Boss GT-Pro leider gar nicht so "pro"!

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erniecaster
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Hallo!

Schuki":x0wal2di schrieb:
Klar kann ich mich auf den Standpunkt stellen und dem Mischer sagen: Alter, hier sind meine beiden +4dBu XLR-Strippen...sieh zu, wie Du das in Dein Pult bekommst und auf Deinen Arbeitslevel bekommst...aber das wird nichts werden...;)

Aber ist nich genau das irgendwo sein Job? :?

Könnte man jedenfalls meinen. Aber so funktioniert das nicht.

Natürlich muss jeder seinen Job machen. Aber zu der eigenen eigentlichen Aufgabe gehört auch "Service für den Kollegen".

Du machst dem Mischer das Leben einfacher, wenn du ihm ein "technisch passendes" Signal gibst, mit dem er dann "künstlerisch" arbeiten kann. Oder anders formuliert, kann man den Mischer unterstützen, indem man ihm die Möglichkeit gibt "musikalisch mischen" zu können, indem technisch mit dem Einstöpseln des Steckers schon alles steht.

Schließlich und endlich geht es darum, als Team einen tollen Gig abzuliefern. Dafür muss man selbst möglichst gut spielen und alle anderen Beteiligten unterstützen - egal, ob das Mitmusiker, Techniker, Organisatoren, Helfer oder sonstwer ist. Und wenn die gerade Genannten das auch tun, macht das richtig Spaß.


Gruß

erniecaster
 
Al
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Hi Ernie,

kann ich dir beipflichten. Es bringt niemanden etwas, gegen den Mischer zu arbeiten oder den als Depp hinzustellen. Klar, es gibt sehr fähige auch unter den Autodidakten, da machts eben die Erfahrungen, es gibt aber immer wieder "Totalausfälle". Und gerade bei denen tut man gut, das beste Signal bereitzustellen, das man hat! Je weniger Arbeit der Mischer leisten muss um dein Geraffel gut klingen zu lassen, desto höher sind die Chancen, dass es dann eben auch so bei der Zuhörerschaft ankommt, wie du es dir wünschst.

Ich kenne beide Seiten ganz gut, daher kann ich auch beide gut verstehen. Jeder Musiker möchte, dass er auch gut aus der PA klingt, oftmals gibt es gerade bei kleinen Gigs technische Einschränkungen (nicht genug Saft im Amp für ne ganze Band) oder es muss eben auch nicht alles über die PA gefahren werden. Oder die Herren Gitarristen liefern einen Sound aus der Backline, der das Mischen als solches unmöglich macht usw. Kennt sicher jeder, der schonmal am FOH gestanden hat. Aber wie Ernie schön schrieb: Da ist Teamwork angesagt!

LG, Alex
 
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Ash-Zayr":k7w0dt8l schrieb:
Das Midas Venice 320 hat so einen Gain-Regler, das stimmt. Allerdings regelt der bei Line-in Signalen von -20db bis +40db, für XLR-Signale greift das Poti von 0db bis +60db. Du siehst, wenn also schon ein 4+db Signal wie von meinem GT-Pro im XLR ankommt, hat man keine Chance auf Absenkung.

Achtung! Das Midas Venice hat in jedem Fall maximal 60dB Gain, egal ob Line oder Mik-Pegel (was allerdings nicht den absoluten Pegel sondern das Verhältnismass von Verstärkungsfaktor 1 zu Faktor 1000 bedeutet)

-10dBV steht als Pegel für eine unsymmetrierte Line-Signalführung, während +4dBu für symmetrische Line-Leitungen verwendet wird. Hat man nun auf dem Mik-Input einen maximalen Eingangspegel von +22dBu zur Verfügung so hast Du bei Verwendung mit +4dBu Signal auf dem Mik-Input noch gerade mal +18dB maximalen Headroom frei.

