akustik-verstärker


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hi!

bin auf der suche nach nem coolen akustik-amp... drei modelle hätt ich da als favoriten:

marshall as-80r
tech 21 bronzewood 60
fender acousticasonic sfx II oder pro

sind von der leistung und von den features her alle ziemlich ähnlich. hat da wer erfahrung mit einem dieser modelle? ahja, was mir noch aufgefallen ist... sind das alle 3 KEINE röhrenverstärker? hab nix bezüglich röhren finden können, bzw. is das egal obs jetzt ein röhrenverstärker ist oder nicht was akustik-gitarren betrifft? kann jetzt nur aus e-gitarren sicht reden, hab unter anderem nen marshall valvestate daheim stehn und seit 5 - 6 jahren eben nur "stehen", weil ich mit dem sound überhaupt nicht mehr zurecht komm.

im prinzip isses eigentlich eh egal, wenn's heisst die amps sind alle cool, dann reicht mir das grundsätzlich mal als antwort... ums selber probieren werd ich da sowieso ned herumkommen, aber paar erfahrungswerte wären schon leiwand.

lg reini.
 
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Hallo,

den Marshall habe ich mal angespielt und fand ihn nicht schlecht, dachte mir aber, dass sich das Geld nicht lohnt und spiele mit der Akustik weiter über die PA. Was allerdings echt gut ist für A-Gitarren sind die Amps von AER. Ich glaube CUBE heisst der, bin aber nicht ganz sicher. Die kosten dann allerdings auch etwas mehr.
Ich würde mir allerdings überlegen ob ich wirklich einen Akustik-Amp brauche oder ich nicht lieber wenns laut sein soll einfach über die PA spiele... Ich hab mich für letztere Variante entschieden. Vor der PA könnte ja evtl. ein kleines Gerät kommen mit Chorus z.B.
Akustik Verstärker sind ja im Grunde nichts anderes als eine Gesangsanlage mit je nach dem noch dem ein oder anderen Effektgerät.

Schönen Gruß - Max
 
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jo, dass ich über die pa spiel hab ich mir eh auch überlegt, trotzdem kommts bei mir manchmal vor dass wir nen verstärker für die akustik brauchen weil bei div. jamsessions keine pa (nein, auch kein mic fürn sänger *g*) vorhanden ist... tja...

und wegen behringer... da hab ich ne persönliche abneigung gegen die marke, deswegen würd der schon mal überhaupt nicht in frage kommen, wenn er auch noch so gut sein sollt.

trotzdem danke vorerst mal. ;-)
 
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Abend,

Jesses Maria, was ist das denn für ne Einstellung?
Du lehnst ein, wie du selber offen zugibst, Top-Produkt aus Prinzip ab?
Ist es dir peinlich, eine Kiste neben dem Bett stehen zu haben, auf der statt Fender Behringer steht oder was?
 
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Hi,

die Meinungen zu Behringer gehen zu Recht auseinander. Ich nutze gerne einige wenige Teile, die absolutes Profi-Niveau haben (die GI-100 DI-Box, den Multicomp Kompressor/ Expander/ Gate und noch einiges andere), dagegen gibt es Teile, die absoluter Schrott sind.

Wie dem auch sei, Akustikverstärker sind eher HiFi-mäßig als Elektro-Amps, da darf es gerne ohne Röhren zugehen. Gitarren-Röhrenamps sind relativ primitiv verschaltet und haben ihre Eigenarten (die unter uns Elektro-Fuzzis so geliebt sind), Akustikamps sollten lieber präzise, klar, linear, verzerrungsfrei sein... da hat die Transitortechnik ganz eindeutig die Nase vorn.

DER Amp überhaupt ist der AER Bingo oder Minibrute. Von Folk bis Jazz die Waffe der Wahl. Anspielen, staunen, freuen, sparen, kaufen. Kompakt und saugut.

Gruß
burke
 
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burke":olxczsva schrieb:
DER Amp überhaupt ist der AER Bingo

Hhhhm. Wäre ´ne Überlegung wert, statt eines weiteren röhrigen Lauterlizers den Bingo und die Variax Acoustic für die Session einzupacken....:roll:

Der eine oder andere Afficionado hätte sicher während einer der seltenen Pausen Interesse daran, das mal zu checken...

@ burke: die Moorgie ohne Jammerhaken zu bringen, ist eine echte Herausforderung. Hab´ da nur noch die Surfcaster, und die ist nicht so dolle dafür... :oops:
 
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Hey Jörch,

ich habs ohne Wibbel rausgehört... damals hatte ich noch keinen Plan von sowas.

Aber wenn Du magst, kriegst Du mein gemeines Spitzkopfplattenrennbrett, das hat so nen Floydadingsbums. Wenn Du keine Pickel davon kriegst, spiele ich dann irgendwas mit Saiten als Begleitung. Um Dich milde zu stimmen: meine Idefix hat _keinen_ Flachflunderrennhals! Sähe zwar an einem gestandenem Mann von Welt und Ton wie Dir etwas seltsam aus, aber hey, so ist das Leben, nicht wahr.

