Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

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Rent a bench! Gitarrenbaukurs unter fachlicher Anleitung
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Hi,

gestern kam das Pedal Juice bei mir an.

Das Gerät macht erstmal einen wertigen Eindruck, stabiles Kunstoffgehäuse, wertig ersscheinender Schalter, gut zupackende Buchsen. Auch die mitgelieferten finde ich ok.

Die "Erstladung" hat ca. 3 Stunden gedauert, kurz getestet habe ich dann mal an meinem Pedaltrain Nano mit Maxon SD9, Diablo und Malekko 616, verbunden über eine Daisy Chain. Wie erwartet funktionierte das problemlos.

Weiter oben habe ich erwähnt, dass mein Boss RC2 zickt (fiept), wenn er mit den anderen Pedalen an einer Daisy Chain betrieben wird. Den habe ich dann mal an den zweiten Ausgang des Pedal Juice gehängt während die anderen drei Effekte immer noch am anderen Ausgang auf Strom warteten. Ergebnis: Das Fiepen gibt es auch hier, also kein Gewinn gegenüber dem Betrieb mit dem Ibanez Netzteil.

In Sachen Laufzeit kann ich noch keine Erfahrungen beisteuern.

Ganz dringenden Bedarf an Akkustrom habe ich eigentlich nicht, wenn ich dann aber mal ein Delay zu Einschleifzwecken auf mein Topteil lege, so ´ne Wandwarze finde ich dann immer etwas nervig. Mal schauen, ob ich es behalte.

Vielleicht hat von euch jemand eine Idee zu der Frage, die ich noch habe:
Dem Pedal Juice liegt ein Kabel bei, mit dem die Polarität gedreht werden kann, prima, damit könnte ich also auch mein Fuzz - Pedal betreiben, das danach verlangt.
Wie sieht das aber aus, wenn ich am zweiten Ausgang des Pedal Juice andere Effekte mit normaler Polarität betreibe, gibt das Stress? Eine komplette galvanische Trennung der Ausgänge liegt ja wohl nicht vor, oder (sonst würde der RC2 z. B. ja nicht fiepen)?

Grüße
Andreas
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Hallo Zusammen,

wollte nur anmerken, dass ich mein Eigen ein billiges Powerplant nenne und daran sechs bis sieben bunte Kistchen kleben, analog und digital gemischt. Die einzigen Nebengeräusche kommen durch die SingleCoils meiner Strat, ansonsten Totenstille und alles bene.

Vielleicht hatte ich einfach nur Glück

Grüßle

Ralf
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Gleiches hier!

Ich hab zwei billige Fame-Netzteile, den Chrome Tank und das gelbe Brikett,
alles roger, keine Probleme.
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Moin,

welche digitalen FX habt Ihr denn auf den Boards, bei denen es keine Probleme mit nicht galvanisch getrennter Spannungsversorgung gibt?

Ich habe eigentlich mit allen meinen digitalen FX Probleme, sobald ich sie mit analogen mische.

Namentlich:
- Strymon Blue Sky
- TC Hall Of Fame Mini
- BOSS RC-3
- EH Freeze
- Boss RE-20

Ralf
 
At the end of the day, a guitar is a piece of wood, and you either have good wood or bad wood. Quite often you change your pickups and electronics anyway, so really, having that little transfer on the headstock makes zero difference. (Steve Rothery)
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Ahoi,

trekkerfahrer schrieb:
Moin,

welche digitalen FX habt Ihr denn auf den Boards, bei denen es keine Probleme mit nicht galvanisch getrennter Spannungsversorgung gibt?
(...)


problemlos sind:

- Boss DD2
- Cmatmods Deeelay

Probleme macht:

- Boss RC2

Grüße
Andreas
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Soweit ich weiß hat das Fame DCT-200 sogar galvanisch getrennte Ausgänge.
Der Store schreibt:

"Es besitzt acht 9V DC Ausgänge, einen 12V DC Ausgang und einen
12V AC Ausgang. Jeder Ausgang ist komplett isoliert und hat eine
Kurzschlusssicherung, ..."
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Moin,

ich bin zwar kein Elektroniker, erinnere mich aber an einen alten Trick, der zumindest bei Daisy Chain Lösungen gut geholfen hat (keine Ahnung, ob das bei Einzelstromzuführungen auch funktioniert):

Nur das 1. Effektgerät erhielt vom Netzteil Plus und Minus. Bei den folgenden Pedalen wurden sämtliche Minusleitungen gekappt, so dass sie nur mit Plus Strom versorgt wurden. Minus erhielten sie über die Patchkabel/Geräte Masse.