Mit +20dB bei Headamps hat das nichts zu tun, dass Du dann +24dB hättest ist nicht richtig! Ein Mik-Signal ist Verhältnismässig relativ klein und kann deshalb von 0dB bis 60dB verstärkt werden. Der Line-Input hingegen funktioniert abgeschwächt von -20dB bis +40dB Verstärkung gegenüber 0dB. Diese 0dB sind bei dBu =0.775V und bei dBV bei 1V angesetzt. Je nach Linepegel, beziehungsweise Outputimpedanz der Quelle liegt bei einem -10dB Input genau gleich viel Signal auf einer asymmetrischen leitung wie bei einem +4dBu Input bei einer symmetrischen Signalführung an.

Zwei verschiedene paar Schuhe....
 
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Also....nochmals. Es ging nur darum technische Missverständnisse aufzuklären.

Das Midas hat nicht +20dB mehr Verstärkung auf den Mik-Ins, die Line-Ins sind lediglich um 20dB abgeschwächt. Der Head-Amp wird gleichermassen für Line- und Mik-Ein benutzt und hat einfach ein Gain von 60dB.

Zweitens: -10dBV ist lediglich der Standartpegel für unsymmetrische Signalführung, wenn nun das GT-Pro am XLR-Out +4dBu bereitstellt, dann ist das der ganz normale Pegel einer symmetrischen Line-Leitung.

Geht man damit auf den Mik-Ein des Midas welcher einen maximalen Headroom von +22dBu hat, wird man bei Einstellung 0dB des Head-Amp-Gain noch maximale 18dBu Headroom haben.

Falls man damit nicht leben kann ein +4dBu Signal am Mik-Input liegen zu haben, muss ein Dämpfungsglied her. Damit mich hier nun wieder nicht alle als Hardcore-Tech beschimpfen, mache ich es ganz einfach.

XLR Female Stecker: 2 x 10kOhm seriell in die Signalleitungen hängen (Pin 2 und Pin 3), die Widerstandsenden die an die Kabel-leitungen verbunden werden mit einem parallelen 3.6kOhm Widerstand (Shunt) verbinden. Damit hast Du ein passives Dämpfungsglied mit einer Dämpfung von genau 11.8dB

Wie bereits erklärt ist der Unterschied zwischen dbV und dBu die jeweilig verschiedenen Referenzspannungen bei 0dB. Der genaue Unterschied beträgt damit nicht 14dB sondern etwa einem vierfachen Signalspannung zwischen -10dBV und +4dBu. Das ergäbe dann 12dB Unterschied....equal 11.8dB von meinem Dämpfungsglied.

Viel Spass!

Ihr dürft mich gerne in den Urwald wünschen, die Fakten sind trotzdem nicht von der Hand zu weisen.

Danke!
 
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Dave Sustain":14cylp2x schrieb:
Jeder, der schon mal einen XLR Stecker angelötet hat, kann mit dieser Angabe ein Dämpfungsglied bauen. Wer das nicht kann, weiß nach dieser Info von Paco, dass er ein Dämpfungsglied kaufen muss.

Was willst Du noch?

Gruß
Dave

Exakt! Ich hab extra all den Berechnungsmist mal weggelassen und nur die Widerstandswerte gepostet. So sollte es eigentlich für einen technikvertrauten Menschen (kein Techniker) verständlich sein.
 
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Um nochmal auf's Thema zu kommen: Wenn besagte Band öfter mal auftritt und das Gitarrenequipment "nur" aus dem GT-Pro besteht, dann würde ich jetzt nicht lange fackeln und eine gute D.I.-Box mit Absenkung kaufen. Gibt's z.B. von Palmer und kann man immer gebrauchen. So wird dann auch gleich jegliche Brummschleife (XLR Ausgang heißt ja noch lange nicht, dass da nix brummt) vermieden.
 