Ick freu mir jedenfalls druff.

Gruß
burke
 
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Henry Vestine":2bhtb761 schrieb:
Abend,

Jesses Maria, was ist das denn für ne Einstellung?
Du lehnst ein, wie du selber offen zugibst, Top-Produkt aus Prinzip ab?
Ist es dir peinlich, eine Kiste neben dem Bett stehen zu haben, auf der statt Fender Behringer steht oder was?

ne, mir isses nicht peinlich, aber als ich angfangen hab mir zaus ein studio einzurichten sind damals schon einige behringer teile im studio gstanden, einige waren ganz ok, aber den grossteil hab ich im endeffekt nie benutzt weil jedes andere scheiss teil besser geklungen hat als die behringer sachen... aber das ausschlagende war der service, hat damals absolut ned hinghaut, seitdem ist behringer für mich gstorben. kann sein dass es jetzt besser ist, aber ehrlich gsagt will ich mich nicht mehr drauf einlassen. und nochmal ehrlich gsagt bin ich mir sicher dass es firmen gibt die bessere amps bauen als behringer.

@burke: danke, jetzt is mir die transistor/röhren-gschicht auch bissl klarer worden. ;-) und den einen amp werd ich mal antesten, hab die marke bis jetzt ned kannt.
 
Woody
Woody
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Hallo zusammen,
auch von mir Daumen hoch für AER.
Es gibt im Wesentlichen drei für Dich spannende Verstärker,

den Cube, Das Flagschiff, 120W und viele Effektpresets,

den Compact 60 (vormals Bingo) 60W, das reicht allerdings auch gegen eine große Big Band völlig aus, vier Effekte, darunter ein geschmackvoller Hall (was anderes nutze ich nicht) und, wie der Cube übrigens auch, mit zweitem Kanal mit Mikrophon-eingang mit Phantomspeisung, 10 Kilo leicht, mit der passenden Umhängetasche verschwinde ich damit in jeder U-Bahn

Den Alpha, 40 Watt noch kleiner, klanglich enorm für seine Größe, inwieweit der laut genung ist für Bands, weiß ich nicht.
Allerdings hat jeder dieser Amps einen Line-Out zum direkten Anschluß an eine PA.

Klanglich sind die alle über jeden Zweifel erhaben, in meinen Ohren absolute Referenzklasse.

@burke: Der Minibrute ist von Polytone. Das sind tendenziell noch eher E-Gitarrenamps und erfreuen sich unter Be- und Hardboppern nach wie vor ungetrübter Beliebtheit.
Ob das allerdings für Akustik-Gitarre was ist, weiß ich nicht. Mit dem Testen dürfte das auch in dem Fall schwierig werden, da Polytone keinen anständigen Deutschlandvertrieb hat.

Gruß,
Woody
 
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Moin...

Also ich selber hab nen Framus Acoustifier 120.
Kostete, als er noch gebaut wurde so um die 800€. Hatte vor kurzem bei Beyers 350€ dafür gezahlt. Das Teil wird halt nicht mehr gebaut und es war somit ne Restpostetverkauf.
Bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Ding und würde es empfehlen!
Aber die AER sind ja auch eh über jeden Zweifel erhaben.

Gruß
Simon
 
A
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huhu!!


Mal kurz ne Frage ... es gibt doch Akustikverstärker und "normale" Verstärker für e-Gitarren ...

Wo liegen hier die Unterschieden und kann man die Sachen auch gemischt verwenden ? - z.B. eine Akustik an einem e-Gitarren-Verstärker anschließen ??

Falls ja, wo muss man aufpassen ? - kanns bei Röhre z.B. zu Störungen kommen oder so ???


schonmal danke für die Antworten

mfG

banned2k
 
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Hallo!

Also ein fundierte Aussage kann ich Dir nicht liefern, da ich weder Techniker bin noch mich mit dieser Materie all zu viel beschäft habe.

Aus meiner Erfahrung kann ich Dir nur sagen, dass ich meine Akkustik-Gitarren meistens direkt über die PA bzw. einen Keyboardverstärker spiele. Bei kleineren Veranstaltungen habe ich diese aber auch des öfteren über meinen Amp (damals Fender Stage 160 = Transe) gespielt und das war auch iO.

Gruß Hannes
 
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banned2k":185e0524 schrieb:
Wo liegen hier die Unterschieden

Ein Akustikverstärker überträgt das Signal fullrange, es ist noch ein Hochtöner drin - wie bei einer Stereoanlage.

banned2k":185e0524 schrieb:
kann man die Sachen auch gemischt verwenden ? - z.B. eine Akustik an einem e-Gitarren-Verstärker anschließen ??

