Wie bekomme ich meinen ENGL an die PA ???

jaydee65

jaydee65

Well-known member
Hi @ all,
nachdem ich mit meinen Ausgaben vorsichtig geworden bin (sihe unten :) )
suche ich eine günstige Möglichkeit um meinen ENGL an die PA anzuschließen.
Ich dacht mir das so :
Gitarre > Amp > DI BOX > PA
Geht das so? Was für ne DI Box brauche ich denn??
Kann ich trotzdem den Engl als Monitor nutzen und die Lautstärke für mich korrigieren ohne das unser Mischer hinter der PA Herstillstand bekommt weil er mich dauernd neu einregeln muß ??
:roll: In den alten Beiträgen hab ich leider nichts aussagefähiges gefunden.
Bitte antwortet reichlich.....

cu
Daniel
 
A

Anonymous

Guest
jaydee65":q3yd2mln schrieb:
Gitarre > Amp > DI BOX > PA
Geht das so? Was für ne DI Box brauche ich denn??

Hallo Daniel,

das geht, solange an deinen Amp auch ein Lautsprecher angeschlossen ist. Als DI-Box würde ich mir mal die GI-100 von Behringer anschauen. Die ist günstig (€40) und die eingbaute Speakersimulation ist auch in meinem V-Ampire drin und klingt für meine Begriffe sehr gut.

Gruß,

Jan

P.S. Vielleicht solltest du deinen Avatar auf die vorgeschlagenen 150 Pixel Breite verkleinern (siehe http://www.guitarworld.de/forum/viewtopic.php?t=3470). ;-)
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
jaydee65":11sjq41x schrieb:
Hi @ all,
nachdem ich mit meinen Ausgaben vorsichtig geworden bin (sihe unten :) )
suche ich eine günstige Möglichkeit um meinen ENGL an die PA anzuschließen.
Ich dacht mir das so :
Gitarre > Amp > DI BOX > PA
Geht das so? Was für ne DI Box brauche ich denn??
Kann ich trotzdem den Engl als Monitor nutzen und die Lautstärke für mich korrigieren ohne das unser Mischer hinter der PA Herstillstand bekommt weil er mich dauernd neu einregeln muß ??
:roll: In den alten Beiträgen hab ich leider nichts aussagefähiges gefunden.
Bitte antwortet reichlich.....

cu
Daniel

Hi Daniel,

die Behringer ist eine gute und günstige Lösung,
alternativ gibt´s noch die Redbox von H&K ...
Dein Mischer nimmt via XLR das Signal, was zwischen Speaker
und Amp abgegriffen wird, ganz einfach ab, nachdem
Du eine für Dich gute hörbare Einstellung am Engl gewählt hast.
Das dürfte also weder für ihn noch für Dich problematisch sein ;-)
Zu den beiden DI-Boxen oder zu DI-Boxen allgemein
ist aber schon was geschrieben worden ...

Viel Spaß bei der Mucke!
 
A

Anonymous

Guest
Moin moin,

für eine deutsch-deutsche Kombination
würde sich auch eine 4x12er Simulation
von Rath-Amp eignen, die noch gelegentlich
auf Ebay zu bekommen ist ;)

cu,nils
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

wieso denn eine DI-Box und kein Mikrofon?
Mit allen Speaker und was weis ich was für Simulationen ist´s doch
das Beste, einfach ein SM 58 hinzuhängen.
So bekommt man den natürlichsten Gitarrensound. Oder sehe ich das falsch?
 
doc guitarworld

doc guitarworld

Moderator
Seidlersjoe":3vu9p5by schrieb:
Hallo,

wieso denn eine DI-Box und kein Mikrofon?
Mit allen Speaker und was weis ich was für Simulationen ist´s doch
das Beste, einfach ein SM 58 hinzuhängen.
So bekommt man den natürlichsten Gitarrensound. Oder sehe ich das falsch?

Du meinst wohl das SM57 (baugleich zum 58, nur ohne Plopschutz).
Auch das Sennheiser E 609 bzw. E409 ist zu empfehlen. Aber
die DI-Variante ist sicherlich am einfachsten und unkompliziert.
Bei der Mikrofonierungist 1 cm schon entscheidend für
klangliche Güte und den Rest kann der/die zB. in
Gitarrensounds unerfahrenene Soundmann/-frau schon
noch versemmeln. Ich habe da einschägige Erfahrungen ... Und
Daniel hat da ja schon eine Situation beschrieben, wo es sicherlich
auch darum geht, mit dem Klangsortierer einig zu werden. Wenn der
ein vollkommen unproblematisches Signal, auch in puncto
Grundlausstärke an´s Pult geliefert bekommt, ist es gut und
wenn die Amplautstärke auch ausreichendes Gitarrenmonitoring
ermöglicht, ist das wunderbar. Dann sind alle glücklich und man kann nach
Konzert noch Bier in Frieden zusammen trinken.
 
