Ich war unvernünftig...

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Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: Ich war unvernünftig...

Danke Dir!

Ganz ehrlich?
Eigentlich müsste man Fender diese Gitarre um die Ohren hauen, weil für einen Musiker ohne GB-Kenntnisse eine Zumutung...

Ich krieg sie hin, keine Frage, aber der lange Weg nach Canossa...

LG Tom

P.S.: Wenn sie nur nicht so gut klingen würde und ich nicht schon immer ne erschwingliche Fender Tele mit Vintage Specs haben wollte, hätte ich sie schon längst zurückgeschickt.
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Tom58 schrieb:
"Ich war unvernünftig...!"

Vielleicht kann man alles dahin verschieben, he, he

Stimmt, auf meinen anderen Gitarren habe ich jeweils Locking-Mechaniken und bessere Sättel, vielleicht liegts daran und bin nur zu sehr verwöhnt...?

LG Tom



Ich habe bisher bei jeder Gitarre (besonders bei den Budget-Gitarren) die Erfahrung gemacht, dass ein Ausstausch des Sattels gegen einen professionell gefeilten Knochensattel vom Gitarrenbauer jede Gitarre zu mindestens 20% aufwertet - klanglich und von der Stimmungsstabilität ebenso.
Die Mechaniken der Mexikanerin halte ich aber wirklich für minderwertiger. Sie kommen mir zu sehr verrundet gefräst vor, sodass gerade die Plain-Saiten weniger Grip beim Knick in das Loch zu haben scheinen. Besonders beim Saitenaufziehen muss man da sorgfälltig sein, dass sich dort alles festzieht. Ich besaß einmal eine American Vintage Strat. Da kamen mir die Vintage-Tuner tatsächlich hochwertiger vor. Mir erweckt sich da der Eindruck dass Fender tatsächlich nicht die identische Hardware für Mexico und USA verbaut, auch wenn sie erstmal gleich aussehen.
Genial sind die Gotoh Vintage Tuner mit der Art-Nummer 7880 - diese habe ich auf meiner Suhr. Die sind nicht nur staggered, sondern der Schlitz in den die Saite reingesteckt wird, wird für die dünneren Saiten immer dünner. Dadurch ziehen die sich wesentlich stabiler und verlässlicher fest (wie ein Locking Tuner) Leider bekommt man die Tuner in D nicht. Selbst Allparts hat sie nur hin und wieder. Ich habe sie mir jetzt für meine Tele bei einem Ebay-Händler geordert.
Ich denke aber dass ein Standard Gotoh SD-91 Tuner besser sein sollte als die von Fender Mexico verbauten.
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RE: Ich war unvernünftig...

Ja, ich denke ernsthaft auch über diese Mechaniken nach, weil die haben sich auf meiner MIM-Deluxe Strat bestens bewährt, habe sie allerdings wohl aus Versehen damals zum Kluson-Preis geliefert bekommen.

Gotoh-Vintage Lock



Wenn ich so recht überlege, habe ich damals 2008 direkt den Sattel gegen Graph-Tec getauscht und die Mechaniken gewechselt, ohne mich weiter aufzuhalten, wie jetzt bei der Tele.

Dein Vorschlag ist aber auch sehr authentisch und interressant, vielleicht kann ich sie ja irgendwo zollfrei kaufen...?

LG Tom
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

michabekman schrieb:
Ich habe bisher bei jeder Gitarre (besonders bei den Budget-Gitarren) die Erfahrung gemacht, dass ein Ausstausch des Sattels gegen einen professionell gefeilten Knochensattel vom Gitarrenbauer jede Gitarre zu mindestens 20% aufwertet - klanglich und von der Stimmungsstabilität ebenso.


Eine Investition zu der die ich auch auf Grund meiner Erfahrung sehr rate.
Außer man hat die nötigen Feilen und das nötige Know How. (Hab die Feilen aber nicht den Bock dazu )
Man sollte sich halt tunlichst vorher auf die gewünschte Saitenstärke festlegen.
 