Wie gesagt, ohne Gewähr. Vielleicht kann ja das ein oder andere Bier oder mancher Schinken etwas dazu sagen.
 
Gruss, tommy
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Ralf, Andreas,
ich habe insgesamt drei Fame DCT200 in Betrieb, alle mit einer bunten Mischung aus Vintage-, Normalo- und Digitaleffekten (großes Board zB Fulltone 69, Fulldrive2 und Strymon Flint) und es ist das EINZIGE Netzteil bislang, dass a) immer genug Strom liefert und b) kein Fiepen erzeugt. Und ja, es HAT galvaniosch getrennte Ausgänge.

Zum Mitschreiben: KEIN FIEPEN und das für 49 € oder so

Gruß, Ferdi
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

ferdi schrieb:
Fame DCT200

Moin Ferdi,

ich hätte es von Beginn an dazu schreiben sollen: Das Ding ist einfach viel zu groß für meinen Bedarf.

Ralf
 
At the end of the day, a guitar is a piece of wood, and you either have good wood or bad wood. Quite often you change your pickups and electronics anyway, so really, having that little transfer on the headstock makes zero difference. (Steve Rothery)
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

trekkerfahrer schrieb:
ferdi schrieb:
Fame DCT200

Moin Ferdi,

ich hätte es von Beginn an dazu schreiben sollen: Das Ding ist einfach viel zu groß für meinen Bedarf.

Ralf


Klein und bei mir auch mit RC-2 ohne Fiepen: Das Harley Benton Power Plant Junior. Aber Achtung: Der gelieferte Strom pro Ausgang ist nicht recht üppig, hungrige Pedale sind entweder nur einzeln, oder einem doppelten Ausgang via Y-Kabel zu nutzen. Dafür ist es klein und galvanisch getrennt.
 
D'oh!

On sale:
Squier Strat VII
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Hi Ferdi,

ferdi schrieb:
Fame DCT200 in Betrieb, (...) KEIN FIEPEN


den RC2 nutze ich i. d. R. sowieso nur zuhause. Entweder ignoriere ich das (dort relativ leise) Fiepen oder nehme einfach ein zweites AC109. Ansonsten geht es mir da wie Ralf, bei einer Breite des Pedaltrain Nano von 35cm sind 17,1cm Breite des DCT200 nicht ganz so ideal ))

Grüße
Andreas
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

...um diesen thread nochmal auszugraben...

wenn ich mir mal die hard facts des Fame anschaue, sieht das ja schon fast zu gut aus??....Ausgänge galvanisch getrennt, ausreichend power, etc etc.,

Ich hatte mich eigentlich für ein Decibel Eleven Hotstone deluxe (185,-) entschieden, frage mich aber ob das Fame DCT200 nicht "unter der Haube" so ziemlich identisch ist, was die Qualität angeht??

Hat da jemand vergleichende Erfahrungen mit beiden? merci
Verfasst am:

RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

Hallo,

das Fame hat auf den ersten Blick die Nachteile Größe und Gewicht.

Jetzt mal im Ernst: Tragt ihr nicht alle P.A. und Drumset mit? Equipment lässt sich nicht auf Straßenbahngröße reduzieren, das ist eine irreale Utopie.

Das Fame löst die Probleme für wenig Geld. Aus meiner Sicht gibt es nichts Besseres.

Gruß

erniecaster
 
Ziegenkäse ist Rassismus!
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RE: Stolperfallen beim Pedalboardbau - Teil 1: Stromversorgung

schocka schrieb:
bei einer Breite des Pedaltrain Nano von 35cm sind 17,1cm Breite des DCT200 nicht ganz so ideal


oh-oh, ich habe auf dem großen Board sogar zwei davon ...

* Wichser-Modus on *
Dann müsst ihr eben größere Bühnen spielen, Mann.
* off *
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
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