jaydee65

jaydee65

Well-known member
Hi ihr lieben Drahtseilrupfer,

erstmal vielen herzlichen Dank für eure Antworten,
am Donnerstag habe ich in unserem Musikladen eine aktive DI-Box erstanden für 30 Euro. Sie hat keine Speakersimulation (ich halt ja eh nix von Nachmache oder so ;-) ), eine Abschwächung von 20 und 40 dB und funktioniert wunnebar.
Zwischen Speaker und Speakerausgang eingeschleift kann ich jetzt meinen Sound ohne Probleme ins Mischpult geben. Wenn ich jetzt die Endstufe meines ENGL ausschalte geht das Signal trotzdem noch raus, genial um die Röhren bei der Probe zu schonen, selbst wenn ich den Master im Vollastbetrieb drehe ändert sich die Lautstärke zum Mischpult nicht, das ist weil die DI-Box aktiv ist.
Und das Schönste ich habe für die Box (neu!!!) nur 30 Euro bezahlt :!: weil es die letzte war. Dafür bekommt man sonst gerade mal ne Passive.

Damit bin ich wieder einen kleinen Schritt weiter......

cu @ the show

Daniel
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,
Mal was anderes wie lang hebt eigentlich die Batterie in der Behringer di-box?
 
jaydee65

jaydee65

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dennis_pleyer":2fonw5q5 schrieb:
Hallo,
Mal was anderes wie lang hebt eigentlich die Batterie in der Behringer di-box?
Hi Dennis,
da die DI-Boxen meistens gleich aufgebaut sind gehe ich davon aus, das die Batterie lange hält, wenn Du ne Alkali nimmst. Der Verkäufer meiner DI-Box sagte mir das die Batterien sehr lange in den Dingern halten.
Du darfst nur nicht die Stecker nach der Probe drinlassen, wie bei den Effektgeräten.
Ich habe mir für das Netzteil einen Verteiler zugelegt damit ich das Netzteil auch für die anderen FX nutzen kann, meine DI-Box hängt da jetzt auch dran. Der kostet ca 8 Euro und ist günstiger als noch 3 Netzteile.

cu @ the show

Daniel
 
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Guest
jaydee65":281e1h1w schrieb:
Sie hat keine Speakersimulation [...] Zwischen Speaker und Speakerausgang eingeschle
Hallo Daniel,

klingt das denn nicht, mit Verlaub, sehr bescheiden? Zumindest verzerrte Sounds haben doch ohne die Begrenzung der Höhen, die normalerweise der Gitarrenlautsprecher (oder alternativ eine Simulation) vornimmt immer diesen sägenden Grundcharakter, dem man auch mit einem Mischpult-EQ normalerweise nicht beikommt.

Gruß,

Jan
 
jaydee65

jaydee65

Well-known member
Mr. G":h6oc0ux5 schrieb:
jaydee65":h6oc0ux5 schrieb:
Sie hat keine Speakersimulation [...] Zwischen Speaker und Speakerausgang eingeschle
Hallo Daniel,

klingt das denn nicht, mit Verlaub, sehr bescheiden? Zumindest verzerrte Sounds haben doch ohne die Begrenzung der Höhen, die normalerweise der Gitarrenlautsprecher (oder alternativ eine Simulation) vornimmt immer diesen sägenden Grundcharakter, dem man auch mit einem Mischpult-EQ normalerweise nicht beikommt.

Gruß,

Jan

Hi Jan,

das ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen, aber ich werde mal bei der nächsten Probe drauf achten.
Gruß
Daniel
 
A

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Guest
doc guitarworld":2x0w0kfk schrieb:
Seidlersjoe":2x0w0kfk schrieb:
Hallo,

wieso denn eine DI-Box und kein Mikrofon?
Mit allen Speaker und was weis ich was für Simulationen ist´s doch
das Beste, einfach ein SM 58 hinzuhängen.
So bekommt man den natürlichsten Gitarrensound. Oder sehe ich das falsch?