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Andy_":2zwuq7o8 schrieb:
Um nochmal auf's Thema zu kommen: Wenn besagte Band öfter mal auftritt und das Gitarrenequipment "nur" aus dem GT-Pro besteht, dann würde ich jetzt nicht lange fackeln und eine gute D.I.-Box mit Absenkung kaufen. Gibt's z.B. von Palmer und kann man immer gebrauchen. So wird dann auch gleich jegliche Brummschleife (XLR Ausgang heißt ja noch lange nicht, dass da nix brummt) vermieden.

Was vor allem auch Sinn ergibt, wenn Du Dein Rig an Gigs spielst wo Du den Veranstalter und dessen Genauigkeit was das Einhalten von Sicherheitsstandards betrifft wenn Strom im Spiel ist, nicht kennst. So kannst Du davon ausgehen, dass dein Gerät galvanisch vom Pult getrennt bleibt.

Ich mach das zb. mit meinem Axe-Fx und meiner D.I-Box (Countryman FET-85) so...
 
kiroy
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Also, wenn ich mal wieder auf das eigentliche Thema kommen darf... :oops:

Der Sub-Out des GT-Pro heißt ja wohl deshalb so, weil er eben nur der zweite (untergeordnete) Ausgang ist. "Sub" heißt für mich "unter" und ist (wenn man nicht gerade von Subwoofern spricht) für mich gleichbedeutend mit untergeordnet, zweitrangig.

Der GT-Pro hat nämlich auch einen "Master-Out". Und den benutzt man doch vorrangig! Der ist zwar unsymetrisch, aber würde dem Threadsteller (pegelmäßig) doch wohl am wenigsten Probleme machen. Für die meisten Anwendungen (Proberaum, kleine Bühne) reicht das.

Und wenn man doch mal etwas Großes vor hat:
Jeder Ton-Mensch/Veranstaltungstech sollte doch in seinem Handgepäck immer ein paar DI-/Symetrier-Boxen haben! Das gehört zur Grundausstattung wie eine Rolle Gaffa.
Im Notfall schreibt man so etwas in den Tech-Rider!
 
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So, gestern konnte ich wieder mal mit unserem Mischer in spe reden...und irgendwie verdichtet sich meine Vermutung, dass die XLR Ausgänge im GT-Pro das sinnloseste Feature der Welt sind, welches man aber ordentlich mitbezahlt.

Erinnern wir uns, der Ansatz hätte sein können:

Ich gehe mit den bereits symetrischen XLR-Ausgängen bei +4db in die Stage-Box, und am FOH ist es halt Sache des Mischers, mein Signal in den Griff zu bekommen, und sei es mit XLR-Stereo-Klinke-Adaptern, um in die Line-ins eines Pultes zu gehen, sofern die XLR-Eingänge des Pultes nicht maßgeblich absenkbar sind.

ABER: es würde laut Mischer nicht helfen, da dann vom Pult zum meinem Gerät keine galvanische Trennung vorliegen würde; das hätte was mit Potential-Unterschieden zu tun, und da können leicht gefählriche Stromstärken erreicht werden...auch der Ground-Lift am GT-Pro würde dieses Problematik nicht umgehen. Ich bräuchte einen Line-Splitter. XLR-rein, XLR-raus...eben nicht um das Signal zu symetrieren, das ist es ja bereits, sondern um eine galvanische Trennung zu bewirken....

Soweit die News....ich weiß nun auch nicht. Ich meinte...ok, dann werde ich eben wie jeder andere auch meine Main-out -10db Klinke anbieten und auf eine gute DI Box aus dem Fundus der PA Betreuung der Bühnen vertauen...naja, er ließ aber durchblicken, dass man sich nicht darauf verlassen sollte und lieber eine eigene gute Box hat; bzw. in meinem Fall so ein Line Splitter...ca. 250,-!
Wir sind für unseren kommenden Auftritt schon bei ca. 25-30 benötigten DI Boxen! Und das hat wohl nicht jeder PA Verleih mal so dabei...dann lieber autark sein.