Gealterter Hobbygitarrist mit gelegentlichen GAS Anfällen.
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Ha, ha, )

ich habe Bock, weil ein widerspenstiges Biest meine Jägermentalität erweckt und ich nicht eher Ruhe gebe, bis alles stimmt.

Hm, bin am Überlegen, ob schwarzen Graph-Tec-(Grafit) oder den weißen, der ja anders beschaffen sein soll?
Die Mechaniken werd ich auch gegen höherwertige tauschen und dann sollte endlich Schluß sein, so bin ich mit einer optimierten klasse Tele noch weit unter 1000,- €

LG Tom
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RE: Ich war unvernünftig...

Habe sie jetzt mal gute 6 Stunden in Ruhe gelassen...

Und siehe da, sie stimmt immer noch bis aufs Cent.
Ich glaube, ich war zu ungeduldig und wollte alles übers Knie brechen.

Ist aber auch ein übles Mitbringsel unserer Zeit, nech?

LG Tom
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Da isses wieder, kaum spiele ich sie etwas länger, ziehen die Saiten nach oben, bzw. wenn ich von unter herauf stimme, ziehen sie erheblich zeitverzögert nach...

Ich meine das damals auch bei meiner MIM-Deluxe festgestellt zu haben und habe deswegen sofort den Sattel und die Mechs getauscht.

Schweinebacke, Du kriegst mich nich!

Dieser



Oder jener in schwarz und Grafit, da ja schwarzes PG würde auch passen?

Mechs werden wohl die Gotoh Vintage Lock aus meiner MIM-Deluxe, die bekommt Schaller Magnum-Lock, die ich hier noch rumliegen habe...

Was tut man nicht alles für seine Liebsten...
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Hi, hatte heute die Maler im Haus wg. altem Wasserschaden Bad an Decke.

Wollte in der Zeit nicht untätig sein und habe kurzerhand die Vintage-Schlitz Mechaniken meiner alten 2008er MIM Deluxe Strat die in meiner Bastelkiste lagen, mal in die Baja Tele geschraubt.

Ich kann Euch sagen, ein Unterschied , wie Tag und Nacht, da besseres Übersetzungsverhältnis (man trifft schneller den Ton) leichtgängiger und hat durch meine Raucherei auch ein gelberes Nickeläußeres. he, he.

Also Leute, Vintage-Mechs bei Budget-Gitten bis 1000,- € müssen nicht immer gleich gut, oder schlecht sein.

Danke @Michabekman für den Hinweis...!

LG Tom
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Banger schrieb:
Tom58 schrieb:
Boah, ist das ein langweiliges Forum hier!

Wenn Banger will, kann er mich ja rausschmeißen, mir egal...

...

LG Tom58


Weil rund 5 Stunden darauf reagiert hat, dass Du eine Gitarre bestellt hast, ist das ein langweiliges Forum?

....



Totaaaal langweilig... Dann will ich das mal für meine grundsätzliche Kritik am Musikinstrumentenbetrieb nutzen (Ich hoffe mal dieses Forum ist noch nicht von Thomann übernommen?):

