hallo allerseits,
ich lese schon recht lange interessiert mit, und dieses Thema brachte mich jetzt zur Anmeldung.
Es muß so knapp 20 Jahre her sein, da bot mir der Inhaber meines (leider nicht mehr existenten) Rüsselsheimer Gitarrenlädchens eine Ausschuß-Squier Strat an, zum Basteln, der verzogene Hals war nur noch zum Wegwerfen (oder eben zum Üben, ob man ein ordentlich aussehendes Scalloping selber hinkriegt oder nicht...).
Ich hab dran geübt und das Teil anschließend entsorgt, der Body hat mir gefallen, Vollholz und relativ schwer (was ich mag), also hab ich mir einen Warmothhals bestellt, mit Palisandergriffbrett und 6100 Bünden, das spart ein Scalloping ;-) , dazu 10er Saiten drauf.
Den Body hab ich erst mal angeschliffen, grundiert, anschließend 2-farbig lackiert, rot/weiß.
Daraufhin ging er in die Hände einer guten Kollegin, ihres Zeichens Hobbymalerin, dazu ein Bild der Gitarre, die in Monterey unter Jimis Händen in Flammen aufging - dieses Motiv hatte es mir angetan.
Die Gute machte einen sehr ordentlichen Job und ich wars zufrieden...
Da ich ein unverbesserlicher Blackmorefan bin (ich meine den alten, nicht den mittelalterlichen ;-) ), war die Auswahl der Pickups schon vorgegeben: 2 Quarterpounds und ein 3-Wegschalter. Ein kurzer Ausflug zu 2 L500 Humbuckern war zwar nett, aber wenn ich Humbuckersound will, greif ich zu meiner Heritage Paula.
Meine Strat ist jedenfalls mein Brot- und Butterinstrument, fetter Singlecoil-Klang ohne Deadspots (an der Stelle bin ich ein gebranntes Kind), über ein passendes Kemperprofil gespielt (
Engl o.ä.) geht immer wieder die Sonne auf :-D
Grüßle von der Suse
(ich hätt gern ein Bildchen drangehängt, muß aber offenbar noch lernen, wie...)