ein Jazz-Gitarrist empfohlen) sind Dean Markley, auch mal die Blue Steel Serie von denen als auch die Nickel Steel. Mit denen hab ich langfristig die besten Erfahrungen gemacht.
Sogar Neil Young benutzt die "Dean Markley .010-.046 SLPS on the electrics" ( http://thrasherswheat.org/friends/amps.htm )
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Guter Thread, ist demnächst nämlich auch wieder mein Thema.
Ich bevorzuge es, dass auf meinen E-Gitarren die gleichen Saiten drauf
sind. Spiele jetzt schon seit Jahren Earnie Ball Regular slinky (10-46).
Ist inzwischen Macht der Gewohnheit, würde ich fast sagen.

Bin zwar durchaus zufrieden mit denen, muß sie aber nicht bis ans Lebensende spielen.
Insofern suche auch ich nach neuen Inspirationen - sollten aber halbwegs
in der gleichen Preislage sein, da ich sie en gros kaufe.

Gruß Peter
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Moin,
ich bin vor Jahren von Ernie Ball HybridSlinky´s (09-46) erst zu, viel zu oft verrosteten, Fender und dann zu D´Àddario EXL 125 (09-46) gewechselt und seitdem dabei geblieben.
Ich habe bei denen irgendwie den Eindruck, dass sie linearer altern als Fender oder Ernies. Will sagen, das sie imo langsamer und gleichmäßiger ermatten und nicht von jetzt auf gleich. Psychoakustik lässt evtl. grüßen?
Und, weil vakuum verpackt, altern sie erst, wenn sie aufgezogen sind.
Der Preis, gerade mit den 3D Sets, tat dann ein Übriges....
evtl. hilfts ja
 
Grüße, Dirk
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Ich muss mich outen dass ich eine Menge Winzigkeiten höre aber bei E-Gitarrensaiten gleichen Typs fast keine klanglichen Unterschiede wahrnehme, extrem billige Saiten ausgenommen.

Das Gefühl, jetzt mal eine andere bunte Packung in die Hand zu nehmen ist auch schon das einzige Neue.

Geht euch dass auch so? Bei machen vermeintlich Ton beeinflussenden Parametern habe ich Ohren wie ein Luchs, bei anderen vermeintlich Ton beeinflussenden Parametern habe ich Ohren wie ein Pappkarton.

Ich spiele seit über 15 Jahren D'Addario weil mir (im Gegensatz zu anderen Fabrikaten) noch nie eine Saite gerissen ist bei der ich es nicht herausgefordert habe und ich dort (im Gegensatz zu anderen Fabrikaten) noch nie einen Satz mit verknickten oder dumpfen Saiten hatte.

Saiten halten bei mir unter normalen Umständen ewig aber wenn es im Proberaum im Sommer 40 Grad sind auch mal eigentlich nur eine Probe lang. Dann sind sie vollgespakt und klingen wie verkochte Spaghetti. Das ist bei jeder Marke so.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Ich habe auch eine Weile die 10ner D'Addario gespielt. Seitdem ich festgestellt habe, dass unter den Saiten die Bünde extrem leiden, habe ich auf Dean Markley Blue Steel gewechselt. Bis lang konnte ich keinen Bundverschleiß feststellen und vom Klang und Fingergefühl bin ich mit den Saiten auch sehr zufrieden.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Wahrscheinlich bin bezüglich Saiten jetzt nicht unbedingt die Referenz schlechthin, aber seit einigen Jahren gilt für mich: Ist mir völlig egal, welche Saiten welcher Marke auf meinen E-Gitarren sind. Wenn es sich nicht um Neusätze mit Rost handelt, komme ich mit ziemlich allen Saitenherstellern (Wenn es denn tatsächlich so viele unterschiedliche gibt ) klar.

Hab jahrelang Ernies slinky gespielt, dann mich mal durch das Angebot diverser anderer Labels gespielt. Dabei hab ich festgestellt, dass bei den gängigen Marken nur marginale Unterschiede (Spannung, Haltbarkeit, Härte) für mich bemerkbar waren. Auch konnte ich nie gravierende Ausreißer bezüglich der Reißfestigkeit feststellen.

Ich denke eher, dass es bei jedem Label gute und schlechte Sätze innerhalb einer Serie gibt. Wovon das abhängt, weiß ich nicht, evtl. produktionsbedingte Schwankungen des Materials und der Stärke, die vielleicht dennoch im Normbereich liegen. Mittlerweile spiele ich in den meisten Fällen 10-46er Sätze, wobei ich hier, wahrscheinlich aus alter Gewohnheit, öfter mal auf Ernie Ball zurückgreife.

Bei der Akustikgitarre sieht das etwas anders aus. Hier greife ich seit Jahren gern und ausschließlich zu Elixir Nanoweb.

Aber wie heißt es so schön: Jeder Jeck ist anders...
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Hat jmnd. schoneinmal mit Elixier-Saiten gespielt?, ich kenne die nur von den Westerngitarren her, und muss da wirklich eingestehen, dass die grade im Sommer, wenn man doch mehr Schweiß an den Händen hat um einiges länger Leben. Bei meinen e-Gitarren hatte ich jedoch noch nie Elixier drauf, weil mir die zu teuer sind, denn ich hab leider einen unglaublichen Verschleiß auf den eletronischen Geräten...
Bisher spiel ich mit Earnie Balls und bin auch recht gut damit gefahren.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Dean Markley Blue Steel 010-046 auf meiner Roadhouse Stratocaster und Dean Markley Yngwie approved 010-046 auf meiner Fat Strat.
Beide Sorten klingen relativ lange gut, aber ich wechsel bei reiner Überei so spätestens alle 6 Wochen. wenn ich in einer Band unterwegs bin auf jeden Fall öfter.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Bob_Dick schrieb:
Hat jmnd. schoneinmal mit Elixier-Saiten gespielt?, ich kenne die nur von den Westerngitarren her, und muss da wirklich eingestehen, dass die grade im Sommer, wenn man doch mehr Schweiß an den Händen hat um einiges länger Leben. Bei meinen e-Gitarren hatte ich jedoch noch nie Elixier drauf, weil mir die zu teuer sind, denn ich hab leider einen unglaublichen Verschleiß auf den eletronischen Geräten...
Bisher spiel ich mit Earnie Balls und bin auch recht gut damit gefahren.