In vielen anderen Foren, vor allen natürlich denen unter Thomann (Mimi oder wie die Gesellschaft heißt) Kontrolle ist es ja fast nur noch so, dass irgendwelche Instrumente, die am besten bei Thomann gekauft wurden diskutiert werden. In Elektronische Musik Foren werden sündhaft teure Vintage Synthesizer diskutiert, mit passendem Link zu Thomann, und in Gitarrenforen halt Klampfen. Oder ist das sogar Strategie? Wird da jemand für bezahlt? Kann ich mir nicht vorstellen. Alles in allem: Das ist auch eine neue Form der Kommerzialisierung. Jetzt wo kaum noch Geld mit Musik zu verdienen ist, da sie kopiert werden kann, wird halt der große Reibach mit solchen teuren Instrumenten gemacht. Ok, einige machen großen Reibach. Wo ist da das subversive, das "gegen das System sein" wenn man für 3000 Euro nen "Minimoog Klon" oder für 800 Euro die nächste Telecaster Auflage kauft? Bestimmte Leute und Unternehmen verdienen am Hype um Marken und Instrumente. Es gab glaube ich mal eine Zeit, da war das Instrument Mittel zum Zweck. Der Zweck war Musik machen. Heutzutage ist es so, dass es bestimmte Kräfte gibt für die ist der Zweck erfüllt wenn ein Träumer mit Geld bei Thomann eine Klampfe kauft. Niemand redet mehr über eine spektakuläre Gitarrentechnik eines neuen Gitarristen oder welche Akkorde Avicii bei seinen Hits verwendet, jeder redet nur noch darüber wie er "so klingen kann wie". Und da ist es logisch, dass die Musikinstrumentenläden, allem voran Thoman, die Foren übernehmen und suksezzive (oder so) die Diskussionen noch mehr in diese Richtung gesteuert werden.

Ich finde als Musikbegeisterter sollte man versuchen darüber zu stehen. Neulich hatte ich einen Gitarristen zu Gast der hat eine meiner "relativ günstigen" Gitarren ausprobiert. Ich sagte noch "joa, die ist sehr schwer, wohl billig getrocknetes Holz" aber er so "Ich mag die, ich mag die Firma". Wie jetzt? Er mag die Firma? Wie kann man eine Firma mögen? Und warum? Weil in Artikeln steht, dass Leo Fender sie mal gegründet hat? Er mag die Firma, soso... Und nur eine Telecaster klingt wie eine Telecaster, jetzt kaufen, bei Thomann!

Das ist dann wohl der Preis der Digitalisierung. Niemand brüllt einen mehr an "Kauf dieses neue Album" Es ist geil!" Nein... heute lässt sich offenbar nur noch mit (materiellen) Musikinstrumenten Geld machen also schreit überall jemand um die Ecke "Kauf dir eine Fender! Damit du amtlich klingst!" oder "Nur ein Mini-Moog klingt wie ein Mini-Moog!" oder "Mit diesem Synth machst du den nächsten Hit!".

Mein Auto, mein Haus, meine Gitarre bei Thomann gekauft. Es lebe der neue Rock-Spießer.

Sorry, das war jetzt vielleicht zu heftig, aber ich kann damit leben.
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Banger schrieb:
Tom58 schrieb:
Boah, ist das ein langweiliges Forum hier!

Wenn Banger will, kann er mich ja rausschmeißen, mir egal...

...

LG Tom58


Weil rund 5 Stunden darauf reagiert hat, dass Du eine Gitarre bestellt hast, ist das ein langweiliges Forum?

....



Totaaaal langweilig... Dann will ich das mal für meine grundsätzliche Kritik am Musikinstrumentenbetrieb nutzen (Ich hoffe mal dieses Forum ist noch nicht von Thomann übernommen?):