Machen kann man es, ohne dass etwas kaputt geht. Die Höhenanteile, die eine Akustikgitarre erst richtig klingen lassen, fehlen, es wird also ziemlich mittig quäken. Eine E-Gitarre kann man mit einer Bohne o.ä. problemlos über einen Akustikverstärker spielen. Wichtig ist hier, dass das Ding eine Speakersimulation besitzt, die die Frequenzen über ca. 6 kHz beschneidet, sonst klingt eine verzerrte Gitarre wir ein Hornissenschwarm in einer Blechdose.
 
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Hi,

der wesentliche Unterschied liegt eigentlich bei den Lautsprechern. Akustik-Verstärker bringen ein wesentlich größeres Frequenzspektrum zu Gehör, während ein typischer Gitarrenlautsprecher maximal bis 5 KHz geht und spätestens dort stark abfällt. Die Wiedergabe soll bei der E-Gitarre stark geformt werden, denn Frequenzen oberhalb von 5 KHz klingen nicht gut. Sehr Hi-Fi mäßig und charakterlos. Bei Verzerrung sogar sägend-nervig. Bei akustischen Gitarren will man die Einengung der Frequenzen nicht.

Natürlich besitzt ein Akustikverstärker darüber hinaus noch sinnvolle Ergänzung, wie entsprechend angepasste Eingängen und und einen parametrischen EQ damit man in Bedarfsfall eben doch klangformend eingreifen kann.

P.S: Der Cruiser schrob zur gleichen Zeit schon: Eine Akustikgitarre über einen E-Gitarren Amp ist perlen vor die Säue , ginge aber zur Not. Eine E-Gitarre kann über einen Akustikverstärker funktionieren, wenn dieser eine gute EQ besitzt , mit dem man die Eigenschaften eines E-Gitarrenlautsprechers herausfiltern kann (eine Boxenemulation ist letztlich auch ein Filter).
 
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Eiko
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Mein Akustikverstaerker eignet sich vorzueglich fuer den Betrieb einer Jazzgittarre. Kling sehr amtlich, wenn auch eher modern glatt als altmodisch angeraut...
 
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morgen,

intressiere mich für verstärker für akustuik gitarren.

besitze eine ovation und möchte diese nun verstärken.

nun meine frage was gibt es für amp´s die man bezahlen kann, gut klingen und nicht das konto in den dispo treiben?

die marshall serie ne gute wahl?

danke schonmal.

PS: 50 watt reichen mir voll und ganz und presilich so bis 500 euronen, weniger natürlich gerne.
 
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Patzwald":3hpnk0se schrieb:
morgen,

intressiere mich für verstärker für akustuik gitarren.

besitze eine ovation und möchte diese nun verstärken.

nun meine frage was gibt es für amp´s die man bezahlen kann, gut klingen und nicht das konto in den dispo treiben?

die marshall serie ne gute wahl?

danke schonmal.

PS: 50 watt reichen mir voll und ganz und presilich so bis 500 euronen, weniger natürlich gerne.

Wenn Du etwas völlig großartiges hören willst, solltest Du AER probieren.
http://www.aer-amps.de/start.htm
Leider kommst Du mit Deinem Budget nicht hin und müsstest 1-2 Hunderter drauf legen.
Aber ich bin sicher; Du willst sparen und warten, wenn Du einen gespielt hast! ;-)

Marcello":3hpnk0se schrieb:
Die Wiedergabe soll bei der E-Gitarre stark geformt werden, denn Frequenzen oberhalb von 5 KHz klingen nicht gut. Sehr Hi-Fi mäßig und charakterlos.

Du meintest mit E-Gitarren massive Bretter - iss klar.

Aber ich habe mit AER eine neue Erfahrung gemacht.
Ich hätte nämlich bei Jazzgitarren ein ähnliches Ergebnis erwartet. Sie klingen aber überhaupt nicht, als seien sie ins Pult gespielt worden - im Gegenteil. Sie sind offen, present, aber gar nicht klinisch farblos, sondern holzig und rund. Wie ich inzwischen weiß, sind sie ein Geheimtipp unter Jazzgitarristen geworden. Dabei ist der Compact 60 mit seinem 2. Kanal auch noch eine kleine Gesangsanlage....
 
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Patzwald":3kffdntc schrieb:
also an 1-2 hundert euronen soll es nicht scheitern.

danke schonmla werde mich mal mit aer beschäftigen.

Der Compact 60 wird überall im Land für 850€ angeboten.
Der Spinner hier http://www.musikhaus-hogrebe.de/ verkauft gerade einen für 799.-

Der Amp lässt keine Wünsche offen. Er klingt so, wie man sich sein ganzes Leben eine akustische Gitarre über PA gewünscht hat, aber nie zu hören bekam. Das ist keine Übertreibung.
Er wiegt 8,5 Kg und kann in einer Schultertasche im Bus mitgenommen werden. Dabei ist er so laut, dass man es nicht glauben möchte.
Der 2. Kanal ist - wenn man will - eine kleine Gesangsanlage. Ich habe inzwischen schon alles (bis auf Gemüse) in die Multipin-Buchse gesteckt.
Bass, Jazzgitarre, Mikro...
Es klingt wunderbar.
 
 

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