Ich bin erst vor 3 Monaten von den Erny Ball Hybrid Slinky auf die Elixir Nanoweb umgestiegen und kann bestätigen das die Saiten wesentlich weniger anfällig gegen Handschweiß sind. Auch ist das Anfassgefühl der Saiten länger angenehm, beim ersten Satz kamen sie mir wie eingeölt vor.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Ich spiele seit einigen Jahren Elixier Saiten. 011er auf der E-Gitarre und 012er auf der Western.
Der höhere Preis egalisiert sich für mich, da die Saiten bei mir sehr viel länger halten. Davor habe ich zuletzt GHS Boomers benutzt, die nach max. zwei Wochen durch waren.... entweder muffig und dumpf oder sie rissen dann.
Die Nanos habe ich teilweise Monate drauf.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Da ich große Mengen an Saiten verbrauche (länger als ne Woche halten die nie, meist aber nur eine längere Probe) habe ich schon so ziemlich alles durch, was es so gibt.

Im Moment spiele ich Darco (10-46, 11-49), die sind klasse und bekanntermaßen extrem günstig. Liegen vom Spielgefühl irgendwie zwischen D'Addario und Ernie Ball, nicht so straff wie D'Addario und nicht so weich wie EB. D'Addario mag ich auch, weil die sich sehr ausgewogen anfühlen. Ernie Ball und Fender gammeln bei mir innerhalb einer Stunde weg. Kommt aber ja auch auf den Handschweiss an. Meiner ist halt sehr aggressiv, schon immer.

Die Geschichte mit den wenigen Herstellern für Saiten kann wohl sein, selbst wenn dem so ist, stellen sie dann aber auf verschiedene Arten mit verschiedenen Materialien her. Ich habe vor einiger Zeit mal diverse Saitensätze an einem Tag getestet und es gibt definitiv Unterscheide, was die Saitenspannung und den Klang angeht. Beim Vermessen stellte sich raus, dass auch 0.10 nicht immer 0.10 ist und auch die umwickelten Saiten verschiedene Kern- und Wickelstärken aufweisen.

Ich habe im letzen Jahr sicher mehr als 50 Sätze (wahrscheinlich sogar viel mehr) von den Darcos durchgespielt, und nie ist eine Saite gerissen. Und das, obwohl ich ziemlich reindresche und die Saiten auch kräftig ziehe. Ich spiele beim Gig für gewöhnlich nur eine Gitarre, bei einer Setlist so um die 2 Stunden. Alle waren in Ordung und haben sauber intoniert. Kann ich unbedingt empfehlen.

Halten tun sie bei mit genauso lange wie D'Addarios, die ich gern auf der akustischen und auch immer wieder mal auf diversen E-Gitarren spiele.

Wer gerne einen etwas "entschärften", weichen "Vintage" Ton hat, der sollte auch mal die Pyramid Pure Nickel probieren (auch ruhig die günstigen). Und GHS Boomers finde ich auch sehr gut, die bringen "gefühlt" etwas mehr Höhen und sind schön glatt. Und ein schön straffes Spielgefühl bieten sie auch.

Saitenreissen hat meiner Erfahrung nach übrigens immer mehr mit der Gitarre als mit den Saiten zu tun.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Ich spiele Rotosound "Yellows".
Ähneln - finde ich - vom Klang und Spielgefühl den D`Addarios, halten aber für mein Gefühl etwas länger und sind dabei noch etwas günstiger (Doppelpack).

Gruß,
Wolfram
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Ich spiele seit ein paar Jahren nur noch Rockingers ... und würde nicht um mein Leben zu retten einen Satz zwei Monate drauf lassen! JEDER Satz Saiten klingt erst etwas zu brilliant, dann einige Zeit stabil, dann lässt die Brilliant nach und auch die Bässe werden stumpf. Die Rockingers halten bei mir länger als D'Addarios.
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Habe früher auch D'Addario , Ernie Ball und Dean Markley gespielt. Waren alles Top Saiten, aber die haben entweder vom Ton oder vom Material mir mit der Zeit zu schnell nachgelassen

Ich fahre die letzten Jahre sehr gut mit GHS Boomers! Die sind billig, halten richtig lange und klingen dabei auch noch Top! Kann ich nur empfehlen
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RE: Alle Jahre wieder: Saiten aufgebraucht

Ist ja schon eine schöne Sammlung.
Interessant ist die Aussage zu D'Addario und Bundabnutzung. Das ist mir auch schon aufgefallen, habe es aber auf mich geschoben...

Dean Markley Blue Steel und Elixier kommen schon mal in meine Probiersammlung. Elixier ist mir aber zu teuer, um ueberall mal einen Reservesatz rumfliegen zu haben...

Dann sind noch ein paar andere Testkandidaten genannt...

Klanglich und haptisch liegen mir die D'Addario ab dem 2. Tag sehr gut. Und die Zehnerpacks sind halt genial. Bin echt gespannt auf die neuen Spielgefühle.
 
Viele Grüsse
Ulilala
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