In vielen anderen Foren, vor allen natürlich denen unter Thomann (Mimi oder wie die Gesellschaft heißt) Kontrolle ist es ja fast nur noch so, dass irgendwelche Instrumente, die am besten bei Thomann gekauft wurden diskutiert werden. In Elektronische Musik Foren werden sündhaft teure Vintage Synthesizer diskutiert, mit passendem Link zu Thomann, und in Gitarrenforen halt Klampfen. Oder ist das sogar Strategie? Wird da jemand für bezahlt? Kann ich mir nicht vorstellen. Alles in allem: Das ist auch eine neue Form der Kommerzialisierung. Jetzt wo kaum noch Geld mit Musik zu verdienen ist, da sie kopiert werden kann, wird halt der große Reibach mit solchen teuren Instrumenten gemacht. Ok, einige machen großen Reibach. Wo ist da das subversive, das "gegen das System sein" wenn man für 3000 Euro nen "Minimoog Klon" oder für 800 Euro die nächste Telecaster Auflage kauft? Bestimmte Leute und Unternehmen verdienen am Hype um Marken und Instrumente. Es gab glaube ich mal eine Zeit, da war das Instrument Mittel zum Zweck. Der Zweck war Musik machen. Heutzutage ist es so, dass es bestimmte Kräfte gibt für die ist der Zweck erfüllt wenn ein Träumer mit Geld bei Thomann eine Klampfe kauft. Niemand redet mehr über eine spektakuläre Gitarrentechnik eines neuen Gitarristen oder welche Akkorde Avicii bei seinen Hits verwendet, jeder redet nur noch darüber wie er "so klingen kann wie". Und da ist es logisch, dass die Musikinstrumentenläden, allem voran Thoman, die Foren übernehmen und suksezzive (oder so) die Diskussionen noch mehr in diese Richtung gesteuert werden.

Ich finde als Musikbegeisterter sollte man versuchen darüber zu stehen. Neulich hatte ich einen Gitarristen zu Gast der hat eine meiner "relativ günstigen" Gitarren ausprobiert. Ich sagte noch "joa, die ist sehr schwer, wohl billig getrocknetes Holz" aber er so "Ich mag die, ich mag die Firma". Wie jetzt? Er mag die Firma? Wie kann man eine Firma mögen? Und warum? Weil in Artikeln steht, dass Leo Fender sie mal gegründet hat? Er mag die Firma, soso... Und nur eine Telecaster klingt wie eine Telecaster, jetzt kaufen, bei Thomann!

Das ist dann wohl der Preis der Digitalisierung. Niemand brüllt einen mehr an "Kauf dieses neue Album" Es ist geil!" Nein... heute lässt sich offenbar nur noch mit (materiellen) Musikinstrumenten Geld machen also schreit überall jemand um die Ecke "Kauf dir eine Fender! Damit du amtlich klingst!" oder "Nur ein Mini-Moog klingt wie ein Mini-Moog!" oder "Mit diesem Synth machst du den nächsten Hit!".

Mein Auto, mein Haus, meine Gitarre bei Thomann gekauft. Es lebe der neue Rock-Spießer.

Sorry, das war jetzt vielleicht zu heftig, aber ich kann damit leben.
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Maltodextrino schrieb:
Jetzt wo kaum noch Geld mit Musik zu verdienen ist, da sie kopiert werden kann, wird halt der große Reibach mit solchen teuren Instrumenten gemacht.


Moin,

die Leute, die Geld mit Musik machen verdienen, sind andere, wie die, die, Instrumente verkaufen. Und die, die Tonträger verkaufen oder Musik vermarkten, sind auch wieder andere.

Und dann gibt es da noch Berufsmusiker, Semiprofis und Hobbymusiker.

Bei Dir liest sich das so, dass Elvis und sein Plattenboss nicht mehr von den Plattenverkäufen leben können, und nun beim T nur noch Markenistrumente mit einem extra saftigen Aufschlag verkauft werden, der dann als Bonus an Elvis und die Plattenbosse weitergeleitet wird. Und damit das niemand merkt, wird die Musikszene einschl. Foren unterwandert und zensiert.

Du wirfst mir da alles zu sehr in einen Topf.

Gruß

Ha.Em
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Ha.Em schrieb:
Maltodextrino schrieb:
Jetzt wo kaum noch Geld mit Musik zu verdienen ist, da sie kopiert werden kann, wird halt der große Reibach mit solchen teuren Instrumenten gemacht.


Moin,

die Leute, die Geld mit Musik machen verdienen, sind andere, wie die, die, Instrumente verkaufen. Und die, die Tonträger verkaufen oder Musik vermarkten, sind auch wieder andere.