Tja.....
Ash
 
auge
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zwischen Tür und Angel...
Hi Ash,

zum Pegel beim GT kann ich nix sagen. Das mit der galvanischen Trennung ist halt so. Egal bei welchem Gerät. Die eingebauten GL Schalter helfen da genau nix. Auch beim AFX muss ich das machen. Kauf dir eine ordentliche Stereo DI und gut is.
Manche haben auch eine Stagebox die glavanisch trennt.

Lg
Auge
 
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erniecaster
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Hallo!

Jetzt bin ich ein wenig verwirrt. Die ganz normale, billige D.I.-Box, die es für deutlich weniger als 100 Euro gibt, trennt nicht galvanisch?

Davon mal abgesehen: Wie häufig wirft so ein Mischpult im richtigen Leben denn diese Unmengen von Strom raus, die unser ganzes Equipment zerstören? Wer hat schon mal einen derartigen Stromschaden selbst erlebt? Oder kennt einen, dem das passiert ist? (Bitte kein "hab ich gelesen" oder "ich kenne einen, der kennt einen, dem das passiert ist". Berichte aus maximal zweiter Hand bitte.)

Und wozu braucht man 25 bis 30 D.I.-Boxen?

Gruß

erniecaster
 
Al
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Hi,

keine Ahnung, warum man hier manchmal was postet, was offenbar nicht gelesen wird- Ich poste nochmal den Link: http://www.thomann.de/de/ld_systems_ldi_02.htm

Und? Ja, galvanische Trennung kann es, das mal 2 sind 70€ und nicht 250.-!!! Und man ist immer gut beraten, wenn man sich nicht auf die PA-Firma verlässt, sondern sein Zeug, also die Sachen die man unbedingt braucht auch selbst am Start hat. Zumal man ja wahrscheinlich auch nicht immer auf Profibühnen steht, sondern auch mal mit Semiprofessionellen Veranstaltern zusammen arbeitet.

Ich muss echt bisschen grinsen, weil wir bei der Lösung schon von Anfang an waren, ohne die hier ausgefochtenen Glaubenskriege ;-)

LG, Alex

P.S. Das mit den 30 DI Boxen würde mich auch mal interessieren. Ich rechne mal im Kopf, 2 Akustikgitarren, wenns hoch kommt, vielleicht einen opulent ausgestatteten Keyboarder der alles Stereo fährt, dann komme ich mit deinen so auf 10, aber 30?
 
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erniecaster
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Hallo Alex,

nochmal meine Frage: Trennen alle D.I.-Boxen galvanisch? Woher weiß ich, ob meine drei (passiven) D.I.s das tun oder nicht?

Gruß

erniecaster
 
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Also wenn in der DI-Box ein Übertrager werkelt, dann trennt der auch galvanisch. Es gibt aktive DI-Boxen, die die Symmetrierung mit einer aktiven Elektronik ohne Übertrager herstellen.
Die Behringer DI-20 hat keinen Übertrager, trennt nicht -> meiden.
Die DI-100 für freundliche 30 € schon.

@ernie
Also deine passiven müssten galvanisch trennen weil sie sonst gar nicht anders als mit einem Übertrager symmetrieren könnten. Bei aktiven muss mensch genau lesen, was genannt bzw. verschwiegen wird - s. Behringer.

Das GT-10 ist so professionell konstruiert, dass von vorn herein davon ausgegangen wurde, dass der Gitarrero eine DI-Box verwendet. Damt der arme Mensch bei der Verwendung von passiven Teilen nicht in Pegelnöte gerät, gibt es gleich den entsprechenden Pegel ab, um die Dämpfung auszugleichen.

Da hamma doch die Antwort zum Thread-Titel - und der genanten Mixermensch ... naja ...
 
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erniecaster
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Hallo!

Was stelle ich eigentlich für doofe Fragen, wenn ich direkt vor einem PC mit Internetanschluß sitze?