Du meinst wohl das SM57 (baugleich zum 58, nur ohne Plopschutz).
Auch das Sennheiser E 609 bzw. E409 ist zu empfehlen. Aber
die DI-Variante ist sicherlich am einfachsten und unkompliziert.
Bei der Mikrofonierungist 1 cm schon entscheidend für
klangliche Güte und den Rest kann der/die zB. in
Gitarrensounds unerfahrenene Soundmann/-frau schon
noch versemmeln. Ich habe da einschägige Erfahrungen ... Und
Daniel hat da ja schon eine Situation beschrieben, wo es sicherlich
auch darum geht, mit dem Klangsortierer einig zu werden. Wenn der
ein vollkommen unproblematisches Signal, auch in puncto
Grundlausstärke an´s Pult geliefert bekommt, ist es gut und
wenn die Amplautstärke auch ausreichendes Gitarrenmonitoring
ermöglicht, ist das wunderbar. Dann sind alle glücklich und man kann nach
Konzert noch Bier in Frieden zusammen trinken.

Mahlzeit,

OK, das mit dem Biersaufen am ende ist ja wohl Pflicht!!! Ob´s nun gepasst hat oder nicht ;-)
Ne mal im ernst:
Klar geb ich dir im Prinzip recht.
Ich persönlich habe aber schon umgegehrte Erfahrungen gemacht.
Eben wie Mr. G (ich glaube der war´s) beschrieben hat, das ganze ziemlich bescheiden klingt. Gerade bei verzerrten Sound´s.
Also nehme ich doch lieber ein Mikro (ob nun jetzt SM 57/58 oder Sennheiser) und stelle es vor die Box. So habe ich meiner Meinung nach den besten Sound. Klar muß man mal ein bischen ausprobieren, aber wenn man nach der Faustregel "Zwischen LS-mitte und LS-rand" geht, habe ich bisher sehr gute Ergebnisse gehabt. (auch mit dem SM 58).
--- Wir haben in der Band kein anderes. :?
 
A

Anonymous

Guest
Hey Joe,

Seidlersjoe":coq1x8e4 schrieb:
Eben wie Mr. G (ich glaube der war´s) beschrieben hat, das ganze ziemlich bescheiden klingt. Gerade bei verzerrten Sound´s.
Also nehme ich doch lieber ein Mikro (ob nun jetzt SM 57/58 oder Sennheiser) und stelle es vor die Box.
Das war schon ich, aber damit meinte ich vor allem einen nicht weiter frequenzkorrigierten Sound, wie er eben normalerweise aus dem Line- oder Speaker-Out kommt. Mit einer guten Lautsprechersimulation (z.B. den oben genannten) kann man sich für meine Begriffe tatsächlich die Nachteile einer Mikro-Abnahme sparen - zumindest live finde ich den Unterschied zu einem gut(!) aufgestellten Mikro so ziemlich vernachlässigenswert.

Gruß,

Jan
 
jaydee65

jaydee65

Well-known member
Hi ihr lieben Drahtseilrupfer,

ojeee, das mit dem verzerrten Sound über DI-Box und PA hört sich grauslig an.
AAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH, das ist ja grauenhaft. Jetzt bin ich wieder schlauer geworden und werde mir morgen eine aktive DI-Box mit Speakersimulation zulegen, auch wenn ich nix von Nachmache halte bleibt mir wohl nicht viel mehr übrig.
Denke so an das Teil von Behringer oder sowas ähnliches. Die ander DI-Box behalte ich , damit ich mit meiner Takamine in die PA gehen kann ohne umstöpseln zu müssen, aber das probiere ich auch noch ausführlich aus.
Ansonsten erstmal vielen Dank an alle die immer noch daran glauben, daß ich das nochmal irgendwann schaffe mit meinem ENGL an die PA zu kommen.
;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

cu @the show

Daniel
 
jaydee65

jaydee65

Well-known member
Hi @all,

nach langem rumprobieren und testen mit Mikros und anderen Möglichkeiten habe ich jetzt fertig ;-)
Bei Thomann hatten sie 2 BEHRINGER GI100 ULTRA-G als Retorenware für jeweils 33,00 Euro im Angebot. Da hab ich für meinen Bandbruder und mich zugeschlagen.
Wir sind zwar nicht bis zum Pupilenstillstand :shock: in Begeisterung ausgebrochen als wir den Sound hörten, aber besser als die Mikrofonabnehme ist es für uns allemal. Die Speaker simulation ist ok und sorgt dafür, daß die Gitarre sich über die PA genauso anhört wie über den Amp, ohne zerkratze Soli und ohne vermuschelte Riffs.
Das mit dem SM57 probiere ich irgendwann mal aus wenn ich eins in die Finger bekomme, bis dahin klappt das mit dem BEHRINGER GI100 ULTRA-G einwandfrei.

Vielen Dank an alle die mir mit Tipps und Tricks weitergeholfen haben.
;-) ;-) ;-) ;-)
 
 
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