Und dann gibt es da noch Berufsmusiker, Semiprofis und Hobbymusiker.

Bei Dir liest sich das so, dass Elvis und sein Plattenboss nicht mehr von den Plattenverkäufen leben können, und nun beim T nur noch Markenistrumente mit einem extra saftigen Aufschlag verkauft werden, der dann als Bonus an Elvis und die Plattenbosse weitergeleitet wird. Und damit das niemand merkt, wird die Musikszene einschl. Foren unterwandert und zensiert.

Du wirfst mir da alles zu sehr in einen Topf.

Gruß

Ha.Em


ebenfalls Moin,

ja, bei 'objektiver' Analyse des Beitrages von Maltodextrino muß man vielleicht zu diesem Schluß kommen, aber, ich weiß nicht, gefühlsmäßig, von der Intuition her muß ich ihm zustimmen..., denke ähnlich.

LG Tom

Edit: Und von meiner Tele Marke Fender bin ich immer noch nicht ganz überzeugt:

Habe mir jetzt einen Tusk XL white Sattel und Abschirmfarbe samt Shielding-Kit beim Rockinger bestellt und hoffe so noch die letzten Unebenheiten an dem ansonsten guten traditionellen Instrument zu beseitigen.
Ist eigentlich bei einem Preis von 800,- € eine Unverschämtheit von Fender, aber gebe zu, daß ich in gewisser Weise auch ein Fetishist bin...
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Hi,

habe jetzt alle 'Custom Zutaten' zuhause, noch nicht ausgepackt.

Seit ich sie (Tele Baja 2017) dauerhaft auf Es runtergestimmt habe (dafür war sie ja auch vorgesehen) ist irgendwie alles in Butter, hm...

Ich traue mich gar nicht, da noch was zu verändern, so gut klingt sie!

Selbst jetzt nach der Trockenheit und einigen Sonnen-Kuren auf dem Balkon und anschließendem Monsun-ähnlichem Klima, scheint sie jetzt ziemlich stabil, nur mal über die Tage nen 1/4tel Ton zu hoch, aber schnell gestimmt, behält sie das auch so über den Tag...

Ich habe da so eine Ahnung, daß das Holz noch älter werden muß, um sich zu setzen...?

Auf jeden Fall eine gute Bereicherung meines tristen Musikerlebens, und ich war anfangs so skeptisch, was Tele anbelangt.

LG Tom

P.S.: Und wer meint hier in diesem Thread einen Troll zu sehen, oder hören, ist sowas von der Realität beim Instrumentenerwerb und -Gebrauch entfernt, oder einfach nur zu gut betucht... (hi, hi, Wackel-T(h)rump)
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Sehr schön dass es bei dir jetzt klappt.

Bei meiner hat die Stimmung ja auch immer wieder mal rumgeeiert.
Ich hatte die Mechniken stark unter Verdacht. Warum weiß ich nicht. Ob die Mechanik als solche keine feste Übertragung hat oder so meine Vermutung die Fräsungen zu rund sind und die Auflagenpunkte nicht definiert genug.
Trotzdem war ich unsicher ob es nicht doch der Sattel ist, oder eventuell die schon recht weit runtergespielten Bünde... (auch so ein Phenomen der Mexicos)

Ich habe am Wochenende nun endlich meine neuen Gotohs installiert.
Typ TK-7880 - leider in D nicht zu bekommen. Ich denke aber dass die normalen auch schon besser sein sollten.
Und was soll ich sagen - nach dem Eindehnen tut sich da gar nix mehr in der Stimmung. Absolut stabil und harmonisch.