Ich benutze eine Palmer PAN 01, die irgendwas um 35 Euro kostet und bisher immer ihren Job gemacht hat. An der Dose finde ich sehr schön, dass sie eckig ist (keine komische Form, die viel Platz braucht) und dass alle Buchsen und Schalter verdeckt angebracht sind. Das Teil ist so robust, dass ich schonmal versehentlich draufstand, ohne dass es Schäden gab.

Ergo habe ich mal nach Palmer gegoogelt und fand das hier: http://www.palmer-germany.com/77-1-faq.html

Da lerne ich: Die galvanische Trennung ist quasi ein "Abfallprodukt" einer D.I. Also für mich Entwarnung.

Übrigens bin ich ein Fan von passiven D.I.-Boxen. Als Gitarrist habe ich immer irgendwo einen Preamp, mit dem ich genug Pegel in die D.I. bekomme, daher ist aktiv für mich nie nötig gewesen. Und passiv bedeutet immer, dass das Gerät keinen Strom und damit keine Stromversorgung braucht. Wieder etwas, worum ich mir keine Sorgen zu machen brauche.

@Tricki: Danke für die Bestätigung!

@ash:

Ich habe keine Ahnung, wie viel Erfahrung du in Sachen Musik mitbringst und möchte dich mit den folgenden Sätzen weder abqualifizieren noch persönlich verletzen.

Wenn ich das richtig verstehe, probt ihr jetzt seit drei Jahren für euren ersten Gig einer Pink-Floyd-Tribute-Kapelle. Euer Mischer erklärt, warum dein GT-pro nicht funktionieren würde und rät zum Erwerb irgendwelcher Geräte, die 250 Euro kosten sollen. Du meinst, dass du 25 - 30 davon brauchen wirst. Bei allem nötigen Respekt vor Pink Floyd und dir wirkt das alles so, als würdet ihr völlig verkrampft versuchen, unglaublich professionell zu sein, was aber nach hinten losgeht.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ihr euch gerade in theoretischen Problemen verrennt und ich rate euch, das Ganze mal anders anzugehen. Mietet für einen einzigen Tag eine Lagerhalle in einem möglichst abgelegenen Gewerbegebiet (wg. Lärm). Mietet für den Tag auch die P.A., die ihr verwenden wollt. Leiht euch eine Videokamera. Dann baut ihr den ganzen Kram in der Halle auf und spielt einen Gig nur für die Kamera. Dabei werdet ihr die P.A. und ihre Probleme kennenlernen und merken, wo das Repertoire holpert und habt auch noch einen optischen Eindruck, von dem, was ihr da tut.

Das mag Geld kosten und ein riesiger Aufwand sein. Aber dafür habt ihr relative Sicherheit, dass beim großen Gig nichts schief geht.

Nochmal: Das ist nicht böse gemeint.

Gruß

erniecaster
 
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Hallo
Die 25-30 DI Boxen sind der insgesamt veranschlagte Bedarf der gesamten Band in einem live-setup.
2 x Gitarren über Modelling-Amps, Bass über GT-10B, Akkustik-Gitarre, Hardware-Sampler, 3 x Synthies und Expander mit Stereo-Setups, Notebook mit B3 VST und vor allem großes E-Drumset....ich habe technisch keine Ahnung, wie man ja sieht, aber wir sind defintiv anders als andere Bands, weil wir sehr viel Technik auffahren, die aber auch nötig ist, um PF in allen Details wiederzugeben...und diese Details sind wichtig, sonst ist man keine Tribute Band, sondern eine x-beliebige Feierabend-Cover-Truppe, die mal PF auf die Schnelle PF macht....am Besten gleich mit den gleichen Souhds und Equpiment, mit dem ein Stück zuvor noch Britney Spears gespielt wurde...;)

Dass das Thema um mein GT-Pro so ausartet, ist meine Schuld, weil ich mich erst jetzt mit der Materie beschäftigt habe und zum Glück nun noch mitbekomme, dass es nicht unmöglich, aber ungünstig ist, mein GT-Pro so zu verwenden, wie ich dachte dass es live am Besten wäre...alles halb so wild...das Ergebnis, die Mucke zählt, und die ist laut ersten Hörzeugen durchaus beeindruckend...das will ich hoffen...wenn ich schon keine Ahnung von der Technik habe, hoffe ich, zumindest einen guten David G. Imitanten asbzugeben...;)
 
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erniecaster
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Hallo!

