@groby
es kommt wohl auch sehr stark auf die Art des Musikstils an, ob ein Vamp reicht oder nicht.
Würde ich noch in einer harten Death-Metal Combo spielen wäre der
Behringer die Falsche wahl. Auch wenn ich Jeff Beck, Gilmore oder Santana wäre, würde ich keinen V-Amp spielen, da es bei den Soli, doch sehr auf Artikulation, Tone und sonstwas ankommt.
In einer größeren Kombo die vielleicht ganz normalen Pop, Soul oder Jazz spielt, in welcher die Gitarre eben nicht die Tragende sondern nur eine Unterstützende Rolle spielt, wäre ein Vamp nicht schlechter als Axe-FX. Einfach weil der Gesamtsound nicht den Anspruch erhebt wie bei anderen sachen, bzw. sich die Gitarre dort erheblich leichter einfügt.
Mängel hat der Vamp in der Dynamik und zwar ganz massiv. Aber wer braucht bei Roxett schon Dynamik? Ich nicht...
Mägnel hat der Vamp auch im Hi-Gain bereich. Wer nicht grad Metallica covert kommt da aber meißt auch gar nicht hin.
Clean und Crunch sounds funktionieren erstaunlich gut, und die Effekte dezent eingesetzt funktionieren auch.. im Bandgefüge... Im normalfall kann der geneigte zuhörer einen Bass nicht von einer Gitarre unterscheiden, und Rote Gitarren sind Grundsätzlich Lauter als weiße Gitarren (das ist keine Scherz. So schon passiert) .
Den ganzen quatsch mit nach der Ultimativen Gitarre suchen, den PU für 500 € und den Trainwreck amp wegen der Dynamik machen wir Gitarristen nur für uns.
Gestern bei der Hochzeit spielten die Jungs H&K Gitarren direkt in die PA über ein Intellifex... hammer Sound hatten die. Absolut Super. Da war das ganze Equipment halb so teuer wie meine
Fender ...