Finde es auch absolut schade, dass einem suggeriert wird, dass bei einer Made in Mexico doch so ziemlich alles gleich sein soll.
Wenn man jetzt nicht so DEN Qualitätsanspruch hat (oder ihn einfach nicht kennt), mag das auch so stimmen.
Gerade bei so einem doch angeblich besser gestellten Modell ist es dann aber extra Schade. Es sind zwar Custom Shop Pickups drinnen, das Konzept Custom Shop designed, aber vieles andere schwächelt schon klar erkennbar zu einer USA. Irgendwo muss der Preisunterschied dann doch herkommen.
Verfasst am:

RE: Ich war unvernünftig...

Hi,

ja, seit die Baja die älteren Vintage-Mechs meiner MIM Strat-Deluxe drauf hat ist es besser geworden. Diese drehen sich viel leichter und gleichmäßiger, sodaß das Stimmen konrollierter abläuft.
Die verbauten waren sehr schwergängig, obwohl gut geölt ab Werk? (es waren leichte Öl-Schlieren hinten um die Löcher rum)

Auch habe ich sie jetzt ein paarmal in Eb-Stimmung und wieder E-Standard gespielt und habe überhaupt keine Probleme mehr.

Ja, ich hatte die Saiten anfangs mehr als ausreichend gedehnt, außerdem kann man bei 10er Saiten auch mal dabei beherzt zupacken!

Auch ist es möglich, daß die Sattelkerben anfangs etwas zu eng waren und jetzt etwas blanker und weiter geschliffen. (ich hatte beim 1.Saitenwechsel die alten ein paarmal durch die Kerben gezogen, aber keinen Widerstand gespürt)

Blöd nur (oder gut?), daß ich jetzt überhaupt keinen Grund habe den bereitliegenden Tusq XXL Sattel zu montieren.
(Bin auch etwas bequem)

Was noch fehlt, ist die Abschirmung, dafür habe ich mir das Rockinger Kupfer-Set und auch deren Abschirmfarbe besorgt. Das wird beim nächsten Saitenwechsel fällig.

Ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit der Baja, von ihrem knalligen typisch duchsetzungsstarken Broadcaster-Sound, die gute schnarrfreie Saitenlage und ihr klassisches Vintage-Aussehen. Die Zeit wirds nur noch besser machen...

Ich möchte sie nicht mehr missen und spiele fast nur noch auf ihr, obwohl meine tollen gepimpten Strats zeitgleich neue Saiten bekommen hatten

Das zeigt mal wieder, daß Vorurteile nicht gut sind, und man sich immer erst eine Weile mit der neuen Materie oder Problem beschäftigen muß, und sich drauf einlassen, bevor man ein Urteil fällt.

LG Tom
Verfasst am:

Zwei identische Gitarren (Teles, Strats)...

Sorry,

wer sagt den Hirnies da im MB, daß @Kluson im letzten Beitrag bei 'zwei identische Teles' genau meine alten und neuesten Erfahrungen wiederspiegelt...?

Ich darf es leider nicht mehr, da ich mich damals blöderweise in OT-Threads verirrt hatte...

Zu behaupten, daß nur die viel zu kurze Strecke zwischen Sattel und Steg und PU für den Sound alleine zuständig ist und alles andere zu vernachlässigen wäre, bzw. unrelevant, ist sowas von borniert und überheblich, ohne Worte...

Ihr habt ja meinen zumindest glücklich ausgehenden Kampf mit der Tele miterlebt, der eigentlich Beweis genug sein sollte, aber selbst bei zig Strats, wo ich numal Experte bin, habe ich hauptsächlich die Unterschiede trocken, wie verstärkt über das unterschiedliche Holz und Hardware wahrgenommen...
Nur das macht dann über gute Pu's auch den Ton aus. (Meine Erfahrung, meine Meinung!)

Och bitte!

LG Tom
Verfasst am:

Re: Zwei identische Gitarren (Teles, Strats)...

Tom58 schrieb:
Ich darf es leider nicht mehr, da ich mich damals blöderweise in OT-Threads verirrt hatte...

Meld Dich dort einfach wieder neu an, war hier ja auch kein Hindernis.
 
Gruß & Grooves,
Andreas
--

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