Ich habe ja schon die FAQ-Seite von Palmer verlinkt. Offen zugegeben, habe ich zuerst auf der Seite die Schaltfläche "Support" gesehen und da einfach nach galvanischer Trennung etc. gefragt. Hätte ich erst die FAQ gelesen, hätte ich nicht mailen müssen.

Nach weniger als zwei Stunden bekam ich folgende Antwort:

Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, die PAN01 führt eine Galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgang durch. Diese Galvanische Trennung wird durch den Einsatz eines Audio-Trafos realisiert. Die Meisten DI-Boxen arbeiten auf Trafo-Basis. So gesehen, trennen auch die meisten DI-Boxen galvanisch.

Falls es Sie interessiert:

http://www.palmer-germany.com/88-0-prod ... tml#DI-Box

Zögern Sie nicht, sollten Sie weitere Fragen haben

Mit freundlichen Grüßen

Robin Henlich
(DEPARTMENT MANAGER - PALMER)


Dabei wird der arme Mensch vermutlich beim Lesen meiner Frage die Augen gerollt und sich gefragt haben: "warum liest der die FAQs nicht?" An seiner Stelle hätte ich das jedenfalls getan.

Diesen Support finde ich wirklich vorbildlich und das wollte ich hier mal veröffentlichen. (Und Palmer schicke ich einen Link hierher.)

Gruß

erniecaster



P.S. Disclaimer: Es gibt keinerlei Verbindungen zwischen Palmer und mir, ausgenommen der Tatsache, dass ich zwei Palmer D.I.-Boxen benutze.
 
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Ash-Zayr":20edow4u schrieb:
....ich habe technisch keine Ahnung, wie man ja sieht

Das unterscheidet dich dann eben doch von den PF, die ziemliche Frickler und Bastler waren/sind. :)

Ansonsten würde mich als PF-Fan seit dem zarten Alter von 10 eure Mucke sehr interessieren. Gib mal durch, wann/wo ihr auftretet.

Ash-Zayr":20edow4u schrieb:
Dass das Thema um mein GT-Pro so ausartet, ist meine Schuld, weil ich mich erst jetzt mit der Materie beschäftigt habe und zum Glück nun noch mitbekomme, dass es nicht unmöglich, aber ungünstig ist, mein GT-Pro so zu verwenden

Nochmal, der GT-Pro ist genau dafür gemacht, wofür du ihn verwenden willst. Nur kaufe dir pro Kanal eine DI-Box. Das ist von dem Gerät so vor gesehen. Euer Mixer scheint etwas überfordert. Hoffentlich schafft er es, dir 48V Phantomspeisung auf die Kanäle zu packen. Ansonsten arbeite mit den teureren passiven DI-Boxen.
 
A
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Palmer ist schwer in Ordnung! Darf man ruhig sagen ;-)

Tip: deren Modell "PAN 04" löst Dein Problem...
 
A
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Ja, die PAN04 scheint in Ordnung. Muss dann eben aus den Mainouts mit Klinke raus. Den main-out stelle ich dann im GT-Pro auf -10db...oder lieber +4db? Der Schalter an der Box bleibt dann auf 0.00db?

Und wofür wäre diese Box, die ich schon beinahe in Erwägung zog, die aber beinahe 4 x so viel kostet?

http://www.thomann.de/de/radial_enginee ... in_iso.htm

ASh
 
 

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